Stressabbau | Stress Gesundheit Wellness

Oft hört man den Satz „Stress hat man nicht, Stress macht man sich“. Aber gerade, wenn man wirklich im Stress ist und gar nicht weiß, wo einem der Kopf steht, hilft einem das wenig. Stressabbau wäre angesagt, denn man ist angespannt, fühlt sich die ganze Zeit wie auf einem Pulverfass sitzend und kriegt den Kopf selbst dann nicht frei, wenn man eigentlich entspannen könnte.

Planung ist alles – Stressabbau Tipps um Stress wirksam vorzubeugen

Die Folge ist, dass man sich gar nicht mehr ausgeruht fühlt, selbst dann nicht, wenn acht Stunden gut geschlafen hat. Aber wie kann man Stress vorbeugen, dem man sich selber macht?
Und hier stimmt es wirklich: Planung ist alles. Denn wer vorausschauend plant und organisiert, hat weniger Stress.

Auch Menschen, die immer alles, was sie eigentlich machen müssten, erst erledigen, wenn es gar nicht mehr anders geht, machen sich Stress. Und genau das ist es dann, was wirklich dazu führt, dass man sich nicht nur gestresst fühlt sondern auch gar nicht mehr entspannen kann.
Wenn Sie das auch kennen, sollten Sie unsere Tipps beherzigen, wie Sie Stress wirksam vorbeugen und den Stressabbau durch durch vorausschauende Planung unterstützen:

Stressabbau
Stressabbau im Alltag – © Alliance / Adobe Stock

Wenn zum Beispiel eine Geburtstagsfeier ansteht, überlegen Sie vorher, wann Sie Ihre Wohnung sauber machen müssen, einkaufen gehen und das Essen vorbereiten. Nur, wer alles auf einen Tag legt, hat wirklich Stress mit den Geburtstagsvorbereitungen. Wenn Sie dagegen Donnerstags einkaufen, Freitags morgens einkaufen und anschließend schon die Wohnung vorbereiten und Samstag nur die letzten Reste dekorieren, haben Sie garantiert keinen Stress.

Das funktioniert übrigens auch mit allen anderen anstehenden Aufgaben: Egal, ob ein Projekt auf der Arbeit fertiggestellt werden muss oder die Oma eine Woche zu Besuch kommt, wer sich die nötige Zeit für die Planung nimmt, hat weniger Stress.

Stress vorbeugen können Sie auch, indem Sie sich einen Organizer zulegen

Wenn Sie konsequent Ihre Termine eintragen, wissen Sie bereits im Voraus, wann es zu Engpässen kommen kann. Wenn Sie also am Freitag zum Arzt müssen, kaufen Sie schon am Donnerstag ein – das hilft, Stress zu vermeiden.

Wenn Sie wissen, dass Sie am nächsten Tag sehr beschäftigt sein werden, können Sie kleinere Dinge auch schon am Tag vorher erledigen. Wenn Sie zum Beispiel immer morgens vor der Arbeit die Spülmaschine ausräumen, legen Sie das bereits auf den Abend davor. Das spart Ihnen zehn Minuten und entlastet Sie.

Wie Sie sehen, gibt es viele kleine Dinge, die helfen, Stress im Alltag vorzubeugen und zu bekämpfen. Planung ist eben alles!

Stress macht man sich selber

Kennen Sie das auch? Man liegt im Bett, ist gerade kurz vor dem einschlafen, und überlegt sich, was man am nächsten Tag alles bewerkstelligen muss. Eigentlich müsste man drei Dinge gleichzeitig machen, um wirklich alles erledigen zu können. Aber genau das führt dazu, dass man sich selber noch mehr Stress macht als nötig.

Denn wer sich nicht richtig entspannt, wird am nächsten Tag auch nicht die Leistung bringen, die er von sich erwartet.

Aus diesem Grund sollte man wirklich alles zu seiner Zeit machen. Das bedeutet auch, dass man sich nicht noch im Bett Gedanken über die Arbeit und sich damit selber Stress macht. Alles zu seiner Zeit, sagt der Volksmund und so soll es auch hier sein.

Planen Sie den nächsten Arbeitstag vorab und überlegen Sie sich ruhig, was Sie am nächsten Tag alles bewerkstelligen müssen. Aber machen Sie das während Ihrer Arbeitszeit und nicht, wenn Sie im Bett liegen. Denn dort verursachen diese Gedanken Stress.

Wenn Sie die Planung des nächsten Tages allerdings bereits auf der Arbeit machen, sind Sie in Ihrer Freizeit „aufgeräumter“ und lassen die Arbeit auch dort, wo sie hingehört. Sie sehen also, Stress macht man sich selber und man kann ihn auch prima vermeiden, indem man kleine Verhaltensweisen ändert.

Man macht sich auch gerne Stress, indem man versucht, drei Dinge gleichzeitig zu erledigen.

So sind Frauen oft stolz darauf, dass sie multitasking-fähig sind, in Wirklichkeit verursacht das allerdings hauptsächlich Stress, da unser Gehirn immer von einer Aufgabe zur anderen springen muss.

Letztendlich führt dieses Verhalten dazu, dass wir uns zum einen gestresst fühlen, zum anderen aber auch mehr Fehler machen.

Wer also eine Aufgabe nach der anderen erledigt, hat weniger Stress und ist oftmals sogar schneller. Mehrere Aufgaben zusammen zu erledigen, ist eine Idee unserer Neuzeit und steht Widerspruch zum Stressabbau. Früher hatte jeder Mensch eine Aufgabe, heute müssen wir viele Personen und damit Aufgaben verkörpern und von einer Sache zur anderen springen. Aber genau dieser Stress macht uns krank.

Wenn Sie sich also zwingen, einfach eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen, werden Sie schnell merken, dass Sie sich viel weniger gestresst fühlen.

Weniger ist manchmal eben doch mehr. Und wer eins nach dem anderen macht, ist am Ende schneller. Probieren Sie es einmal aus, stellen Sie Ihre Emails aus, wenn Sie die Post bearbeiten oder das Telefon ab, wenn Sie ein Kundengespräch führen.

Mal nur eine Sache zu machen, ist oftmals wirklich eine neue Erfahrung. Und hilft beim Stressabbau.

 


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