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Gesunde Ernährung – Frühstück für Schule und Kindergarten

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung spielt für die Entwicklung von Kindern eine große Rolle. Immer mehr Schüler in Deutschland sind übergewichtig, was ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit häufig negativ beeinflusst.

Das gesunde Frühstück für Schule und Kindergarten

Zudem leiden Kinder, die zu viel Körpergewicht auf die Waage bringen, oft unter Hänseleien ihrer Mitschüler und fühlen sich isoliert. Daher ist es wichtig, dass schon Kindergartenkinder lernen, was gesunde Ernährung ist und warum diese eine derart große Bedeutung für die eigene Gesundheit hat.

Gesundes Frühstück für Kindergarten und Schule
Gesundes Frühstück für Kindergarten und Schule – © gpointstudio / Adobe Stock

Regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig für Kinder

Kinder brauchen regelmäßige Mahlzeiten und das deutlich häufiger als Erwachsene. Ideal sind drei größere Mahlzeiten und zwei kleinere Snacks über den Tag verteilt. Am Vormittag benötigen Schüler und Kindergartenkinder die meiste Energie, um sich konzentrieren und die Anforderungen des Alltag bewältigen zu können.

Das Frühstück gibt Kraft für den Tag, daher sollte Ihr Kind möglichst bereits etwas zu sich nehmen, bevor die Schule startet oder der Kindergarten beginnt.

Es gibt jedoch Kinder, die früh am Morgen noch nichts oder nur wenig essen möchten. Zwingen Sie Ihr Kind keinesfalls zum Essen, damit erreichen Sie nur das Gegenteil. Wichtig ist, dass morgens ausreichend Zeit vorhanden ist, damit Ihr Kind in Ruhe frühstücken kann, wenn es dies will.

Brot, Cornflakes oder besser ein Joghurt?

Zu einem gesunden Frühstück gehören vollwertige Kohlenhydrate, ein Stück Obst oder Gemüse sowie nach Möglichkeit ein Milchprodukt. Wie die einzelnen Nährstoffe kombiniert werden, bleibt Ihnen bzw. dem Geschmack Ihres Kindes überlassen. Grundsätzlich gilt: Vollkornprodukte sättigen deutlich länger als beispielsweise Brot aus Weißmehl.

Zuckerhaltige Lebensmittel schaden nicht nur den Zähnen, sondern lassen den Blutzuckerspiegel auch schnell stark ansteigen. Ihr Kind hat nach kurzer Zeit wieder Hunger.

Süße Cornflakes oder den bei Kindern so beliebten Schoko-Brotaufstrich komplett vom Speiseplan zu streichen macht wenig Sinn. Solche Maßnahmen fördern nur den Heißhunger auf süße und fetthaltige Lebensmittel. Das gilt bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen.

Stattdessen sollten Sie versuchen, Ihr Kind für gesündere Alternativen zu begeistern und ihm möglichst oft unterschiedliche gesunde Produkte anzubieten. Wie wäre es beispielsweise mit einem Brot mit selbstgemachter Marmelade, Frischkäse oder Käse? Dazu sollte Ihr Kind einen Apfel oder eine andere Frucht der Saison essen.

Auch Wurst ist in Ordnung, wählen Sie aber nach Möglichkeit ab und zu eine fettarme Variante wie mageren Schinken oder Putenbrust.

Anstatt Cornflakes eignet sich ein Müsli gut, um morgens eine gute Grundlage für den Tag zu schaffen.

Wenn Ihr Kind morgens partout nichts essen möchten, können Sie ihm stattdessen eine warme Milch mit Honig oder einen Kakao zubereiten, damit es nicht mit leerem Magen in die Schule oder in den Kindergarten geht.

Wie kann ein zweites Frühstück für Schule oder Kita aussehen?

Gerade wenn Ihr Kind morgens wenig frühstückt, sollten Sie dafür sorgen, dass es in der Schule bzw. im Kindergarten eine gesunde, vollwertige Zwischenmahlzeit zu sich nimmt. Ein Vollkornbrot ist gut geeignet und kann nach Belieben mit Salat, Gurken oder Tomaten belegt werden. So können Sie sichergehen, dass Ihr Kind genügend Vitamine isst.

