Blog

Parfüm – Gut duften tun wir ja

Düfte sind die Boten für Gedanken und Emotionen. Sie dienen dazu, die eigene Persönlichkeit zu untermalen. Ein Parfüm ist daher nicht nur ein modisches Accessoire, sondern spiegelt auch einen Teil des eigenen Charakters wider. Vielen fehlt etwas, wenn sie einmal keinen Duft aufgelegt haben. Aber welcher Duft ist der richtige?

Parfüm – Immer der richtige Duft

Wenn man eine Parfümerie betritt, kann einen die umfangreiche Auswahl an verschiedenen Düften geradezu erschlagen. Da gibt es blumige und phantasievolle Düfte für Damen, sinnliche Moschusnoten für den Herren oder Kreationen für beide Geschlechter.

Das perfekt Parfüm
Das perfekt Parfüm – © Tasha Sinchuk / Adobe Stock

Gewöhnlich kristallisiert sich innerhalb weniger Minuten heraus, welcher Duft der perfekte für einen ist. Denn jeder hat ein ganz natürliches Empfinden bei der Beurteilung von Düften und kann schnell feststellen, welcher zur eigenen Person passt. Dabei entfaltet sich der Duft eines Parfums erst richtig, wenn es mit der Haut in Kontakt kommt.

Da der selbe Duft auf der Haut bei jedem Menschen unterschiedlich reagiert, entsteht so immer eine ganz individuelle und somit persönliche Note.

Düfte für jede Gelegenheit

Damit die Entscheidung in der Parfümerie leichter fällt, halten sich die Hersteller der verschiedenen Düfte bei ihrer Verpackung an bestimmte Muster.

Rote Flakons beinhalten daher in der Regel fernöstlich anmutende Düfte, blau oder silber-metallische Verpackungen versprechen hingegen einen frischen und belebenden Duft.

Zurückhaltende Farbtöne sind für die leichten und sinnlichen Düfte vorbehalten. Die kräftig grüne oder braune Verpackung spricht die Herren an, die hier eine herbe Note erwarten dürfen.

Das große Spektrum an Düften, das heute jedem zur Verfügung steht, hat bei einigen Menschen einen regelrechten Sammlerboom ausgelöst. Durchschnittlich besitzt jeder von uns heute zwischen drei und vier Düften. Je nach Tagesstimmung werden diese dann variiert.

Zudem sollte der Duft auch den Situationen, denen man begegnen wird, angepasst sein. Im Büro empfiehlt sich die Verwendung eines leichten, dezenten und frischen Duftes, wohingegen am Abend durchaus eine schwerere Note getragen werden kann.

Die Handgelenke und der Hals sind die klassischen Bereiche, in denen ein Parfüm aufgetragen wird. Aber auch das Haar ist ein hervorragender Duftträger und sollte mit einbezogen werden.

Es gibt praktisch für jede Situation den passenden Duft

Selbst für den Strandbesuch oder das Fitnessstudio gibt es spezielle Nuancen. Ein beratendes Gespräch in der Parfümerie hilft, die richtige Wahl zu treffen.

Düfte für beide Geschlechter gibt es heute wie Sand am Meer. Dabei ist es nicht immer wichtig, die Düfte großer Marken zu kaufen. Oftmals findet sich in der Drogerie oder im Supermarkt ein Duft, der hervorragend zur eigenen Person passt und für wenige Euro zu haben ist. Grundsätzlich lohnt es immer, Preise zu vergleichen.

Soll es dann doch ein sehr hochwertiges Produkt sein, kann ein Angebot bei einem Onlineshop durchaus günstiger ausfallen, als in der örtlichen Parfümerie. Egal, welcher Duft es letzten Endes wird, es gilt immer die Faustregel: Weniger ist mehr!

