Babypflege – Körperpflege

Nach jedem Bad oder Waschen muss die Babyhaut eine individuelll abgestimmte Pflege erhalten. Dazu ist es vorher aber notwendig, dass das Kind richtig abgetrocknet wurde. Ein starkes Reiben ist hier aber zu verhindern, da die Babyhaut noch sehr dünn und zart ist. Daher sollte die Haut abgetupft werden, wichtig sind hierbei auch das richtige Trocknen der Hautfalten, Achselhöhlen und Kniekehlen. Beim Abtrocknen ist die gleiche Reihenfolge wie beim Waschen einzuhalten.

Körperpflege beim Baby

Selbst schon bei den Babys ist die Haut recht unterschiedlich. Dementsprechend werden hauptsächlich Pflegeprodukte für eher trockene oder fettige Haut ausgewählt. Bei Kindern mit trockener oder schuppiger Haut ist eine Babylotion empfehlenswert. Diese wird dünn eingerieben. Bei trockener Haut kann auch Weizenkeim- oder Mandelöl bzw. ein spezielles Babyöl zum Einsatz kommen. Das Öl wird leicht einmassiert.

Portrait of happy mother and baby
Nabelpflege beim Baby

Eine fettige Babyhaut braucht im Idealfall keine zusätzliche Behandlung mit Pflegeprodukten bzw. man verwendet eine Babylotion nur nach jedem zweiten Waschen oder Baden.

An Stellen, wo ständig Haut auf Haut trifft, also in den Hautfalten, Leistenbeugen, Achselhöhlen und Kniekehlen kann es leicht zu Rötungen oder Entzündungen kommen. Eine Behandlung sollte hier nicht mit Creme oder Lotion erfolgen, sondern mit Babypuder. Durch das Auftragen des Puders wird von der Haut abgegebene Feuchtigkeit gebunden. Es entsteht so eine Gleitschicht, welche neue Reizungen verhindert.

Bevor gepudert wird, dürfen diese Bereiche allerdings nicht mit Creme oder Lotion behandelt werden, da der Puder sonst Klümpchen bildet und es wieder leicht zu neuen Hautreizungen und Wundsein kommen kann. Es muss weiterhin darauf geachtet werden, dass das Baby keinen Puder einatmet.

Generell ist zu sagen, dass der Einsatz von Pflegeprodukten nicht übertrieben werden darf. Normalerweise reicht ein Spritzer Badelotion bereits aus. Zum Einsatz dürfen nur allergenarme, dermatologisch getestete Produkte ohne Parfümanteile und Konservierungsstoffe kommen. Falls Hautirritationen auftreten ist ein Wechsel der Pflegeprodukte ratsam. Bei dauerhaften Problemen ist der Rat eines Kinderarztes einzuholen.

Wunder Po

Die sensible Babyhaut ist hauptsächlich unter den Windeln besonderem Stress ausgesetzt. In den Körperausscheidungen sind zum Teil aggressive Bestandteile enthalten. Durch Strampeln kann dann die Haut mechanisch gereizt werden und das feuchtwarme Windelklima kann schnell die Entwicklung von Keimen und Infektionen fördern.

Babyfuesse
Pflege beim Babypo

Die Entstehung solcher Hautprobleme am Po sollten vorweg verhindert werden. Daher ist es besonders wichtig, bei jedem neuen Wickeln und nach jedem Baden eine nässeabweisende Schutzcreme aufzutragen. Es ist zu beachten, je häufiger die Windeln gewechselt werden, desto besser ist dies für die Babyhaut. Zur Vorbeugung gegen Reizungen und Wundsein ist es auch ratsam das Baby immer mal ohne Windeln strampeln zu lassen. Das Kind wird dieses Luftbad auf einer flauschigen Decke mit Sicherheit genießen. Natürlich muss dazu auch der Raum angenehm warm sein und keine Zugluft bestehen.

Daneben kann ein wunder Po auch durch die Einnahme von Medikamenten, beispielsweise Antibiotika verursacht werden. Auch Nahrungsmittel mit hohem Fettsäureanteil führen mitunter zu Hautreizungen. Darunter fallen auch Nahrungsmittel, welche von der stillenden Mutter aufgenommen werden. Mitunter kann der Körper des Kindes auch beim Zahnen mit einem wunden Po reagieren.

