Nachhaltigkeit – was geht mich das an Teil 1

Als Erwachsener, der sich den Herausforderungen des modernen Lebens stellt, mag ich oft darüber nachdenken, wie ich zu einer besseren Zukunft beitragen kann. Dabei stoße ich immer wieder auf das Konzept der Nachhaltigkeit, aber was bedeutet das eigentlich?

Was ist Nachhaltigkeit wirklich?

Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein modisches Schlagwort. Es geht darum, so zu leben und zu wirtschaften, dass Ressourcen für kommende Generationen erhalten bleiben.

Was ist Nachhaltigkeit wirklich?
Was ist Nachhaltigkeit wirklich?

Die gebräuchlichste Definition stammt aus dem Brundtland-Bericht der Vereinten Nationen von 1987: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart deckt, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht decken können.“

Die Idee der Nachhaltigkeit ist nicht neu – schon im 18. Jahrhundert sprach Hans Carl von Carlowitz über nachhaltige Forstwirtschaft. Seitdem hat sich viel getan, und das Verständnis von Nachhaltigkeit hat sich weiterentwickelt. Heute umfasst es ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. In unserer modernen Gesellschaft spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle, denn wir stehen vor globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und sozialer Ungleichheit. Nachhaltigkeit bietet einen Weg, diese Probleme zu adressieren und eine lebenswerte Zukunft zu sichern.

Nachhaltigkeit ohne Verzicht: Geht das?

Als jemand, der Wert auf Komfort legt, frage ich mich oft, ob ein nachhaltiger Lebensstil gleichbedeutend mit Verzicht ist. Die gute Nachricht: Das muss nicht so sein! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, nachhaltiger zu leben, ohne dabei auf Bequemlichkeiten zu verzichten. Kleine Änderungen im Alltag können bereits eine große Wirkung erzielen.

Ein praktisches Beispiel aus meinem Alltag ist die Nutzung einer Thermosflasche statt Einweg-Plastikflaschen. Das hält mein Getränk nicht nur länger warm oder kalt, sondern vermeidet auch unnötigen Plastikmüll. Eine weitere kleine Umstellung mit großer Wirkung ist die Verwendung von wieder verwendbaren Einkaufstaschen aus Stoff. Sie sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern oftmals auch stabiler und langlebiger als Plastiktüten.

Erfolgsgeschichten von Menschen, die den Wandel geschafft haben, zeigen, dass diese kleinen Anpassungen nicht nur umweltschonend, sondern auch bequem und effizient sein können. Ein Bekannter von mir installierte Solarzellen auf seinem Dach und ist heute nahezu energieautark – eine nachhaltige Entscheidung, die ihm zusätzlich Geld spart.


Malvorlagen Nachhaltigkeit


Kosten sparen durch Nachhaltigkeit

Ein oft übersehener Vorteil eines nachhaltigen Verhaltens ist die Kosteneffizienz. Durch gezielte Maßnahmen lässt sich im Haushalt erheblich Geld sparen. Energieeinsparungen durch LED-Leuchten und energieeffiziente Geräte tragen nicht nur zur Nachhaltigkeit bei, sondern senken auch die Stromrechnung. Ich persönlich habe meine alten Glühbirnen gegen LEDs ausgetauscht und war überrascht, wie schnell sich die Investition amortisiert hat.

Wasser sparen ist ein weiterer effektiver Weg, um Kosten zu senken. Durch den Einsatz von wassersparenden Armaturen oder das Sammeln von Regenwasser für den Garten, habe ich meine Wasserrechnung reduziert. Zudem achte ich darauf, Lebensmittelverschwendung zu minimieren, indem ich bewusster einkaufe und Reste kreativ weiterverwende. Dies hilft nicht nur meinem Geldbeutel, sondern trägt auch dazu bei, die Ressourcen unseres Planeten zu schonen.

 Gesundheitliche Vorteile der Nachhaltigkeit

Nachhaltige Praktiken haben oft auch positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Seitdem ich vermehrt auf biologische und regionale Lebensmittel setze, habe ich nicht nur das Gefühl, meiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, sondern unterstütze auch lokale Bauern und reduziere den ökologischen Fußabdruck meiner Nahrung. Die Bio-Produkte sind oft nährstoffreicher und frei von schädlichen Pestiziden.

Ein weiteres Beispiel ist die Verringerung der Luftverschmutzung durch den Verzicht auf das Auto, wann immer es möglich ist. Statt in den Wagen zu steigen, nutze ich öfters das Fahrrad oder gehe zu Fuß. Dies hält mich nicht nur fit, sondern sorgt auch für weniger Schadstoffe in der Luft, was letztlich meiner Gesundheit und der Gesundheit meiner Mitmenschen zugutekommt.

Nachhaltigkeit kann problemlos Schritt für Schritt in den Alltag integriert werden. Mülltrennung und Recycling sind einfache erste Schritte. Schon durch das konsequente Trennen von Papier, Glas und Plastik kann jeder von uns seinen Beitrag leisten. Ich habe festgestellt, dass dies nicht nur die Müllmenge reduziert, sondern auch das Bewusstsein für den eigenen Konsum schärft.