Tanzkurse für Teenager in der modernen Gesellschaft – Sport

In Zeiten von digitaler Vernetzung und physischer Immobilität, vor allem bei Jugendlichen, gewinnen Tanzkurse zunehmend an Bedeutung auch wenn sie oft eher unpopulär geworden sind. Sie bieten eine Plattform, um soziale Fähigkeiten zu entwickeln, physische Gesundheit zu verbessern und kreative Ausdrucksformen zu fördern. 

Warum Teenager Tanzkurse besuchen (sollten)

Teenager stehen stets im Konflikt zwischen Selbstfindung und Gruppenzugehörigkeit. Tanzkurse ermöglichen hier einen einzigartigen Rahmen, in dem sie sowohl ihre Individualität ausleben als auch Gemeinschaft erleben können.

Sind Tanzkurse zeitgemäß?
Sind Tanzkurse zeitgemäß?

Zudem spielen der Spaß am Bewegen, die Verbesserung der Körperhaltung und Kondition sowie der Wunsch, Tanzen als formelles Hobby oder gar als potenzielle berufliche Karriere zu verfolgen, eine Rolle.

Der Gruppendruck, vor allem ausgelöst durch soziale Medien, wo Tanzchallenges und -videos beliebt sind, animiert viele Teenager dazu, Tanzfähigkeiten zu erlernen und zu verbessern.

Die Bedeutung des Tanzens für Erwachsene

Gleichwohl sollten Tanzkurse nicht ausschließlich auf junge Menschen beschränkt sein. Erwachsene können durch das Tanzen Stress abbauen, ihre Sozialkontakte pflegen und ebenso von den positiven Effekten auf die körperliche Gesundheit profitieren. Da viele gesellschaftliche Veranstaltungen, wie Hochzeiten und Firmenfeiern, Tanzgelegenheiten bieten, ist es vorteilhaft, wenn Erwachsene zumindest grundlegende Tanzschritte beherrschen.

Die Anmeldung für Tanzkurse kann individuell, als Paar oder in Gruppen erfolgen. Für Teenager, die Unsicherheit empfinden oder schüchtern sind, kann die Anmeldung mit Freunden motivierend zu einem ersten Schritt verhelfen.

Paare oder beste Freunde, die gemeinsam etwas Neues erleben möchten, fördern durch gemeinsame Anmeldungen ihre Beziehung. Individuelle Anmeldungen hingegen können dazu beitragen, das Selbstbewusstsein zu stärken und neue Freundschaften zu schließen.


Malvorlagen Tanzen


Welche Tänze man beherrschen sollte

Die Auswahl der zu beherrschenden Tänze hängt von persönlichen Vorlieben, kulturellen Hintergründen und dem sozialen Umfeld ab. Klassische Tänze wie Walzer und Tango sind bei formellen Veranstaltungen immer noch weit verbreitet. Moderne Tänze wie Hip-Hop oder Streetdance spiegeln hingegen die Gegenwartskultur wider und sind insbesondere unter Teenagern beliebt. Volkstänze können ebenfalls wichtig sein, um kulturelles Erbe zu pflegen und zu präsentieren.

Denn die Beherrschung von Tanzschritten ist nicht nur für persönliche Feierlichkeiten und öffentliche Veranstaltungen relevant. Tänzerische Kompetenzen können auch in Berufen, die Präsentationsfähigkeiten erfordern, von Nutzen sein.

Darüber hinaus ermöglicht die Fähigkeit zu tanzen eine globale nonverbale Kommunikationsform, die auf Reisen und bei internationalen Begegnungen Brücken bauen kann.


Das Erlernen des Tanzens bietet Teenagern, aber auch Erwachsenen, eine Vielfalt an körperlichen, sozialen und kulturellen Vorteilen. Obgleich die Auswahl des Tanzstils individuell variieren mag, zeigt sich die universelle Relevanz des Tanzens in vielen Aspekten des täglichen Lebens und wirkt sich positiv auf die Teilhabe an der Gesellschaft aus. Tanzkurse sind daher weit mehr als nur Bewegungstraining; sie sind ein wichtiges Instrument zur Förderung der persönlichen Entwicklung und der sozialen Integration.

