Geburt: Diese Dinge sollte man wissen

So individuell wie jeder Mensch ist, ist auch die Geburt einzigartig und kündigt sich auf unterschiedliche Art und Weise an. Eine natürliche Geburt durchläuft immer vier Phasen: Der Muttermund weitet sich in der Eröffnungsphase und das Kind dreht sich in der Übergangsphase in Startposition. In der Austreibungsphase wird es schließlich geboren und der Mutterkuchen, die Plazenta, sowie die Fruchtblase trennen sich in der Nachgeburtsphase vom Körper. Die Phasen stellen wir nachfolgend näher vor.

Die natürliche Geburt und ihre Phasen

Mit Geburt wird der Ausstoß des Babys aus der Gebärmutter bezeichnet. Dem Geburtsbeginn gehen bestimmte Anzeichen voraus. Dass die Geburt beginnt, zeigen:

  • Blutungen
  • ein Schleimpfropf geht vom Gebärmutterhals ab
  • Fruchtwasser, welches entweder tröpfchenweise oder als Schwall abgeht
Was Sie über die Geburt wissen sollten
Was Sie über die Geburt wissen sollten – © kieferpix / Adobe Stock

Die Geburt beginnt, wenn regelmäßige Wehen einsetzen. Sobald die Wehen alle 5-10 Minuten erscheinen, sollte die künftige Mutti ein Krankenhaus oder eine andere Einrichtung aufsuchen, in der das Kind auf die Welt gebracht werden soll. Mittlerweile gibt es aufgrund moderner Technik nur noch geringe Risiken für Mutter und Kind. Denn in Europa ist die Schwangerschaft- und Geburtsüberwachung sehr gut.

Der natürliche Weg eines Babys, welcher eingeschritten wird, damit es auf die Welt kommen kann, wird als Spontangeburt bezeichnet. Dennoch lässt sich niemals vorhersagen, wie genau die normale vaginale Geburt stattfinden wird. Im Einzelfall können aufgrund der Mechanik der Geburt Schädigungen des Beckenbodens stattfinden, aber auch eine Senkung der Gebärmutter oder Scheide oder Verletzungen im Bereich des Damms können in Einzelfällen auftreten.

Normalerweise dauert einen Geburt zwischen vier und 18 Stunden. Sie läuft in vier Phasen ab:

  • Eröffnungsphase
  • Übergangsphase
  • Austreibungsphase
  • Nachgeburtsphase

1. Phase: Eröffnungsphase

Die Eröffnungsphase wird eingeleitet, wenn regelmäßige kräftige Wehen in kurzen Abständen stattfinden. Dabei zieht sich bei jeder Wehe die Gebärmutter zusammen. Auf diese Art und Weise wird das Köpfchen des Babys tiefer ins Becken geschoben. Nach und nach öffnet sich unter diesem Druck der Muttermund. Dies geschieht so lange, bis er so weit ist, dass das Köpfchen des Kindes hindurchtreten kann. Hier können mehrere Stunden vergehen.

Bei Erstgebärenden dauert diese Phase durchschnittlich 8-14 Stunden. Mütter, die bereits zuvor ein Kind geboren haben, wird mit rund 6 Stunden gerechnet.

2. Phase: Übergangsphase

In der Übergangsphase dreht sich das Kind mehrmals auf dem Weg durch den Geburtskanal. Während der ersten Phase, der Eröffnungsphase, rutscht das Köpfchen quer in den Beckengürtel. Dadurch blickt das Kind zur Seite. Für die Geburt muss das Kind allerdings mit dem Gesicht zum Steißbein der Mutter, demnach nach hinten, blicken. Denn die breiteste Stelle des Babys, sein Schultergürtel, muss ebenfalls in das Becken eintreten können.

Die Übergangsphase ist ein sehr intensiver, allerdings auch kurzer Teil der Geburt. In dieser Phase werden die Wehen unregelmäßig und heftig.