Wichtig ist, dass beim Reinigen der entzündeten Haut im Windelbereich (Windeldermatitis) besonders behutsam vorgegangen wird, denn das Kind hat starke Schmerzen. Zur Reinigung sollte ein feuchter Waschlappen oder weiche Öltücher verwendet werden.

Linderung kann die Verwendung von Babyöl mit Ringelblumenextrakt bringen. Wichtig dabei ist, dass die Verschmutzungen durch Stuhl vollständig entfernt werden.

Viele alte Hebammen schwören bei einem wunden Po auf Muttermilch. Diese sollte dünn auf die wunde Haut aufgetragen werden. Sie soll den Heilungsprozess unterstützen.

Sollte keine Besserung trotz allen Bemühungen auftreten, dann muss unverzüglich ein Arzt zu Rate gezogen werden. In der Regel verschreibt er spezielle Wund- und Heilsalben und medizinische Badezusätze.

Nabelpflege

Die Nabelschnur verbindet während der gesamten Schwangerschaft die Mutter mit dem Kind. Hier wird alles transportiert, was das Kind für die Entwicklung benötigt wie Sauerstoff, Nahrung, Hormone und auch Antikörper. Die Plazenta, der Mutterkuchen stellt das Verbindungsorgan zwischen Mutter und Kind dar. Die Nabelschnur selbst sieht etwas wabbelig aus und schimmert bläulich. In ihr verlaufen drei Gefäße in einer gallertartigen Masse.

Wenn das Kind nun bei der Geburt den Mutterleib verlässt, dann entfalten sich seine Lungen. Zum ersten Mal beginnt das Kind unter kräftigen Schreien selbstständig zu atmen. Von nun an ist das Kind unabhängig von der Mutter lebensfähig.

Die Nabelschnur wird 5 bis 7 cm über dem Bauch mit einer sterilen Einmalklemme aus Kunststoff abgetrennt und anschließend durchgetrennt.

Der Nabel heilt in der Regel schnell ab. Innerhalb von 5 bis 8 Tagen ist der Rest der Nabelschnur eingetrocknet. Das austretende Wundsekret muss vorsichtig abgetupft werden. Schließlich verfärbt sich die Nabelschnur dunkel und fällt ab. Dann dauert es noch weitere zwei bis drei Wochen, bis der Nabel schließlich verheilt ist. Während dieser Zeit muss der Nabel aber sorgfältig gepflegt werden.

In der Regel erhält das Kind im Krankenhaus einen Nabelverband aus Kompressen und einem Netzschlauch, welcher um den Körper gelegt wird. Diese Materialien sind in der Apotheke erhältlich, so kann der Verband auch ganz ohne Probleme zu Haus erneuert werden.

Vor jeder Nabelpflege müssen die Hände gründlich gewaschen werden. Es ist wichtig, dass der verheilte Nabel trocken gehalten wird. Auf keinen Fall darf Urin aus der Windel in den Nabel gelangen. Teilweise sind Windelhöschen mit einem Ausschnitt für den Nabelbereich versehen. Bei der Verwendung von Höschenwindeln oder Stoffwindeln sollten dann diese nach innen umgeschlagen werden, so dass der Nabel frei bleibt. Sollte dennoch einmal Urin an den Nabel gelangt sein, wird er mit lauwarmen Wasser vorsichtig gereinigt und trocken getupft.

In den ersten Tagen treten Ausscheidungen von Wundsekret oder geringe Blutungen aus dem abheilenden Nabel auf. Allerdings lassen diese nach einigen Tagen dann von alleine nach. Der Nabel sollte vorsichtig mit einem Wattestäbchen gereinigt werden. Während des Abheilens kann er auch mit einem speziellen Nabelpuder aus der Apotheke behandelt werden. Dann kommt eine sterile Kompresse darauf und diese wird mit einem Netzschlauch und zwei kleinen Pflasterstreifen fixiert.