Energiesparende Haushaltsgeräte sind eine weitere Möglichkeit, den Energieverbrauch zu reduzieren. Bei Neuanschaffungen achte ich deshalb auf die Energieeffizienzklassen und entscheide mich für Modelle mit geringem Stromverbrauch. Dadurch spare ich nicht nur Energie, sondern auch langfristig Geld.

Bei der Kleidung setze ich zunehmend auf nachhaltige Mode und achte auf langlebige, qualitativ hochwertige Stücke, die unter fairen Bedingungen produziert wurden. Kleidung aus organischen Materialien ist oft angenehmer zu tragen und hält länger, was wiederum meinen Konsum reduziert und weniger Abfall produziert.

Nachhaltigkeit vernünftig und mit Augenmaß umgesetzt, bedeutet keineswegs Verzicht, sondern ist vielmehr eine Chance, unser Leben bewusst und verantwortungsvoll zu gestalten. Durch kleine, wohlüberlegte Änderungen im Alltag können wir einen großen Unterschied machen – für uns selbst, unsere Mitmenschen und nicht zuletzt für kommende Generationen.

Piercing als Zeichen deiner Individualtät

Das Piercing hat eine lange Geschichte und wurde in verschiedenen Kulturen weltweit praktiziert. Piercings dienten ursprünglich religiösen, kulturellen oder sozialen Zwecken, haben jedoch im Laufe der Zeit an Bedeutung und Funktion auch in unserem Alltag gewonnen und ein Piecing dient heute oft als reiner Körperschmuck.

Geschichte und Verbreitung vom Piercing

Heute sind Piercings eine gängige Form des Körperschmucks, die persönliche Ästhetik und Individualität ausdrücken. Dieser Bericht untersucht die Entwicklung der Einstellung zu Piercings, beleuchtet kulturelle Hintergründe, moderne Motivationen für Piercings, Risiken sowie Pflegehinweise und häufige Arten von Piercings.

Piercing
Piercing als Körperschmuck

Piercings lassen sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Archäologische Funde, wie Mumien und Statuen, belegen, dass Nasen-, Ohren- und Labret-Piercings in frühen Zivilisationen wie den Ägyptern und Maya verbreitet waren. In diesen Kulturen hatten Piercings häufig eine spirituelle oder symbolische Bedeutung. In Ägypten galten Piercings als Zeichen von Adel und religiösem Rang. Die bekannteste Mumie mit Ohrpiercings ist die von König Tutanchamun. Bei den Maya und Maya und Azteken waren Lippen- und Zungenpiercings waren häufig religiöse Praktiken.v

In vielen indigenen Gesellschaften sind Piercings tief verwurzelt und haben symbolische Bedeutungen, die von Reifeprüfungen bis zu Statussymbolen reichen. In verschiedenen afrikanischen Kulturen dienten Lippen- und Ohrpiercings als Zeichen von Schönheit, sozialem Status oder Stammeszugehörigkeit. Nasenpiercings haben in Indien eine lange Tradition und sind oft mit der Hochzeitszeremonie und Ehestand verknüpft.

Moderne Motivationen für Piercings

Mit der Zeit haben sich die Gründe für Piercings verändert. Heute sind ästhetische Überlegungen und persönliche Ausdrücke zentrale Motive. Viele Menschen lassen sich piercen, um persönliche Stilvorlieben zu betonen oder sich von anderen abzuheben. Für einige bleibt es ein Ausdruck kultureller oder ethnischer Identität und einige Menschen lassen sich nachwievor piercen, um spirituelle oder emotionale Übergänge zu markieren. Und besonders unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden Piercings oft als Zeichen der Rebellion gegen gesellschaftliche Normen gesehen.

Risiken von Piercings

Piercen soll nicht verteufelt werden, aber es gibt wie bei jedem Eingriff der den Körper betrifft kurz- und langfristige Risiken, auf die wir kurz eingehen möchten.

Kurzfristige Risiken sind Infektionen, denn unsterile Werkzeuge oder unzureichende Pflege können zu Infektionen führen. Auch einem guten Piercer kann das passieren. Möglich sind auch allergische Reaktionen, denn Materialien wie Nickel können allergische Reaktionen hervorrufen. Piercen in stark durchbluteten Bereichen kann zu starken Blutungen führen. Und natürlich gibt es da noch das das Thema Schmerzen, denn die Schmerzempfindlichkeit variiert je nach Körperteil und individueller Schmerz-Schwelle.

Piercings
Piercings

Langfristige Risiken sind vor allem das Bilden von Narben, denn fehlende oder falsche Pflege kann zu dauerhaften Narben führen. Einige Piercings können durch sogenannte Migration im Laufe der Zeit ihre Position verändern. Übermäßige Narbenbildung kann zu Keloiden führen, die schwer zu entfernen sind. Und Mundpiercings können zu Zahnschmelzabnutzung und Zahnfleischrückgang führen.

