Cur às do chnuimhean leabhraichean san 21mh linn

Nuair a bhios sinn a ’dèiligeadh ris a’ cheist cuin a bha leabhar mu dheireadh againn ri leughadh agus air a leughadh troimhe bho thoiseach gu deireadh, feumaidh cuid de dhaoine smaoineachadh airson ùine mhòr.

Chan eil leughadh a-nis mar aon de na 15 gnìomhachd as fheàrr le Gearmailtich

Agus an uairsin tha na boiteagan leabhraichean agus na cnuimhean leabhraichean nar measg, a bha a ’sìor sgrùdadh leughaidhean bho gach gnè. Tha e tàmailteach gu bheil am beàrn eatarra a ’leudachadh agus chan eil e na dhìomhaireachd gu bheil an ginealach as òige nas motha air taobh an fheadhainn a dhiùltas leughadh. Ach carson ann an da-rìribh?

Bho chaidh an leabhar-leabhair à bith
Chaidh cuir às do chnuimhean leabhraichean - (c) pixabay

Tha figearan oifigeil ga dhearbhadh - tha reic leabhraichean leis fhèin sa Ghearmailt air a bhith a ’tuiteam gu leantainneach airson bhliadhnaichean agus chan eil leughadh fhèin a-nis mar aon de na cur-seachadan as mòr-chòrdte a th’ aig daoine.

Agus chan eil seo air sgàth gu bheil dìth ùghdaran math ann no seach gu bheil an taghadh de leughaidhean math ro bheag. Chan e, bidh ùghdaran bho air feadh an t-saoghail a ’dol gu math fada gach latha gus sgeulachdan fantasaidh inntinneach, dystopias brosnachail agus leabhraichean ùr-nodha a thoirt a-mach airson daoine òga.

Mar sin chan urrainn sin a bhith na adhbhar airson dìth ùidh. Gun a bhith eadhon a ’smaoineachadh nach eil roghainn eile ann ach leughadh stiallach loidhne-air-loidhne, bidh sinn a’ smaoineachadh air na leabhraichean claistinn, a bhios gu tric air an leigeil ma sgaoil dìreach beagan mhìosan às deidh foillseachadh leabhair.

An e digiteachadh as coireach ris an atharrachadh?

Fragen wir die jungen Leute, so bekommen wir sehr häufig als Antwort: „Ich habe keine Zeit zum Lesen!“ Und das könnte tatsächlich der Realität entsprechen, auch wenn der Schlüssel hier vermutlich in der Prioritäten-Setzung liegen würde. Doch gerade die Jugend wächst nicht mehr mit einem Buch in der Hand auf, vielmehr verbringen die meisten ihre Zeit mit Telefonieren, mit dem Spielen auf dem Smartphone, dem Surfen im Netz und in den sozialen Medien. Und dann wäre da noch die Schule, vielleicht der Sport und die Familie – wo bleibt da noch Raum fürs Lesen?

Ein zweites, durchaus verständliches Argument, lautet: „Ich habe kein Geld für Bücher!“ Ja, wer viel liest, der muss dafür Geld ausgeben und mit Blick auf die Randgruppe Leseratte, kann dies schon einem mittel-teuren Hobby nachkommen. Freilich, die aktuellsten Bestseller beliebter Autoren werden inzwischen für bis zu 30 Euro, im Schnitt rund 14 – 15 Euro verkauft. Bei nur 3 Büchern im Monat kann sich jeder selbst errechnen, was der Bücher-Konsum eigentlich kosten kann.

Kein Wunder also, dass nach einer renommierten Umfrage aus England herauskam, dass sich das Lese-Verhalten am Einkommen orientiert. So gab Multimillionär Bill Gates etwa an, im Jahr etwas über 50 Bücher zu lesen und Mark Zuckerberg gab an, zwei Bücher im Monat zu lesen.

In Haushalten mit geringem Einkommen wurden elektronische Medien bevorzugt und mehr ferngesehen, als sich mit einem Buch zu beschäftigen. Und dann wären da noch die unterschiedlichen Bildungsschichten zu nennen. Je nach Bildungsniveau werden entsprechende Ansichten an die kider weitergegeben.

Wer nicht gut lesen kann, der kann auch seinen Nachwuchs nicht darin unterstützen. Ihnen wird also gar nicht die Möglichkeit gegeben, sich eventuell für Bücher zu interessieren. kider aus wohlhabenden und gebildeten Häusern werden im Gegensatz dazu, mehr zum Lesen animiert und die Bücher-Nutzung gefördert.

Und dann wäre da noch die Digitalisierung, welche im Bezug auf das Lesen, eigentlich nur für eines sorgt: Ablenkung! Immerhin sind wir es inzwischen gewohnt, Informationen, News und Geschichten schnell zu erhalten. Wir müssen uns nicht mehr durch 400 Seiten Buch wälzen, um etwas zu verstehen.

