Rasenmähroboter – grüner Helfer oder hinterhältiger Feind?

Du planst schon eine Weile, dir einen Rasenmähroboter zu kaufen? Aber du hast Angst, dass er dir mehr schadet als nützt und kannst Dich nicht recht entscheiden? Dann wird es Zeit, dass du dich mit Rasenmährobotern befasst. Finde heraus, ob sie dein grüner Helfer oder doch ein hinterhältiger Feind sind!

Was sind Rasenmähroboter?

Rasenmähroboter sind autonom arbeitende Roboter, die den Rasen selbstständig mähen. Sie sind mit Sensoren und Kameras ausgestattet, um Hindernisse zu erkennen und zu umfahren. Die meisten Modelle können auch programmiert werden, um zu bestimmten Zeiten zu arbeiten oder eben auch den Bewohnern Ruhe zu gönnen und auch bestimmte Bereiche des Rasens zu bestimmten Zeitpunkten zu meiden. Denn  der Garten ist für uns da und der Rasenroboter mäht für uns.

Rasenmähroboter - grüner Helfer ?
Rasenmähroboter – grüner Helfer ?

Rasenmähroboter haben den Vorteil, dass sie den Rasen gleichmäßig mähen und das Gras fein zerschneiden, was zu einem gesünderen Rasen führt weil der gemähte Teil auf der Rasenfläche verbleibt und als Gründünger funktioniert. Außerdem sparen sie Zeit und Mühe, da du nicht selbst mähen musst.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wie z.B. den hohen Anschaffungspreis und die Tatsache, dass der Roboter nicht immer perfekt arbeitet und manchmal noch nachgebessert werden muss. Im Vorfeld muss z.B. ein Draht um die zu mähende Rasenfläche gelegt werden, damit der Mäher nicht einfach abhaut oder die Blumenbeet plattmacht. Oder sich selber im Gartenteich versenkt. Ist dann nicht lustig.

Weiterhin muss man sich am Anfang gut überlegen, wo der Rasenmäher im Garten „sein Zuhause“ hat, also die Ladestation hin soll, an der sicher der Rasenmäher im Ruhezustand und beim Aufladen befindet. Und da muss dann auch irgendwie Strom hin. Auch zu viele Ecken und enge Kurven fördern kein flächendeckendes Mäherlebnis. Wie man auf dem Foto oben schön erkennen kann.

Insgesamt sind Rasenmähroboter aber auf Dauer gesehen eine praktische und zeitsparende Lösung für die Rasenpflege, aber es lohnt sich, die Vor- und Nachteile abzuwägen, bevor man sich für einen Kauf entscheidet.

Wie funktioniert ein Rasenmähroboter?

Im Grunde genommen ist es ganz einfach: der Roboter fährt selbstständig über den Rasen und mäht ihn dabei. Dafür ist er mit Messern ausgestattet, die den Rasen auf die gewünschte Länge kürzen. Dabei fährt der Roboter in einem ungleichmäßigen Muster über den Rasen, um sicherzustellen, dass er keine Stellen auslässt und gleichzeitig keine tiefen Radspuren hinterlässt, wenn er immer den gleichen Weg nehmen würde.

Dieses Muster wird von den Sensoren des Roboters bestimmt, die den Rasen und seine Beschaffenheit scannen. Zusätzlich folgt das „Ding“ einem bestimmten Algorithmus mit dem er gelegentlich mehr oder weniger zufällig die Richtung ändert. 

Um den Akku aufzuladen, fährt der Roboter selbstständig zur Ladestation zurück. Fast alle Modelle können sogar per App gesteuert werden, so dass Du den Roboter von überall aus starten oder stoppen kannst. 

Welche Vorteile bietet ein Rasenmähroboter?

Ein Rasenmähroboter kann dir viele Vorteile bieten. Zum einen sparst du Zeit und Arbeit, da du nicht mehr selbst den Rasen mähen musst. Der Roboter erledigt diese Aufgabe vollautomatisch und du kannst dich anderen Dingen widmen. Zum anderen sorgt der Rasenmähroboter dafür, dass dein Rasen immer gepflegt aussieht. Durch das regelmäßige Mähen wird der Rasen dichter und gleichmäßiger. Außerdem wird das Schnittgut direkt mulcht und als Dünger verwendet, was deinem Rasen zugutekommt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Rasenmähroboter wegen seines Elektromotors normalerweise sehr leise arbeitet und somit keine wirklich störenden Geräusche verursacht, schön gar nicht im Vergleich mit herkömmlichen benzinbetriebenen Rasenmähern. Auch für die Umwelt ist der Roboter grundsätzlich mit Blick auf Emissionen eine gute Wahl, da er mit einem Akku betrieben wird und somit keine Abgase produziert. Alles in allem bietet ein Rasenmähroboter also viele Vorteile und kann dir das Leben erleichtern.

Aber kann ein Rasenmähroboter auch schaden?

Leider ist die Antwort ein klares Ja. Wenn der Roboter nicht korrekt eingerichtet oder gewartet wird, kann es zu Schäden an Pflanzen, Tieren oder sogar Menschen kommen. Beispielsweise kann es passieren, dass der Roboter über Blumen oder Sträucher fährt und diese beschädigt. Auch können sich Tiere wie Igel oder Vögel im Rasenmähroboter verfangen und verletzt werden.

Deshalb ist es wichtig, dass du dich vor dem Kauf eines Rasenmähroboters gut informierst und dich an die Bedienungsanleitung hältst. So kannst du sicherstellen, dass dein grüner Helfer nicht zum hinterhältigen Feind wird. So sollte man den Rasenmäher beispielsweise zum Beginn der Dämmerung immer in sein zuhause zum Aufladen schicken. Einige Geräte arbeiten mit KI und erkennen Tiere. Also hier bitte im Vorfeld genau informieren.

Das Fazit ist klar: Rasenmähroboter können entweder dein grüner Helfer oder ein hinterhältiger Feind sein. Es kommt darauf an, wie du sie nutzt und pflegst. 

2 Gedanken zu „Rasenmähroboter – grüner Helfer oder hinterhältiger Feind?“

  1. Man hört immer wieder, das diese Mäher nur für große Flächen geeignet sind, aber das ist meiner Ansicht nach nicht ganz richtig. Ja, besonders nützlich sind sie bei großen Rasenflächen. Einige Modelle sind aber speziell für kleine Gärten konzipiert und können Hindernisse wie Blumenbeete und Bäume leicht umfahren. Roboterrasenmäher sind in der Lage, den Rasen regelmäßig und gründlich zu mähen, was zu einem gesunden und gepflegten Rasen führt und das eben unabhängig von der Gartengröße.

  2. Was mir nicht so bewusst war bislang, ist dass das Gras in feine Mulchpartikel zerkleinert wird und die ganze Saison über selber als Dünger dient. Eigentlich logisch.

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