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Partnerschaft und Kinder

Am Anfang ist man noch verliebt, alles läuft, wie es sein sollte. Kinoabende, Essen bei Kerzenlicht und am Sonntagmorgen kann man ausschlafen. So harmonisch vereint steht der Familienplanung nichts mehr im Wege.

Kinder und Partnerschaft unter einen Hut bringen

Doch das dicke Ende kommt zu Schluss: Nicht selten scheitert eine Beziehung gerade im ersten Jahr, nachdem der Nachwuchs geboren wurde. Kindergeschrei, Streitereien, durchwachte Nächte, all das setzt einem jungen Paar oft mehr zu, als Außenstehende vermuten. Dabei haben doch alle gesagt, dass die Zeit, in der die Kinder klein sind, eine der schönsten ist.

Jeder muss sich erst einmal in seine neue Rolle einfinden

Partnerschaft und Eltern sein
Partnerschaft und Eltern sein – © pressmaster / Adobe Stock

Ein Baby bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Es sind nicht nur finanzielle Dinge, die der jungen Familie zu schaffen machen.

Mit einem Baby verändert sich auch die eigene Rolle in der Beziehung. Plötzlich ist man nicht mehr nur Freund/Freundin oder Ehemann/Ehefrau, sondern Mutter oder Vater, und hat somit auch noch andere Pflichten.

Bleibt die Frau zu Hause, muss der Mann nun für seine Frau und das Baby sorgen. Viele Männer setzt dieses Wissen unter Druck, da ein Arbeitsplatz heute nicht mehr so selbstverständlich ist wie früher. Die Frau hingegen muss sich entscheiden, ob sie sich ganz der Betreuung ihres Kindes widmet oder nach einer gewissen Zeit wieder arbeiten geht, und das Kind so lange in einer Krippe unterbringt.

Entscheidet sie sich, ganz für den Nachwuchs da zu sein, opfert sie ein Stück ihrer vorherigen Identität und erfährt sich in einer völlig neuen Situation. Nicht immer ist in dieser Zeit alles rosarot, selbst wenn sich die junge Mutter in ihrer Rolle glücklich fühlt. Nächtelanges Babygeschrei wegen Koliken oder den ersten Zähnchen, Stress mit dem Partner, die Unsicherheit, ob man alles richtig macht, und auch die Hormonumstellung sorgen immer wieder für Land unter.

Unzufriedenheit des Vaters

Der Alltag des frischgebackenen Vaters ändert sich nicht so gravierend wie der der Mutter. Kommt er dann allerdings nach Hause, wird er nur noch selten mit einem netten „Hallo Schatz, wie war dein Tag!“ begrüßt, sondern bekommt vielleicht von seiner entnervten Ehefrau bestenfalls kommentarlos den Nachwuchs in die Arme gedrückt.

Überhaupt scheint sich in seinen Augen die Frau, die sich zuvor nur um ihn sorgte, völlig verändert zu haben. Oft reagieren Männer sogar eifersüchtig auf den Nachwuchs. Das Kind steht fortan an erster Stelle – und so wird es bleiben, bis die Kinder flügge werden. Daran müssen sich die jungen Väter erst einmal gewöhnen.

Hier bedarf es viel Geduld, Mut und einer gehörigen Portion Toleranz, damit die Ehe nicht scheitert. Die wenigsten Paare haben Kinder, die nach drei Wochen durchschlafen!

Auszeiten nehmen und sich als Paar neu finden

Nach einer Zeit hat man sich meist mehr oder weniger in seine neue Rolle gefunden und akzeptiert, dass man sich als Paar auch wieder neu definieren muss. Daher sollten sich alle jungen Mütter und Väter regelmäßig – und am besten von Anfang an – gemeinsam Auszeiten gönnen. Bestimmt gibt es Großeltern, die einmal im Monat, besser sogar zweimal, die Rolle des Babysitters übernehmen.

Falls diese nicht vor Ort wohnen, kann man sich im Bekanntenkreis umhören. Sicher kennt jemand einen vertrauenswürdigen Babysitter, der nicht zu teuer ist. Oder junge Familien unterstützen sich wechselseitig. Vielleicht bietet sich auch jemand aus der Nachbarschaft an, das Baby zu betreuen. Nehmen Sie hier jede Hilfe an! Von dieser gemeinsamen Zeit profitiert die Partnerschaft auf Dauer.

Hobbys und Freundschaften pflegen!

In einer Partnerschaft sollte jeder, trotz des Nachwuchses, auch Zeit für seine eigenen Hobbys haben. Hier müssen sich die Partner entgegenkommen, denn während man seinen Hobbys nachgeht, baut der Körper Stress ab und kann neue Energie tanken.