Grundlagen der Pflege

Richtige Pflege ist entscheidend, um Risiken zu minimieren und eine schnelle Heilung zu fördern.

  • Hygiene: Regelmäßiges Waschen mit einer milden Seifenlösung, einer Kochsalzlösung oder speziellen Pflegemitteln
  • Vermeidung von Reizungen: Kein übermäßiges Berühren oder Drehen des Schmucks.
  • Vermeidung von Schwimmbädern und Whirlpools: Bis zur vollständigen Heilung sollten solche Stellen gemieden werden.

Übliche Arten von Piercings

Ein Ohrpiercing ist eine Form von Körperschmuck, bei der ein Loch oder mehrere Löcher in das Ohrläppchen oder andere Teile des Ohrs gestochen werden, um Schmuckstücke wie Ringe, Stecker oder Hänger zu tragen. Dieses Piercing kann am Ohrläppchen, der Ohrmuschel, dem Knorpel oder anderen spezifischen Bereichen des Ohrs wie dem Helix, Tragus, Daith oder Rook platziert werden. Ohrpiercings sind eine beliebte Methode, um das äußere Erscheinungsbild zu individualisieren und modebewusste Akzente zu setzen. Die Prozedur wird normalerweise von einem professionellen Piercer mit sterilen Geräten durchgeführt, um Infektionen und Komplikationen zu vermeiden. Nach dem Stechen erfordert das Ohrpiercing eine gewisse Pflege und Hygiene, um eine ordnungsgemäße Heilung zu gewährleisten.

Ein Nasenpiercing kann verschiedene Formen annehmen, wobei zu den gängigsten Stilen das Nostril-Piercing und das Septum-Piercing gehören. Ein Nostril-Piercingist ein Piercing, das durch den Nasenflügel gestochen wird. Es wird traditionell auf einer Seite der Nase platziert, kann jedoch auch auf beiden Seiten vorhanden sein. Die Wahl der Seite ist oft eine Frage der persönlichen Präferenz. Schmuck für Nostril-Piercings kann Ringe, Stecker oder kleine, funkelnde Steine umfassen.

Septum-Piercings hingegen verlaufen durch das dünne Gewebe, das die Nasenlöcher voneinander trennt, auch als Nasenscheidewand bekannt. Das Piercing wird nicht direkt durch den knorpeligen Teil der Nasenscheidewand gestochen, sondern durch den weichen Fleck darunter, der als “sweet spot” bezeichnet wird. Typische Schmuckstücke für Septum-Piercings sind Hufeisenringe, geschlossene Ringe oder Septum Clicker, die in verschiedenen Designs erhältlich sind. Beide Arten von Nasenpiercings sind beliebte Formen des Körperschmucks und können das Aussehen und die Persönlichkeit des Trägers unterstreichen.

Lippenpiercing ist ein Schmuckstück, das durch die Haut in der Nähe oder direkt an den Lippen getragen wird. Es gibt verschiedene Varianten von Lippenpiercings, die jeweils eine eigene Platzierung und Stil haben. Hier sind drei gängige Varianten:

  1. Ein Labret- Piercing befindet sich direkt unter der Unterlippe und kann entweder mittig oder etwas zur Seite hin platziert werden. Der Schmuck besteht häufig aus einem Stab mit einer Kugel an einem Ende und einem flachen oder runden Plättchen am anderen Ende, das auf der Innenseite der Lippe anliegt.
  2. Das Medusa-Piercing sitzt direkt in der Mitte der Oberlippe, oberhalb des Lippenrots und unterhalb der Nasenscheidewand. Es betont die Symmetrie des Gesichts und wird normalerweise mit einem Labret-Stecker getragen.
  3. Benannt nach der Ikone Marilyn Monroe, imitiert das Monroe-Piercing das Aussehen eines Schönheitsflecks auf einer Seite der Oberlippe. Es wird üblicherweise mit einem kleinen, funkelnden Schmuckstück getragen und kann sowohl links (Monroe) als auch rechts (Madonna) platziert werden. Jede dieser Varianten kann individuell an den Stil und die Vorlieben des Trägers angepasst werden, und sie kommen in einer Vielzahl von Schmuckdesigns und Materialien.

Ein Zungenpiercing ist ein Schmuckstück, das durch die Zunge gestochen wird. Es besteht typischerweise aus einem geraden Stab (Barbell) mit zwei abschraubbaren Kugeln an den Enden, die am häufigsten aus chirurgischem Edelstahl, Titan oder Kunststoff hergestellt werden, um Hautirritationen zu vermeiden. Die Stablänge variiert, um unterschiedlich dicke Zungen aufzunehmen, und die Kugelgrößen können ebenfalls variieren, um einen individuellen Stil oder Tragekomfort zu bieten. Das Piercing wird normalerweise in der Mitte der Zunge platziert und ein professioneller Piercer führt es nach einer gründlichen Desinfektion des Bereichs durch. Der Heilungsprozess dauert in der Regel mehrere Wochen, währenddessen auf Hygiene und besondere Vorsicht beim Essen und Trinken geachtet werden muss, um Infektionen zu vermeiden. Ein gut gepflegtes Zungenpiercing kann das ästhetische Erscheinungsbild der Zunge schmücken und dient oft als Ausdruck der individuellen Persönlichkeit und des Stils.