3. Phase: Austreibungsphase

Kräftige Wehen schieben das Kind in der Austreibungsphase langsam nach draußen. Da der Geburtsweg gewunden und eng ist, muss sich das Baby erneut drehen. Denn es würde sonst nicht hindurch passen. Dabei werden der Muttermund und der Dammbereich extrem gedehnt. Die Austreibungsphase wird von vielen Müttern als die schmerzhafteste Geburtsphase beschrieben.

Die Mutter presst mit ihren Bauchmuskeln unwillkürlich das Kind nach unten. Zuerst erscheint das Köpfchen, danach die Schultern und der restliche Körper. Damit das Baby richtig atmen kann, befreien der Arzt oder die Hebamme das Neugeborene von dem Schleim, der sich auf seinem Gesicht befindet. Nun kann abgenabelt werden und der erste Hautkontakt mit der Mutter geschehen.

Die Austreibungsphase kann nur wenige Presswehen dauern, bei Erstgebärenden kann es bis zu 2 Stunden dauern, bis die Geburt überstanden ist.

4. Phase: Nachgeburtsphase

Kurz nach der Geburt beginnt die Gebärmutter erneut, sich zusammenzuziehen. In diesem Zeitraum wird die Plazenta von der Uteruswand abgelöst. Zusammen mit den Resten der Fruchtblase bildete sie die Nachgeburt. Mit einigen kräftigen Wehen wird sie ausgestoßen und die Hebamme oder der Arzt werden kontrollieren, ob die nach Geburt vollständig abgegangen ist. Sollten in der Gebärmutter Reste verbleiben, kann dies Infektionen oder schwere Blutungen auslösen. Falls erforderlich, werden die Nachgeburtsreste per Hand aus der Gebärmutter gelöst.

Alternative Kaiserschnitt

Bei einem Kaiserschnitt handelt es sich um einen medizinisch lange Jahre etablierten operativ-chirurgischen Eingriff. In diesem Fall wird das Baby aus dem Körper der Mutter durch den Bauch geholt. Ein Kaiserschnitt wird in der Regel im Voraus geplant, daher gibt es einen festgelegten Tag, in der der Kaiserschnitt durchgeführt wird. Manchmal wird der Kaiserschnitt aber auch aufgrund von Notfällen im Rahmen der natürlichen Geburt durchgeführt. Indikatoren dafür können sein:

  • Größe des Babys und des Beckens der Mutter passen nicht
  • Plazentaablösung oder Placenta praevia
  • In der Vergangenheit mehrere Kaiserschnitte
  • Querlage des Babys oder Steißlage

Erholung der Mutter nach der Geburt

Nach der Geburt bleibt die Gebärmutter noch einige Zeit vergrößert, bis sie fast die Größe erreicht, die sie vor der Schwangerschaft hatte. Dieser Prozess wird durch eine vaginale Entbindung und durch das Stillen beschleunigt. Durch ein Hormon, welches beim Stillen freigesetzt wird, werden Uterusmuskelkontraktionen stimuliert. Daher ist es möglich, dass während des Stillens im Unterleib Schmerzen verursacht werden.

Der Wochenfluss folgt auf die Geburt. Dabei handelt es sich um einen Ausfluss aus Schleim, Blut und Uterusgewebe. Etwa 6-8 Wochen nach der Geburt ist die innere Schicht der Gebärmutter wieder vollständig abgeheilt. Nachdem alle Strapazen der emotionalen Geburt überstanden sind, beginnt für Mutter und Kind die schöne Zeit. Mit Geburtskarten können die glücklichen Eltern ihre Freunde und Verwandte darüber informieren.


Schauen Sie sich gerne um, lassen Sie sich von unseren Malvorlagen und Blogartikeln inspirieren und entdecken Sie die Vielfalt unserer Angebote! Wir heißen Sie herzlich willkommen, sich in Ruhe umzuschauen und Neues zu entdecken. Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen. sind immer bemüht Zögern Sie daher nicht, uns zu kontaktieren, wenn Ihnen etwas auffällt oder Sie uns einfach Ihre Meinung mitteilen möchten. 