In einer gut verschlossenen Butterbrotdose übersteht das Pausenbrot den Transport in Schule- oder Kindergartentasche unversehrt und bleibt frisch.

Ausreichend Energie liefert auch eine Banane in Kombination mit einem Joghurt und einem weiteren Stück Obst oder Gemüse. Müsli oder Cornflakes sind weniger gut als Snack für Kindergarten oder Schule geeignet, da sich der Transport dieser Lebensmittel eher schwierig gestaltet und meist keine frische Milch vor Ort ist.

Auch beim Trinken die richtige Wahl treffen

Denken Sie auch daran, dass Ihr Kind in der Schule oder im Kindergarten ausreichend trinkt. Die meisten Kindertagesstätten bieten Getränke für die Kinder an, Schüler müssen diese meist von zu Hause mitbringen. An Tagen, an denen Ihr Kind Sportunterricht hat und an heißen Sommertagen braucht es besonders viel Flüssigkeit.

Gut geeignet ist eine Trinkflache mit Wasser, Fruchtschorlen oder ungesüßtem Tee. Zuckerhaltige Limonaden hingegen haben zu viele Kalorien und löschen den Durst nicht in ausreichendem Maße. Leitungswasser kann aber in ganz Deutschland von Kindern ab drei Jahren ohne Bedenken getrunken werden und ist eine preiswerte Alternative zu Fertiggetränken.

Tipp: Mit Formen für Plätzchenteig können Sie ein einfaches Brot schnell und unkompliziert in ein appetitliches Kunstwert verwandeln. Bei Kindern gilt fast noch mehr als bei Erwachsenen: Das Auge isst mit!

Kinder sollten Spaß am Essen entwickeln und lernen, was ihnen gut tut

Wichtig ist, dass Ihr Kind früh die Grundlagen gesünder und abwechslungsreicher Ernährung kennenlernt und gleichzeitig Spaß und Freude am Essen entwickelt. Variieren Sie daher das Pausenbrot ab und zu und bevorzugen Sie frisches saisonales Obst und Gemüse, welches aus der Region stammt. Besonders empfehlender sind Produkte in Bio-Qualität, auch wenn diese etwas teurer sind.

Nehmen Sie Ihr Kind mit zum Einkaufen und erklären Sie ihm, wie Brot entsteht und wie sein Lieblingskäse hergestellt wird. So lernt ihr Kind, Essen wert zu schätzen und entwickelt ein Gefühl dafür, welche Lebensmittel ihm und seinem Körper wirklich gut tun.

Wichtig: Zwingen Sie Ihr Kind nicht zum Essen! Kein Kind verhungert freiwillig, es wird sich die nötigen Nährstoffe holen, wenn es diese braucht.


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Basis für eine glückliche Beziehung – Partnerschaft?

Ist die Partnersuche erfolgreich verlaufen, legt man natürlich Wert auf eine glückliche Beziehung. Verschiedene Meinungen und Differenzen können Streits oder Beziehungsprobleme und Krisen auslösen, was völlig normal ist.

Was ist wichtig für eine dauerhaft glückliche Beziehung

Kompromissbereitschaft und gegenseitiges Annähern sind zum Lösen der Probleme dabei sehr wichtig. Verschiedene Eigenschaften sind dabei für eine langfristig harmonische Beziehung unerlässlich.

Grundlagen für eine glückliche Beziehung
Grundlagen für eine glückliche Beziehung | Bild von RENE RAUSCHENBERGER auf Pixabay

Treue – wesentlich in einer Beziehung

Während man in der ersten Zeit der Verliebtheit an Untreue noch gar nicht denkt, kommt nach einem ersten Streit nicht selten Unsicherheit auf. Deshalb sollte man auch in solchen Situationen nie zweideutige Aussagen äußern und dem Partner ein sicheres Gefühl geben.