Es ist ratsam den Nabelverband eines Neugeborenen täglich zu erneuern. Sollten starke Rötungen, gelbliche Absonderungen oder starke Blutungen auftreten, dann ist der Besuch des Kinderarztes unabdinglich.

Pflege von Finger- und Fußnägeln

Es herrscht die Meinung vor, dass sich die Fingernägel bei Babys von selbst abschälen. Das trifft allerdings nur bedingt zu. Sie müssen dann bereits recht lang sein. Es besteht dabei die Gefahr, dass die Kinder sich durch Kratzer selbst verletzen können. In diesem Fall müssen die Nägel vorsichtig halbrund geschnitten werden. Dazu verwendet man spezielle Babynagelscheren mit abgerundeten Enden und leicht gebogenen Schneiden.

Das Schneiden der Nägel geht besonders gut, wenn das Kind abgelenkt ist, beispielsweise beim Füttern oder Schlafen. Empfehlenswert ist, wenn es dann durch eine zweite Person erfolgt. Wichtig dabei ist, dass genügend Licht vorhanden ist, um eine Verletzungsgefahr auszuschließen.

Gesichtspflege

Das Gesicht von Neugeborenen und Säuglingen muss nicht aufwendig mit Seife gereinigt werden. Eventuell angetrocknete Cremereste und Schweiß kann mit einem Waschlappen oder lauwarmen Wasser entfernt werden. Besonders geeignet sind auch weiche Einmaltücher.

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Gesichtspflege beim Baby

Rund um den Augen kommt ein feuchter Wattebausch zur Anwendung. Im Anschluss nach der Reinigung wird das Gesicht mit einer Babylotion leicht eingecremt.

Vor einem Spaziergang, besonders im Winter ist das Auftragen einer Wind- und Wettercreme notwendig. Im Sommer hingegen ist ein Sonnenschutz nicht zu vergessen.

Nach jedem Baden ist es wichtig, die Ohren genau zu untersuchen. Sie sollen sauber und trocken sein. Zuerst schaut man in die Ohrmuschel und dann hinter die Ohren. Hier befindet sich eine Hautfalte, wo sich leicht Schmutz- und auch Spuckreste festsetzen können. Wenn das Kind auf dem Rücken liegt, laufen sehr oft Spuckreste die Wange entlang bis hinter die Ohren.Darin ist hier Magensäure enthalten. Diese kann die Haut reizen und es kommt nicht selten zu Geruchsbildung. Zur Reinigung dieser Hautfalte verwendet man warmes Wasser oder auch ein Öltuch. Dazu fasst man behutsam hinter die Ohrmuschel und zieht diese dann leicht nach vorn.

Vorsicht aber, es darf bei der Ohrenpflege nicht in den Gehörgang eingedrungen werden. Es empfiehlt sich hier die Verwendung von speziellen Wattestäbchen mit einer Verdickung. Diese verhindern das Abrutschen in den Gehörgang.

Wichtig ist, dass bei der Ohrenpflege der Kopf des Kindes sicher fixiert wird. Dazu wird er am besten auf die Seite gedreht und mit einer Hand an der Wange und Schläfe festgehalten. So kann verhindert werden, dass das Kind ruckartig den Kopf drehen kann und es zu Verletzungen im Ohrbereich kommt.

Die Nase des Babys hingegen verfügt über einen Selbstreinigungsmechanismus. Daher ist hier auch keine spezielle Pflege erforderlich. Lediglich werden Verkrustungen mit einem Wattebausch und etwas lauwarmen Wasser entfernt.

Sollten einmal die Nasenlöcher durch eingetrocknetes Sekret verstopft sein, dann wird einfach die Spitze eines Papiertaschentuches angefeuchtet und die Nasenlöcher damit vorsichtig gereinigt. Auf keinen Fall mit einem Wattestäbchen in die Nasenlöcher fahren. Hier besteht eine große Verletzungsgefahr.

Mund und Zähne

Babys sind neugierig. Sie erkunden die Welt anfangs mit dem Mund. Geschmack, Geruch und äußere Beschaffenheit der Dinge prüfen sie mit ihren Lippen, Zunge und Gaumen. Es ist daher wichtig, scharfe, spitze und kleine Gegenstände nicht in Reichweite des Kindes aufbewahrt werden, denn es besteht Verletzungsgefahr und Kleinteile können verschluckt werden.