Den richtigen Schulranzen kaufen | Schule

Der Schulranzen ist natürlich das Herzstück jedes Schulanfangs. Ob lila, blau oder gelb, mit Piraten oder Einhörnern, die Hauptsache, ist, dass der Ranzen dem Kind gefällt. Als Eltern wissen wir jedoch, das Optik beim Ranzenkauf nur die halbe Miete ist. Denn immerhin muss der Schulranzen mindestens die ersten vier Grundschuljahre überstehen.

Augen auf beim Schulranzen Kauf

Klar, dass wir Eltern noch viel größere Anforderungen an den ersten Schulranzen unserer Kinder haben. Falls Ihr Kind sich also schon seinen Traumranzen ausgesucht hat, sollten Sie dieses Modell anhand der untern beschriebenen Kriterien überprüfen. Außerdem sollten Sie den Schulranzen Ihres Kindes nicht zu spät kaufen, denn schnell sind begehrte Modelle ausverkauft und der Frust Ihres Kindes entsprechend groß!

Schulranzen kaufen
Den richtigen Schulranzen kaufen | Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay

Worauf man beim Kauf des Schulranzens achten sollte

Ganz wichtig ist zunächst das Prüfsiegel. Der Schulranzen sollte der NORM DIN 58124 entsprechen. Diese garantiert, dass der neue Schulranzen auch wasserdicht, praktisch und sicher ist. Erkennen kann man die Ranzen, die diese Norm erfüllen, an dem Norm-Aufkleber beziehungsweise dem TÜV-Siegel.

Achtung Reflektoren

Achten Sie außerdem auch auf Reflektoren und Leuchtfarben. Ihr Kind muss vielleicht im Winter schon loslaufen, wenn es noch dämmrig ist. Dunkle Farben ohne Reflektoren werden von Autofahrern nur schlecht gesehen, daher sollte der Ranzen unbedingt über diesen Schutz verfügen.

Die Reflektoren werfen das Licht der Auto-Scheinwerfer zurück und sorgen dafür, dass Ihr Kind gut sichtbar ist. Je breiter und größer die Reflektoren, desto besser, vor allem, wenn der Ranzen nicht leuchtend gelb oder orange ist.

Komfort beim Tragen

Ganz wichtig ist natürlich auch, dass der Schulranzen bequem sitzt, besonders dann, wenn Ihr Kind lange zur Schule laufen oder mit dem Bus fahren muss. Die Ranzen sind oft gegen die Vorschrift sehr schwer, daher kann ein schlechter Sitz auch zu Rückenproblemen und sogar zu Schädigungen führen.

Die Tragegurte sollten deshalb mindestens vier Zentimeter breit und gut gepolstert sein. Ein ergonomisch geformter Schulranzenrücken ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium beim Kauf. Er sollte an mehreren Körperstellen anliegen und so wie die Tragegurte gut gepolstert sein.

Der Schulranzen sollte auch niemals über den Rücken des Kindes hinausragen. Am besten machen sie noch im Geschäft einen Probelauf mit bestücktem Ranzen. So kann Ihr Kind auch besser abschätzen, wie sich ein voller Ranzen auf dem Rücken getragen anfühlt.

Schulranzen mit Seitentaschen und gut verschließbarem Deckel

Erfüllt der Ranzen alle oben genannten Punkte, ist das schon einmal eine gute Voraussetzung. Wenn der ausgewählte Schulranzen dann noch über Seitentaschen verfügt, steht dem Kauf eigentlich nichts mehr im Wege. Die Seitentaschen sind für Trinkflaschen gedacht. Denn nicht alle Flaschen sind so dicht, wie uns die Gebrauchsanweisung glauben machen will.

Damit innen keine Überschwemmung entsteht und die Hefte und Bücher trocken und sauber bleiben, sollte die Trinkflasche möglichst nicht im Ranzen selbst, sondern in den Außentaschen verstaut werden. Letzter aber nicht minder wichtiger Punkt ist der Verschluss des Schulranzens. Ihr Kind sollte ihn leicht und schnell öffnen können, auch dass kann man im Geschäft testen. Nicht zuletzt fehlt jetzt eigentlich nur noch das passende Motiv – zum Glück gibt es hierbei keine Regeln zu beachten!


