Babypflege | Schwangerschaft Baby Geburt

Die Pflege eines Babys beginnt schon direkt nach der Geburt – zwar nicht unbedingt gleich mit Wasser und Seife, aber die empfindliche Babyhaut braucht von Anfang an Pflege und Zuwendung, genau wie das Kleine selbst.

Die Babypflege

An den Pflegemitteln für einen Säugling scheiden sich auch heute noch die Geister. Viele junge Eltern wollen auch nach wie vor auf das tägliche Babybad nicht verzichten und versehen das Wasser mit entsprechenden Zusätzen, die es in Drogerien zu kaufen gibt. Auch an Cremes, Ölen und anderen Pflegeprodukten für Säuglinge sparen sie nicht.

Babypflege für empfindliche Babyhaut
Die richtige Pflege für zarte Babyhaut

Andere Eltern wollen ihr Baby dagegen so natürlich wie möglich umsorgen und pflegen. Sie schmieren nach der Geburt die verbliebene Käseschmiere auf dem Körper des neuen Erdenbürgers in die Haut ein, nehmen nur Muttermilch als Badezusatz und verzichten weitestgehend auf sonstige Pflegemittel.

Letzten Endes bleibt es den jungen Eltern überlassen, mit welchen Produkten sie ihr Baby pflegen – die meisten vertrauen dabei auf ihr Bauchgefühl oder hören auf den Rat der Hebamme, die oft zu natürlichen Pflegemitteln wie Naturölen oder Muttermilch rät. Denn Muttermilch hat heilende Wirkung! Als Badezusatz verwendet, macht sie die Babyhaut geschmeidig und rosig. Hat das Baby seinen ersten Schnupfen, helfen ein paar Tropfen Muttermilch, die mit Hilfe einer Spritze in die Nase geträufelt werden, dass die Schleimhäute schnell wieder abschwellen.

Muttermilch kommt ebenso bei der Nabelpflege zum Einsatz. In den ersten Tagen wird die Hebamme die Nabelpflege übernehmen und gegebenenfalls zur Wundheilung einen milden Puder oder ein paar Tropfen Muttermilch empfehlen. In aller Regel heilt die kleine Wunde jedoch rasch von selbst – der Rest von der Nabelschnur trocknet ein und fällt nach etwa 7-10 Tagen von allein ab.

Einige Babys haben starken Milchschorf, der mit einem kleinen Kamm vorsichtig ausgekämmt werden kann. Manche Kinder behalten Reste dieses Schorfes bis ins Schulalter! Solange die Haut sich nicht unangenehm schuppt oder stark juckt, besteht kein Grund zur Besorgnis.

Babyöle

Milde Babyöle können als Hilfe zur Beseitigung vorsichtig auf die Kopfhaut aufgetragen werden – am besten fragt man die Hebamme nach Hausmitteln gegen Milchschorf. Ist der Befall nicht zu stark, wird sie vermutlich zum Abwarten raten, denn oft verschwindet der unansehnliche Schorf ganz von selbst.

Viele Babys leiden immer wieder unter einem wunden Po – manchmal als Folge von Infekten, oft als Begleiterscheinung des Zahnens oder infolge von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Manchen Babys macht das nicht viel aus, andere leiden sehr darunter und schreien viel, weil sie sich unbehaglich fühlen. In der Drogerie und in Apotheken können diverse Wundschutzsalben erworben werden – es gibt auch die Möglichkeit, spezielle Salben, die viel Zink enthalten und daher für den wunden Po besonders geeignet sind, vom Kinderarzt verschreiben zu lassen.

Babys mit empfindlicher Haut neigen meist zu Hautrötungen unter den Achseln und in den Hautfalten. Daher nach dem Baden das Kleine immer gut abtrocknen bzw. abtupfen und etwas Puder auf die geröteten Stellen tun.

Haarpflege beim Baby

Da manche Babys schon mit erstaunlich viel Haaren auf die Welt kommen und das dichte Haar oft erhalten bleibt, kann es schon im ersten Lebensjahr notwendig sein, ein mildes Baby-Shampoo zu verwenden. Auch dazu gibt es eine breite Palette an Produkten in Apotheken und Drogerien zu kaufen.

Leider neigen einige Babys schon im ersten Lebensjahr zu Allergien und Neurodermitis. Eltern werden in solchen Fällen mit dem Kinderarzt besprechen, welche Pflegeprodukte bei den betroffenen Kindern zum Einsatz kommen dürfen. Wenn es in der Familie bereits Fälle von Hauterkrankungen und Allergien gibt, werden Hebamme und Kinderarzt zu längerem Stillen raten oder eine hypoallergene Säuglingsmilch empfehlen.

Für das Schneiden von Babys Finger- und Fußnägeln verwendet man am besten Babyscheren. Hebammen helfen gerne beim ersten Schnitt, der oft erst nach mehreren Wochen fällig ist.

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