Faszination Dinosaurier

Die Faszination für Dinosaurier ist bei Kindern auf der ganzen Welt seit vielen Generationen ungebrochen. Diese riesigen Urzeittiere wie Tyrannosaurus Rex, Triceratops oder Brachiosaurus üben eine ganz besondere Anziehungskraft aus, die Mädchen und Jungen immer wieder in ihren Bann zieht. Doch was genau steckt hinter dieser starken Begeisterung für die längst ausgestorbenen Giganten?

Warum Kinder eine so große Begeisterung für Dinosaurier entwickeln

Ein zentraler Grund für die große Anziehungskraft liegt darin, dass Dinosaurier für Kinder spannende „Monster“ sind, die aber gleichzeitig keine reale Gefahr darstellen. Sie sind seit Millionen von Jahren ausgestorben und können daher im Alltag keine Bedrohung sein.

Faszination Dinosaurier - Warum Kinder Dinos lieben
Faszination Dinosaurier – Warum Kinder Dinos lieben

Diese Distanz macht es möglich, dass Kinder sich angstfrei mit den Themen Macht, Größe und Stärke auseinandersetzen können. Ein Tyrannosaurus Rex wirkt beeindruckend und furchteinflößend, doch da er nur in Büchern, Filmen oder Museen existiert, können Kinder diese Faszination ohne Angst genießen. Diese „sicheren Monster“ bieten eine perfekte Möglichkeit, spielerisch Abenteuerlust und Neugier zu erleben.

Intensives Interesse und die Entwicklung von Wissen

In der Entwicklungspsychologie wird die Begeisterung für Dinosaurier als ein „intensives Interesse“ bezeichnet, das für Kinder besonders förderlich ist. Wenn Kinder sich mit den komplizierten Namen wie Stegosaurus oder Velociraptor auseinandersetzen und lernen, welche Arten Pflanzenfresser oder Fleischfresser waren, bauen sie ein umfangreiches Spezialwissen auf. Dieses Wissen ist oft so detailliert, dass es sogar das der Eltern übertrifft. Das Gefühl, Expertenwissen zu besitzen, stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder enorm. Sie erleben sich als kompetent und besonders, was ihr Selbstwertgefühl positiv beeinflusst.

Darüber hinaus fördert das Kategorisieren und Einordnen der verschiedenen Dinosaurierarten wichtige kognitive Fähigkeiten. Kinder schulen ihre Aufmerksamkeit, ihr logisches Denken und ihre Fähigkeit, Informationen zu strukturieren. Diese Kompetenzen sind nicht nur für das Verständnis der Urzeitwelt wichtig, sondern auch eine wertvolle Grundlage für das spätere Lernen in der Schule.

Dinosaurier in der Popkultur und die emotionale Bindung durch Filme

Die Medien spielen eine große Rolle dabei, das Interesse an Dinosauriern lebendig zu halten. Besonders Kinderfilme schaffen es, Dinosaurier nicht nur als beeindruckende Kreaturen, sondern als emotionale Begleiter darzustellen, mit denen sich Kinder identifizieren können.

Ein herausragendes Beispiel ist die Zeichentrickfilmreihe „In einem Land vor unserer Zeit“. Die Abenteuer von Littlefoot, Ducky, Petrie, Spike und Cera erzählen von Freundschaft, Mut und Zusammenhalt in einer Urzeitwelt. Diese Geschichten vermitteln nicht nur Wissen über Dinosaurier, sondern bauen eine emotionale Brücke, die Kinder tief berührt und ihre Fantasie anregt.

Neben „In einem Land vor unserer Zeit“ gibt es weitere Filme, die Dinosaurier auf unterschiedliche Weise emotional erlebbar machen. Filme wie „Dinosaurier“ von Disney zeigen die Reise eines jungen Dinosauriers, der sich Herausforderungen stellt und dabei Freundschaft und Familie entdeckt. Auch die „Jurassic Park“-Reihe, obwohl eher für ältere Kinder und Jugendliche geeignet, weckt durch ihre spannenden und realistisch animierten Dinosaurierfiguren eine Faszination für die Urzeit, die oft in eine lebenslange Begeisterung mündet.