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Motivationstipps für Hausaufgaben – Schule

Keine Sorge, in jedem Kind stecken Talente und Fähigkeiten, die nicht nur aus Protesten und Diskussionen bestehen. Wir müssen sie nur zwischen all dem „Ich will nicht, ich kann nicht, das ist doof und das mache ich nicht“ finden.

„Hilfe, Hausaufgaben“ – Wie man Grundschulkinder motivieren kann!

Warum diese tägliche Diskussion? Wir wissen es natürlich heute besser – Hausaufgaben in der 1 oder 2 Klasse sind in maximal 20 Minuten erledigt, eher spielerisch aufgebaut und mit ein bisschen Konzentration und drei gespitzten Buntstiften, schafft es der normal-durchschnittliche Schüler in wenigen Minuten. Aber nicht so mein Erstklässler, der den Ernst des Lebens wohl noch nicht begriffen hat.

Hausaufgaben
Motivation bei Hausaufgaben – © Dan Race / Adobe Stock

Vermutlich liegt genau darin das Problem – woher sollen die Kleinen denn auch nur erahnen können, was noch alles „viel Schlimmeres“ auf sie zukommt. Wie sollen sie jetzt begreifen, dass Schlafengehen etwas richtig Tolles ist und Langeweile auch gar nicht so übel, wie gedacht. Sehen wir es ihnen also nach, wenn das Thema Hausaufgaben wieder ansteht. Sie wissen es einfach nicht besser.

Natürlich lassen sich noch tausend andere Gründe aufführen, warum Kinder in diesem Punkt besonders gerne diskutieren. Wenn wir jedoch genauer darüber nachdenken: Warum sollten sie auch nicht? Warum sollten sie nicht auch Dinge in Frage stellen dürfen?

Ich schätze, viele Kinder erkennen nicht nur nicht den „Ernst der Lage“, sondern erkennen schlicht und ergreifend noch keinen Nutzen hinter all den Buchstaben und Zahlen. Freuen wir uns also grundsätzlich mal darüber, dass unser Kind die Dinge zu hinterfragen beginnt, die ihnen das System aufschwatzen will.

Es muss trotzdem sein!

Ja, denn wir wissen es ja besser. Doch anstatt täglich aufs Neue zu diskutieren, müssen wir Wege finden, die dem Kind sinnvoll erscheinen. Und ich rede nicht von Bestechung. Okay, manchmal funktioniert auch das, auf Dauer das Kind mit Süßkram vollzustopfen, nur, weil es die Orange mit dem Äffchen richtig ausgemalt hat, erscheint auch weniger sinnvoll – langfristig meine ich. Was können wir also tun, um unser Kind richtig zu motivieren?

Motivationstipps für die Hausaufgaben

Vorab: Jedes Kind hat seine eigene Motivation. Und die müssen in puncto Hausaufgaben eben noch gefunden werden. Ganz genau – finde die Motivation deines Kindes! Oder: Finde heraus, welche Art von Lern- oder Konzentrationstyp das Kind ist. Hat man diese Dinge herausgefunden, so könnte das Problem „Hausaufgaben sind doof“ bald erledigt sein.

Motivation Umgebung

Die Lernumgebung macht einiges aus, auch in Sachen Motivation. Ein unaufgeräumter Arbeitsplatz, der vielleicht auch noch laut und frei von Tageslicht ist, ist eher weniger einladend. Schaffe mit deinem Kind einen eigenen Lernort, der den typischen Anforderungen entspricht. Viele Kinder schaffen es bereits dadurch, ihre Hausaufgaben gerne zu machen und schnell zu erledigen.

Motivation – Die Zeit

Es gibt Kinder, und auch Erwachsene, die unter Zeitdruck effektiver und besser arbeiten können. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir einen zusätzlichen Stressfaktor schaffen sollen, der sich Uhrzeit nennt und diese Methode ist auch nicht für jedes Kind geeignet. Wer es dennoch probieren möchte: Bestimmte Aufgaben sollten in einer gewissen Zeit erledigt werden können (10 kurze Rechenaufgaben in 3 Minuten). Stelle einen Wecker auf den Arbeitsplatz und frage das Kind, ob es mal versuchen will, die Aufgaben zu schaffen, bevor der Wecker klingelt. Oder: „Wie viele Aufgaben schaffst du in nur 3 Minuten?“ Hier gibt es viele Kinder, welche die Herausforderung gerne annehmen. Mache eine Art Spiel aus den Hausaufgaben!

