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Natur erleben und draußen spielen | Erziehung

Natur pur erleben ist für Kinder das größte Abenteuer ihres Lebens. Nichts, auch kein noch so tolles Computerspiel, kann Kindern diese Erfahrungen geben, die sie beim draußen Spielen im Freien machen. Dass das Spielen in der Natur gesund und wichtig ist, wissen wir schon lange und es gibt Studien, die es auch belegen.

Natur erleben stärkt Selbstbewusstsein und Kreativität

Die Hirnforschung kommt zu der Erkenntnis, wie elementar der Kontakt zu Tieren und Pflanzen ist, das Bewegen in der Natur, vom Bäume-Klettern bis hin zum Tipi bauen. Dieses Erleben der Natur fördert die emotionale Bindungsfähigkeit, die Empathie und auch Kreativität, Fantasie und Lebensfreude werden gestärkt, kurz gesagt: Das Spielen in der Natur macht unsere Kinder zu sozialeren, mitfühlenden Menschen.

KInder in der Natur - draußen spielen
Kinder in der Natur – © Halfpoint / Adobe Stock

Kinder erfahren sich im Spiel und in der Bewegung

Wer Natur erlebt, erlebt sich selbst. Wo ist man mehr mit sich im Einklang, als beim Streifen durch weite Felder, beim Frösche-Beobachten in den Bächen oder beim Versteckspiel im Wald. Kinder finden und testen ihre Grenzen beim freien Spiel in der Natur, lernen sich besser kennen, unabhängig davon, ob sie beim Baumerklimmen nun weniger hoch in die Wipfel kommen als der beste Freund.

Die Natur bringt Kinder zu ihren Wurzeln, zu ihrem eigenen Ich, etwas, das kein Fernseher vermag. Somit stärkt das Erlebnis Natur auch nachhaltig das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Kinder, was wichtige Elemente in unserer leistungsorientierten Gesellschaft sind. Natur erleben sollte demnach am besten auf dem Lehrplan aller Schulen stehen!

Natur erleben heißt menschlichen Bedürfnissen folgen

Kinder, die draußen spielen, folgen den ureigenen Instinkten der Menschheit. Der Mensch ist beseelt von der Liebe zum Lebendigen – die Natur ist für Kinder eine geheimnisvolle Oase des Lebens, hier können sie nach Herzenslust beobachten, forschen und lernen, nirgendwo sonst wird Leben konkreter und greifbarer, als beim Erleben der Natur. Buchstäblich halten die Kinder im Freien das Leben in ihren Händen. In Amerika, in dem Land der einst unbegrenzten Möglichkeiten, spricht man heute schon von einer Naturmangelstörung bei Kindern, ein Begriff, den Richard Louv geprägt hat. Allein, dass dieser Begriff existiert, zeigt, wie wichtig der Aufenthalt im Freien, auf Wiesen und Feldern, im Wald oder auch im Garten für unsere Kinder ist! Gönnen Sie ihrem Kind also zahlreiche Stunden im Freien, damit es sich selbst und die Natur erleben kann. „Natur erleben und draußen spielen | Erziehung“ weiterlesen

Gartentipps für einen schönen Garten

Gerade im Sommer möchte jeder Gartenliebhaber einen schönen Garten haben. Doch wie wächst und gedeiht der Garten am besten? Ein paar Gartentipps können dabei helfen.

Gartentipps – so wächst und gedeiht der Garten

Der richtige Platz ist für eine Pflanze sehr wichtig. Ein gesundes Wachstum ist nur möglich, wenn die Standortansprüche erfüllt werden. So brauchen manche Pflanzen einen sonnigen Ort und andere hingegen brauchen einen halbschattigen Ort. Auch auf den Boden kommt es an, zum Beispiel vertragen manche Pflanzen kalkhaltigen Boden besser and andere vertragen sauren Boden am besten.

Krokusse im GartenRichtige Pflanzzeit

Für wurzelnackte Bäume und Sträucher ist die Herbstverpflanzung im Oktober oder November am besten geeignet. Bis zum Frühjahr sind sie gut eingewurzelt und treiben kräftig. Pflanzen, die etwas frostempfindlich sind, sollten lieber im Frühjahr gepflanzt werden. So überstehen sie den ersten Winter besser, als wenn sie erst kurz vor Wintereinbruch gepflanzt werden. Wichtig zu beachten ist es, dass auch nachts die Temperaturen nicht unter den Gefrierpunkt sinken. Größere Bäume sollten ebenfalls im Frühjahr gepflanzt werden, damit sie Herbst- und Winterstürmen nicht ausgesetzt sind.