Diese Filme schaffen es, Dinosaurier als lebendige Wesen mit Gefühlen und Charakterzügen darzustellen. Dadurch entsteht bei Kindern eine emotionale Bindung, die weit über das reine Interesse an den Tieren hinausgeht. Sie erleben Dinosaurier nicht nur als ferne Urzeitgiganten, sondern als Freunde, Helden oder spannende Figuren, die sie begleiten und inspirieren. „Faszination Dinosaurier“ weiterlesen

Mental Health von Kindern: Wege zu einem gesunden Umgang mit Emotionen

In einer schnelllebigen und oft herausfordernden Welt ist es wichtig, dass unsere Kinder lernen, ihre Emotionen zu erkennen und gesund mit ihnen umzugehen. Die emotionale Gesundheit von Kindern bildet die Grundlage für ihr Wohlbefinden und ihre Entwicklung. Eltern spielen hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie nicht nur als Vorbilder agieren, sondern auch als langfristige Unterstützer. In diesem Artikel schauen wir uns verschiedene Wege an, wie Eltern ihren Kindern helfen können, emotionale Bedürfnisse zu verstehen und zu bewältigen.

Die Rolle der Eltern in der emotionalen Entwicklung

Eltern sind die ersten Lehrer, wenn es darum geht, mit Emotionen umzugehen. Sie bringen ihren Kindern bei, wie man Gefühle erkennt und ausdrückt. Eine offene und liebevolle Kommunikation ist essenziell; Kinder müssen sich sicher fühlen, ihre Gefühle zu teilen.

Emotionen in der Familie
Emotionen in der Familie – © Dan Race / Adobe Stock

Dazu gehört auch, dass Eltern selbst eine gesunde Beziehung zu ihren Emotionen pflegen. Wenn Eltern ihre eigenen Gefühle offen zeigen und benennen, geben sie ihren Kindern ein Beispiel, dem sie folgen können. Diese Vorbilderfunktion fördert das Verständnis für eine Vielzahl von Emotionen – sowohl lesenswerten als auch herausfordernden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Förderung von Empathie. Wenn Eltern die Gefühle ihrer Kinder ernst nehmen und nachvollziehen, lernen Kinder, dies auch bei anderen zu tun. Empathie schafft Verbindungen und stärkt das Selbstwertgefühl. Zudem ist es hilfreich, emotionale Gespräche in den Alltag zu integrieren. Fragen wie „Wie war dein Tag?“ oder „Was hat dich heute glücklich gemacht?“ laden Kinder ein, über ihre Gefühle zu sprechen.

Schließlich ist es wichtig, dass Eltern eine sichere Umgebung schaffen, in der Kinder ihre Emotionen ohne Angst vor Verurteilung ausdrücken können. Wenn Kinder wissen, dass sie akzeptiert werden, auch wenn sie traurig oder wütend sind, fördert das ihre emotionale Stabilität. Eine solche Unterstützung ist der Schlüssel zu einer gesunden emotionalen Entwicklung.

Praktische Übungen zur Stressbewältigung für Kinder

Stressbewältigung ist besonders wichtig, um Kindern zu helfen, den Herausforderungen des Lebens zu begegnen. Eltern können einfache Übungen in den Alltag integrieren, um ihren Kindern zu zeigen, wie man mit Stress umgehen kann. Atemübungen sind hierbei besonders hilfreich. Selbst kleine Kinder können durch tiefes Ein- und Ausatmen lernen, sich zu entspannen und ihre Gedanken zu ordnen. Diese Techniken können jederzeit und überall angewendet werden, was sie sehr praktisch macht.

Eine weitere Möglichkeit ist die Einführung von Bewegungsübungen. Ob Tanzen, Yoga oder einfaches Spielen im Freien – körperliche Aktivität hilft, Stress abzubauen und die Stimmung zu heben. Eltern könnten regelmäßige Bewegungszeiten einführen, um diese positive Gewohnheit zu fördern. Achtsamkeitsübungen wie das Beobachten der Natur oder das Fühlen von Texturen können Kinder ebenfalls beruhigen und helfen, im Moment zu sein.

Darüber hinaus kann das Führen eines Gefühls-Tagebuchs eine kreative Methode sein, um Emotionen zu verarbeiten. Kinder können zeichnen oder schreiben, wie sie sich fühlen und warum. Dies ist nicht nur eine wertvolle Möglichkeit zur Reflexion, sondern bietet auch eine Möglichkeit, Emotionen auszudrücken, die sie vielleicht sonst nicht offen ansprechen würden.