Gleiches gilt für den Freundeskreis. Oft leiden langjährige Freundschaften unter der Zeitknappheit der Eltern, vor allem, wenn die Freunde selbst noch keine Kinder haben und nicht nachvollziehen können, wenn man abends zu müde ist, um noch lange zu telefonieren.

Auch hier gilt: Feste Zeiten einplanen. Ein: „Wir können uns ja mal irgendwann wieder treffen“ hilft keinem. Gerade das Treffen mit Freunden und das Pflegen der Hobbys kommt oft zu kurz, dabei findet man hier wieder ein Stück in seine Identität zurück. Die große Kunst einer jungen Familie besteht also darin, sich neben dem hektischen Alltag, der natürlich auch unvergessliche Moment zu bieten hat, Inseln zu schaffen und hier Energie zu tanken.

Eheberatung in Anspruch nehmen

Wenn all das nichts nützt oder doch zu wenig Zeit bleibt, kann es auch sinnvoll sein, sich bei einem Profi Hilfe zu holen. Psychologische Fachkräfte bieten oft Eheberatungen an, bei denen recht sch,ell die Ursache, also das Grundproblem, zutage tritt.

Daran arbeiten müssen die Paare natürlich selbst. Aber wem seine Beziehung etwas Wert ist, sollte sich nicht verstecken und die Scheuklappen des Alltags abnehmen. Denn natürlich ist nicht der Nachwuchs an den Problemen schuld, sondern die Fähigkeit der Eltern, mit dem Stress umzugehen.

 

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Von Blitz und Donner und Schnee

Blitz und Donner sind typische Begleiterscheinungen eines Gewitters. Diesen Satz bete ich oft wie eine Litanei herunter, um meine Tochter zu beruhigen, die regelmäßig Panikzustände bekommt, wenn es im Sommer Wärmegewitter gibt. Aber woher kommen Blitz und Donner wirklich?

Woher kommen eigentlich Blitz und Donner?

Blitze sind im Grunde nichts anderes als elektrische Entladungen. Der Donner besteht aus Schallwellen und ist die akustische Entladung des Blitzes. Man hört quasi den Blitz, die Entladung, als Donnerschlag.

Richtiges Verhalten bei Gewitter
Richtiges Verhalten bei Gewitter | © Andreas Neßlinger / Adobe Stock

Woher kommen Blitz und Donner müsste im Grunde eher: warum gibt es Blitz und Donner heißen. Im Sommer erhitzt die Sonne die feuchte Luft in Bodennähe. Warme Luftblasen steigen nach oben, da diese leichter sind, und landen dann in kälterer Umgebung irgendwo im Himmel.

Durch diese Ladungstrennung (kalt/warm) baut sich elektrische Spannung auf, die sich, wenn sie zu stark wird, in einem Blitz mit Pauken und Trompeten – Donner! – entlädt. Woher kommen Blitz und Donner wäre hiermit also geklärt. Sie entstehen durch Spannungen in großen Höhen.

Diese elektrische Ladung erreicht im Übrigen problemlos eine Milliarde Volt. Entlädt sich ein Blitz, können dabei Temperaturen von bis zu dreißigtausend Grad entstehen. Das erhitzt wiederum die Luft, diese dehnt sich extrem schnell aus und erzeugt dann die Schallwellen. Bei der Frage: Woher Blitz und Donner kommen, muss man also auch dazusagen, dass beides Phänomene der angestauten und sich entladenden Spannung im Himmel ist.

Richtiges Verhalten bei Gewitter entscheidet tatsächlich manchmal über Leben und Tod. Gerade Kinder, die viel draußen spielen, sollten daher unbedingt die wichtigsten Regeln beherrschen.

Wie verhalte ich mich bei einem Gewitter richtig?

Gewitter kommen oft überraschend, und selbst wenn Kinder oft eingebläut bekommen haben, rechtzeitig nach Hause zu gehen, kann es doch einmal passieren, dass das Unwetter schneller da ist, als sie reagieren können.

Wie verhält man sich richtig, wenn das Gewitter da ist? Auf jeden Fall: Ruhe bewahren. Das ist gerade für ängstliche Kinder nicht leicht. Die Regeln können dann eine Stütze sein, um sich bei Gewitter richtig zu verhalten und nicht in Panik kopflos davon zu rennen.