Pflanzen brauchen Aufmerksamkeit

Pflegefehler sind meistens eine zu lange oder zu starke Vernachlässigung der Pflanzen. Dies fördert Krankheiten und Schädlinge, die sich wahrscheinlich durch mehr Beachtung vermeiden oder sogar bekämpfen lassen.

Beim Gießen ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ideal. Dabei ist zu beachten „Weniger ist mehr“. Zu viel Wasser können die meisten Pflanzen nicht gut vertragen, nur spezielle Wasserpflanzen und Sumpflanzen. Sie sollten immer erst dann gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Wasser im Untersetzer sollte vermieden werden. Was viele nicht wissen, Trockenheit vertragen Pflanzen besser als Nässe. Schlappe Blätter können sich schneller erholen, als verfaulte Wurzeln. Völlig vertrocknen lassen sollte man die Pflanzen aber auch nicht. Zum gießen eignet sich am besten zimmerwarmes, abgestandenes Wasser oder Regenwasser.

Für Gartenpflanzen sollte man keinen chemischen Dünger verwenden, sondern besser nur selbst hergestellten Kompost. Im Frühling kann man auch in die abgeharkten Beete eine dünne Schicht Kompost einharken. Ein regelmäßiges Beschneiden der Äste ist für das Wachsen der Gehölze sehr wichtig. Es gibt eine Faustregel „Frühblüher direkt nach der Blüte, Spätblüher im Frühling“. Wenn Sie Zweifel haben oder es sich um Grenzfälle handelt, dann kappen oder stutzen Sie die Pflanzen nicht, sondern lichten Sie nur mäßig aus. Somit kann man den Schnitt umgehen und die Blüte wird nicht ausfallen.

Wenn Sie alle Gartentips beachten, werden Sie einen Garten haben der gut wächst und gedeiht und viel Freude bereitet.

Den Garten richtig bewässern

Damit die Pflanzen im Garten wachsen und sich lange halten, müssen diese richtig bewässert werden.

Gartentipps
Gartentipps – Pfingstrose / Päonie

Richtige Zeit zum Bewässern

Viele Gartenbesitzer verzichten auf das Gießen nach einem Regenschauer. Doch viele Pflanzen benötigen deutlich mehr Wasser als nur das Regenwasser. Sie müssen die Pflanzen nicht täglich gießen, dafür aber ausgiebig. An heißen Tagen ist der Boden so trocken, dass das Wasser schnell abfließt und nicht im Boden versickern kann.

Aus diesem Grund sollte man lieber einmal richtig gießen, als mehrmals zu wenig. Mit der richtigen Menge an Wasser, bilden die Pflanzen tiefe und kräftige Wurzeln. Die richtige Uhrzeit ist zum Bewässern ebenfalls ein wichtiger Faktor. Die frühen Morgenstunden sind am besten geeignet. Durch die geringeren Sonnenstrahlen verdunstet weniger Wasser und zieht in den Boden. Außerdem können die Pflanzen in der milden Morgensonne trocken, die beim Bewässern nass geworden sind. Wenn Sie erst später gießen, können die Tropfen auf den Blättern zu Verbrennungen der Blüten führen.

Um den Garten zu bewässern, müssen Sie nicht extra früh aufstehen. Für Langschläfer gibt es einen Bewässerungscomputer. Mit ihm kann man nicht nur die richtige Uhrzeit einstellen, sondern auch gleich die Länge der Bewässerung. Alternativ können Sie auch am Abend gießen.

Wenn Sie nicht einschätzen können, ob der Boden Wasser braucht, kann Ihnen ein Regenmesser helfen. Mit ihm können Sie sehen, wie viel Wasser am Boden ankommt. Pro Quadratmeter sind 10 bis 20 Liter perfekt. Sie können auch eine Spatenprobe machen. Sie stechen mit dem Spaten tief in den Boden und prüfen die Feuchtigkeit. Wenn der Boden über die gesamte Tiefe feucht ist, müssen Sie nicht bewässern.