Helfen kann auch das Erstellen von „Wohlfühlboxen“, in denen Kinder Dinge sammeln, die sie erfreuen – von Lieblingsspielzeugen bis hin zu Fotos. Diese Boxen dienen als emotionale Unterstützung, auf die Kinder in stressigen Zeiten zurückgreifen können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es wichtig ist, dass Eltern kreativ werden, um ihren Kindern Strategien zur Stressbewältigung beizubringen, die sie ein Leben lang nutzen können.

Kreative Ausdrucksformen: Kunst und Musik zur Förderung der emotionalen Gesundheit

Kreative Ausdrucksformen wie Kunst und Musik sind wertvolle Werkzeuge zur Förderung der emotionalen Gesundheit von Kindern. Wenn Kinder malen, zeichnen oder musizieren, können sie ihre innere Welt ausdrücken, ohne Worte verwenden zu müssen. Das Schaffen von Kunst kann therapeutisch sein und bietet eine gesunde Möglichkeit, Gefühle zu verarbeiten und Stress abzubauen. Eltern sollten kreative Aktivitäten fördern, indem sie Materialien zur Verfügung stellen und Gelegenheiten schaffen, solche Aktivitäten gemeinsam zu genießen.

Musik hat eine ähnliche Wirkung auf die emotionale Gesundheit. Ob Singen, Tanzen oder das Spielen eines Instruments – Musik trägt dazu bei, Gefühle auszudrücken und kann sowohl die Stimmung verbessern als auch zur Entspannung beitragen. Eltern könnten in Erwägung ziehen, gemeinsam Konzerte zu besuchen oder einfach Musik zu Hause zu genießen. Durch diese gemeinsamen Erlebnisse wird eine tiefere Verbindung zwischen Eltern und Kindern gefördert.

Darüber hinaus kann das Geschichtenerzählen eine wunderbare Möglichkeit sein, Emotionen zu erforschen. Eltern und Kinder können Geschichten erfinden oder Lieblingsbücher lesen, die verschiedene Emotionen thematisieren. Dies eröffnet oft die Möglichkeit, über eigene Gefühle zu sprechen. Kunst- und Musikaktivitäten stärken das Selbstbewusstsein und vermitteln einen Zugang zu den emotionalen側annel.

Das Entscheidende ist, Spezifität zu äußern und sich Zeit für diese kreativen Momente zu nehmen. Eltern sollten ihren Kindern den Raum geben, um zu experimentieren und ihren Ausdruck zu finden. Ermutigt durch das Spiel mit Farben, Klängen und Worten, entwickeln Kinder ein besseres Verständnis für sich selbst und ihre Emotionen.

Mediation und Achtsamkeit: Einführung in kindgerechte Techniken

Meditation und Achtsamkeit sind wunderbare Techniken, die Kindern helfen, im Hier und Jetzt zu leben und ihre Emotionen besser zu regulieren. Diese Praktiken fördern die Konzentration und helfen, Stress abzubauen. Eltern können mit einfachen, kindgerechten Ansätzen beginnen, die auch für die Kleinsten zugänglich sind. Eine kurze geführte Meditation, die auf den Atem fokussiert, kann bereits null Minuten dauern und bietet Kindern eine kurze Auszeit.

Eine weitere Möglichkeit ist die Einführung von Achtsamkeitsritualen in den Alltag. Ob beim Essen, Gehen oder Spielen – Kinder können lernen, die gegenwärtigen Momente bewusst wahrzunehmen und zu schätzen. Eltern können dies unterstützen, indem sie gemeinsam Achtsamkeitsübungen praktizieren und ihren Kindern zeigen, wie sie sich auf ihr Umfeld konzentrieren können.

Es ist auch hilfreich, eine ruhige Ecke im Haus zu schaffen, in der Kinder sich zurückziehen können, um zu meditieren oder zur Ruhe zu kommen. Hier könnten kissen, Decken oder entspannende Musik zur Verfügung stehen, die den Raum einladend machen. Regelmäßige Achtsamkeitspausen können dazu beitragen, das allgemeine Stressniveau zu senken und das emotionale Wohlbefinden der Kinder zu fördern.

Das Erlernen dieser Techniken kann auch an Schulen unterstützt werden. Viele Schulen integrieren mittlerweile Achtsamkeits- und Meditationspraktiken in den Unterricht, sodass Kinder bereits frühzeitig positive Erfahrungen machen können. Durch das Erlernen und Praktizieren von Meditation und Achtsamkeit schaffen wir eine starke Basis für emotionale Stabilität und Resilienz.

