Weihnachten und Corona

Ich weiß, vermutlich kann es keiner mehr hören, aber leider ist Corona nun einmal noch bzw. wieder in aller Munde. Vor allem jetzt, da wir kurz vor der Weihnachtszeit stehen, mag es für viele erst Recht wiederauftauchen. Und dann erreichte uns dieser Text einer Leserin, den wir gerne unverändert veröffentlichen möchten.

Weihnachten in „komischen“ Zeiten

Wahrscheinlich fragt ihr euch, wir ihr das denn alles machen sollt. Da sind die Eltern, die Großeltern, Tanten, Onkel, Kinder und vielleicht noch mehr liebe Leute, mit denen ihr das Fest normalerweise verbringt. Aber so wie es aussieht, wird das dieses Jahr wohl nichts. Es wird ganz sicherlich viele traurige Gesichter dieses Jahr geben.

Weihnachten und Corona
Bild von Christo Anestev auf Pixabay

Auch ich habe mich gefragt, wie das dieses Jahr wohl laufen soll. Immerhin sind wir zehn Personen. Unsere Kinder sind alle erwachsen und haben ihren eigenen Haushalt, was also schon einmal fünf Haushalte sind. Dann gibt es noch meine Schwiegermutter, den sechsten Haushalt.

Von daher wird es also dieses Jahr irgendwie etwas anders laufen müssen. Wir haben uns ziemlich lange den Kopf darüber zerbrochen, was wir denn machen, damit wir es trotz dieser schwierigen Zeit etwas weihnachtlich gestalten können und nicht den Rest des Jahres Trübsal blasen müssen.

Nun, wir sind auf folgende Idee gekommen:

Dieses Jahr findet Weihnachten an den vier Adventswochenenden und am Weihnachtsfest selbst statt. Wir wollen an jedem Wochenende eins der Kinder mit Partner/in hier haben und uns einen schönen Nachmittag oder/und Abend machen. Den Vorschlag fand großen Anklang. Das liegt zum einen daran, dass wir jedem Paar sein Wunschessen machen können, ohne das vielleicht ein anderer aus der doch recht großen Runde unzufrieden ist, weil er etwas nicht isst (das Problem gibt es jedes Jahr). Auf der anderen Seite ist es auch mal schön, einfach nur Zeit mit einem Kind und deren Partner/in zu verbringen.

Am letzten November-Wochenende werden wir den Baum aus dem Keller holen und alles schön weihnachtlich herrichten. Das ist übrigens der Vorteil eines künstlichen Baums. Er wird dieses Jahr einen ganzen Monat stehen und verliert nicht eine einzige Nadel.

Alles in allem fanden alle, dass das eine tolle Idee ist, die vielleicht sogar mit weniger Stress verbunden ist. Normalerweise ist es jedes Jahr ziemlich kompliziert, uns alle unter einen Hut zu bringen, da wir vier Schichtdienstler haben, was ein Familientreffen mit allen immer recht schwierig macht. Das fällt dieses Jahr nun weg.

Nachdem wir beiden „Alten“ zuerst ziemlich gefrustet waren, freuen wir uns nun trotz der momentanen Situation auf den Dezember.

Ich möchte mit dieser kleinen Geschichte allen, die dem Weihnachtsfest dieses Jahr mit Schrecken entgegensehen, einfach diesen Tipp weitergeben. So kann auch in dieser schwierigen Zeit wenigstens ein klein wenig Besinnlichkeit einziehen.

In diesem Sinne wünsche ich allen schon mal eine schönde Adventszeit und bliebt alle gesund.

Fragen, Anregungen oder Kritik? Sprechen Sie uns gerne an.

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