Einrichtung für die Kleinsten: Die besten Tipps für ein kindgerechtes Zimmer

Spätestens, wenn sich Nachwuchs ankündigt, steht es fest: in der Wohnung muss über kurz oder lang ein eigenes Zimmer für das neue Familienmitglied eingerichtet werden. Doch unabhängig davon, ob das Kinderzimmer schon vor oder erst nach der Geburt eingerichtet wird – hierbei gilt es, bestimmte Dinge zu bedenken. Welche Faktoren bei der Gestaltung des Zimmers für den Nachwuchs von besonders großer Bedeutung sind, erklärt der folgende Beitrag.

Wann sollte die Einrichtung des Kinderzimmers vorgenommen werden?

Die Schwangerschaft stellt für Eltern natürlich immer eine ganz besonders spannende Zeit dar. Sie stoßen dabei ständig auf neue Ideen, wie sie das Zimmer für ihren Nachwuchs besonders süß und liebevoll einrichten können. Natürlich können kaum alle von diesen letztendlich auch umgesetzt werden.

Kinderzimmer einrichten
Kinderzimmer einrichten – (c) sofiko14 / Adobe Stock

Die Einrichtung des Kinderzimmers sollte daher keinesfalls in unnötigen Stress ausarten. Dennoch wird die Vorfreude auf das Leben mit Kind natürlich zusätzlich gesteigert, wenn das Kinderzimmer während der Schwangerschaft mit großer Hingabe eingerichtet wird. Allerdings sollte dies erst nach den ersten drei Schwangerschaftsmonaten geschehen.

Sobald der Mutterschutz beginnt, also rund sechs Wochen vor der Geburt, kann dann spätestens damit begonnen werden, das Zimmer für den Nachwuchs zu gestalten. Die zahlreichen Aufgaben, die dabei zu bewältigen sind, nehmen schließlich durchaus eine gewisse Zeit in Anspruch. Dennoch stellt es auch kein Problem dar, die Einrichtung erst nach der Geburt fertigzustellen.

Babys schlafen schließlich zu Beginn ohnehin in der Regel im gleichen Zimmer wie ihre Eltern. Dafür ist ein spezielles Kinderbett in Form eines Beistellbettes zu empfehlen. So kann den Kleinen sofort körperliche Nähe geschenkt werden, wenn sie in der Nacht aufwachen. Viele Eltern entscheiden sich aber auch dazu, das Kind in der Nacht mit einem Babyphone zu überwachen, sodass sie sofort mitkriegen, wenn das Kind in seinem eigenen Zimmer aufwacht.

Die passenden Möbel für das Kinderzimmer

Die vielen Ideen, die in den Köpfen der werdenden Eltern herumschwirren, sollten erst einmal nach ihrer Priorität geordnet werden.

Besonders wichtig ist, dass gleich von Beginn an ein Ort zur Verfügung steht, an dem die Windeln komfortabel gewechselt werden können. Dafür ist ein Wickeltisch zu empfehlen. Alternativ sind jedoch auch Aufsätze erhältlich, die an jeder Kommode angebracht werden können. Steht im Kinderzimmer nicht viel Platz zur Verfügung, zeigen sich Wickelaufsätze als praktisch, die sich an dem Gitterbett der Kleinen befestigen lassen.

Im Hinblick auf das Gitterbett ist es im Übrigen zu empfehlen, dass zwischen den einzelnen Stäben rund 4,5 bis 6,5 Zentimeter Abstand herrscht. So können die Babys nicht ihren Kopf durch die Stäbe stecken oder ihre Hände in diesen einklemmen.

Selbstverständlich sind im Kinderzimmer auch einige Truhen, Kommoden, Regale und Schränke nötig, um die Kleidung und die Spielzeuge des Nachwuchses ordentlich aufzubewahren. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, schon von Anfang an auf möglichst viel Stauraum zu achten, da sich im Laufe der Zeit immer mehr Sachen im Kinderzimmer ansammeln werden.