Wie bewässern?

Wenn Sie mit dem Gartenschlauch die Pflanzen bewässern, gelangt das Wasser meistens nur auf die Oberfläche. Verwenden Sie lieber eine Gießkanne, diese hat einen dickeren und weichen Strahl. Pro Quadratmeter sind zwei Gießkannen ideal. Zum Bewässern eignet sich am besten Regenwasser, da Leitungswasser oft zu kalt ist. Regenwasser können Sie ganz einfach mit einer Regentonne auffangen. Wenn Sie doch Leitungswasser benutzen müssen, lassen Sie es einen Tag stehen.

Auch der Rasen braucht Wasser

Auch der Rasen gehört mit zum Garten und darf beim Bewässern nicht vergessen werden. Wenn Sie den Rasen über den gesamten Sommer grün haben möchten, müssen Sie ihn ausgiebig mit Wasser versorgen. Der Rasen bleibt nur gesund, wenn auch die Wurzeln genügend mit Feuchtigkeit versorgt sind. Am besten können Sie den Rasen nach einem Regenschauer bewässern, da der Oberboden schon feucht ist und somit das Gießwasser leichter in tiefere Schichten eindringen kann.

Wenn Sie den Rasen und die Blumen richtig und regelmäßig bewässern, werden Sie einen wunderschönen, grünen Garten haben.

Viel Garten für wenig Geld

Ein schöner Garten muss nicht unbedingt teuer sein. Mit guten Ideen werden Sie für wenig Geld einen schönen Garten haben.

Kosten sparen

Im Garten gibt es viele Ecken. Besonders eine Pflasterfläche ist nicht günstig. Aus diesem Grund sollten Sie sich genau überlegen, ob Sie eine vollständig gepflasterte Fläche benötigen. Alternativen wären wasserdurchlässige Beläge aus Splitt oder Kies, welche um einiges preiswerter sind. Dies wird völlig ausreichen, wenn Sie die Fläche nicht mit dem Auto befahren.

Gartentipps
Gartentipps – Zierapfel Malus evereste

Sie tragen dafür den Boden 10 cm tief ab und verdichten es mit einer Rüttelplatte. Danach legen Sie ein Kunststoffvlies aus und schütten darauf den Kies. Das Vlies verhindert, dass sich der Kies nicht mit dem Unterboden mischt, ist aber auch wasserdurchlässig.

Für Gartenwege, die nicht ständig betreten werden, können Sie auch Rindenmulch oder Holzhäcksel verwenden. Dies müssen Sie jedes Jahr neu auffüllen, da es mit der Zeit verrottet. Randeinfassungen für Beete und Wege lassen alles sauber und ordentlich aussehen.

Hecke und Zaun

Eine Hecke aus Samen der Rotbuche oder Hainbuche braucht im Gegensatz zu fertigen Heckenpflanzen ein paar Jahre länger, bis die richtige Größe erreicht hat. Natürlich sind die Samen oder auch kleinen Sträucher viel preiswerter als die großen und schon ausgewachsenen. Außerdem wachsen Sämlinge oft sicherer an als größere Pflanzen. Sie sollten die Pflanze sofort beim Setzen kräftig zurück schneiden, so wird sie sich gut verzweigen.

An Stelle von einem teuren Zaun können Sie einen Kastanienzaun wählen. Diese bestehen aus unbehandelten Kastanienstecken, die mit zwei bis drei waagerechten, verzinkten Metalldrähten zusammengehalten werden. Der Zaun ist preiswert, dauerhaft und hat einen rustikalen Stil. Besonders gut passt dieser Zaun zu einem Landhausgarten.

Geduld haben

Die Vermehrung von Pflanzen ist eine tolle Möglichkeit, um Geld zu sparen. Bei der Beetgestaltung sollten Sie die Pflanzen in großzügigen Abständen setzen. Bereits nach ein paar Jahren können Sie fast jede Staude teilen und neue Ableger ziehen. Pflanzen wie Funkien, Rittersporn und andere edle Staudenarten sind recht teuer.

