Auge-Hand-Koordination – Was ist das eigentlich

Die Auge-Hand-Koordination begegnet Eltern immer wieder. Sei es auf pädagogisch wertvollen Spielen (hier steht oft dabei: fördert die Auge-Hand-Koordination) oder im Bereich der Ergotherapie im Rahmen einer Auffälligkeit des Kindes.

Eine kurze Erklärung: Auge-Hand-Koordination

Auge-Hand-Koordination – Bild von RitaE auf Pixabay

Was sich dahinter aber genau verbirgt, wissen die wenigstens. Die Auge-Hand-Koordination gehört in den Bereich der Visuomotorik. Dies ist die Koordination von einer visuellen (sichtbaren) Wahrnehmung und dem Körper an sich. Die Visuomotorik ist als eine Aufgabe des Gehirns zu verstehen, die sich unbewusst abspielt.

Ein Beispiel für die Auge-Hand-Koordination

Ein Beispiel für die Auge-Hand-Koordination ist das Fangen eines Gegenstandes. Zunächst muss das Kind den Gegenstand erkennen (ein Ball fängt sich anders als eine Frisbeescheibe), weiterhin muss es die Position und die Geschwindigkeit einschätzen.

All das wird visuell aufgenommen und im Gehirn blitzschnell umgesetzt, um den Körper erfolgreich zu koordinieren. Koordination ist wiederum das richtige Zusammenwirken von Extremitäten beziehungsweise Muskeln auf einen Reiz.

Die Auge-Hand-Koordination ist also die Fähigkeit, das visuell Aufgenommene entsprechend verarbeiten und umsetzen zu können, in diesem Fall eben mit den Händen.

Nicht nur Wurfspiele benötigen eine gute Auge-Hand-Koordination, sondern auch Turm-Stapel-Spiele oder Puzzle. Hier kann man noch in Grobmotorik und Feinmotorik unterteilen.

Ein Beispiel für Ersteres wäre das Ballspiel, während Puzzle in den Bereich der Feinmotorik/Auge-Hand-Koordination fallen.

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