Im Hinblick auf die Sitzgelegenheiten stellt ein komfortabler Sessel eine gute Wahl dar, auf dem das Kind auch gestillt werden kann. Indirektes Licht ist dann für die Beleuchtung zu empfehlen, um unangenehme Blendungen zu vermeiden und eine gemütliche Atmosphäre zu unterstützen.

Die Sicherheit im Kinderzimmer

Der wichtigste Aspekt bei der Einrichtung des Kinderzimmers besteht natürlich in der Sicherheit. 

So sollten sämtliche Einrichtungsgegenstände, mit denen das Kind in direkten Kontakt kommt, frei von Schadstoffen sein. Darauf ist bei dem Kauf also unbedingt zu achten. Auf ihren Entdeckungstouren nehmen die Kleinen schließlich gerne sämtliche Dinge, die ihnen in die Quere kommen, in den Mund. Als Orientierung dienen in dieser Hinsicht spezielle Qualitätssiegel, wie zum Beispiel die Oeko-Tex-Standard 100 Auszeichnung. Wichtig ist außerdem, dass keine Kleinteile herumliegen, die das Baby verschlucken könnte.

Darüber hinaus muss das Kinderzimmer aber natürlich auch ausreichend Platz bieten, um nach Herzenslust spielen zu können. Besonders, wenn der Nachwuchs in das Alter kommt, in dem er auch mal für ein paar Minuten unbeaufsichtigt spielt, ist es wichtig, dass dann an Fenstern, Steckdosen, Schranktüren und Schubladen spezielle Sicherungen angebracht sind.

Sobald das Kind zu krabbeln beginnt, sind auch die Möbel fest mit den Wänden zu verbinden, um das Risiko eines Umkippens auszuschließen. Für Kinder kann zudem eine große Gefahr von Elektrogeräten ausgehen. Deswegen sollten diese nach der Benutzung umgehend wieder sicher und unerreichbar für die Kleinen verstaut werden. Werden dann noch die Möbel mit einem Kantenschutz ausgestattet, lassen sich auch Verletzungen des Kindes durch scharfe Ecken ausschließen.

Pflanzen können für die Gestaltung des Kinderzimmers natürlich einen Mehrwert bedeuten, allerdings dürfen diese keinesfalls giftig sein. Auch sollten sie keine herabhängenden Triebe aufweisen, nach denen das Kind greifen kann.


Malvorlagen zum Thema Sicherheit zuhause


In welcher Farbe sollten die Wände gestrichen werden?

Geht es um die passende Wandfarbe des Kinderzimmers, sind vor allem Pastelltöne zu empfehlen. Von diesen geht immer eine angenehme Ruhe aus, sodass sie ein problemloses Einschlafen des Kindes fördern. Ein besonders besänftigender Effekt geht dabei von Lila und Blau aus. Geborgenheit wird durch Apricot-Nuancen und Rosa vermittelt.

Kontraste lassen sich durch den Einsatz von Beige, Grau und Weiß schaffen. Diese unterstützen den Nachwuchs dabei, Dinge zu erkennen, Entfernungen abzuschätzen und sein dreidimensionale Sehen zu fördern. An der Wand können dafür auch einzelne Bereiche farbig abgesetzt werden.

Dies sind objektive Erkenntnisse der Farbenlehre, die letztlich über den persönlichen Vorlieben der Eltern stehen sollten.

Ästhetik mit Funktionalität verbinden

Natürlich darf auch die Dekoration im Kinderzimmer nicht vollkommen außer Acht gelassen werden. Farbakzente lassen sich beispielsweise mit Hilfe von Wimpelketten, Greifringen, Kuscheltieren und Bildern setzen. Der Nachwuchs selbst wird sich dafür zumindest in seinen ersten Lebensmonaten allerdings noch kaum interessieren. Und bei allen Accessoires – insbesondere bei Wimpelketten – auch darauf achten, dass diese nicht von den Kindern erreicht werden, sonst besteht Strangulationsgefahr. 