Die meisten Arten müssen regelmäßig geteilt werden, daher sollten Sie Bekannte fragen, ob Sie etwas abbekommen können. Ligusterhecken und Blütensträucher wie Johannisbeere und Duftjasmin gibt es zum Nulltarif. Sie lassen sich gut aus Steckholz heranziehen. Im Frühjahr einfach bleistiftlange Triebstücke abschneiden und anschließend in die Erde stecken.

Schon mit einfachen Mitteln und wenig Geld kann man einen schönen Garten haben.

Romantischer Garten

Es gibt nichts Schöneres, als nach einem anstrengenden Tag im romantischen Garten zu sitzen und zu entspannen.

Romantische Atmosphäre schaffen

Gartentipps
Gartentipps – Sonnenblume mit fleißigen Bienen

Im romantischen Garten wird auf gerade Linien und Formen und symmetrische Beete verzichtet. Das Augenmerkmal liegt bei Verträumtheit, Zartheit und Leichtigkeit. Im Garten befinden sich mit Liebe eingerichtete Dekorationselemente. Zwischen den Pflanzen darf sich keine nackte Erde befinden, diese stört nur. Die Beete müssen üppig mit Pflanzen gefüllt sein. Die schönen Pflanzen ergeben mit einem geschwungenem Weg, ein traumhaftes Bild. Der romantische Garten ist eher wild als durchgestylt, trotzdem, oder gerade deswegen braucht er viel Pflege. Es muss nicht alles auf Hochglanz poliert sein. Ganz im Gegenteil, solch ein Garten kann auch ein Zeichen der Zeit tragen.

Richtige Blumen

Die Auswahl der Blüten ist für den romantischen Garten sehr wichtig, da es einen großen Einfluss auf die Stimmung hat. Auf grelle Farben sollten Sie verzichten, verwenden Sie zarte, pastellfarbige Blüten. Es ist egal welche Pflanzen ausgewählt werden, nur sehr üppig müssen sie sein. Eine warme Stimmung vermitteln Blüten in Violett, Blautönen, Weiß und Rosé. In einen romantischen Garten gehören neben Rosen auch andere duftende Pflanzen und Kräuter. Die Pflanzen können wild nebeneinander wachsen. Sie können außerdem Glockenblumen, Pfingstrosen, Katzenminze, Hortensien und Rittersporn verwenden, ebenso wie nostalgische Blumen wie die Sterndolde oder die Akelei. Feine Gräser, die sich im Wind bewegen, verleihen dem Garten eine perfekte Grundlage und schaffen eine harmonische Stimmung.

Schattenspiel

Im romantischen Garten wird auf hartes Licht verzichtet und stattdessen mit dem Schatten gespielt. Sie finden unter Laubbäumen, Laubgängen oder berankten Pergolen bewegte Licht- und Schattenflecken. Das Wechselspiel von Schatten und Licht ergibt eine atemberaubende Kulisse. Dramatische Effekte werden erzeugt und Konturen verschwimmen. Die Sonnenstrahlen täuschen für einen kurzen Augenblick das Gefühl vor, auf einer Waldlichtung zu sitzen. Außerdem bieten Bäume mit herabgeneigten Kronen und Pergolen mit überhängenden Ranken einen Rückzugsort und vermitteln ein Urlaubsgefühl.

Weitere Einrichtungselemente

In einen romantischen Garten gehört unbedingt ein Rückzugsort. Eine versteckte Ecke mit einer Sitzecke, Lauben oder Pavillons sind im Garten willkommen. Mit dem Duft von Rosen, Nachtviolen, Lavendel und Wasserplätschern im Hintergrund, wird es zu einem ganz besonderen Ort. Beliebte Elemente sind außerdem Skulpturen und Säulen.

Perfekt sind Rundbögen und Spaliere an denen sich Clematis, wilder Wein, Knöterich oder Kletterrosen hochranken. Zum romantischen Charme tragen außerdem Lampions, Zäune und schmiedeeiserne Gartenmöbel bei. Jeder Winkel bietet etwas Überraschendes, ob außergewöhnliche Blüten oder wunderschöne Rosen. Romantische Gärten verzaubern mit ihrer Verspieltheit und Üppigkeit.