Gegenseitiges Vertrauen

Vertrauen baut sich in einer Partnerschaft im Laufe der Zeit auf, kann aber auch durch kleinere Lügen und Unaufrichtigkeiten schnell Risse erhalten. Dabei sollte man nicht nur selbst vom Partner entsprechendes Vertrauen erwarten, sondern seinerseits auch zeigen, dass man dem anderen vertraut.

Ehrlichkeit in der Partnerschaft vermeidet Beziehungsprobleme

Lügen führen schnell zum Vertrauensverlust und führen langfristig nicht weiter. Auch kleine Lügen lassen den Partner in wichtigeren Situationen an der Ehrlichkeit zweifeln. Außerdem kann man nicht erwarten, dass der Partner weiß, was in einem vorgeht, oder einem die Wünsche von den Augen abliest, wenn man ihm auf der anderen Seite ständig etwas vormacht.

Kommunikation – Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung

Gegenseitiges Verständnis kommt in einer Partnerschaft nicht von allein. Da jeder Mensch auf bestimmte Situationen anders reagiert, ist eine richtige Kommunikation unerlässlich. Nur damit kann man herausfinden, warum der Partner sich auf eine bestimmte Weise verhält. Außerdem verstrickt man sich dann nicht in bloßen Annahmen, aus welchem Grund der andere so reagiert, sondern kann mehr Verständnis aufbringen und zukünftigen Situationen von vornherein entschärfen.

Verständnis zeigen

Verschiedene Einstellungen, Interessen und Gemütszustände bergen ein gewisses Konfliktpotential. Dieses lässt sich allerdings entschärfen, wenn man Verständnis zeigt, offen zuhört und andere Meinungen des Partners toleriert und akzeptiert.

Freiraum lassen

Hobbys kosten Zeit, und nicht immer lässt sich der Partner für das eigene Steckenpferd begeistern. Deshalb ist es wichtig, sich gegenseitig den nötigen Freiraum zu lassen, um den eigenen Interessen weiterhin nachgehen zu können. Außerdem sollte man die eigenen Freunde auch mal allein treffen können. Getrennt verbrachte Zeit kann die Beziehung durchaus bereichern – schon deshalb, weil man sich dadurch auch mehr zu erzählen hat. Paare, die jede freie Minute miteinander verbringen,

Bleiben oder gehen – Beziehungsprobleme wenn die Liebe schwindet

Hat man sich nach erfolgreicher Partnersuche in jemanden verliebt, kann man sich oft nicht vorstellen, dass dieser Zustand so bald wieder aufhören könnte, oder dass die Beziehung eines Tages in die Brüche geht. Doch dass die Liebe irgendwann Kratzer bekommt und abschwächt, kommt sehr häufig vor und man erlebt die ersten Beziehungsprobleme.

Wenn der Alltag Einzug hält, bleiben Gefühle und Romantik oft auf der Strecke. Man spricht und lacht weniger miteinander und gerät in Gefahr, nur noch aneinander vorbei zu leben. Doch man kann gemeinsam viel dafür tun, dass die Liebe frisch bleibt. Wichtig dafür sind gegenseitiges Interesse, emotionale Nähe und das Vermeiden von Vorwürfen. Nur wenn beide Partner beständig an der Beziehung arbeiten, bleibt diese auch dauerhaft glücklich.

Kommunikation ist auch hier wichtig

Dabei bringt es nichts, Probleme totzuschweigen. Zwar sollte man nicht immer bei jeder Gelegenheit an dem anderen herumnörgeln und sollte auch mal Toleranz zeigen. Doch wesentliche und dauerhafte Probleme, die die Beziehung belasten, sollte man baldmöglichst ansprechen. Dies sollte man zwar nicht im Affekt tun, wenn man in der Hitze des Gefechts womöglich etwas sagt, was man später bereut. Wenn sich die Wogen aber wieder geglättet haben, sollte man nicht Zeit damit verschwenden, auf den richtigen Zeitpunkt zu kommen – in der Routine des Alltags mit seinen Verpflichtungen kommt dieser erfahrungsgemäß fast nie, und man belastet sich nur unnötig damit, das Problem mit sich herumzuschleppen.

