Der Winter – Harte Zeit für unsere Gelenke

Die kalten Wintermonate sind für unseren Körper immer wieder eine Herausforderung. Nicht nur, dass wir besonders anfällig für Erkältungen sind, auch unsere Gelenke leiden durchaus in der kalten Jahreszeit.

Wenn Gelenkschmerzen gefährlich werden

Schmerzen in den Gelenken können aber auch auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen und sollten ernst genommen werden.

Schneeräumen bei starkem Schneefall im Winter
Schnee schaufeln im Winter

Jedes Jahr kriecht uns die kalte und feuchte Winterwitterung regelrecht in die Knochen. Viele Menschen fühlen sich beim morgendlichen Aufstehen regelrecht steif, Hände und Knie schmerzen.

Wenn es auch zunächst wie ein kleines Zipperlein aussieht, hinter solchen Erscheinungen können sich ernsthafte Erkrankungen der Gelenke verbergen. Daher sollte man sich unbedingt im Klaren darüber sein, ob die Beschwerden durch eine Wetterfühligkeit entstehen, oder nicht. Bei Unsicherheit sollte in jedem Fall der Arzt konsultiert werden und keine unnötige Zeit vergeudet werden.

Warnzeichen des Körpers ernst nehmen

Schmerzen in den Händen oder den Füßen, den Knien oder den Hüftgelenken gehören zu den großen Volkskrankheiten, mit denen wir alle irgendwann einmal zu tun haben. Unter den rund 400 bekannten Krankheiten lassen sich einige recht gut durch bewährte Hausmittel behandeln.

Zu den bekanntesten Krankheiten gehört unter anderem die Arthrose, einer Form des Gelenkverschleißes. Rund jeder zweite ab dem 50. Lebensjahr leidet mehr oder weniger unter dieser Krankheit.

Gefährlicher ist das entzündliche Rheuma, die rheumatische Arthritis. Bei dieser Krankheit greift das eigene Immunsystem des Körpers die Gelenke an. Die Krankheit tritt meist im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auf und wird in der Regel erst wesentlich später erkannt. Dabei ist die schnelle Behandlung unbedingt notwendig.

Wer in jungen Jahren über mehrere Wochen geschwollene, rote oder überwärmte Gelenke hat, sollte auf jeden Fall zum Arzt gehen. Durch eine Blutuntersuchung lässt sich dann rasch herausfinden, ob eine rheumatische Erkrankung vorliegt, die sich dann entsprechend behandeln lässt.

Arthritis lässt sich beispielsweise recht einfach mit Kälteschüben therapieren. Auch wenn es paradox klingt und kaltes Wetter die Symptome der Krankheit oftmals verschlimmert, Kältebehandlungen können dennoch die Beschwerden lindern.

Vorsorge hilft

Glücklicherweise ist nicht jeder morgendliche Schmerz in den Gelenken gleich der Hinweis auf eine ernste Krankheit. Oftmals spielt die Wetterfühligkeit eines Menschen eine entscheidende Rolle.

Selbst eine frühe Arthrose kann in solchen Fällen nicht unbedingt sofort erkannt werden. Um aber möglichen Krankheiten vorzubeugen, sollte auf Hinknien, bergab Laufen und Treppensteigen möglichst verzichtet werden. Alle anderen Formen der Bewegung sind allerdings sehr hilfreich und wichtig.

Ein Ziehen oder Schmerzen in den Gelenken hat jeder dann und wann einmal. Zunächst ist das kein Grund zur Sorge. Erst wenn der Schmerz regelmäßig auftritt und sich verschlimmert, sollte ein Arzt konsultiert werden. Grundsätzlich ist ein gutes Maß an täglicher körperlicher Bewegung eine gute Prophylaxe gegen allerlei Gelenkkrankheiten.

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