Welche Vitamine benötigen wir im Winter

Viele versuchen nach den Fressorgien der Weihnachts- und Silvesterzeit die gesunde Ernährung wieder in den Griff zu bekommen. Und der Winter ist auch die Zeit, in der sich viele müde und ausgelaugt fühlen. Hier schon mal vorbeugend ein paar Tipps.

Vitamine im Winter – was der Körper jetzt braucht und was nicht!

Und tatsächlich leiden vermehrt in den Wintermonaten vermehrt Menschen unter Depressionen oder Burnout. Aber warum ist das so? Warum fühlen wir uns im Winter einfach nicht so fit wie im Sommer und wo ist sie hin, die gute Laune?

Welche Vitamine im Winter
Welche Vitamine im Winter – Bild von Lorri Lang auf Pixabay

Klar, die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle, aber auch Bewegung, frische Luft, Sonnenlicht und Vitamine sind wichtig.

Sonne macht gute Laune!

Doch leider ist sie im Winter einfach nicht mehr so oft zu sehen und oft kommt sie sogar wochenlang am Stück nicht heraus. Kein Wunder also, dass sich nach nur wenigen Wochen Winterzeit so langsam schlechte Laune breit macht.

Warum ist das so? Weil Sonnenlicht unseren Melatonin- und Serotoninhaushalt beeinflusst und unseren Hormonhaushalt so ordentlich in Schwung bringt. Während wir im Winter häufig an so genannten Winterdepressionen geplagt werden, scheint der Frühling wieder Schwung in unser Leben zu bringen.

Aber nicht nur die Hormone bringen uns gute Laune, auch Farben tun unserer Seele gut. Während graues, tristes und weißes Schneewetter eher schlechten Einfluss auf unsere Motivation nehmen, sind bunte Frühlingsfarben genau das, was uns glücklich macht. Fakt ist also, der Sommer bringt gute Laune und zwar nicht nur, weil wir uns das einbilden, sondern weil auch unser Körper auf Licht, Farben, Gerüche und Wärme reagiert.

Mehr Vitamine um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen

Glücklicherweise wissen wir mittlerweile dank Forschung und Wissenschaft welche Vitamine und Hormone für unser Gemüt zuständig sind. Daher können wir sie in den Wintermonaten auch gezielt zu uns nehmen um schlechte Laune und Depressionen zu umgehen.

Eines der wichtigsten Vitamine ist das Vitamin C, welches uns vor Erkältungskrankheiten schützt und das Immunsystem stärkt. Infekte haben mit ausreichend Vitamin C überhaupt keine Chance. Auch Vitamin A kann verhindern, dass Fremdstoffe in den Körper gelangen und wirken sich gleichzeitig auf unsere Haut aus. Gleichzeitig kann Vitamin E eine Schutzschicht für Körper und Haare aufbauen und die Wundheilung fördern.

Vitamine sind unersetzlich im Winter, müssen jedoch nicht immer mit Hilfe von Tabletten eingenommen werden. Zahlreiche Lebensmittel sind voll mit Vitaminen und wertvollen Nährstoffen. Die besten Vitaminlieferanten sind dabei immer noch Obst und Gemüse. Ernährungsexperten und Mediziner empfehlen daher fünf Portionen täglich.

In Paprika, Kartoffeln, Zitrusfrüchten, Grünkohl oder Petersilie befindet sich ein hoher Anteil an Vitamin C. Wertvolle Folsäure liefert grünes Blattgemüse, Spargel oder Hülsenfrüchte. Nüsse, Weizenkeim-, und Sonnenblumenkerne enthalten viel Vitamin E und auch Karotten oder die Zuckermelone ist für Vitamin A und E der beste Lieferant.

Zubereitung der Vitamine

Rohkost ist in Sachen Vitamine und Vitaminerhaltung das bekanntlich beste. Starkes Erhitzen kann die wertvollen Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse zerstören. Auch längeres Lagern baut Vitamin ab. Essen Sie daher bestenfalls rohes Obst und Gemüse und das bestenfalls immer frisch.

Wem das zu viel Geknabber ist, der bereitet sich leckere Smoothes oder Shakes zu, um auf seinen täglichen Bedarf Obst/Gemüse zu kommen. Vitamintabletten sind dann nämlich überhaupt nicht nötig und bis zum Frühling dauert es sowieso nicht mehr lange!

Haben Sie Fragen, Ánregungen oder Kritik? Sprechen Sie uns gerne an!

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