Man sollte dabei aber nicht immer nur selber aktiv Dinge ansprechen, sondern auch dem Partner signalisieren, dass konstruktive Kritik durchaus erwünscht ist. Dabei darf man dann auf keinen Fall gleich zum Gegenschlag mit einem anderen Thema ausholen – dies führt nur zum Verhärten der Fronten. Wenn einem sonst noch etwas auf dem Herzen liegt, sollte man das besser auf ein andermal verschieben. Unerlässlich für derartige Diskussionen sind gegenseitiger Respekt und Verständnis füreinander.

Tipps für das Erhalten der Liebe

Während eine Beziehung am Anfang naturgemäß deutlich prickelnder ist als nach mehreren Jahren, kann man gemeinsam einiges dafür tun, damit die Liebe frisch bleibt. Hin und wieder sollte man zur Vermeidung tiefer gehender Beziehungsprobleme den Alltag draußen lassen und sich Zeit zu zweit gönnen – am besten mit ausgeschaltetem Telefon und Handy. Bleiben Sie spontan und vermeiden Sie ständige Routinen. Zärtlichkeiten, kleine Aufmerksamkeiten und Geschenke zwischendurch sind ein immer willkommener Liebesbeweis. Ganz wichtig ist auf jeden Fall das Erhalten des Wir-Gefühls. Und vergessen Sie nicht, ab und zu wieder „Ich liebe dich“ zu sagen.


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Trotzphase bei Kindern – Erziehung

Die Trotzphase beginnt ab dem 2. Lebensjahr und kann sich mehr oder weniger stark ausgeprägt bis zum 4. Lebensjahr hinziehen. Die kleinen Trotzköpfe ziehen sich entweder zurück oder schreien und toben. In schlimmen Momenten kann es auch zu Tritten und Schlägen gegen Familienangehörige und Freunde kommen.

Trotzphase bei Kindern

Für die Eltern keine leichte Zeit, weil sie oft nicht wissen, wie sie darauf reagieren sollen. 

Trotzphase
Trotzphase – Bild von DivvyPixel auf Pixabay

Die alte Meinung, diese Phase müsse im Keim erstickt werden und die Kinder benötigen in dieser Zeit eine starke Hand, wird von Erziehungswissenschaftlern strickt abgelehnt.

Aus sozialpädagogischer Sicht spielt die Trotzphase eine wichtige Rolle in der Persönlichkeitsfindung der Kleinen. Je nach Charakter fallen die Trotzreaktionen unterschiedlich aus und helfen dem Kind seine Grenzen auszuloten und seine Meinung kundzutun.

Sie lernen dabei, wie sie sich ausdrücken müssen, um Gehör zu finden und ernst genommen zu werden. Hier müssen Eltern lernen, dem Kind bei der Persönlichkeitsentwicklung zu helfen, ohne dass es ins Grenzenlose und willkürliche Durchsetzen des Kinderwillens geht. 

Wie soll ich denn reagieren, wenn das Kind trotzt

Wenn das Kind bockt und trotzt, um irgendetwas durchzusetzen, was aber nicht durchsetzbar ist bzw. von den Eltern nicht erwünscht ist, dann lautet der Expertenrat: Das Kind toben lassen und Ruhe bewahren. Daheim kein großes Problem, nur außerhalb der eigenen vier Wände kann dies oft peinliche Ausmaße annehmen. Da geben Mama und Papa schnell einmal nach, um die Situation zu entschärfen.

Eine Möglichkeit ist es, dem Kind klare Regeln und Konsequenzen zu geben. Wenn beispielsweise das Spielzeug immer wieder absichtlich durch die Gegend geworfen wird, kann man erklären: „Wenn du noch einmal wirfst, nehme ich dein Spielzeug weg.“ Hält sich das Kind nicht an die Regel muss man konsequent handeln und ihm tatsächlich kurzzeitig sein Lieblingsspielzeug entziehen.