Bauchnabel-Piercing
Bauchnabel-Piercing

Ein Bauchnabelpiercing ist eine Form des Körperschmucks, bei der ein Schmuckstück durch die Haut um den Bauchnabel gestochen wird. Es kann sowohl am oberen als auch am unteren Rand des Bauchnabels platziert werden, wobei die häufigste Platzierung oben ist. Das Piercing besteht typischerweise aus einer Hohlnadel, die durch die Haut gestochen wird, gefolgt vom Einsetzen des Schmuckstücks. Der Schmuck für ein Bauchnabelpiercing kann aus verschiedenen Materialien wie Chirurgenstahl, Titan, Gold oder Bioplast bestehen und ist in einer Vielzahl von Designs erhältlich. Häufig werden gebogene Hanteln (Bananenstangen) oder Ringe verwendet, die mit Perlen, Kristallen oder anderen dekorativen Elementen verziert sind. Der Heilungsprozess eines Bauchnabelpiercings kann mehrere Monate dauern, und es erfordert besondere Pflege, um Infektionen und Komplikationen zu vermeiden. Dazu gehört regelmäßiges Reinigen mit einer Salzlösung und das Vermeiden von Traumata oder übermäßiger Reibung an der gepiercten Stelle. Ein Bauchnabelpiercing ist eine beliebte Wahl für Menschen, die ihren Körper individuell gestalten und ein modisches Statement setzen möchten.

Ein Augenbrauenpiercing ist ein Schmuckstück, das durch die Haut über der Augenbraue gestochen wird. Es wird oft als eine Form des Körperschmucks verwendet, um den individuellen Stil oder die Persönlichkeit zu betonen. Ein Augenbrauenpiercing kann sowohl horizontal als auch vertikal angelegt werden und besteht meist aus metallischen Materialien wie Edelstahl, Titan oder auch Gold. Häufig verwendete Schmuckstücke sind Barbell-Stäbe oder kleine Ringe. Bei der Pflege eines Augenbrauenpiercings ist es wichtig, die Stelle nach dem Stechen sauber und desinfiziert zu halten, um Entzündungen zu vermeiden.

Das Intimpiercing kann bei Männern und Frauen mehrere im Detail sehr verschiedene Formen und Positionen haben. Jede Form des Intimpiercings hat ihre eigenen Heilungszeiten, Risiken und Pflegeanforderungen. Es ist insbesondere bei einem Intimpiercing wichtig, sich gut zu informieren und einen erfahrenen Piercer zu konsultieren.


Piercings sind eine alte Tradition, die heute sowohl kulturelle als auch ästhetische Funktionen erfüllt. Während moderne Motivationen vor allem der Selbstdarstellung und Individualität dienen, bleiben die Risiken und die Notwendigkeit sorgfältiger Pflege bestehen. Die Vielfalt der Piercing-Arten zeigt, dass diese Art des Körperschmucks für viele Menschen ein wichtiger Ausdruck ihrer Persönlichkeit und Identität ist.

Gleichgeschlechtliche Liebe für Kinder einfach erklärt

Wenn sich zwei Menschen über den Weg laufen, kennenlernen und sich dann sogar noch ineinander verlieben, dann ist das eines der schönsten Dinge, die es auf der Welt gibt. Eine Frau und ein Mann, die Händchenhaltend die Straße entlanglaufen, das sieht man oft – aber gibt es auch noch andere Arten von Beziehungen? Können sich auch zwei Frauen oder zwei Männer lieben, zusammenleben und vielleicht sogar eine Familie gründen, gibt es gleichgeschlechtliche Liebe? Eine einfache Frage mit einer einfachen Antwort: Ja, das geht! Liebe hat unglaublich viele Facetten.

Wie bringe ich Kindern das Thema gleichgeschlechtliche Liebe altersgerecht bei

Lieben sich zwei Menschen, die dasselbe Geschlecht haben (also eine Frau mit einer anderen Frau oder ein Mann mit einem anderen Mann), dann nennt man das eine homosexuelle Beziehung. “Homo” kommt aus dem lateinischen und heißt “gleich”.

Gleichgeschlechtliche Liebe
Gleichgeschlechtliche Liebe © oneinchpunch/ Adobe Stock

Deswegen nennt man das Ganze bei uns auch “gleichgeschlechtliche” Beziehung. Bei zwei Männern sagt man dazu auch “schwul”. Zwei Frauen, die in einer Beziehung sind, sind “lesbisch”. Im Englischen sagt man dazu einfach nur „gay“.