Richtiges Verhalten bei Gewitter: Nie der höchste Punkt sein

Blitze schlagen meist in den höchsten Gegenstand ein, den es in ihrer Umgebung gibt. Daher ist die einfachste Regel: sich klein machen. Nie der höchste Punkt in der Umgebung sein. Im Freien unbedingt allein stehende Bäume, Masten, Metallzäune etc. vermeiden.

Richtiges Verhalten bei Gewitter auf einer freien Fläche sollte also sein, sich eine Mulde zu suchen und in die Hocke zu gehen. Der Boden sollte nie großflächig mit dem Körper berührt werden, die Füße sollten in der Hocke eng beieinander stehen, die Arme in der Hocke um die Beine legen. Ein Blitz, der in den Boden einschlägt, strömt nämlich aus und so hat man dazu den wenigsten Kontakt.

Raus aus dem Wasser

Zweiter Punkt: Gewässer meiden! Wasser leitet Strom besonders gut. Daher unbedingt aus Badeseen, Teichen, Bächen etc. hinausgehen. Kinder müssen wissen, dass sie zu allen Gewässern einen Sicherheitsabstand brauchen. Das ist das richtige Verhalten bei Gewitter. Und wenn man schwimmt ist der Kopf meistens immer der höchste Punk an der Wasseroberfläche.

Also frühzeitig und ohne zu zögern raus aus dem Wasser und weg vom Schwimmbecken, Ufer bzw. Strand.

Im Gebirge: Hände weg von den Drahtseilen und Schutz zwischen Felsen suchen, die tiefer liegen. Im Herbst sollten Kinder auch ihre Drachen zurückholen, denn die werden schnell zum höchsten Punkt – auch wenn der Wind, der dem Gewitter vorausgeht, noch so verlocken ist!

Richtiges Verhalten bei Gewitter im Wald ist schwierig. Hier gibt es nämlich jede Menge Einschlagsorte für einen Blitz. Auch hier gilt: tief liegende Mulden oder Waldgebiete suchen und in die Hocke gehen, hohe Bäume meiden und generell niemals Schutz unter Bäumen suchen, besser eine Hecke wählen.

Woher kommt eigentlich der Schnee?

Eigentlich kein Wunder, so eine himmlische Abkühlung könnten wir jetzt im Sommer alle gut gebrauchen. Ich rolle mich auf meinem Handtuch auf den Bauch und tippe heimlich in mein Handy:

Woher kommt eigentlich Schnee?
Woher kommt eigentlich Schnee?

Woher kommt Schnee? Nach einem kurzen Überfliegen verschiedener Artikel bin ich schlauer oder vielmehr weiß ich, wie ich es meiner Tochter am besten erkläre.

Ich erzähle ihr von der Atmosphäre, die unsere Erde wie eine Hülle umgibt. Dort muss es kalt und auch feucht sein, damit es schneien kann. Wasser friert an winzigen Staubteilchen fest und somit entsteht ein Eiskristall. Woher kommt Schnee – natürlich vom Himmel. Aber wie geht es denn jetzt weiter?

Woher der Schnee kommt oder warum es irgendwann anfängt zu schneien, liegt daran, dass sich Eiskristalle miteinander verbinden. Langsam aber sicher wächst so eine Schneeflocke heran. Wenn sie zu schwer wird, fällt sie als Schnee auf die Erde. Allerdings nur, wenn es auch dort kalt genug ist. Dann bleibt sie auch liegen.

Jede Schneeflocke sieht anders aus, das liegt an den sechseckigen Eiskristallen, die sich immer neu miteinander verbinden und so eine ungeheure Vielfalt an Formen entstehen lassen.

„Woher der Schnee kommt, habe ich jetzt kapiert!“, sagt meine Tochter zufrieden. „Aber warum kann er denn nicht lila sein?“ Ich erkläre ihr, dass Schnee an sich keine Farbe besitzt. Aber das Sonnenlicht, auch wenn man es durch die Wolken oft kaum sieht, wird von den Kristallen reflektiert – und das ist nun mal eben weiß. Schade eigentlich!

Die guten Vorsätze für das neue Jahr

Die ersten 10 Tage in diesem Jahr sind vorüber, der Weihnachtsbaum ist abgebaut, Geschenke sind umgetauscht und die guten Vorsätze vergessen – so kann das neue Jahr doch beginnen.

So bleiben die guten Vorsätze für das neue Jahr nicht nur Vorsätze!

Aber Moment noch! Was ist nun mit unseren guten Vorsätzen, unseren Vorhaben im neuen Jahr? Warum sind sie schon wieder vergessen und unter den Teppich gekehrt?