Wichtig dabei ist jedoch auch Verständnis für den Entwicklungsstand des Kleinen zu haben. Es braucht Zeit bis ein kleines Menschlein seine Emotionen kontrollieren lernt – hier sind Geduld und Empathie gefragt. Auch wenn man als Eltern manchmal denkt „Ich kann nicht mehr“.

Viele Eltern probieren es mit Diskussionen, die leider nicht fruchten, da das Kind für logische Argumente in Trotzmomenten nicht zugängig ist. Abgeraten wird von Bestechungsversuchen, da diese in einen Teufelskreis führen und die Kleinen dazu veranlasst, ihren Willen noch öfter durchsetzen zu wollen.

Es bleibt also Eltern kaum etwas anderes übrig, als tief durchzuatmen, selbst ruhig zu bleiben und das Kind liebevoll abzulenken oder auch mal Toben zu lassen. Auf gar keinen Fall sollten Eltern selbst mit Trotz reagieren. Die Trotzphase gehört zur gesunden Entwicklung eines jeden Menschen dazu – sie bietet Chancen zur Persönlichkeitsbildung sowie zum Ausloten von Grenzen – doch erfordert sie auch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen seitens der Erwachsenen im Umgang mit ihren kleinen Schützlingen!


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Essen und Gemeinschaftsgefühl

Essen ist doch eigentlich eines der simpelsten Angelegenheiten die es gibt, könnte man zumindest meinen. Doch wie komplex dieses Thema wirklich ist und wie viele Komponenten es berührt, sollen die folgenden Zeilen vermitteln.

Essen ist mehr als reine Nahrungsaufnahme

Und genau das wollen wir an dieser Stelle vor allem auch Eltern bewusst machen. Denn das Verhältnis zu vernünftigem und ausgewogenem Essen und dem Bewusstsein, dass Essen auch wertvolle Familienzeit, Geselligkeit und Kommunikation bedeutet, lernen die Kinder nur zu Hause bei ihrer Familie.

Gemeinsam essen
Gemeinsam essen – © Dan Race/ Adobe Stock

Vermutlich konnte man noch nie zuvor so viel über das Thema Essen lesen und hören wie in unserer Zeit. Eine Flut von Informationen darüber kommt fast schon täglich auf uns zu. Aber wen wundert das? Immerhin spielt das Thema Essen eine ganz wesentliche Rolle in unser aller Leben. In erster Linie natürlich weil wir ohne Nahrungsaufnahme schlichtweg verhungern würden.

Doch das Thema Essen beinhaltet so viel mehr als nur plumpe Essenszufuhr und genau diese Vielfalt gilt es zu entdecken. Allein schon die riesige Auswahl an Essensmöglichkeiten ist verblüffend.

Angefangen von den verschiedenen Fleisch- und Fischarten bis hin zu den Obst- und Gemüsesorten aus allen Herren Ländern der Welt. Die verschiedensten Gewürze und Kräuter nicht zu vergessen. Diese Liste könnte lange fortgesetzt werden.


Malvorlage „Gemeinsam Essen mit der Familie“


Auch bei der Art und Weise der Zubereitung sind uns keine Grenzen gesetzt. Ob aufwendige Menüs oder einfache Mahlzeiten bleibt jedem selbst überlassen. In den Buchläden quellen die Regale mit Rezeptbüchern förmlich über und es kommen immer neue hinzu. Auch Kochapps erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Kreativität und Überfluss beim Essen

Aber auch die eigene Kreativität darf beim Kochen gerne mit eingebracht werden, so können ebenfalls leckere Rezepte entstehen, ganz nach dem eigenen Geschmack.

Ein wichtiger Punkt beim Thema Essen ist allerdings auch die Frage des Überflusses. Unmengen von Lebensmitteln werden alljährlich weggeworfen. Um dem entgegenzuwirken, ist es ohne Zweifel wichtig, einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und mit unserem Essen zu leben. Auch aus Resten, die wir noch zuhause im Kühlschrank haben, lassen sich beispielsweise leckere Rezepte kreieren und die Lebensmittel werden verbraucht anstatt in die Tonne geschmissen.