Motivation – Kärtchen und Sticker

Belohnungsprinzipe müssen nicht nur aus Süßigkeiten bestehen. Es gibt durchaus einige Kinder, die sich auch anders motivieren lassen. Beispielsweise mit Fleißstickern oder kleinen Kärtchen zum Sammeln. Hier ist jedes x-beliebige Belohnungssystem möglich. Hat das Kind eine bestimmte Anzahl an Punkten gesammelt, so darf es sich beim nächsten Einkauf etwas aussuchen, den nächsten Ausflugstag bestimmen oder eine Stunde länger aufbleiben. Leider funktioniert die „Ich arbeite länger auf ein Ziel hin“ nicht unbedingt bei jedem Kind.

Das Kind bestimmt den Ablauf

Kinder wollen manchmal auch einfach nur selbst entscheiden, wann sie was machen. Wie wäre es also mit dem Versuch, seinem Kind lediglich aufzuzählen, was heute alles so ansteht? Um es dann im Anschluss selbst entscheiden zu lassen, wann es was erledigt? Schreibe also einfach eine Liste mit den Dingen, die heute noch zu erledigen sind:

  • 17:00 Uhr Reitstunde
  • 13:00 Uhr Mittagessen
  • Hausaufgaben machen
  • Kaninchenstall säubern
  • Spülmaschine ausräumen
  • 20:00 Uhr Bett

Frage dann doch einfach mal das Kind, wie es seinen Tag planen will. Klingt jetzt etwas komisch, aber Kinder sind durchaus in der Lage, diese Art von Verantwortung zu übernehmen. Es lernt damit auch noch, seinen Tag zu strukturieren und Pflichten eigenverantwortlich zu erfüllen. Und es merkt, wie lange es für eine bestimmte Sache braucht. Du wirst staunen, denn auch Kinder sind dazu geneigt, erst die unschöneren Dinge zu erledigen. Und das ganz ohne Befehl von oben.

Und niemals vergessen – loben, loben, loben

Nichts belohnt ein Kind mehr, als die lobenden Worte der Eltern. Schaue dem Kind ab und an über die Schulter und lobe es für seine schöne Schrift, für eine schwierig zu lösende Aufgabe oder die Schnelligkeit. Ganz egal – Kinder wollen ihren Eltern gefallen, sie wollen es richtigmachen und möchten ihre Eltern stolz machen. Und jetzt sind wir an der Reihe, unseren Kindern genau das zu sagen: „Ich bin stolz auf dich!“ Sind wir ja auch, denn wir waren wahrscheinlich kein Stück besser.


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Lernen, richtig zu lernen – Schule

Lernen macht mir Spaß – Diese Wörter wird wohl so schnell kein Kind aussprechen. Doch wenn Sie mal etwas hinter die Fassade blicken, dann sehen Sie wie viel Wahrheit doch in diesen Worten steckt.

Lernen macht Spaß – und so kann Kind dann richtig lernen

Kinder wird die Neugier in die Wiege gelegt. Sie probieren gerne neue Dinge aus, entdecken alles mit Freude und sehen alles mit einem offenen Blick. Dies alles ist doch im Grunde nichts anderes als lernen.

Richtig lernen
Lernen, richtig zu lernen – © Dan Race / Adobe Stock

Das Wort „lernen“ verbindet jeder sofort mit der Schule. Die wenigsten Kinder gehen gerne zur Schule, die Neugier geht mit zunehmendem Leistungsdruck immer mehr verloren.

Studien haben bewiesen, dass das menschliche Gehirn etwas Neues erst einmal interessant findet. Wenn etwas als interessant eingestuft wird, dann ist jeder mit Spaß bei der Sache. Warum finden dann aber viele Schüler die Schule eher nicht interessant?