Gespräche über Gefühle: Wie man offene Dialoge anregt

Offene Gespräche über Gefühle sind von entscheidender Bedeutung, um Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Emotionen zu verstehen und auszudrücken. Eltern sollten eine Atmosphäre schaffen, in der Kinder sich wohlfühlen, über ihre Gefühle zu sprechen, ohne Angst vor Bewertung oder Kritik zu haben. Zunächst ist es wichtig, vorgelebtes Verhalten zu zeigen; wenn Eltern offen über ihre eigenen Gefühle sprechen, ermutigen sie ihre Kinder, dasselbe zu tun.

Fragen wie „Was hat dich heute glücklich gemacht?“ oder „Gab es etwas, was dich traurig gemacht hat?“ fördern den Dialog über Emotionen. Es ist wichtig, den Kindern zuzuhören und ihnen zu zeigen, dass ihre Gefühle ernst genommen werden. Eltern können auch darüber sprechen, was diese Gefühle für sie bedeuten und wie sie damit umgehen.

Darüber hinaus sollten spezifische Themen angesprochen werden, beispielsweise wie man mit Enttäuschungen, Verlust oder Ärger umgeht. Dies gibt Kindern die Möglichkeit, unterschiedliche Bewältigungsmechanismen zu erlernen und zu sehen, dass es verschiedene Wege gibt, mit schwierigen Gefühlen umzugehen. Eltern können dabei anknüpfen, indem sie persönliche Erfahrungen teilen, ohne den Fokus von den Gefühlen ihrer Kinder abzulenken.

Kreative Ansätze wie das Malen von Emotionen oder das Verwenden von Gefühlskarten können ebenfalls hilfreich sein, um das Gespräch anzuregen. Solche Methoden machen es Kindern leichter, über abstrakte Gefühle zu sprechen. Insgesamt helfen offene Dialoge über Gefühle nicht nur, das emotionale Bewusstsein der Kinder zu fördern, sondern stärken auch die Bindung zwischen Eltern und Kindern.

Unterstützung durch die Schule: Kooperation mit Lehrern

Die Zusammenarbeit mit Lehrern spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, das emotionale Wohlbefinden von Kindern zu fördern. Eltern sollten aktiv den Kontakt zu Lehrern suchen, um einen ganzheitlichen Ansatz für die emotionale Gesundheit ihrer Kinder zu schaffen. Gemeinsam können Eltern und Lehrer besondere Programme oder Initiativen ins Leben rufen, um Stressbewältigung und emotionale Intelligenz im Schulalltag zu integrieren.

Es ist auch wichtig, dass Eltern Lehrer über die emotionalen Herausforderungen informieren, mit denen ihre Kinder konfrontiert sind. Das bietet Lehrern wertvolle Einblicke, um auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes eingehen zu können. Lehrer können Eltern informieren, wenn sie Veränderungen im Verhalten oder Emotionen eines Kindes bemerken, sodass rechtzeitig Unterstützung bereitgestellt werden kann.

Zusammenarbeit kann auch bedeuten, Workshops oder Informationsabende zu besuchen, die sich mit der emotionalen Gesundheit von Kindern befassen. Viele Schulen bieten Fortbildungsangebote für Eltern an, wo sie Strategien zur Unterstützung ihrer Kinder erlernen können. Solche Veranstaltungen fördern nicht nur das Wissen, sondern auch den Austausch unter Eltern.

Eltern sollten auch darauf achten, dass Schulen Programme zur sozialen und emotionalen Bildung implementieren. Fragen nach dem Curriculum oder der Art der Unterstützung, die offeriert wird, können Eltern helfen, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie ihre Kinder in der Schule unterstützt werden. Eine gute Kooperation zwischen Eltern und Lehrern ist der Schlüssel, um für Kinder eine unterstützende emotionalen Umgebung zu schaffen.

Die Bedeutung eines stabilen Freundeskreises

Ein stabiler Freundeskreis ist für die emotionale Gesundheit von Kindern von großer Bedeutung. Freundschaften bieten nicht nur die Möglichkeit zur sozialen Interaktion, sondern auch einen Raum, in dem Kinder lernen, Empathie zu praktizieren und Konflikte zu bewältigen. Eltern sollten ihre Kinder ermutigen, Freundschaften zu schließen und zu pflegen, indem sie Möglichkeiten für soziale Aktivitäten schaffen.