Jetzt haben wir erst einmal alle wichtigen Grundlagen zu gleichgeschlechtlicher Liebe geklärt, doch was ist das besondere an solchen Beziehungen? Viele Menschen gehen davon aus, dass es normal ist, wenn sich Mann und Frau lieben.  Die Vorstellung eines gleichgeschlechtigen Paares ist zwar heutzutage nicht mehr so abstrakt und einzigartig, aber trotzdem gibt es einige Menschen, die solche Beziehungen nicht gut finden.


Malvorlagen gleichgeschlechtliche Liebe

Malvorlagen Paare


Deswegen haben Frauen, die Frauen lieben oder Männer, die Männer lieben oft Probleme, weil sie von anderen beleidigt und ausgegrenzt werden. Wichtig ist es also, zu zeigen, dass Liebe immer etwas Gutes und ganz normal ist – egal zwischen welchen Geschlechtern. Da die meisten Menschen das aber schon verstanden haben, muss heute niemand mehr Angst haben sich zu outen. (So nennt man das, wenn ein Mann öffentlich sagt, dass er schwul ist oder eine Frau, dass sie lesbisch ist.)

Trotzdem wünschen sich immer noch viele Eltern, dass ihre Kinder nicht homosexuell sind. Vielleicht, weil sie sich gerne Enkelkinder wünschen oder weil gleichgeschlechtliche Beziehungen für sie einfach neu sind. Deswegen trauen sich die meisten homosexuellen Menschen lange nicht, anderen zu sagen, dass sie das gleiche Geschlecht lieben. Viele haben dann Angst, anders behandelt, beleidigt oder sogar von Freunden und Familie ausgegrenzt zu werden. Wenn du aber weißt, dass dein persönliches Umfeld dich so akzeptiert und mag, wie du bist, musst du dir darüber nie Gedanken machen.

Gleichgeschlechtliche Liebe und die Religionen

Vor allem christliche Gemeinden sehen solche Beziehungen zwischen Mann und Frau als Gottes Vorstellung an. Sie sind der Meinung, dass Gott die zwei verschiedenen Geschlechter geschaffen hat, damit diese einander leiben und zusammen Kinder bekommen. Wenn sich zwei Menschen mit demselben Geschlecht lieben, dass können diese keine eigene Familie gründen indem sie Kinder bekommen. Deswegen glauben einige Christen, dass Liebe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen nicht gewollt und nicht richtig ist.

Wie bei den Christen gibt es auch viele andere Religionen, bei denen es nicht okay ist, lesbisch oder schwul zu sein. Oft werden gleichgeschlechtliche Beziehungen dort als Sünde betitelt und diese Menschen werden aus der Religionsgemeinschaft ausgeschlossen. Obwohl das Heiraten von Mann zu Mann oder Frau zu Frau in Deutschland mittlerweile offiziell erlaubt ist, segnen die meisten Kirchen eine solche Ehe nicht.

In Ländern, wo andere Religionen wie der Islam verbreitet sind, da ist homosexuelle Liebe oft sogar illegal. Wer sich dort offen mit seinem gleichgeschlechtlichen Partner auf der Straße zeigt, tut etwas Verbotenes und muss teilweise sogar mit Strafen rechnen. Da man seine Gefühle aber nicht beeinflussen kann, ist es für homosexuelle Menschen schwer, ihre Liebe zu ignorieren. Einige versuchen dann allein zu leben oder in einer heterosexuellen Beziehung (Mann mit Frau), aber sie werden dadurch oft unglücklich.

Ja und wie gehe ich jetzt „damit um“?

Keiner weiß genau, wodurch die sexuelle Orientierung (Also die Frage, wen er oder sie liebt…) geprägt wird und ob diese genetisch bedingt ist. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass sich niemand aussuchen kann, wen er/ sie mag und in wen er/ sie sich verliebt. Darum nützt es nicht, sich gegen seine Gefühle zu stellen und diese zu ignorieren.

Wenn ein Mann merkt, dass er sich in einen anderen Mann verliebt und gerne Zeit mit diesem verbringt, dass sollte ihm dabei nichts im Wege stehen. Und auch wenn zwei Frauen sich füreinander interessieren, dann ist das nichts Schlimmes. Falls ihr jemanden kennt oder seht, der einmal mit einem Mann und später aber mit einer Frau zusammen ist, dann ist das aber auch nicht falsch. Er hat weder in der einen noch in der anderen Beziehung etwas getan, was nicht richtig war.

Es gibt nämlich auch Menschen, die sie in Frauen und Männer gleichermaßen verlieben können – das nennt man Bisexualität. Und auch das ist völlig normal und in Ordnung. Es ist aber nicht so, dass diese Leute dann zwischen Homo- und Heterosexualität schwanken. Auch da findet keine Entscheidung statt, wann man wen mehr liebt – die Gefühle sind das Leben lang gleich. Eine Frau ist bisexuell, wenn sie Frauen und Männer liebt und ein Mann ist auch bisexuell, wenn er Frauen und Männer liebt. Der Begriff bleibt gleich.