„Du lernst für Dein Leben“

Man lernt fürs Leben und nicht für den Lehrer oder für Mutter und Vater. Dieser Spruch scheint schon sehr abgenutzt zu sein, aber so ist es nun einmal.

Schon die Kleinsten stehen in der Schule unter einem enormen Leistungsdruck. Die Lehrer, die Stundenpläne, die Arbeiten und die Zeugnisse sorgen nicht für ein entspanntes lernen. Ihr Kind sollte verstehen, dass es nicht nur die einzelne ungeliebte Unterrichtsstunde möglichst schnell absitzen muss, sondern, dass gerade das Wissen aus dieser Stunde im späteren Leben fehlen kann.

Wissen und Lernen ist wichtig um das Leben meistern zu können. Auch wenn Ihr Kind das erst einmal nicht verstehen kann, sollten Sie ihm das immer wieder erklären.

Auch Scheitern gehört zum Leben

Auch wenn man Wissen aufnimmt, heißt das noch lange nicht, dass man das auch verstanden hat. Den Kindern geht es dabei genauso. Scheitern und Frust gehören zum Leben und das kann auch keine Mutter verhindern.

Die Eltern können nur dafür sorgen, dass das Kind mit dem Frust und auch mit Versagen umzugehen lernt. Belohnen Sie Ihr Kind nicht nur für gute Noten, sondern loben Sie es auch für die Mühe und die Zeit, die es zum Lernen investiert hat, auch dann, wenn es keinen Erfolg hatte.

Unterschätzen Sie nicht die richtige Umgebung zum Lernen

Auch in der Schule haben die Kinder einen festen Platz. Deshalb sollte auch zu Hause ein Schreibtisch oder ein fester Arbeitsplatz vorhanden sein.

Während des Lernens sollten andere Geschwister auch nicht tobend durchs Haus rennen. Denn dann ist eine Konzentration wirklich nicht möglich. Auch der Fernseher oder das Radio sollten ausgeschaltet bleiben.  Mit unseren Tipps wird auch Ihr Kind hoffentlich bald sagen:“ Lernen macht Spaß“

Lernen ist schon nicht so einfach. Für das eine Kind ist es sehr schwierig, für das Andere überhaupt nicht. Wenn gerade Ihr Kind sich mit der Motivation zum Lernen schwer tut, wie können Sie als Eltern Ihrem Kind helfen und das Lernen leichter machen?

Motivation steigern und besser lernen

Nahezu jedes Kind hat in der Schule seine Lieblingsfächer und danach Kurse, die ihm besonders gut gefallen. Aber es kann auch genau das Gegenteil eintreffen. Durch ein Ereignis verändern sich auf einmal die Interessen!

Kinder lassen sich gerne ablenken und sind sehr offen für Anderes jeder Art. Eine Stunde, die eigentlich zum Lernen gedacht war, wird mit telefonieren oder dem Smartphone verbracht.

Gerade der Lernstoff in der Theorie ist sehr trocken und steigert nicht unbedingt die Motivation. Wenn sich Ihr Kind schlecht mit dem Lernstoff anfreunden kann, dann zeigen Sie ihm Wege, die das Lernen leichter machen und die Motivation steigern.

Nutzen Sie die natürlichen Eigenschaften Ihres Kindes

Kinder sind in der Regel neugierig und wissbegierig. Sie sind kreativ, lieben Farben und stellen gerne Dinge aller Art selber her.

Gerade bei den Spielsachen gibt es mittlerweile Spiele, die Spaß machen, unterhalten und auf eine spielerische Weise Wissen vermitteln. Wenn es nicht ganz speziell um das Lernen geht, dann wird Ihr Kind ganz nebenbei eine Menge Wissen aufschnappen. So können Sie Ihrem Kind das Lernen leichter machen, ohne das es überhaupt merkt, dass es lernt.

Auch im Internet können Sie verschiedene Seiten finden die kreative Aufgaben ganz spielerisch näherbringen. Zeigen Sie Ihrem Kind ansprechende Figuren, die sich vielleicht sogar bewegen und sprechen, dann wird es bestimmt begeistert sein. So ist die Konzentration gewährleistet und Ihr Kind wird sich gerne damit beschäftigen.