Portrait of a happy young child
Zahnpflege schon beim Baby

Bei jeder Gesichtspflege muss regelmäßig die Mundhöhle kontrolliert werden. Babys, welche Milch trinken, haben eine weiße Zunge. Dies ist auch völlig normal. Weisen allerdings die Innenseiten der Wangen oder die Zunge selbst weiße Flecken auf, könnte es ein Hinweis auf eine Pilzerkrankung sein. In diesem Fall muss der Kinderarzt konsultiert werden.

Ab etwa dem sechsten Lebensmonat bilden sich die ersten Milchzähne, beginnend mit den mittleren Schneidezähnen des Unterkiefers. Ab diesem Zeitpunkt beginnt man dann auch mit der Zahnpflege. Schon das Milchgebiss muss sehr sorgfältig vor Karies geschützt werden. In der Regel sind dann mit dem 26. Lebensmonat alle 20 Milchzähne komplett vorhanden. Sie fungieren als Platzhalter für die späteren Zähne.

Das Zahnen geht mehr oder weniger mit Schmerzen einher. Mitunter kann auch leichtes Fieber auftreten. Die Kinder sind während dieser Zeit sehr quengelig und weinen. Es tritt auch eine vermehrte Speichelbildung auf.

Zur Linderung der Schmerzen bietet sich das Kauen auf speziellen Beißringen an. Diese bestehen aus Kunststoff mit kleinen Noppen, die den Kiefer massieren. Daneben gibt es noch sogenannte Gel-Beißringe. Diese werden vor Gebrauch in den Eisschrank gelegt. Der gereizte Kiefer wird so sanft gekühlt und die Schmerzen gelindert.

Gegen besonders hartnäckige Schmerzen ist in der Apotheke eine schmerzlindernde Salbe erhältlich. Damit reibt man die gereizten Kieferpartien ein. Sehr oft kann vermehrt austretender Speichel die Hautpartien zwischen Unterlippe und Kinn reizen. Hier sollte eine schützende Creme aufgetragen werden.

Zahnpflege

Für die Reinigung der ersten zwei bis drei Zähne ist noch keine Zahnbürste notwendig. Eine ausreichende Pflege erreicht man mit einem Wattestäbchen oder auch einem nicht fusselnden weichen Tuch. Damit streicht man vom Zahnfleisch her über den Zahnschmelz, um den Plaque zu entfernen. Auch hier gilt schon : Von Rot nach Weiß.

Nach dem Durchbruch des vierten Zahnes wird die erste Babyzahnbürste angeschafft. Die Borsten sind abgerundet und weich. Der Bürstenkopf ist kurz, so auch der dicke und griffige Stiel. Nach zwei bis drei Monaten wird die Kinderzahnbürste aus hygienischen Gründen ausgetauscht.

Nach und nach wird das Kind an den selbstständigen Gebrauch der Zahnbürste gewöhnt. Empfehlenswert kann ein gemeinsames Zahnputz- Ritual morgens und abends sein. Der Nachahmungstrieb der Kleinen führt sie an die richtige Mundhygiene heran und sorgt dabei auch für Spaß. Allerdings muss eine Kontrolle erfolgen.

Während der ersten 18. Lebensmonate wird bei der Pflege noch keine Zahncreme verwendet. Erst dann kommt Zahncreme zum Einsatz. Der Geschmack sollte aber nicht süßlich sein. Das Kind muss lernen, dass Zahnpflege und ein süßer Geschmack nicht zusammenpassen.

Die Verwendung von fluoridhaltiger Zahncreme ist davon abhängig, ob das Kind bereits Fluorid in Tablettenform bekommt. Es kann sonst leicht zu einer Überdosierung kommen.

Das Kind muss den selbstständigen Gebrauch einer Zahnbürste lernen. Hilfreich ist hier ein regelmäßiges gemeinsames Üben.

Am besten stellt man sich dazu hinter das Kind und umfasst gemeinsam die Zahnbürste. So können die Bewegungsabläufe gezeigt werden und gleichzeitig auch Verletzungen am Zahnfleisch vermieden werden.