Bodyshaming? Unsinn – Love Yourself | Lifestyle

Bodyshaming stellt ein persistentes Phänomen dar, das Menschen durch kritische und abwertende Kommentare bezüglich ihrer Körpererscheinung diskrimitiert. Bodyshaming entspricht im Deutschen dem Begriff „Körperbeschämung“ oder „Körperkritik“.  

Was ist Bodyshaming?

Der Begriff des Bodyshaming subsumiert eine Vielzahl von Handlungen, die darauf abzielen, Menschen aufgrund ihres physischen Aussehens zu beschämen und zu marginalisieren. Bodyshaming äußert sich in negativen Äußerungen über die Körperbeschaffenheit einer Person, sei es hinsichtlich Gewicht, Körpermaße, Hautbeschaffenheit oder anderen ästhetischen Aspekten. Sowohl explizite Beleidigungen als auch subtilere Formen, wie unangemessene Ratschläge oder Stereotypisierungen, fallen unter Bodyshaming.

Bodyshaming
Bodyshaming durch falsche Vorbilder – © Dan Race / Adobe Stock

Bodyshaming kann als eine Form von Mobbing betrachtet werden. Mobbing bezeichnet ein Verhalten, bei dem eine Person oder eine Gruppe von Personen wiederholt und über eine längere Zeit hinweg eine andere Person schikaniert, drangsaliert oder erniedrigt. Bodyshaming fällt unter diese Definition, da es darauf abzielt, eine Person aufgrund ihres körperlichen Erscheinungsbildes systematisch zu demütigen und zu diskreditieren.

Hier sind fünf klassische Beispiele von Sprüchen, die – je nach Kontext – schon als Bodyshaming empfunden werden können:

  1. „Bist du sicher, dass du das essen solltest?“ – Dieser Spruch impliziert, dass die Person auf ihr Gewicht achten sollte, und kann sie dazu bringen, sich für ihre Essgewohnheiten zu schämen.
  2. „Echte Männer haben Muskeln, keine Bäuche.“ – Durch solche Aussagen wird ein bestimmtes Körperideal für Männer propagiert und Druck auf jene ausgeübt, die nicht diesem Ideal entsprechen.
  3. „Für deine Größe siehst du aber gut aus!“ – Obwohl dieser Satz vermeintlich als Kompliment gemeint sein könnte, stellt er eine Verbindung zwischen Attraktivität und Körpergröße her, was als abwertend wahrgenommen werden kann.
  4. „Du würdest viel hübscher aussehen, wenn du abnehmen würdest.“ – Hierbei wird der Wert einer Person oder deren Attraktivität direkt an ihr Gewicht gekoppelt.
  5. „Männer stehen nicht auf Haut und Knochen.“ – Dieser Spruch richtet sich oftmals gegen sehr schlanke Personen und suggeriert, dass ihr Körperbau weniger begehrenswert sei.

Solche Sprüche können sehr verletzend sein und das Selbstwertgefühl der betroffenen Person stark beeinflussen.

Schlankheit als Schönheitsideal?

Das gängige Schönheitsideal von Schlankheit hat sich über Jahrhunderte entwickelt. In der westlichen Kultur kann der Ursprung in der Viktorianischen Ära verortet werden, als eine zierliche Taille erstrebenswert wurde. Mit der Zeit etablierten sich schmale Silhouetten in Mode- und Kulturkreisen als Ausdruck von Eloquenz, Disziplin und Erfolg. Dieses Ideal wurde durch unterschiedliche Institutionen wie Modebranche, Filmindustrie und Werbung perpetuiert und intensiviert.

Die Vorstellungen von Körperästhetik variieren erheblich zwischen verschiedenen Kulturen und Epochen. Während das Ideal der Schlankheit im gegenwärtigen westlichen Kontext vorherrschend ist, schätzten beispielsweise viele Kulturen in der Geschichte reichlichere Körperformen, die als Zeichen von Wohlstand und Fruchtbarkeit galten. In vielen nicht-westlichen Kulturen findet sich ein breiteres Spektrum akzeptierter und geschätzter Körperbilder, und Körperfülle wird häufig als Attraktivitätsmerkmal anerkannt.

Einfluss von sozialen Medien auf Bodyshaming

Mit dem Aufstieg sozialer Medien hat die Verbreitung von Bodyshaming eine neue Dimension erreicht. Plattformen wie Instagram oder Facebook fördern bewusst oder unbewusst ein bestimmtes Schönheitsbild, das oft unerreichbar und bearbeitet ist. Solche Ideale verstärken den Druck auf Einzelne, diesen Standards zu entsprechen, und können ein Umfeld begünstigen, in dem Bodyshaming gedeiht.

Individuen beteiligen sich an Bodyshaming aus einer Vielzahl von Gründen, darunter Unsicherheit, der Wunsch nach Zugehörigkeit und die Absicht, soziale Hierarchien zu festigen oder zu etablieren. Personen, die Bodyshaming betreiben, stammen aus allen Gesellschaftsschichten und besitzen unterschiedlichste Hintergründe. Es existiert keine spezifische demografische Gruppe, die hierfür prädisponiert ist. Vielmehr reflektiert Bodyshaming die Tiefe gesellschaftlicher Vorurteile und Normen.

