Gingko Biloba | Botanisches Highlight und Nutzpflanze im Garten

Der Gingko biloba erfreut sich als Zierbaum nach wie vor großer Beliebtheit. Der hohe pyramidenförmige Wuchs und die fächerartigen Blätter machen diesen Baum zu einem botanischen Highlight eines jeden Parks oder größeren Ziergartens.

Gingko biloba – Nutzpflanze

Da der Baum relativ anspruchslos und resistent gegen Schädlinge ist, wird er immer häufiger in städtischen Grünanlagen gepflanzt. Das Holz des weist eine weiche und feine Textur auf, welches sich daher gut zum Schnitzen eignet.

Gingko biloba als Nutzpflanze

In Ostasien und Japan werden diese Bäume schon seit langer Zeit als Nutz- und Heilpflanzen angebaut.

Gingko Biloba
Der Gingko Biloba

Die Samen werden geschält und gegart als Beilage zu den Mahlzeiten verwendet. Auch in Reisgerichten oder Eierspeisen werden Gingko Samen mitgekocht. Geröstet und gesalzen können die Samen als Knabberei gegessen werden.

Wurzeln, Samen und Blätter

Medizinisch wirksam sind die Blätter, Samen und Wurzeln, die in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung finden.

Die in den Blättern enthaltenen Gingkolide und Terpenlactone fanden weltweit Eingang in die Pharmakologie. Der Extrakt wird aus den getrockneten Blättern gewonnen und vor allem bei Leistungsstörungen des Gehirns eingesetzt. Bei Gedächtnisstörungen, Demenz und Tinnitus wird häufig ein Medikament, gewonnen aus Gingko Blättern, verordnet. Das aus dieser Pflanze gewonnenen Extrakt wirkt auch durchblutungsfördernd und kann daher bei Durchblutungsstörungen der Arterien eingesetzt werden.

Aus den Wurzeln des Baumes wird traditionell eine Abkochung hergestellt, die den Magen stärken und gegen Blähungen wirken soll. Der Sud soll auch bei Menstruationsbeschwerden Linderung verschaffen.

Die Samen werden geschält und ebenfalls abgekocht, der Sud wird vor allem bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Aber auch bei Alkoholvergiftung soll die Abkochung hilfreich sein sowie bei schmerzhaftem Wasserlassen.


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Bedeutung des Gingko biloba

In China und Japan wird der Baum aufgrund seiner Lebenskraft und innewohnenden Heilkräfte als Wunderbaum verehrt. Der Gingko ist den fernöstlichen Ländern auch häufig in Tempelbezirken zu finden. Die Menschen beten zu den Bäumen und bitten um Fruchtbarkeit und Gesundheit.

In traditionellen Volksweisen und Mythen sind diese Bäume vertreten. In manchen Erzählungen wohnen dem Baum Geister innen, deswegen wird der Baum verehrt und geschätzt. Diese Art der Baumgeister Symbolik ist besonders in Japan vertreten. Sogar die Universität von Tokyo schmückt sich mit einem Bild eines Gingko Blattes. Die Symbolik hat in Japan und China noch heute einen hohen Stellenwert.

Weitere interessante Informationen gibt es unter: www.kurkuma-wurzel.info