Zahnärzte empfehlen für die Reinigung das Putzsystem KAI: Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen und immer in gleicher Reihenfolge, beispielsweise

oben – unten, rechts – links.

Dem Kind müssen folgende Grundsätze für die richtige Zahnpflege vermittelt werden:

° Es wird immer von Rot nach Weiß geputzt, also vom Zahnfleischrand weg zum

Zahn. Die breiten Kauflächen der Backenzähne reinigt man durch kräftiges Hin- und

Herschrubben.

° Die Reinigung sollte zwei bis drei Minuten dauern. Dazu wird am besten eine Eieruhr

aufgestellt.

° Geputzt wird mindestens dreimal täglich, jeweils nach den Hauptmahlzeiten.

Nach kleineren Mahlzeiten zwischendurch, sollte ein zusätzlicher Putzgang

eingelegt werden.

° Die Zahnpasta muss nach dem Putzen gründlich ausgespült werden. Größere

Kinder können zusätzlich auch eine Mundspülung benutzen.

° Nach der vollständigen Ausbildung des Milchgebisses muss das Putzen durch eine

tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume ergänzt werden. Dazu kommt Zahnseide

oder eine Munddusche zum Einsatz.

° Im Alter von zwei bis drei Jahren können Kinder auch lernen, mit einer

elektrischen Zahnbürste umzugehen. Es gibt für die meisten Modelle spezielle

Kinderaufsätze.

Neben einer richtigen Zahnpflege ist aber auch die Ernährung ausschlaggebend für die Zahngesundheit.

Karies kann man am besten vorbeugen, wenn die Babyzähne nicht zu häufig mit Zucker in Berührung kommen. Auf zuckerhaltige Getränke, wie gesüßter Tee oder süße Säfte sollte verzichtet werden.

Günstig wirken sich drei bis vier feste Mahlzeiten täglich und wenig Süßigkeiten positiv auf die Zahngesundheit aus. Vor allem nach dem abendlichen Zähneputzen sind Süßigkeiten etc. zu vermeiden.

Weiterhin muss das Kind nach der Ausbildung des Milchgebisses regelmäßig dem Zahnarzt vorgestellt werden.

Haarpflege

Zum Entsetzen der Eltern kann es vorkommen, dass die Babys die Haare, mit denen sie zur Welt gekommen sind, nach und nach verlieren. Dies ist kein Grund zur Sorge. Bei den Babys ist der normale Haarzyklus, welcher dafür sorgt, dass die Haare auch kontinuierlich nachwachsen, noch nicht ausgebildet.

baby girl pulling hand to toy
Haarpflege beim Baby

In den ersten Monaten verlieren sie mehr Haare als gleichzeitig nachwachsen. Erst mit einem Jahr setzt dann das normale Haarwachstum richtig ein. Allerdings können die Babyhaare dann nicht mehr wie ursprünglich gelockt und auch in anderen Farben sprießen. Verantwortung hierfür tragen die Gene.

In den ersten Lebensmonaten reicht es völlig aus, die Babyhaare beim Baden mit einem weichen Schwamm zu reinigen. So kann ausgetrockneter Schweiß und leichter Schorf behutsam entfernt werden.

Anschließend streicht man mit einer weichen Babybürste übers Haar, von der Stirn nach hinten, also gegen den Strich. Gleichzeitig erfolgt dabei die Massage der Kopfhaut. Weiterhin wird dem sogenannten Kopfgneis, einer festhaftenden Schuppenschicht auf der Kopfhaut, vorgebeugt. Die Schuppenbildung lässt von allein nach.

Zur Auflösung der Schuppen ist es empfehlenswert, bereits ein bis zwei Stunden vor dem Baden die Kopfhaut mit Babyöl einzureiben. Sie lassen sich dann beim Baden leicht auswaschen.

Für Kinder mit einem kräftigen Haarschopf, wird zusätzlich ein mildes Babyshampoo benutzt.

Beim Waschen des Kopfes wird dieser in einer Hand abgestützt und weit zurückgelegt, so dass kein Wasser über das Gesicht laufen kann.

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