Bei der Dekoration kommt es vor allem darauf an, dass sich diese nicht nur ästhetisch, sondern vor allem auch als funktional zeigt. Die Gemütlichkeit im Raum wird durch Spiel- und Krabbeldecken sowie Teppiche gefördert. Ein wohnliches Ambiente lässt sich zudem durch schöne Vorhänge schaffen, die den Raum gleichzeitig abdunkeln können. Dies fördert einen gesunden und erholsamen Schlaf des Nachwuchses.

Auch ein Mobile ist weit mehr als ein bloßer Dekorationsgegenstand. Dieses fördert nämlich auch die Entwicklung des Kindes. Durch die verschiedenen Ton- oder Lichteffekte und die Figuren, die sich bewegen, wird die Sinneswahrnehmung der Kinder gefördert. Von einem Mobile kann eine aktivierende aber auch eine beruhigende Wirkung ausgehen – dies ist von Kind zu Kind verschieden. Auch hier – nicht in Reichweite des Kindes, nur gucken, nicht anfassen.

Ist das Kind dann älter, kann die Deko seines Reiches natürlich auch an seine ganz persönlichen Neigungen und Interessen angepasst werden. 

Reisetipps New York – 3 Tage Reise

Schon beim Anflug auf New York City fühlte ich eine prickelnde Erregung. Die unzähligen Lichter der Stadt, welche niemals schläft, schienen mich zu begrüßen. 

Reisebericht 3 Tage in New York 

Während der Drei-Tages-Trip zweifellos nur einen kleinen Einblick in das pulsierende Herz der Metropole gewähren konnte, trachtete ich danach, so viele Facetten wie möglich zu erleben.

Ein hoher Wolkenkratzer mit vielen Fenstern wird von unten vor einem strahlend blauen Himmel in New York betrachtet; im Vordergrund sind einige Fahnenmasten und Äste zu sehen.
Rockefeller Center

Tag 1 begann mit der ikonischen Freiheitsstatue. Die Fähre glitt durch die Wellen, während die Sonne das Wasser in ein schimmerndes Band verwandelte. Liberty Island bot einen atemberaubenden Ausblick. Die Statue selbst, ein beherrschendes Symbol der Freiheit, wirkte erhaben und bot eine stille Erinnerung an die Geschichte der Einwanderung in Amerika.

Später besuchte ich das pulsierende Zentrum des Kapitalismus, das Rockefeller Center. Der Kontrast der opulenten Auslagen der Fifth Avenue und die kunstvollen Dekorationen im Art-déco-Stil standen im auffälligen Gegensatz zur nüchternen Atmosphäre der umliegenden Bürogebäude. Der Höhepunkt war die Aussicht vom Top of the Rock: Manhattan erstreckte sich in alle Richtungen, und die Perspektive auf den Central Park von oben war überwältigend. Und gerade weil das Rockefeller Center NICHT das höchster Gebäude ist, hat man eine bessere Relation dazu, wie hoch das Gebäude wirklich ist, weil man näher an den anderen Wolkenkratzern ist. 

Am zweiten Tag spazierte ich über die majestätische Brooklyn Bridge. Das war immer ein Traum von mir, morgens bei Sonnenaufgang über die Brooklyn Bridge Richtung Manhattan zu gehen, weil man das aus so vielen Filmen kenn. Das Gefühl der Weite und der frische Wind, der durch die Stahlseile pfiff, verliehen dem Erlebnis einen Hauch von Freiheit. Die Perspektive auf die Skyline Manhattans von Brooklyn aus war auch in der Realität unvergleichlich und im gleichen Maße erfüllend.


Malvorlage Skyline New York


Broadway und Times Square bei Nacht waren ein Rausch für die Sinne. Die bunten Leuchtreklamen, das Stimmengewirr, die energiegeladene Masse – all das inspirierte ein Gefühl des Staunens. Ich fühlte mich wie der Hauptdarsteller in einem Film, jeder Moment war voller Leben und Möglichkeiten.