Lernen im Alltag

Lernen Sie mit Ihrem Kind im täglichen Leben ohne dass es das überhaupt bemerkt. Im Supermarkt in der Warteschlange können Sie die Beträge zusammen zählen. Der Gewinner bekommt ein Eis, der Verlierer natürlich auch.

Wenn gerade das englische Lieblingslied im Radio läuft dann fragen Sie doch einmal einige Vokabeln ab. Bei einer Autofahrt ermuntern Sie Ihr Kind die Straßenschilder zu lesen.

Vorlesen

Kinder lieben Geschichten. Lesen Sie Ihrem Kind schöne und interessante Geschichten vor und sprechen Sie darüber. Erzählen Sie Märchen, die Sie sich selber ausdenken, so wird der Ausdruck der Sprache geschult.

Ermutigen Sie Ihr Kind sich selber Geschichten auszudenken, das fördert das Denkvermögen und beflügelt die Phantasie und die Sprache kann sich festigen.  Es gibt einige Möglichkeiten die Motivation zum Lernen bei Ihrem Kind zu steigern.

Lasst uns an dieser Stelle all den verzweifelten Müttern gedenken, welche tagtäglich mit ihren Kleinsten den Hausaufgaben-Horror überstehen müssen. Das gilt natürlich nicht für alle und es soll sogar Kinder geben, die es so richtig toll finden, ihre Aufgaben nach der Schule zu erledigen.


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Basis für eine glückliche Beziehung – Partnerschaft?

Ist die Partnersuche erfolgreich verlaufen, legt man natürlich Wert auf eine glückliche Beziehung. Verschiedene Meinungen und Differenzen können Streits oder Beziehungsprobleme und Krisen auslösen, was völlig normal ist.

Was ist wichtig für eine dauerhaft glückliche Beziehung

Kompromissbereitschaft und gegenseitiges Annähern sind zum Lösen der Probleme dabei sehr wichtig. Verschiedene Eigenschaften sind dabei für eine langfristig harmonische Beziehung unerlässlich.

Grundlagen für eine glückliche Beziehung
Grundlagen für eine glückliche Beziehung | Bild von RENE RAUSCHENBERGER auf Pixabay

Treue – wesentlich in einer Beziehung

Während man in der ersten Zeit der Verliebtheit an Untreue noch gar nicht denkt, kommt nach einem ersten Streit nicht selten Unsicherheit auf. Deshalb sollte man auch in solchen Situationen nie zweideutige Aussagen äußern und dem Partner ein sicheres Gefühl geben.

Gegenseitiges Vertrauen

Vertrauen baut sich in einer Partnerschaft im Laufe der Zeit auf, kann aber auch durch kleinere Lügen und Unaufrichtigkeiten schnell Risse erhalten. Dabei sollte man nicht nur selbst vom Partner entsprechendes Vertrauen erwarten, sondern seinerseits auch zeigen, dass man dem anderen vertraut.

Ehrlichkeit in der Partnerschaft vermeidet Beziehungsprobleme

Lügen führen schnell zum Vertrauensverlust und führen langfristig nicht weiter. Auch kleine Lügen lassen den Partner in wichtigeren Situationen an der Ehrlichkeit zweifeln. Außerdem kann man nicht erwarten, dass der Partner weiß, was in einem vorgeht, oder einem die Wünsche von den Augen abliest, wenn man ihm auf der anderen Seite ständig etwas vormacht.

Kommunikation – Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung

Gegenseitiges Verständnis kommt in einer Partnerschaft nicht von allein. Da jeder Mensch auf bestimmte Situationen anders reagiert, ist eine richtige Kommunikation unerlässlich. Nur damit kann man herausfinden, warum der Partner sich auf eine bestimmte Weise verhält. Außerdem verstrickt man sich dann nicht in bloßen Annahmen, aus welchem Grund der andere so reagiert, sondern kann mehr Verständnis aufbringen und zukünftigen Situationen von vornherein entschärfen.