Duftpflanzen – das Parfüm der Natur im eigenen Garten

Duftpflanzen sind mit ihrem intensivem Duft ein wichtiges Element der Gartengestaltung. Der Duft der Blüten, Kräuter und auch Früchte machen aus einem Garten etwas ganz Besonderes.

Was sind Duftpflanzen?

Alle Pflanzen haben in irgendeiner Weise einen Duft, doch Duftpflanzen haben einen besonders aromatischen, angenehmen Duft mit einer hohen Duftintensität und Duftreichweite. Die Duftstoffe der Duftpflanze werden oft unbewusst wahrgenommen und wirken sehr positiv auf die emotionale Empfindung des Riechenden.

Duftpflanzen gehören zur Kategorie Heilpflanzen. Im Garten dürfen Heilkräuter wie Salbei, Thymian oder Lavendel nicht fehlen. Duftpflanzen können aber auch giftige Alkaloide enthalten, deswegen sollte man bei der richtigen Auswahl sehr wählerisch sein.

Welche Duftpflanzen gibt es?

Es gibt eine große Auswahl an Duftpflanzen. Darunter sind Duftblumen, Duftbäume, Dufthecken, Duftkräuter, Duftsträucher, Rosen und viele mehr. Zu den Pflanzen gehören auch Obststräucher. Diese haben im Frühjahr, wenn sie blühen, ein intensives Aroma.

Garten lebhaft gestalten
Garten lebhaft gestalten – Christrosen als Frühblüher

Auch Amberbäume und Nadelbäume, wie zum Beispiel Tannen und Douglasien gehören dazu. Nachtschattengewächse wie Stechapfel, Tollkirsche oder Engelstrompete eigenen sich als Duftstauden am besten. Wie der Name schon sagt, verströmen sie vor allem in den Abendstunden und in der Nacht einen betörenden Duft. Es gibt sogar Pflanzen mit einem Schokoladenduft. Aber auch die Schokoladen-Iris und die Schokoladen-Komee verströmen ein süßes Kakaoaroma im Garten.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Beim Kauf ist es sehr wichtig, auf dem persönlichen Geschmack und den eigenen Geruchssinn zu achten. Gerüche nehmen die Menschen unterschiedlich wahr. Bevor Sie die Pflanzen in einer Gärtnerei oder in einer Baumschule kaufen, sollten Sie daher einen ausgiebigen Geruchstest durchführen. Wenn dies nicht möglich ist, wie beim Onlinekauf, sollten Sie sich zumindest die Beschreibung aufmerksam durchlesen.

Duftpflanzen im Winter

Es gibt Duftpflanzen, denen die Kälte im Winter nichts ausmacht. Auch in der dunklen Jahreszeit verströmen sie einen intensiven Blütenduft. Für die wohlriechenden Winterblühern ist die Hauswand oder eine geschützte Ecke gut geeignet, weil sonst nicht mehr viel vom Duft übrig bleibt. Der Standort der Duftpflanze kann die Intensität des Duftes beeinträchtigen.

Die Winterpflanzen haben meistens eine nicht so üppige Blüte, riechen dafür aber umso intensiver. Die ideale Zeit zum Pflanzen der Winterblüher geht bis in den Spätherbst.

Der perfekte Blumengarten sieht nicht nur schön aus, sondern er kann auch einen wunderbaren Duft verströmen. Aus diesem Grund dürfen Duftpflanzen im Garten einfach nicht fehlen, sie können viel zum Wohlgefühl beitragen.


Sommertagsstecken – Basteln und Brauchtum

Der Sommertagsstecken ist das Accessoire für den Sommertagszug! Der Sommertagszug ist ein Brauch, der aus der Kurpfalz stammt und auch noch andere angrenzende Regionen mit einschließt.

Kein Sommertagszug ohne Sommertagsstecken

Mit dieser bunten fröhlichen Parade wird der Winter vertrieben, früher hatte er auch die Tradition des Todaustragens. Der Sommertagsstecken symbolisiert bei diesem Zug das neue Leben, den Frühling und somit den Beginn eines neuen Kreislaufes.

Sommertagsstecken
Sommertagsstecken basteln – © Jens Hertel / Adobe Stock

Je nach Gemeinde findet der Sommertagszug kurz vor Ostern statt, traditionell an dem dritten Sonntag vor dem Osterfest. Der beliebte Kurpfälzer Brauch hat übrigens sehr wahrscheinlich heidnische Wurzeln und man findet Belege für ihn auch zu Zeiten des Sonnenkönigs, Ludwig XIV. Ob es damals allerdings schon die bunten Sommertagsstecken gab, ist nicht bekannt.