Schon vorbei mit den guten Vorsätzen?
Schon vorbei die guten Vorsätze für das neue Jahr? – © Dan Race / Adobe Stock

So verkehrt waren sie doch sicherlich nicht! Damit die guten Vorsätze jetzt doch noch umgesetzt werden, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammen gestellt.

Die Klassiker unter den Vorsätzen

Im nächsten Jahr möchte ich mich gesünder ernähren, mehr Sport treiben und weniger Süßigkeiten essen.

Außerdem höre ich ab dem ersten Januar mit dem Rauchen auf und nehme mir vor, das Haus neu zu gestalten. Im Übrigen werde ich endlich alle meine neuen Projekte umsetzen, die ich eigentlich schon vor Jahren tun wollte, ein neuer Job muss her, ich will auf jeden Fall mehr Zeit für die Familie haben. „Die guten Vorsätze für das neue Jahr“ weiterlesen

Gesunde Kinderernährung für alle | Essen Trinken

Eine gesunde Ernährung ist für jeden Menschen wichtig. Nicht nur, um den Körper all die essentiellen Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, die er für ein vitales Leben und sämtliche wichtigen Lebensprozesse benötigt, sondern auch um geistig auf der Höhe der Zeit zu bleiben.

So wichtig ist eine gesunde Ernährung für Groß und Klein

Und auch wenn gesunde Ernährung unterschiedlich gelebt werden kann, so gibt es dennoch nennenswerte Differenzen, die bei der gesunden Ernährung für Heranwachsende und für ältere Menschen zu unterscheiden sind.

Gesunde Ernährung für Kinder und Erwachsene
Gesunde Ernährung für Kinder und Erwachsene – © Gonzalo Salvatore / Adobe Stock

Wie viele Kalorien benötigt der Mensch eigentlich?

Gesunde Ernährung definiert sich nicht nur über die aufgenommenen Vitalstoffe wie Vitamine und Mineralien, sondern auch um die Menge der Lebensmittel, konkret um die Energie, die in der Einheit Kilokalorien (kcal) auf jeder Lebensmittelverpackung zu finden ist.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. hat die Referenzwerte, die für die Energiezufuhr verschiedener Altersgruppen gelten, vor kurzem angepasst. Grundlage der Berechnung bildet ein Body-Mass-Index von 22 bei ausgewachsenen Personen. „Gesunde Kinderernährung für alle | Essen Trinken“ weiterlesen

Medizinschrank Hausapotheke | Gesundheit

Husten, Schnupfen, Kopfweh, Übelkeit, Allergien, Schürfwunden und Co lassen nie lange auf sich warten. Einen aus der Familie trifft es garantiert immer.

SOS für den Medizinschrank, garantiert ohne Nebenwirkungen

Und oft hat man die gängigen Mittel wie Hustensaft oder Pflaster auch schnell zur Hand. Aber oft fehlt dann dich ein wichtiges Teil, wenn man es dringend benötigt.

Medizinschrank und gut sortierte Hausapotheke
Medizinschrank und gut sortierte Hausapotheke – © Alliance / Adobe Stock

Wo verflixt war noch mal der Beipackzettel mit der Dosierung und den Nebenwirkungen? Und was gehört eigentlich alles in eine gut sortierte Hausapotheke? Und vor allem: Was gehört dort nicht hin?

Falls es Ihnen ergeht wie oben, ist es Zeit, dem Medizinschrank eine Generalüberholung zu gönnen. Leeren sie ihre Hausapotheke komplett und gehen sie dann Medikament für Medikament einzeln durch.

Was ist abgelaufen? Zu welchen Medikamenten fehlen die Beipackzettel? Sind alle Säfte, Tabletten und Pulver, die wirklich oft benötigt werden, ausreichend vorhanden? Gibt es genug Pflaster und funktioniert das Fieberthermometer eigentlich noch?

Chaosbeseitigung und Generalüberholung für die Hausapotheke

  • Ausmisten! Zunächst sollten Sie alle abgelaufenen Mittel wegwerfen, selbst wenn immer wieder versichert wird, dass Kopfschmerztabletten noch ein Jahr später ohne Bedenken verwendet werden dürfen. Diese abgelaufenen Medikamente dürfen jedoch nicht mit dem Hausmüll entsorgt oder in den Abfluss geschüttet werden. Am besten gibt man sie in der Apotheke ab.
  • Vollständigkeit prüfen! Danach gehen sie die Medikamente durch, bei denen der Beipackzettel fehlt. Sind diese noch haltbar, drucken Sie sich im Internet einen neuen Zettel mit Wirkweise und Dosierung aus oder kopieren Sie einen Beipackzettel (von Freunden oder einer Apothekenhelferin).
  • Etikettieren! Grundsätzlich gilt: Jegliche Mittel, von denen Sie nicht mehr wissen, ob sie nun für Ohrenschmerzen oder Muskelzerrungen gedacht sind, gehören ebenfalls entweder entsorgt oder nachgeschlagen. Versehen Sie diese nachgeschlagenen Mittel am besten mit einem Etikett, damit Sie zukünftig wissen, mit was Sie es zu tun haben.
  • Ergänzen! Im letzten Schritt notieren Sie sich die Mittel, die Ihre Familie immer wieder benötigt und deren Flaschen und Tuben nahezu leer sind. Besorgen Sie sich einen Vorrat, damit Sie für die nächste Erkältung gewappnet sind.

