Kindern Medizin verabreichen | Gesundheit

Schon Mary Poppins wusste, dass sich „mit nem Löffelchen voll Zucker“ jede Medizinleichter schlucken lässt. Und was zu Zeiten von Mary Poppins aktuell war, hat sich zumindest in Sachen „bitterer Medizin“ bis heute nicht geändert.

Medizin bei Kindern

Das Kind ist krank, hat vielleicht einen ganz blöden Husten und der Arzt hat einen bestimmten Hustensaft verschrieben. Das Problem an so einem vom Arzt verschriebenen Hustensaft ist meist das, dass dieser so gar nicht schmeckt.

Medizin für Kinder verabreichen
Medizin für Kinder verabreichen – Bild von press 👍 and ⭐ auf Pixabay

Man sagt der bitteren Medizin ja nach, dass sie helfen soll. Das mag allerdings dem Kranken ziemlich egal sein, denn es will den Saft partout nicht schlucken, weil er eben eklig schmeckt.

Und auch, wenn uns heute immer und überall suggeriert wird, dass Zucker ganz wasSchlechtes ist und aus unserem Leben verbannt werden sollte, so hilft doch eben dieses kleine Löffelchen voll Zucker, diesen bitter schmeckenden Hustensaft zu schlucken.

Man nehme einfach einen gestrichenen Teelöffel mit Zucker und lässt den widerlich schmeckenden Saft darauf tropfen. Durch die Süße des Zuckers wird der bittere Geschmack weitestgehend neutralisiert und das Kind wird die Heilung bringende Medizin schlucken.

Tabletten

Das Schlucken von Tabletten kann ein weiteres Problem sein. Manchmal reicht die normale Medizin nicht aus und der Kinderarzt verabreicht ein Antibiotikum. Wer selbst schon einmal solche Tabletten nehmen musste, kann sicher ein Lied davon singen.

In vielen Fällen sind diese Tabletten ziemlich groß und selbst Erwachsene haben oft Schwierigkeiten, diese Dinger zu schlucken. Wie soll es da erst einem Kind gehen?

Das Zauberwort hier ist „Tablettenteiler“. Man erhält einen solchen Tablettenteiler in Apotheken und mitunter auch in gut sortierten Haushaltswarengeschäften oder – abteilungen in Kaufhäusern. Der Preis hierfür beträgt schätzungsweise zwischen 1,50 € und 4,00 € und diese Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall.

Zwar muss das Kind dann vielleicht zwei- oder viermal (je nachdem, ob man die Tablette halbiert oder viertelt) schlucken, aber dadurch, dass sie zerkleinert wurde, lässt sie sich leichter schlucken.

Wie in den beiden Beispielen beschrieben gibt es noch weitere „kleiner Helferlein“, um kranke Kinder beim Genesen ein bisschen zu unterstützen. Da wären zum Beispiel der knallbunte Gips bei einer Fraktur oder auch bunte Pflaster bei kleineren Verletzungen.

Aber eins ist ganz klar und sollte immer bedacht werden: Am schnellsten genesen Kinder, wenn sie in der Nähe von Mama und/oder Papa sein können, die sich um diekleinen Patienten kümmern und ihnen viel Liebe, Geborgenheit und eine gehörige Verwöhn-Portion geben.

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