Nach dem Sommertagszug wird in einem großen Spektakel der Winter in Form eines gigantischen Schneemanns verbrannt.

Was ist ein Sommertagsstecken?

Ein Sommertagsstecken ist ein einfacher Stab, hier als Stecken bezeichnet, der mit farbigen Schleifen bestückt ist. Auf der Spitze sitzt eine Hefebrezel und manchmal auch noch ein ausgeblasenes Ei als Zeichen für das neue Leben und den Frühling – hier sieht man auch den Bezug zu dem Osterfest! In manchen Städten sind auch Äpfel oder kleine Blumensträuße auf dem Sommertagsstecken Tradition.

Mit den bunten Sommertagsstecken in der Hand begleiten die Kinder die geschmückten Wagen verschiedener Vereine. Am Schluss darf dann natürlich die süße Brezel verspeist werden – für die Allerkleinsten natürlich das Highlight überhaupt!

Der selbst gebastelte Sommertagsstecken

Und hier kommt jetzt eine einfache Anleitung, wie man einen solchen bunten Sommertagsstecken selbst basteln kann. Das hebt vor allem dann die Laune, wenn der Schnee auf der Wiese immer noch nicht weichen will und die Kinder bereits von Frühlingsfarben träumen.

Zunächst braucht man folgende Dinge:

  • einen Haselnuss- oder Bambusstecken (den gibt auch im Blumenladen)
  • ein Taschenmesser
  • ein ausgeblasenes Ei
  • eine Hefebrezel (idealerweise selbst gebacken!)
  • Schleifen oder Krepppapier

Zuerst spitzt man für die Kinder den Stab etwas an, dann beginnt man, den Stecken von unten nach oben mit fertigen Schleifen (entweder gekauft oder vorher ebenfalls selbst gebastelt) zu bestücken.

Wer lieber Krepppapier verwendet, kann den Sommertagsstecken auch mit langen bunten Bändern schmücken. Das ist vor allem für kleinere Kinder leichter. Einfach viele lange Krepppapier-Bänder über die Spitze stecken, ein wenig nach unten ziehen und oben die Hefebrezel und das Ei darauf setzen – fertig ist der Sommertagsstecken.

Wer möchte, kann auch den Stab an sich noch mit Krepppapier umwickeln, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!


Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen.

Ausmalen mit Kindern

Wer Kinder um sich hat, mit ihnen aufwächst oder arbeitet, der wird schnell erkennen, dass eine ganz besondere Faszination von den bunten Bildern und Zeichnungen der Kinder ausgeht. Dabei ist Ausmalen wesentlich mehr als reiner Zeitvertreib bei schlechtem Wetter.

Warum ist Malen und Ausmalen so wichtig für Kinder?

Seien es wahre Kunstwerke, an denen das Kind, gedankenverloren und konzentriert, arbeitet oder seien es kleine und kurze Krakeleien – sie haben Aussagecharakter und sind teil der Persönlichkeit des Kindes. Denn diese spiegelt sich in den Zeichnungen und im Gemalten des Kindes wieder.

Ausmalbild kleine Affen zum Ausmalen für Kinder
Ausmalen fördert die emotionalen Ausdrucks-Möglichkeiten der Kinder

Es spiegelt noch mehr wieder. Gemaltes und Zeichnungen setzten Zeichen: Zeichen, über die Beziehung, in der sich das Kind zu seiner Umwelt wahrnimmt. Zeichen, wie das Kind seine Welt sieht, versteht und darstellt. Es ist wichtig für Kinder sich ausdrücken zu lernen und das Malen und Zeichen ist eine dieser Formen.

Das Kind kann sich so mitteilen und lernt über das Malen und Zeichen neue Inhalte zu erschließen. Denn nur er etwas kennt, der kann es auch darstellen und wenn Kinder darstellen, dann wollen sie auch etwas klar stellen und sich anderen mitteilen.

