Corona, die Einsamkeit und machen wir das Beste draus

Es ist Mitte März und die Politik beschließt, gravierende Einschnitte ins Leben der Bundesbürger zu bringen. Ob diese Corona Maßnahmen nun so gerechtfertigt waren, möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen. Die Gegebenheiten waren so und wir mussten schauen, dass wir damit klarkommen.

Eine kleine Geschichte über Corona

Ich selbst bin jemand, der versucht das Beste aus allen möglichen Situationen zu machen. Und so habe ich mir natürlich auch in dieser Zeit Gedanken gemacht, wie denn mit diesen Regeln am besten umzugehen wäre.

Das Beste aus den Corona Beschränkungen machen
Das Beste aus den Corona Beschränkungen machen –
© Alliance / Adobe Stock

Ich habe drei Kinder, alle erwachsen, alle nicht mehr zuhause, alle fest mit beiden Beinen im Leben stehend. Wir sind eine Familie, die sich gerne sieht, zusammensitzt, isst, spielt, was auch immer tolle Familien so machen.

Plötzlich war das nicht mehr möglich. Anfangs hat mich das nicht so wahnsinnig gestört, weil wir uns auch in „normalen“ Zeiten nicht unbedingt einmal wöchentlich gesehen haben.

Und schließlich gibt es ja auch noch das Telefon und auch WhatsApp. Doch nach drei, vier Wochen wurde ich als Mutter (einmal Mutter, immer Mutter) langsam unruhig und vermisste meine Kinder.

Was habe ich also gemacht?

Ich habe mich einzeln mit den Kids verabredet. An einem Samstag, an dem auch noch das Wetter hervorragend war, um draußen zu sein, habe ich eine Rundreise gestartet.

Ich habe mich mit jedem Kind drei Stunden getroffen. Vorher habe ich mich zuhause hingestellt und Brötchen belegt, einen kleinen Kuchen gebacken und Bouletten und Kartoffelsalat gemacht.

Mit dem ersten Kind habe ich mich zum Frühstück getroffen. Wir haben uns auf eine Decke im Park vor ihrem Haus gesetzt und die Brötchen gegessen. Dabei haben wir natürlich viel gequatscht und gelacht.

Im Anschluss bin ich weiter zum zweiten Kind gefahren. Dort gibt es vor der Tür eine kleine Fläche mit festmontierten Tischen und Stühlen. Das Kind hat Kaffee gemacht und Tassen mitgebracht. Wir haben dort dann auch gut drei Stunden bei Kaffee und Kuchen gesessen.

Am Nachmittag dann fuhr ich wieder Richtung Heimat und traf mich mit dem dritten Kind im Nachbarort. Wir aßen die Bouletten und den Kartoffelsalat. Auch wir haben viel gelacht und die Zeit genossen.

Ich war so gegen 18:00 Uhr wieder zuhause und war eine zufriedene Mama, weil ich wusste, dass es allen Kindern gut geht.

Warum erzähle ich das? Nun ja, sicherlich leben wir momentan in einer Zeit, die wirklich alles andere als einfach ist und trotzdem kann man immer wieder für schöne Momente sorgen, an denen man sich freuen kann, die einem Kraft zum Weitermachen geben. Trotz Corona und Maskenpflicht.

Übrigens haben alle Kinder noch am selben Abend angerufen und sich nochmal ganz herzlich für diese tolle Idee bedankt.

 

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