Gemeinsames Spielen, Sport oder andere Freizeitaktivitäten sind hervorragende Gelegenheiten, um neue Freundschaften zu schließen. Regelmäßige Spielverabredungen und Gruppenaktivitäten fördern nicht nur das soziale Lernen, sondern stärken auch das Gefühl der Zugehörigkeit. Es ist wichtig, dass Kinder lernen, dass Freundschaften nicht immer einfach sind und dass es normal ist, Herausforderungen in Beziehungen zu erleben.

Eltern können auch Rollenmodelle für eine gesunde Freundschaft sein, indem sie eigene Freundschaften pflegen und Kindern zeigen, wie man konfliktfreudig wirkt. Gespräche über die Bedeutung von Loyalität, Respekt und Kommunikation können helfen, ein solides Verständnis für gesunde zwischenmenschliche Beziehungen zu entwickeln.

Wenn Kinder an einem Punkt in ihren Freundschaften frustriert oder verärgert sind, sollten Eltern bereit sein, zuzuhören und Unterstützung anzubieten. Sie können helfen, Probleme konstruktiv zu lösen und den Kindern dabei helfen, ein Gefühl für Sicherheit in ihren Beziehungen zu entwickeln. Insgesamt stärken stabile Freundschaften das Selbstwertgefühl von Kindern und fördern ihr emotionales Wohlbefinden.

Anzeichen von emotionalen Schwierigkeiten: Worauf Eltern achten sollten

Eltern sollten wachsam sein für Anzeichen, die darauf hindeuten könnten, dass ihr Kind emotionale Schwierigkeiten hat. Veränderungen im Verhalten können frühzeitige Hinweise sein. Wenn sich das Schlafverhalten, die Essgewohnheiten oder das Interesse an zuvor geliebten Aktivitäten ändern, kann dies auf zugrundeliegende emotionale Probleme hinweisen. Auch das Rückziehen von sozialen Aktivitäten kann ein Alarmzeichen sein.

Aggression oder häufige Wutausbrüche können ebenfalls an emotionale Herausforderungen erinnern. In diesen Fällen ist es wichtig, behutsam an die Ursachen heranzugehen und kindgerecht zu kommunizieren. Eltern sollten darauf achten, wie ihre Kinder auf Stress oder zur Tagesordnung gehörende negative Emotionen reagieren und gegebenenfalls Unterstützung bieten.

Wut, Traurigkeit oder Angst sind ebenfalls Emotionen, die es wert sind, Beachtung zu finden. Kinder haben oft Schwierigkeiten, über ihre Gefühle zu sprechen, daher ist die Rolle der Eltern besonders entscheidend. Offene Fragen zu stellen und eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen, kann helfen, emotionale Probleme auf den Tisch zu bringen.

Ein weiterer Anzeichen ist das Interesse an selbstverletzendem Verhalten oder Suizidgedanken, was sofortige Unterstützung erfordert. Hier ist es unerlässlich, dass Eltern nicht zögern, sich an Fachleute zu wenden, um das Kind angemessen zu unterstützen. Je früher Eltern auf emotionale Schwierigkeiten reagieren, desto besser können sie die langfristige emotionale Gesundheit ihres Kindes fördern.


Die emotionale Gesundheit von Kindern ist ein entscheidender Aspekt ihres Wohlbefindens und ihrer Entwicklung. Als Eltern haben wir die Aufgabe, unseren Kindern zu helfen, ihre Emotionen zu erkennen, zu verstehen und gesund mit ihnen umzugehen. Indem wir offene Dialoge fördern, kreative Ausdrucksformen ermöglichen, Achtsamkeit und Stressbewältigungstechniken einführen, und den Kontakt zur Schule und den Freundschaften stärken, schaffen wir eine unterstützende und stabile Umgebung für unsere Kinder. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sie sich emotional sicher fühlen und die Fähigkeiten entwickeln, die sie für ein glückliches und gesundes Leben benötigen.

Viel mehr Bewegung für unsere Kinder

Kinder lieben von Natur aus die Bewegung, denn sie ist Ausdruck ihrer Lebensfreude. Unbeschwert wird gerannt, erforscht, geklettert. Vor allem Gefühle werden durch Bewegung zum Ausdruck gebracht. Die Eltern entscheiden in den ersten Jahren in welchem Umfang und in welchem Lebensumfeld Kinder ihrem natürlichsten Bedürfnis nachkommen können. Doch was passiert, wenn Kinder sich zu wenig bewegen?