Es teilt seine persönlichen Erfahrungen mit. Es passiert zwar auf abstrakte Art des Malens und Zeichnens, aber es wird mitgeteilt. Kinder lernen so einen Umgang mit der Wirklichkeit, der ihnen auch dabei helfen kann, sich mit Situationen auseinanderzusetzen, sie verstehen und fühlen und begreifen zu lernen.

Kinder können dabei sehr kreativ sein und ihre Fantasie freien lauf lassen. Das fördert ebenfalls.

Wenn Kinder zeichnen, malen und ausmalen haben die nicht nur die Möglichkeit Gemeintes zu Papier zu bringen, sondern auch ihre eigene persönliche, emotionale und soziale Beziehung zum Gemeinten zum Ausdruck bringen.

… und Kinder entspannen sich so schön beim Malen und Zeichnen.

Sie können Anspannungen abbauen und ‚abmalen‘. Besonders solche Anspannungen, die sich unterbewusst bilden, können im Malen und Zeichnen Ausdruck finden. Es hilft Kinder Erlebtes zu verarbeiten und wieder ein harmonisches Gleichgewicht herzustellen.

Gleichzeitig wird nicht nur die Kreativ und Ausdrucksfähigkeit des Kindes gefördert und gefordert, wenn es mit Papier und Stift seine Realität aus seinen Augen und Fingerfertigkeiten festhält, sondern es werden auch eben diese trainiert.

Das Kind lernt unglaublich viel an Feinmotorik, wenn es sich mit Malen, Zeichnen und Ausmalen beschäftigt. Gerade aus ausmalen als Übung erfordert vom Kind feste Stiftführung und Konzentration, dass nicht über den Rand hinaus gemalt wird.

Wichtig ist allerdings, dass Kinder, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten, so unterschiedlich auch ihr jeweiliger Zugang zu Stift und Papier. Nicht jedes Kind kann gleichermaßen entspannen und vertieft sich in Zeichnungen. Nicht jedes Kind genießt es mit Papier und Stift zu arbeiten oder Sachen auszumalen.

Manche Kinder beobachten auch einfach nur gerne andere, während diese zeichnen und malen. Andere dirigieren und geben lieber Ratschläge, als sich selbst hinzusetzen und ein Kunstwerk zu kreieren. So unterschiedlich die Kinder und ihre Persönlichkeiten, so unterschiedlich auch der Erfolg beim Malen.

Und wenn es bei einem Kindergeburtstag mal etwas hoch her geht oder ein einzelnes Kind etwas Ruhe benötigt… ein Bild zum Ausmalen beruhigt alle.

Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen.

Spiele im Frühling für Kinder

Die Sonne scheint, die Tulpen recken ihre Blüten der Sonne entgegen und Marienkäfer krabbeln unter ihren Winterverstecken hervor. Was gibt es Aufregenderes für Kinder als das Erwachen der Natur?

Spiele im Frühling für Kinder ab einem Jahr

Auch unsere Kleinen, Kinder ab einem Jahr, freuen sich schon an den warmen Sonnenstrahlen, den vielen Käfern und Ameisen sowie den ersten Blümchen auf der Wiese. Für Kinder ab einem Jahr braucht man im Frühling noch keine Spielsachen auf der Terrasse oder im Garten, denn bei ihnen steht noch das Anfassen und Beobachten der Natur im Vordergrund. Und natürlich auch die Bewegung, aber das passiert draußen fast wie von selbst!

Spielmaterialien vor Ort

Was den Kindern im Frühling besonders zugutekommt, sind die vielen neuen Sinneseindrücke, die die Natur zu bieten hat. Hier werden Lernerfahrungen spielend gemacht und durch die positive Stimmung und die gleichzeitige Bewegung auch entsprechend im Neuronennetz des Gehirns verankert. Spielmaterial ist vor Ort: Gras, Blumen (bitte auf Ungiftigkeit achten), altes Herbstlaub, Matsch, Erde, Sand, Baumzapfen, egal welcher Sorte.

Spiele für Kinder ab einem Jahr

Fußfühlpfad: auch mit den Kleinen kann man schon mit den Füßen auf Tast-Reise gehen. Nur sollte man bei ihnen nur angenehme Materialien verwenden und nicht unbedingt etwas, das wehtun kann.