Wir bekommen es auf dem Silbertablett in Kurzform geliefert. Sämtliche Nachrichten, News und Informationen werden so aufbereitet, dass wir schon nach einem kurzen Blog-Artikel von 500 Worten wissen, was wir wissen wollten. Keine Frage, die heutige Generation ist einfach nicht mehr bereit dazu, sich auf die Anstrengung Lesen einzulassen. Ja, sie ist dahingehend sogar ziemlich faul geworden.

Gute Gründe für das Lesen – Lasst diese Ausreden

Tha fios againn a-nis air na leisgeulan a tha gar cumail bho bhith a ’leughadh. Agus tha, chan eil annta ach leisgeulan. Leis nach fheum sinn a bhith nam millean-fhear airson a bhith comasach air leughadh. Gu dearbh, tha cothrom aig cha mhòr a h-uile duine cairt ID an-asgaidh fhaighinn anns an leabharlann as fhaisge.

Außerdem haben wir dank Plattformen wie Rebuy oder E-Bay immer die Möglichkeit, gebrauchte Bücher für weit weniger zu erwerben. Und was das Nutzerverhalten der modernen Medien angeht, da könnten wir uns auch einfach mal an der Nase packen und etwas verändern.

Für die Zukunft kann das ausbleibende Leseverhalten unserer kider ein Problem werden

Aber wozu eigentlich? Und bringt mir das Lesen wirklich so viel?

Die Anzahl an Analphabeten steigt, die Ausdrucksfähigkeit der Schüler geht zurück, immer mehr kider schreiben schlechte Noten in Deutsch, beherrschen die Rechtschreibung und Grammatik nicht und lernen auch sonst nicht mehr, sich für längere Zeit auf ein Thema zu konzentrieren.

Es mangelt an Ausdrucksfähigkeit und Wortgewandtheit, stattdessen prägen sich unsinnige Jugend- und Unworte in den Gedächtnissen der Kids ein.

Faodaidh leabhraichean leughaidh uiread a thoirt dhut agus cuideachadh anns na puingean sin uile:

Lesen ist wie Reisen in eine andere Welt. Es stimmt, wer liest, der kann dies nicht mit dem Gucken eines 1,5-stündigen Films vergleichen.

Lesen kreiert eigene Bilder Kopf, regt die Fantasie und das Vorstellungsvermögen an und schafft eine Welt, in der man tief eintauchen kann. Hieraus entwickelt sich schließlich auch der Spaß am Lesen, denn es ist, als würde man mit jeder Seite, in seine ganz persönliche Lieblingsserie eintauchen.

Lesen fördert die Konzentration, wirkt entspannend und hilft beim Einschlafen. Wer liest, der muss sich auf das Gelesene konzentrieren, um den Inhalt zu verstehen. Und dies über einen längeren Zeitraum hinweg.

Gerade für kider kann dies von großem Vorteil sein, da sie sich in der Schule ja auch länger konzentrieren müssen. Auch das will gelernt sein. Und während die Reizüberflutung auf Facebook und Co. eigentlich nur aufwühlt und stresst, sorgt das Lesen automatisch für Ruhe und Entspannung. Daher ist es auch weit sinnvoller, sich ein gutes Buch vor dem Einschlafen zur Hand zu nehmen, anstatt seiner Netflix-Sucht nachzugeben.

Lesen bildet, aber das hören wir nicht zum ersten Mal

Es stimmt aber trotzdem, denn wer liest, der erweitert seinen Horizont. Und das nicht nur im sprachlichen Bereich oder in Sachen Grammatik und Rechtschreibung, sondern auch im Bereich Meinungsbildung, Verständnis und Weltansicht. Wer liest, der denkt darüber nach, schafft neue Diskussionsgrundlagen und entwickelt seine Persönlichkeit weiter. Und dabei kommt es noch nicht einmal darauf an, was genau wir lesen.

Es lohnt sich also, sich einmal mehr mit dem Thema Lesen zu beschäftigen. Und für alle Leseratten da draußen gilt: Macht weiter so, ihr seid super!


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3 Gedanken zu „Die Ausrottung der Leseratten im 21. Jahrhundert“

  1. Sie haben völlig Recht und der Artikel ist so gut geschrieben . Ich kann mich erinnern, dass ich früher Bücher gekauft habe, um sie zu lesen, weil ich eine emotionale Verbindung zu ihnen hatte. Jetzt, wo wir digitale Mittel haben, um Bücher zu lesen, gibt es in der Tat so viel Ablenkung, weil so viel Material verfügbar ist und die meiste Zeit kann man nicht einmal zwischen zu viel Auswahl wählen und gibt einfach auf. Außerdem hat sich der Trend verschoben, weil die Leute jetzt lieber E-Books anhören, als ein Buch zu lesen.

  2. Das ist ein schöner Artikel! Und leider wahr. Es ist halt insbesondere vielen Eltern nicht bewusst, wie wichtig das Sprachvermögen bei kidern ist. Wenn ich gut lesen kann, kann ich Inhalte schneller erfassen. Das hilft in der Schule, Wissen wird schneller und besser vermittelt, das hilft beim Erkennen von Fake-News und, und und…

    LG

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