Werbung spielt eine signifikante Rolle im Kontext von Bodyshaming, da sie oft unrealistische und bearbeitete Körperbilder als Ideal darstellt. Maßnahmen gegen diese Art von Werbung können beispielsweise die Forderung nach Vielfalt der Körpertypen in Werbekampagnen oder die gesetzliche Vorgabe zur Kennzeichnung von bearbeiteten Bildern umfassen.

Bodyshaming von Frauen und Männern

Bodyshaming betrifft Menschen aller Geschlechter. Frauen werden allerdings oft stärker durch mediale Schönheitsideale beeinflusst und sind deshalb häufiger öffentlichem Bodyshaming ausgesetzt.

Doch auch Männer leiden unter Körperkritik und den Druck, bestimmten maskulinen Idealbildern entsprechen zu müssen. Bei Männern fokussiert sich das Bodyshaming oftmals auf den Aufbau und die Definition von Muskulatur und die Körperform im Allgemeinen. Es ist wichtig zu erkennen, dass Bodyshaming ein universelles Problem darstellt, das unabhängig vom Geschlecht bekämpft werden muss.

Und was kann man dagegen unternehmen?

Maßnahmen gegen Bodyshaming:

  1. Aufklärung und Bewusstseinsbildung: Es ist wichtig, das Bewusstsein darüber zu schärfen, was Bodyshaming ist und wie schädlich es sein kann. Bildungsprogramme in Schulen und Arbeitsplätzen können helfen, die Auswirkungen von Bodyshaming zu verstehen und Empathie zu fördern.
  2. Anwalt für positive Körperbilder: Einsatz für Vielfalt und Inklusion im Hinblick auf Körperbilder in allen Medien. Das kann z.B. das Unterstützen von Kampagnen oder Marken einschließen, die unterschiedliche Körpertypen feiern.
  3. Stärkung des Community-Supports: Die Schaffung von Support-Gruppen und Online-Communities, die positive Körperbilder fördern und eine Plattform für den Austausch und die Unterstützung bieten, können Individuen helfen, besser mit Bodyshaming umzugehen.
  4. Gesetzliche Regelungen: Einige Länder haben gesetzliche Maßnahmen ergriffen, um Bodyshaming zu bekämpfen, zum Beispiel durch das Verbot von zu extremen Schlankheitsidealen in der Werbung.
  5. Persönliche Strategien: Individuen können Techniken zur Steigerung des Selbstwertgefühls erlernen, z.B. durch positive Selbstgespräche, Selbstakzeptanz und das Setzen von persönlichen Grenzen gegenüber negativen Kommentaren.

Steigerung des Selbstwertgefühls begtroffener Personen:

  1. Positive Selbstgespräche und Affirmationen: Indem man seinen inneren Dialog über den eigenen Körper in eine positivere Richtung lenkt, kann man sein Selbstwertgefühl steigern.
  2. Körperliche Aktivität: Körperliche Betätigung ist nicht nur gesund, sondern kann auch helfen, sich in seinem Körper wohler zu fühlen.
  3. Selbstfürsorge: Gute Ernährung, ausreichend Schlaf und stressreduzierende Aktivitäten können zu einem besseren Körpergefühl beitragen.
  4. Psychologische Beratung: Professionelle Hilfe kann wirksam sein, um negative Körperbilder und damit einhergehende Selbstwertprobleme anzugehen.

Verhinderung von Bodyshaming:

  1. Direkte Ansprache: Wenn jemand Zeuge von Bodyshaming wird, kann es hilfreich sein, dieses Verhalten direkt anzusprechen und deutlich zu machen, dass solche Kommentare unangemessen sind.
  2. Erziehung: Eltern und Erzieher sollten Kinder und Jugendliche darüber aufklären, wie wichtig es ist, alle Körper zu respektieren und dass freundliches Verhalten gegenüber anderen essentiell ist.

Bodyshaming ist ein komplexes Phänomen, das sich kulturell und historisch wandelt. Die Etablierung des Schlankheitsideals als Schönheitsnorm ist ein Resultat gesellschaftlicher Entwicklungen und wird durch die Präsenz sozialer Medien weiter verstärkt. Individuen, die am Bodyshaming teilnehmen, sind selbst oft Opfer unerreichbarer Schönheitsstandards und reproduzieren jene für sich und andere schädlichen Normen. Die sozialen Konsequenzen sind umfassend und beeinträchtigen das Wohlbefinden zahlreicher Menschen. Es bleibt zu hoffen, dass mit zunehmender Aufklärung und Sensibilisierung eine gesellschaftliche Abkehr von demengierenden Praktiken einhergeht und Vielfalt sowie Körperakzeptanz gestärkt werden.

BH Größe finden

Den richtigen BH zu entdecken, muss kein Mysterium bleiben und vor der Frage nach der richtigen BH Größe steht jede Frau mindestens einmal im Leben. Schon wenige Tipps können Licht ins Dunkel bringen und dabei helfen, BHs zu finden, die passen wie eine zweite Haut.