Ob wir nun nach Feierabend in den eigenen vier Wänden kochen oder am Wochenende unserem Lieblingsrestaurant einen Besuch abstatten, essen kann viel mehr sein als nur reine Nahrungsaufnahme, es sollte ein Fest für alle Sinne sein.

Allein die Geruchs- und Geschmacksvielfalt, die wir schon beim Kochen und im Anschluss daran beim Essen erleben können ist wunderbar. Essen kann aber auch soziale Kontakte pflegen. Wie schön ist es doch zum Beispiel, wenn man zusammen mit Freunden kocht, miteinander lacht, gemeinsam neue Rezepte ausprobiert und das gezauberte Menü anschließend in fröhlicher Runde genießen kann.

Oder ein Restaurantbesuch mit einem lieben Menschen, bei dem man sich ganz bewusst Zeit zum Essen nimmt. Und auch das ein oder andere Pärchen ist sich beim Kochen schon näher gekommen… Neben diesen schönen Seiten kann für manche das Thema Essen jedoch auch gefährlich werden. Vor allem, wenn zu viel und zu ungesund gegessen wird. Übergewicht und daraus resultierende Folgeerkrankungen können dann zum Verhängnis werden.

Gesundheitsbewusstsein vs Werbung

Umso wichtiger ist es, auf eine gesundheitsbewusste Ernährung zu achten. Auch wenn die Unmengen an Süßigkeiten die uns aus den Regalen der Einkaufshäuser entgegen lachen durchaus verführerisch sein können, sollten wir uns dessen bewusst sein, dass mit dieser Art von Lebensmitteln eher sparsam umgegangen werden sollte. Selbes gilt für die unzähligen Fast Food Angebote, die wie Pilze aus dem Boden schießen.

Aber gerade diese Vermarktungsstrategie kommt bei vielen Menschen an, da in der heutigen Zeit oftmals auch der Stressfaktor im beruflichen Alltag enorm hoch ist und somit häufig der Zeitmangel sich selber etwas zu kochen einen entscheidenden Faktor darstellt. Dabei ist man in seiner Ernährungsweise nirgends so frei, wenn man selber in der Küche aktiv wird um sich mit frischen Zutaten sein Mahl zu bereiten.

Bis in das hohe Alter hinein gesund und agil bleiben, wer möchte das nicht? Eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise kann dazu entscheidend betragen. Unzählige Ernährungstipps und Ratgeber zu diesem Thema können helfen dieses Ziel konsequent zu verfolgen.

Wer Schwierigkeiten hat, seine Ernährung von ungesund auf gesund umzustellen, kann auch bei ausgebildeten Ernährungsberatern eine Hilfestellung erhalten, die Gesundheit wird es in jedem Fall danken. Bei ernsthaften Problemen mit der Ernährung sollte jedoch unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, da es sonst möglicherweise zu unumkehrbaren Gesundheitsschäden kommen kann.


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Partnerschaft und Kommunikation

Kommunikationsprobleme kommen heute in vielen Bereichen des Alltags vor, besonders aber in der Partnerschaft. Dabei ist es unerheblich, wie lange die Beziehung bereits dauert, denn Kommunikationsprobleme haben nicht immer etwas mit mangelnder Aufmerksamkeit dem Anderen gegenüber zu tun. Manchmal ist einer abgelenkt, wenn der andere ihn um etwas bittet.

Tipps zur besseren Kommunikation mit dem Partner

Dann kann auf die Frage, „bringst Du bitte den Müll herunter“ auch die Antwort kommen: „Jaja, ein Betrieb war das wieder“! Hierbei spielt aber auch eine gewisse Betriebsblindheit eine Rolle, man konzentriert sich im Laufe vieler Beziehungsjahre nicht mehr so auf den anderen wie zu Anfang. Wenn der Respekt aus irgendeinem Grund nicht mehr so vorhanden ist, wie zu Beginn, sollte dringend gehandelt werden.