Verständnis zeigen

Verschiedene Einstellungen, Interessen und Gemütszustände bergen ein gewisses Konfliktpotential. Dieses lässt sich allerdings entschärfen, wenn man Verständnis zeigt, offen zuhört und andere Meinungen des Partners toleriert und akzeptiert.

Freiraum lassen

Hobbys kosten Zeit, und nicht immer lässt sich der Partner für das eigene Steckenpferd begeistern. Deshalb ist es wichtig, sich gegenseitig den nötigen Freiraum zu lassen, um den eigenen Interessen weiterhin nachgehen zu können. Außerdem sollte man die eigenen Freunde auch mal allein treffen können. Getrennt verbrachte Zeit kann die Beziehung durchaus bereichern – schon deshalb, weil man sich dadurch auch mehr zu erzählen hat. Paare, die jede freie Minute miteinander verbringen,

Bleiben oder gehen – Beziehungsprobleme wenn die Liebe schwindet

Hat man sich nach erfolgreicher Partnersuche in jemanden verliebt, kann man sich oft nicht vorstellen, dass dieser Zustand so bald wieder aufhören könnte, oder dass die Beziehung eines Tages in die Brüche geht. Doch dass die Liebe irgendwann Kratzer bekommt und abschwächt, kommt sehr häufig vor und man erlebt die ersten Beziehungsprobleme.

Wenn der Alltag Einzug hält, bleiben Gefühle und Romantik oft auf der Strecke. Man spricht und lacht weniger miteinander und gerät in Gefahr, nur noch aneinander vorbei zu leben. Doch man kann gemeinsam viel dafür tun, dass die Liebe frisch bleibt. Wichtig dafür sind gegenseitiges Interesse, emotionale Nähe und das Vermeiden von Vorwürfen. Nur wenn beide Partner beständig an der Beziehung arbeiten, bleibt diese auch dauerhaft glücklich.

Kommunikation ist auch hier wichtig

Dabei bringt es nichts, Probleme totzuschweigen. Zwar sollte man nicht immer bei jeder Gelegenheit an dem anderen herumnörgeln und sollte auch mal Toleranz zeigen. Doch wesentliche und dauerhafte Probleme, die die Beziehung belasten, sollte man baldmöglichst ansprechen. Dies sollte man zwar nicht im Affekt tun, wenn man in der Hitze des Gefechts womöglich etwas sagt, was man später bereut. Wenn sich die Wogen aber wieder geglättet haben, sollte man nicht Zeit damit verschwenden, auf den richtigen Zeitpunkt zu kommen – in der Routine des Alltags mit seinen Verpflichtungen kommt dieser erfahrungsgemäß fast nie, und man belastet sich nur unnötig damit, das Problem mit sich herumzuschleppen.

Man sollte dabei aber nicht immer nur selber aktiv Dinge ansprechen, sondern auch dem Partner signalisieren, dass konstruktive Kritik durchaus erwünscht ist. Dabei darf man dann auf keinen Fall gleich zum Gegenschlag mit einem anderen Thema ausholen – dies führt nur zum Verhärten der Fronten. Wenn einem sonst noch etwas auf dem Herzen liegt, sollte man das besser auf ein andermal verschieben. Unerlässlich für derartige Diskussionen sind gegenseitiger Respekt und Verständnis füreinander.

Tipps für das Erhalten der Liebe

Während eine Beziehung am Anfang naturgemäß deutlich prickelnder ist als nach mehreren Jahren, kann man gemeinsam einiges dafür tun, damit die Liebe frisch bleibt. Hin und wieder sollte man zur Vermeidung tiefer gehender Beziehungsprobleme den Alltag draußen lassen und sich Zeit zu zweit gönnen – am besten mit ausgeschaltetem Telefon und Handy. Bleiben Sie spontan und vermeiden Sie ständige Routinen. Zärtlichkeiten, kleine Aufmerksamkeiten und Geschenke zwischendurch sind ein immer willkommener Liebesbeweis. Ganz wichtig ist auf jeden Fall das Erhalten des Wir-Gefühls. Und vergessen Sie nicht, ab und zu wieder „Ich liebe dich“ zu sagen.


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