Bewegung für unsere Kinder

Der Mangel an körperlicher Aktivität wird in den Medien kritisch diskutiert oder gar von diesen selbst gefördert? Übergewicht entsteht durch zu hohe Energiezufuhr über Nahrungsmittel oder durch zu geringen Energieverbrauch.

Mehr Bewegung für unsere Kinder
Mehr Bewegung für unsere Kinder – Foto von Pixabay

Sechs- bis zehnjährige Kinder bewegen sich durchschnittlich nur noch eine Stunde am Tag. In der Freizeit steht stattdessen die Beschäftigung mit elektronischen Medien inklusive dem Streamen von Serien im Vordergrund. Studien zeigen uns, dass Kinder bereits mit Haltungsschwächen eingeschult werden. Wer schon als Kind an Übergewicht und Rückenproblemen leidet, wird damit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch im Erwachsenenalter zu tun haben.

Was der Körper braucht

Zum einen reduziert Bewegung Stress, den Kinder in der Schule, bei Streitigkeiten oder durch Medienkonsum aufnehmen. Stress sorgt für erhöhten Blutdruck der nur durch regelmäßige Bewegung abgebaut werden kann. Oftmals werden Kinder mit Bewegungs- und daraus resultierenden Sauerstoffmangel irrtümlich als hyperaktiv eingestuft, dabei verhalten sie sich nur so, wie es für Sie im Moment überlebensnotwendig ist.

Werden Muskeln regelmäßig trainiert, werden leistungsfähige Abwehrzellen im Körper aktiviert, die das Immunsystem stärken. Durch eine gute Durchblutung des Gehirns wird die Konzentrationsfähigkeit gefördert.

Wichtig für Kinder sind vor allem die freie Entfaltung und das Erforschen in der Natur, so werden sie selbständig, kreativ und können sich gut orientieren. Selbstbewusst werden Kinder, wenn Sie sich in Ihrem Umfeld und in ihrem Körper rund um wohl fühlen und ihnen auch zugetraut wird eigene Wege zu gehen. „Viel mehr Bewegung für unsere Kinder“ weiterlesen

Kindliche Entwicklung: So wichtig ist Malen

Beim Malen handelt es sich immer um einen Ausdruck von Kreativität. Diese Ausdrucksform spielt in der kindlichen Entwicklung eine wichtige Rolle. So beeinflusst sie unter anderem die emotionale, die kognitive und die soziale Entwicklung des Nachwuchses.

Angefangen von den ersten Strichen mit dem Stift bis hin zu komplexen Zeichnungen werden nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten durch das Malen unterstützt, sondern auch die kindliche Feinmotorik, die viel zitierte Auge-Hand-Koordination, die Problemlösungskompetenz (hm, wie male ich das denn jetzt?) sowie auch allgemein das Selbstbewusstsein der Kleinen, wenn das Werk vollendet ist.

Malen fördert die Intelligenz

Das Bild von der Welt, die sich um das Kind herum abspielt, wird umso genauer ausfallen, je öfter ein Kind malt. Zeichnen und Malen fördern nämlich sowohl das analytische Denken als auch die Wahrnehmungsfähigkeit von Kindern.

Kinder müssem Malen
Kinder müssem Malen | © Andreas Koch / Adobe Stock

Um eine Abbildung anfertigen zu können, muss die jeweilige Sache hinsichtlich ihrer charakteristischen Merkmale nicht nur genau inspiziert, sondern auch analysiert werden. Aus diesem Grund wird zusätzlich die Sprachentwicklung des Kindes durch das Malen unterstützt, denn zu dem Gemalten besteht immer auch eine sprachliche Beziehung. Im Gehirn werden so kontinuierlich durch den Umgang mit Stift und Papier neue Verknüpfungen geschaffen.

Generell entsprechen Tätigkeiten wie das Malen und das Zeichnen somit einem wahren Gehirntraining. Je häufiger Kinder zu Pinseln und Stiften greifen, desto stärker werden die Verknüpfungen im Gehirn zwischen den einzelnen Nervenzellen ausgeprägt. Für jüngere Kinder sind dabei insbesondere Bilder zum Ausmalen zu empfehlen. Aber wir reden hier auch schon in jungen Jahren vom selbständigen Malen. 