Kommunikation in der Partnerschaft
Kommunikation in der Partnerschaft © NDABCREATIVITY / Adobe Stock

Was können Paare dagegen tun?

Ein Patentrezept gegen das Aneinandergewöhnen gibt es so gut wie gar nicht. Im Laufe der Jahre gewöhnt man sich aneinander und das ist ja auch gut, solange es nicht abstumpft. Wenn Achtung vor dem Anderen fehlt, muss zunächst einmal daran gearbeitet werden, warum das so ist.

Manches wird in der Partnerschaft als selbstverständlich vorausgesetzt. Früher waren die Rollenverteilungen im Haus und in der Ehe aufgrund anderer Strukturen festgelegt. Der Mann verdiente das Geld und die Frau versorgte Haushalt und Kind. So gut wie niemand hat sich beklagt, erst später, nachdem die Emanzipation langsam aufkam, gab es Frauen, die rebellierten und Männer die protestierten.

Je mehr Frauen ihre Gleichberechtigung angestrebt haben, desto mehr Differenzen konnte es geben. Konnte, musste es aber nicht zwangsläufig. Nun kam es nicht darauf an, den eigenen Mann zu überreden, sondern zu überzeugen, von der Karriere, dem vorhandenen oder nicht vorhandenen Kinderwunsch und noch so manchem.

Wenn alles stillschweigend hingenommen wird, kommt es irgendwann entweder zum Knall oder dazu, dass man den anderen einfach nicht mehr akzeptiert. Und hier liegt vermutlich auch ein Teil davon begründet, dass man sich nicht mehr zuhört.

Respekt und Kommunikation

 

Man kann es lernen, dem anderen zuzuhören, dem Chef müssen wir ja auch zuhören und das können wir auch. Respekt und Achtung bringt man ihm entgegen, warum nicht auch dem Partner? Für eine gute Kommunikation und die Bereitschaft, zuzuhören, gibt es ein paar wichtige Punkte, die beachtet werden sollten:

  • Respekt entgegen bringen
  • Interesse zeigen
  • Zeit nehmen
  • Zuhören können

Ein gutes Gespräch braucht einen Zuhörer, und zwar einen, der bei der Sache ist. Man kann sich in der Partnerschaft mal schnell etwas zurufen, dafür muss man nicht den Fernseher ausschalten oder das Buch weglegen. Wenn es aber darum geht, vom Tag zu berichten, von der Arbeit, den Stunden mit den Kindern oder von eigenen Problemen, dann sollte der Partner voll und ganz aufmerksam sein. Es ist ein Zeichen von Respekt und Achtung, alles andere wäre halbherzig.

Richtig zuhören und mitdenken

Richtig zuhören heißt, aktiv zuhören. Den Partner ausreden lassen und erst einmal nicht mit eigenen Lösungsvorschlägen und erst recht nicht mit Bagatellisierung kommen. Wenn der andere wissen möchte, was man davon hält, wird er das formulieren. Dann können eigene Lösungsvorschläge, ein Ratschlag, oder auch Trost kommen. Ebenso wichtig ist es, dem anderen im Gespräch nicht etwas zu unterstellen, was man zwischen den Worten zu hören glaubt. Dafür ist jetzt bestimmt nicht der richtige Zeitpunkt. Auch derjenige, der um Rat gefragt wird, sollte nicht hören, ob er das wirklich so meine, denn das unterstellt ihm praktisch Unehrlichkeit. Aus jedem Fehler kann man lernen und das bedeutet, es das nächste Mal hoffentlich besser zu machen.

Solche Gespräche können erlernt werden, dazu kann auch ein Fachmann an die Seite geholt werden. Wer merkt, dass ohne Hilfe keine vernünftige Kommunikation mehr möglich ist, sollte nicht davor zurückschrecken. Ob das eine Elternberatung oder eine Paarberatung ist, spielt dabei keine Rolle. Jede Beziehung sollte es wert sein, wieder gute Gespräche zu führen.

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