Die richtige BH Größe finden

Sich in einem BH wohlfühlen, der nicht wirklich sitzt, ist eine Herausforderung. Ein Büstenhalter, der schlecht passt, kann Zwicken und Zwacken am Rücken und an den Schultern auslösen.

Die richtige BH Größe finden
Die richtige BH Größe finden

Was nur ein bisschen unangenehm klingt, kann sich schnell zum gesundheitlichen Problem entwickeln.

Vor allem bei Frauen mit etwas mehr Oberweite ist ein gefitteter BH ein Muss, da sonst langfristige Rückenprobleme das Resultat sein können.

Doch auch im optischen Sinne macht es Sinn, Untendrunter auf Größe und Form zu achten. Ein BH. der die Brust zu sehr einengt oder zu wenig stützt, kann zu einer nachteiligen Verformung des Busens führen.

Zudem ist nicht zuletzt auch im bekleideten Zustand schnell für Außenstehende sichtbar, ob ein BH gut passt: Die sogenannte Vierer-Brust, die entsteht, wenn der Büstenhalter in das weiche Brustgewebe zu sehr einschneidet, ist leider noch immer ein häufiges Bild auf deutschen Straßen.

Wie finde ich die ideale BH Größe?

Den bestmöglich sitzenden BH zu finden, ist nicht immer leicht. Jedoch gibt es Möglichkeiten, die eine sehr gute Hilfestellung bieten. Essentiell ist es dabei, sich in jedem Fall zu vermessen; oder sich nach Möglichkeit sogar vermessen zu lassen. Um die BH-Größe ermitteln zu können, wird an zweierlei Stelle Maß genommen.

Zuerst gilt es den Oberbrustumfang, an der breitesten Stelle der Brust zu messen. Daraufhin wird auch der Unterbrustumfang ermittelt. Hierzu wird das Maßband an der Stelle angesetzt, bei welcher normalerweise der Verschluss des BHs sitzen sollte. Aus dem Verhältnis dieser beiden Maße ergibt sich schließlich eine Größenempfehlung.


Malvorlage Unterwäsche


Beispiel für die Größenmessung

Geht man von einem Unterbrustumfang von 72 Zentimentern aus, ergibt sich als Größenziffer des BHs die 70. Nun kommt es auf den Oberbrustumfang an, welches Körbchen empfohlen wird. Besteht nun ein Oberbrustumfang von 86 Zentimetern, ergibt sich die Körbchengröße C: zusammengesetzt also 70C. Im Internet gibt es sowohl detaillierte Größentabellen als auch interaktive Größenrechner.

Aufgrund dieser Berechnungsgrundlage wird nochmals deutlich: Nicht die Körbchengröße alleine sagt etwas über das Volumen einer Brust aus. Es geht um das Verhältnis von Ober- und Unterbrustumfang.

Generell gilt ein BH als passend, wenn er zum Zeitpunkt des Kaufs auf mittlerer Verschlussposition und bei Einschieben des Zeigefingers angenehm passt. Dass dem Unterbrustumfang ein derart großer Stellenwert eingeräumt wird, hat einen berechtigten Grund: Nur zu oft verlassen sich Käuferinnen auf die BH-Träger: ein großer Fehler! Sitzt der BH unter der Brust nicht richtig und ist zu weit geschnitten, lastet das gesamte Gewicht der Brust alleinig auf den Schultern: Es bilden sich schmerzhafte Einschnittstellen und der Rücken wird belastet.

Konkrete Größentabellen für die richtge BH Größe f
indet ihr zum Beispiel hier

Welche verschiedenen BH-Typen gibt es?

Doch nicht nur die Größe eines BHs ist entscheidend, wenn es auf die Suche nach einem passenden Modell geht. Je nach Wunsch und Bedürfnissen bietet der Markt unzählige verschiedene Versionen dieses Kleidungsstücks.

Während ein Still-BH oder ein Sport-BH vor allem einen funktionellen Mehrwert bietet, bringt ein Push-Up-BH vor allem optischen Mehrwert. Mit dem Neckholder-BH oder einem trägerlosen BH bieten sich auch Modelle, die speziell für besonders geschnittene Kleidung gedacht sind. Für Alltags-Outfits eignen sich in den meisten Fällen T-Shirt-BHs am besten, diese vermeiden Abdrücke, die sich auf der Kleidung abzeichnen.

Darüberhinaus garantieren Soft-BHs ohne Bügel, Minimizer- bzw Maximizer-BHs oder die klassischen Bügel-BHs für die jede Brust einen passenden Schnitt.

Was gibt es außer der richtigen BH Größe zu beachten?

Auch wenn „er“ nun gefunden ist und sitzt wie eine zweite Haut, ist es wichtig, sich von diesem auch mal zu verabschieden. Der Busen braucht immer wieder BH-freie Zeiten, beispielsweise nachts, um gesund und in Form zu bleiben.

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