Es gibt mittlerweile bereits unterschiedliche wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Kinder, die bereits im Kindergarten gute Malfähigkeiten aufweisen, im Rahmen von Intelligenztests im Grundschulalter besser abschneiden. Dennoch sind derartige Daten mit Vorsicht zu genießen. Es ist jedoch ein unumstößlicher Fakt, dass eine große Anzahl an kognitiven Fähigkeiten durch das Malen trainiert wird, die auch für die allgemeine Intelligenz von Bedeutung sind.

Gestärktes Selbstvertrauen durch Malen

Da das Gehirn durch das Malen trainiert wird, bekommen die Kleinen außerdem das Gefühl, dass sie selbst Einfluss auf ihre Umgebung und ihr Leben nehmen können. So überwinden sie Ängste vor komplexen Sachverhalten und den kleinen Herausforderungen des Alltags. Dieses Phänomen wird auch als Selbstwirksamkeit bezeichnet. Diese sorgt bei Kindern für ein positives Grundgefühl.

Dadurch erklärt sich auch, warum Kinder auf jedes geschaffene Kunstwerk sehr stolz sind. Eltern können dieses positive Gefühl zusätzlich unterstützen, indem sie aufmerksam und interessiert auf die Malergebnisse ihres Nachwuchses reagieren.

Selbstverständlich muss nicht jede kleine Kritzelei in den höchsten Tönen gelobt werden, dennoch sollten sie sich mit dem Bild auseinandersetzen. Pädagogen empfehlen in diesem Zusammenhang beispielsweise, die Kleinen zu bitten, etwas über ihr Bild zu erzählen.

Auch können Eltern ihren Kindern spezielle Aufgaben stellen( mal doch mal… ) Zudem wird der Ehrgeiz mit Sicherheit dadurch geweckt werden, wenn die Eltern die Kleinen ein Portrait von sich malen lassen. und so einen persönlichen Bezug für die Kinder erstellen. Mit unseren Malvorlagen können wir recht gut einschätzen, wie komplex das Anfertigen von Portraits ist.  Das Zeichnen von Porträts mit der Hand erfordert ein tiefes Verständnis von menschlicher Anatomie, Proportionen und Schattierungen, was ein hohes Maß an Geschick und Übung bedeutet. Die Fähigkeit, Emotionen und Persönlichkeit eines Menschen ohne technische Hilfsmittel auf einem zweidimensionalen Medium einzufangen, macht es zu einer echten und traditionellen Kunstform, die sowohl technische Fertigkeit als auch kreative Interpretation verbindet. Das kann man von den Kindern natürlich nicht erwarten, aber die eigene Familie zu malen ist schon spannend.

Malen als Übung für kindliche Kreativität

Generell sollten Eltern im Hinblick auf die Malversuche ihrer Kinder auf Belehrungen und Bewertungen verzichten. Die Kleinen lassen ihrer Fantasie auf dem Blatt freien Lauf und tasten sich an die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit heran. Dies fördert ihre Kreativität.

Nicht zuletzt bietet das Malen auch einen wichtigen Raum für Fantasie und den persönlichen Ausdruck des Nachwuchses. Kinder erhalten die Möglichkeit, ihre altersgerechten Gedanken und Emotionen auf eine nicht-verbale Weise auszudrücken.

Duftsäckchen basteln mit Kindern

Das Basteln von Duftsäckchen bringt nicht nur Freude, sondern ist auch kinderleicht. Besonders in der kalten Jahreszeit sorgen warme Aromen für eine gemütliche Atmosphäre und weihnachtliche Stimmung. Im Frühling hingegen können frische Düfte belebend wirken und uns auf positive Gedanken bringen.

Duftsäckchen basteln und verschenken

Doch nicht nur das: Auch Duftsäckchen mit Lavende19l können nützlich sein, beispielsweise im Kleiderschrank, um Motten fernzuhalten. Egal, welchen Zweck man mit den Duftsäckchen verfolgt, sie eignen sich auch hervorragend als Geschenke und lassen sich von Kindern fast alleine herstellen.

Duftsäckchen selber basteln
Duftsäckchen selber basteln – © Bernd Rehorst / Adobe Stock

Kreative Duftsäckchen mit Kleinkindern gestalten

Es gibt zwei wundervolle Möglichkeiten, um aromatische Säckchen zu basteln. Wenn man mit kleinen Kindern arbeitet, ist es ratsam, auf das Nähen zu verzichten und die Säckchen einfach zuzubinden.