Der Grundstock einer guten Hausapotheke

Eine gute Hausapotheke zeichnet sich nicht durch besonders viele Mittel und Tropfen aus, sondern dadurch, dass gängige Mittel sofort griffbereit, mit Beipackzettel und in ausreichender Menge vorhanden sind.

Neben den üblichen Medikamenten, die nicht fehlen dürfen, sollte eine Hausapotheke noch mit den der Familie eigenen Medikamenten und Salben ausgestattet werden. Hat jemand eine Allergie, dürfen solche Medikamente natürlich nicht in der Hausapotheke fehlen.

Im Anschluss finden Sie eine Liste, mit den wichtigsten Mitteln einer gut sortierten Hausapotheke, die dann noch mit den speziellen Medikamenten zu ergänzen ist.

Basiselemente einer Hausapotheke

  • Pflaster in verschiedenen Größen und Formen, evtl. Allergiepflaster und Kinderpflaster sowie wasserfeste Pflaster. Ggf. mit einer kleinen Schere.
  • Sterile Kompressen und Mullbinden (oft ist beides in einem Verbandskasten oder einer Erste Hilfe Tasche enthalten, die es gelegentlich sogar im Supermarkt gibt.
  • Desinfektionsmittel (Jodlösung) für kleinere und größere Verletzungen wie Schürfwunden etc.
  • Hustensaft bzw. Schleimlöser für Kinder und Erwachsene
  • Nasentropfen für Kinder und Erwachsene (evtl. mit Meersalzlösung). Sie wirken abschwellend und verhindern oft eine Mittelohrentzündung.
  • Lutschtabletten gegen Halsentzündungen
  • Fiebersenkende und schmerzlindernde Mittel als Zäpfchen, Saft oder Tabletten, so wie sie von den einzelnen Familienmitgliedern am liebsten eingenommen werden. Diese Mittel wirken oft auch entzündungshemmend.
  • Wundstillende Creme auf der Basis von Zink
  • Kirschkernsäckchen für die Kleinen, Wärmflasche für die Großen
  • Pinzette und Zeckenzange
  • Fieberthermometer (am besten digital)
  • Eis-Pack zum Kühlen
  • Elektrolytlösung bei Durchfällen
  • Salbe bei Muskelzerrungen
  • Mittel gegen Juckreiz und Sonnenbrand
  • Einmalhandschuhe
  • Liste mit Notfallnummern (siehe unten)

Neben diesen Mitteln empfiehlt es sich, noch spezielle Hausmittel in der Hausapotheke in petto zu haben. So hilft eine Aloe vera Pflanze bei – leichten! –Verbrennungen (einfach ein Blatt längs durchschneiden und die Brandwunde damit einreiben.

Ein Husten- und Erkältungstee lindert zusätzlich zu den allgemein üblichen Medikamenten lästige Beschwerden, während schweißtreibender Lindenblütentee bei einer Grippe Wunder wirken kann. Salbeiblätter helfen bei Heiserkeit und Pfefferminz- und Kamillentee haben sich bei Magen-Darm-Erkrankungen bewährt.

Weiterhin elementar

Eine Liste aller Notruf-Nummern, wie zum Beispiel Giftnotrufzentrale, Krankenhaus/Notfallambulanz, Kinderarzt etc., sollte an einer gut sichtbaren Stelle direkt neben dem Telefon oder im Medizinschrank bzw. in der Hausapotheke aufbewahrt werden.

Auch eine Anleitung zu Erste Hilfe Maßnahmen sollte nicht fehlen. Am besten bewahrt man diese bei den Medikamenten auf, so dass man sie im Notfall sofort zur Hand hat. In Kinderhaushalten gilt natürlich noch etwas: Die Hausapotheke muss für sie unerreichbar sein!

Haben Sie Frage, Anregungen oder Kritik? Sprechen Sie uns gerne an.

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