Keine Lust auf Kindergarten

Wenn Kinder in den Kindergarten kommen, finden sie das zunächst aufregend und spannend. Nicht nur, weil hier jede Menge Spielkameraden warten, sondern auch, weil die da so tolles Spielzeug haben! Alles ist aufregend und neu und selbst wenn das neu nicht mehr ist, bleibt es noch aufregend. Mehr Abwechslung als im Kindergarten kann kein Mama-Programm bieten.

Was, wenn der Nachwuchs keine Lust auf Kindergarten hat?

Aber irgendwann werden Eltern am frühen Morgen einen kleinen Verweigerer im Bett vorfinden, ICH HABE KEINE LUST AUF KITA! Was ist denn jetzt passiert, und vor allem, wie kommt man schnell genug aus der Nummer raus und das möglichst, bevor der Chef anruft und fragt, wo man bleibt.

Keine Lust auf Kindergarten
Keine Lust auf Kindergarten – © lu-photo / Adobe Stock

Auch Kinder haben manchmal keine Lust zum spielen

Es ist meistens bei den Kindergarten Neulingen zu hören, dass sie sich nicht von den Eltern trennen möchten, um in den Kindergarten zu gehen. Die Eingewöhnungszeit ist immer eine schwierige Zeit, aber wenn hier der Alltag angekommen ist, klappt es meistens recht gut.

Dann kann es aber ebenso vorkommen, dass das Kind plötzlich nicht mehr in die Kita möchte. Auch wir haben nicht immer Lust, arbeiten zu gehen und nicht jeder Tag ist wie der andere. Also erst einmal herausfinden, woran der Richtungswechsel liegen könnte.

Vielleicht erklären Sie Ihrem Kind, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn es wenig Lust spürt, heute in den Kindergarten zu gehen. Aber das es leider nicht geht, dass man dafür zu Hause bleiben muss, denn auch als Mutter oder Vater (oder Eltern) hat man eine Verpflichtung. Kindergartenkinder können das durchaus verstehen, aber wenn sie bockig sind, sind sie nicht sehr empfänglich für plausible Erklärungen.

Vielleicht überlegen Sie sich eine kleine Strategie, um das Kind aufzumuntern, aber versprechen Sie keine Belohnungen, wenn es seine Meinung ändert. Das könnte dazu führen, dass es interessanter wird, sich erst einmal quer zu stellen und auf eine Belohnung zu hoffen, als gleich freiwillig in den Kindergarten zu gehen.

Wenn im Kindergarten etwas nicht stimmt

Abgesehen von der normalen Unlust, die jeden einmal befallen kann und auch vor Kindergartenkindern oder Schulkindern nicht Halt macht, könnte es auch triftige Gründe geben, warum das Kind nicht hingehen möchte.

Vielleicht liegt ein Streit mit einem anderen Kindergartenbesucher vor oder die Erzieherin war gestern ein bisschen sauer, weil etwas zu Bruch ging oder so ähnlich. Hier könnte man versuchen, im Gespräch herauszufinden, was die Ursache ist und vielleicht auch einmal im Kindergarten selbst nachfragen.

Wenn das Kind partout nicht gehen möchte und man es selbst einrichten kann, darf es für einen Tag zu Hause bleiben oder zur Oma gehen. Aber nur unter dem Versprechen, dass die Gründe dafür geklärt werden, warum es an diesem Tag gar nicht gehen möchte.


 

Kindergarten zweisprachig

Bei diesem Konzept handelt es sich meist um Elterninitativen oder um freie Träger, die dann als gemeinnütziger Verein privat geführt werden. Die meisten Einrichtungen beschäftigen sowohl deutschsprachige, als auch fremdsprachige Pädagogen aus dem Sprachraum England, USA, Frankreich, Spanien, Südamerika oder Italien.

Mehrsprachiger Kindergarten

Kinder die zweisprachige Kindergärten besuchen sind selbst nicht immer auch bilingual. Es ist aber nahe liegend, dass Kinder bei der Aufnahme aus mehrsprachigen Familien bevorzugt werden.

Mehrsprachige Kindergärten
Mehrsprachige Kindergärten – © Robert Kneschke / Adobe Stock

Das frühzeitige Erlernen und das Interesse des Kindes an der Sprache kann dazu beitragen, dass später weitere Sprachen leichter gelernt werden.

Wer mehr als eine Sprache beherrscht, kann übrigens besser Probleme lösen. Dies ist das Ergebnis einer Studie. „Kindergarten zweisprachig“ weiterlesen

Montessorischulen | Wahl der Schule

Die Montessori-Pädagogik geht unter anderem auf die Pädagogin und Ärztin Maria Montessori zurück. Diese wurde 1870 in Italien geboren und kam aus gutbürgerlichem Hause. Christlich erzogen und weit gereist setzte sie sich besonders für Frauenrechte und Persönlichkeitsrechte ein.

„Hilf mir, es selbst zu tun“, das Konzept von Montessori

Sie arbeitete in einem Krankenhaus mit geistig behinderten Kindern, dabei stellte sie fest, dass diese durchaus lernwillig und aufnahmefähig waren, es aber bislang am richtigen Konzept fehlte. Maria Montessori entwickelte speziell für diese Kinder ein Sinnesmaterial, mit dem sie den Kindern bei ihrer Entwicklung half. Darauf aufbauend entstand im Laufe der Jahre die Montessori-Pädagogik. Grundgedanke der gesamten Pädagogik ist der bekannte Leitgedanke: Hilf mir, es selbst zu tun!

Malvorlage Schule LehrerinWas verbirgt sich hinter der Montessori-Pädagogik?

Die Montessori-Pädagogik stellt das Kind in den Mittelpunkt der Erziehung, das Kind sei ein Baumeister seiner selbst und ein Motivieren in Form Belohnung und Strafe überhaupt nicht notwendig. Kinder, so die Montessori-Anhänger, würden aus sich heraus gerne lernen und seien innerlich motiviert, da der Gedanke, sich in die Erwachsenenwelt einzufügen, bestimmend sei. Aufgrund dieser Annahmen gibt es im Unterricht der Montessorischulen viel Freiarbeit und offenen Unterricht. „Montessorischulen | Wahl der Schule“ weiterlesen

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