Um Weihnachtsstimmung zu verbreiten, empfehlen sich Gewürze wie Zimt, getrocknete Apfel-, Orangen- oder Zitronenschalen, getrocknete Tannennadeln und Gewürznelken als Duftträger. Man kann hierfür Jute oder einen anderen Stoff verwenden. Vielleicht möchten die Kinder selbst einen passenden Stoff wählen, der ein Weihnachts- oder Wintermotiv aufweist.

Einfach und effektiv Duft verschenken

Zu Beginn dürfen die Kinder die Duftträger vermischen und zerkleinern. Anschließend wird aus dem Stoff ein Kreis mit einem Durchmesser von etwa 20 bis 25 Zentimetern ausgeschnitten. Danach wird eine weitere Kreislinie mit einem Abstand von etwa drei Zentimetern zum Stoffrand gezogen. Hier wird mit einer stumpfen Nadel ein Geschenkband eingezogen. Das Aromasäckchen wird nun gefüllt und zugemacht, um den Duft auch später noch auffrischen zu können. Kleinkinder können ihr Säckchen einfach zubinden. Um das Duftsäckchen-Geschenk abzurunden, kann man noch einen Tannenzweig oder eine Zimtstange daran befestigen. Fertig ist das kreative Ergebnis!

Tipp: Noch schöner für die Kinder ist es, wenn man die Fruchtschalen selbst trocknet. Das muss allerdings von langer Hand vorbereitet werden, denn zum Füllen müssen die Materialien absolut trocken sein, damit nichts schimmelt.

Duftsäckchen basteln mit der Nähmaschine

Die Duftstoffe wie oben auswählen. Soll das gebastelte Duftsäckchen eher blumig riechen, wählt man einfach getrocknete Rosenblüten, Lavendel, Fliederblüten oder auch getrocknete Kirschen. Für ein kleines Duftkissen schneidet man den Stoff zurecht und legt ihn einmal in der Mitte zusammen, sodass eine kleine Säckchenform entsteht.

Achtung: Der Stoff muss links herum sein, damit die Nähte später innen liegen. Die Seiten werden jetzt mit einer Steppnaht zugenäht und das Säckchen umgestülpt, sodass die Nähte nach innen wandern. Eine der oberen, noch offenen Seite wird anschließend umgeschlagen (zweimal) und ebenfalls mit einer Steppnaht geschlossen.

Danach wird das gebastelte Duftsäckchen gefüllt und zugebunden. Auch hier kann man den Inhalt immer wieder austauschen und so den Duft des gebastelten Duftsäckchens auffrischen.

Will man das gebastelte Duftsäckchen verschenken, ist es auch hier wieder besonders schön, wenn man die Blüten und Kräuter selbst trocknet. Anleitungen dazu gibt es zahlreich im Internet. Einfach mal nachschauen!

Gewürzsträußchen (nicht nur ) zur Weihnachtszeit

Gewürzsträußchen sind nicht nur zur Weihnachtszeit ein wahrer Genuss für die Sinne. Obwohl sie heutzutage ein wenig aus der Mode gekommen sind, sind sie immer noch ein tolles DIY-Projekt, das man zusammen mit Kindern umsetzen kann. Außerdem eignen sie sich hervorragend als Geschenk für die Familie.

Um ein Gewürzsträußchen zu binden, benötigt man verschiedene Materialien wie Tannenzapfen, Bucheckern, Zimtstangen, Sternanis, Gewürznelken, Blumendraht in Gold, Goldbouillon, eine kleine Zange, Biedermeiermanschette und verschiedene Gold- oder Silberbänder in Samt. Die Tannenzapfen und Bucheckern kann man auch selbst sammeln, was das Ganze noch persönlicher macht. Anschließend wird der Golddraht um die Zapfen oder Eckern gewickelt und festgedreht. Nachdem der Draht auf eine Länge von zwanzig Zentimetern gekürzt wurde, hat man schon die ersten Stängel.

Um das Gewürzsträußchen zu vervollständigen, kann man Zimt, Sternanis und Nelken mit Goldbouillon umwickeln und mit Blumendraht verstärken. Auch Würfelzucker sorgt für ein optisches Highlight. Wer möchte, kann einzelne Deko-Objekte wie Zapfen und Zimt auch einen Tag vorher mit Goldspray einfärben. Wenn alle Teile einen Stängel haben, werden sie zusammengebunden und die Enden unten miteinander verschlungen, um das Gewürzsträußchen in Form zu halten. Zum Schluss sollte man natürlich auch Blumendraht einmal ringsum wickeln.


Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner