Pflanzen im Garten

Die Gartengestaltung stellt jeden Hobbygärtner vor eine besondere Herausforderung. Bei der Planung sind verschiedene Grundsätze zu bedenken, damit später einmal ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

Standortbedingungen beachten

Während Nutzpflanzen hauptsächlich dazu dienen, die Familie mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen, besitzen Zierpflanzen die Aufgabe, dem Grundstück eine Struktur zu verleihen und es optisch aufzuwerten.

Gesundheit aus dem Garten
Der Garten bietet oft mehr als nur ruhige Momente

Bei der Auswahl kommt es unter anderem auf den individuellen Geschmack des Gartenbesitzers an. Doch auch andere Aspekte sollten unbedingt berücksichtigt werden, damit sich der Garten mit allen Sinnen genießen lässt.

Jede Art in der Pflanzenwelt besitzt ihre eigenen Ansprüche an den Standort, den Boden und das Klima. Bevor der Hobbygärtner die Pflanzenauswahl für seinen Garten trifft, sollte er sich über die Gegebenheiten informieren. Es ist einfacher, die vorhandenen Bedingungen zu akzeptieren und nur solche Arten zu kultivieren, die mit denselben zurechtkommen, als sich für anspruchsvolle Arten zu entscheiden, um deren Lebensbedingungen künstlich zu imitieren. Zudem harmonieren Arten mit ähnlichen Ansprüchen an ihre Umwelt meist auch optisch gut miteinander.

Im Garten Räume bilden

Gärten wirken nur, wenn in ihnen bestimmte Räume geschaffen werden. Hierzu stehen dem Hobbygärtner verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Horizontale Ebenen lassen sich schaffen, indem Pflanzen mit unterschiedlichen Wuchshöhen verwendet werden. Vertikale Aufteilungen erzielt der Gärtner, indem er Hecken, Mauern oder anderweitige Beetbegrenzungen errichtet.

Eine wichtige Rolle bei der Raumgestaltung spielen die Gehölze. Als Solitäre können sie den räumlichen Eindruck bestimmter Areale verstärken, in der Gruppe rahmen sie das Gartenbild ein. Zudem schaffen sie Übergänge zwischen den niederen und oberen horizontalen Ebenen des Gartens.

Giftige Gewächse nur mit Bedacht kultivieren

Trotz aller Schönheit eignen sich nicht alle Pflanzen für den heimischen Garten. Wer Kinder oder frei laufende Haustiere besitzt, sollte nur ungiftige Arten auswählen. Dabei sollte sich der Hobbygärtner darüber bewusst sein, dass nicht jedes giftige Gewächs auf jede Person und auf jedes Tier gleich giftig wirkt. Auch können einzelne Pflanzenteile genießbar sein, während andere derselben Pflanze als hoch toxisch einzustufen sind. Um das Risiko von Vergiftungen zu vermeiden, sollten derartige Gewächse beim Vorhandensein der benannten Risikogruppen gar nicht kultiviert werden.

Es würde diesen Beitrag sprengen, alle giftigen Gartenpflanzen aufzuzählen. Hierüber kann sich der Interessierte auf entsprechenden Internet-Seiten informieren. Lediglich die wichtigsten Giftpflanzen sollen nachfolgend erwähnt werden, damit ihre Vielfalt erkennbar wird.

Giftige Laub- und Nadelgehölze im Garten meiden

Digitalis purpurea - Medizin - roter Fingerhut
Insbesondere mit Kindern sollten Giftpflanzen im Garten vermieden werden

Ziergehölze erfreuen den Hobbygärtner nicht nur durch ihr anmutiges Blatt, sondern häufig auch durch farbenfrohe Blüten und leuchtend bunte Früchte. Die wenigsten von ihnen sind für den Menschen genießbar.

So zählen beispielsweise die Früchte der Rosmarinheide, des Seidelbasts, des Pfaffenhütchens, der Stechpalme, des Ligusters und der Heckenkirsche zu den giftigen Bestandteilen von Laubgehölzen. Bei der Robinie und dem Sumpfporst kann sogar das Blatt toxisch wirken.

Wer Giftpflanzen im Garten vermeiden möchte, verzichtet bei den Nadelgehölzen auf den Wacholder, die Eibe und den Sadebaum. Auch unter den Blütenpflanzen existieren viele Giftpflanzen. Zu ihnen zählen unter anderem der Eisenhut, die Kuhschelle, das Buschwindröschen, das Maiglöckchen, der Fingerhut und der Mauerpfeffer.

Es wird noch einmal darauf hingewiesen, dass diese Liste nicht vollständig ist. Interessierte sollten weitere Informationen einholen.

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