Malvorlage Kinder spielenGeeignete Materialien sind Gras, Wasser (direkt aus dem Gartenschlauch in eine Schüssel), Sand, Erde, Terrassenplatten etc. Sprachlich kann man das Fußfühlen unterstützen, indem man Fragen stellt: Ist das eher weich oder hart, angenehm oder unangenehm, trocken oder nass. Der Pfad muss in diesem Fall auch nicht unbedingt eine Strecke sein. Genauso gut kann man das Kind auch an der Hand nehmen und zu den einzelnen Bereichen führen.

Tiere raten oder imitieren: je nach Entwicklungsstand des Kindes kann man auf der Gartenwiese oder der Terrasse das Spiel Tiere raten spielen. Jeder denkt sich ein Tier aus, das er imitieren muss. Von der krabbelnden Spinne bis hin zu der miauenden Katze, alles ist erlaubt. Ist das Kind dafür noch zu klein, kann man es dazu animieren, einfach Tier zu spielen und die Bewegungen nachzuahmen. Am lustigsten ist das natürlich zu zweit, sodass auch die Eltern als Würmer über die Wiese kriechen oder als Pferdchen galoppieren sollten. Alternativ zu Tieren können natürlich auch Segelflugzeuge, Eisenbahn oder Autos nachgemacht werden. Mit Geräuschen untermalt macht es übrigens doppelt so viel Spaß!

Schatzsuche oder diebische Elster: bei diesem Spiel wird ein Schatz im Garten versteckt. Der Schatz kann eigentlich alles sein, es muss nur vorher klar abgemacht werden: eine ausgemistete Kette, ein Päckchen Gummibärchen, ein Gartenhandschuh. Es geht bei diesem Spiel um das Suchen und nicht um den Inhalt des Schatzes, wobei ein Päckchen Gummibärchen natürlich lieber gesucht und gefunden wird. Dem Kind kann man vorher eine kleine Geschichte erzählen, vielleicht von einer diebischen Elster, die den Schatz gestohlen und versteckt hat. Mag das Kind lieber Piratengeschichten, kann auch hier die Fantasie gute Dienste leisten. Wichtig: Darauf achten, dass die Verstecke für die Kinder nicht zu schwer sind, denn sonst verlieren sie bald die Lust am Suchen und beschäftigen sich mit etwas anderem.

Hund spielen: das beliebteste Spiel bei den Kindern ab einem Jahr. Der eine Spieler ist der Hund, der andere das Herrchen. Im Frühling bekommt das Spiel natürlich eine neue Dimension: Das Gassigehen kann jetzt direkt im Garten erfolgen. Ein paar Runden über die Wiese, einmal um die Terrasse – und danach bekommt der Hund ein Leckerli. Dafür kann man ab Mai Erdbeeren und andere Frühlings- und Sommerfrüchte verwenden.

Fangen & Verstecken: die Klassiker unter den Spielen machen im Freien natürlich mehr Spaß als im Haus. Hinter Gebüschen, Stuhllehnen und unter dem Gartentisch wird man nicht so leicht gefunden wie in den vier Wänden, wo es nur eine begrenzte Anzahl von Verstecken gibt, die jeder schon kennt. Beim Fangen sollte man vorher gemeinsam überlegen, wo gefangen und gerannt werden darf, ob es eine sichere Zone gibt, in die der Fänger nicht hinein darf etc. Je älter das Kind, desto mehr Regeln versteht es. Für Kinder, die gerade erst ein Jahr alt geworden sind, reicht oft das spielerische Jagen über die Gartenwiese mit anschließendem Kitzelspaß!

Wasser marsch: wer einen Gartenschlauch hat, kann hier Wasser-Jagen spielen, der Fänger ist diesmal der Strahl des Wasserschlauches (den natürlich der echte Fänger in der Hand hält). Wer nass wird, hat verloren, und wird selbst zum Fänger. Achtung: Bitte den Strahl nicht zu fest einstellen, das kann auf der Haut sehr schmerzhaft sein! Ansonsten bietet Wasser natürlich eine unbegrenzte Auswahl an Spielmöglichkeiten. Kleinen Kindern reichen oft schon ein paar Schüsseln, ein Löffel, eine kleine Plastikkanne etc.

Haben Sie weitere Spielideen für den Frühling?

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