Danach entschied ich mich, Ground Zero zu besuchen – der Ort, an dem einst die Zwillingstürme des World Trade Centers standen und der jetzt als Mahnmal und Erinnerungsort dient. Beim Erreichen des 9/11 Memorial wurde ich von der schieren Größe der beiden Fußabdrücke der Türme überwältigt, die nun durch zwei im Boden eingelassene reflektierende Becken markiert sind, rundherum mit den Namen der fast 3.000 Menschen, die ihr Leben verloren haben. Das Rauschen der Wasserfälle schuf eine beinahe spirituelle Atmosphäre, die zum Innehalten und Gedenken einlud.

Ich berührte einige der eingravierten Namen, spürte die kühle Bronze und dachte über die individuellen Schicksale und die kollektive Tragödie nach, die sich an diesem Ort ereignet hatte. Dieser Ort der Katastrophe war nun ein Ort des Friedens und der Besinnung geworden, sorgfältig und respektvoll gestaltet, um den Verstorbenen zu gedenken und den Hinterbliebenen einen Ort zu bieten, an dem sie ihre Liebsten ehren können.

Das angrenzende 9/11 Museum betrat ich mit einer Mischung aus Ehrfurcht und schwerem Herzen. Durch die Ausstellungen zu gehen, persönliche Gegenstände, Trümmerteile und erschütternde Zeitdokumente zu sehen, griff tief. Es war eine intensive Erfahrung, die die Ereignisse des 11. September 2001 auf eine sehr direkte und menschliche Weise präsentierte.

Dieser Besuch war anders als alles andere, was ich in New York erlebt hatte. Es war ein stiller und doch so lautstarker Teil der Stadtgeschichte, der bis heute nachwirkt und den niemand, der ihn erlebt hat, unberührt lässt. Als ich Ground Zero verließ, fühlte ich eine tiefe Dankbarkeit dafür, dass ich diese Reise machen durfte, gepaart mit einer neuen Perspektive auf die Welt und die Fragilität des Lebens. Ground Zero war nicht nur ein Ort des Gedenkens, sondern auch ein lehrreiches Denkmal für Frieden und Menschlichkeit in einer Stadt, die nie aufhört, zu lehren und zu inspirieren. Man mag über den stark übertriebenen Patriotismus der Amerikaner denken was man will, aber der Umgang mit 9/11 war sehr stilvoll. Chapeau. 

Straßenschilder für die Wall Street und die Broad Street an einem Mast neben einer grünen Ampel, im Hintergrund ein hohes historisches New Yorker Gebäude.
Wall Street

Nicht weit entfernt stand mein nächster Halt auf dem Plan: die Trinity Church. Diese historische Kirche, eingebettet zwischen den gläsernen Fassaden der Finanzwelt, schien wie ein Fels in der Brandung, ein Stück Ewigkeit inmitten der steten Veränderung. Die Architektur bot einen auffälligen Kontrast zur modernen Skyline und erinnerte daran, dass trotz aller Moderne die Wurzeln der Stadt tief in die Vergangenheit reichen. Ich betrat das friedvolle Innere der Kirche und wurde sogleich von der Stille umfangen. In diesem sakralen Raum, umgeben von atemberaubenden Glasmalereien und dem gedämpften Licht, das durch die Fenster hereinfiel, fand ich eine Zuflucht vor dem Lärm der Stadt. 

Anschließend machte ich mich auf zur nahegelegenen New Yorker Börse, einem Synonym für die Finanzwelt. Obwohl die Börse für Besucher nicht mehr öffentlich zugänglich ist, konnte ich dennoch die beeindruckende Fassade und die geschäftige Stimmung am Broad Street erleben. Die Energie des Ortes war beinahe greifbar. Börsianer eilten an mir vorbei, angeregte Gespräche schwirrten durch die Luft, und ich fühlte, wie der Puls der Wirtschaft durch diese Straßen pulsierte.

Die Börse mit ihrer amerikanischen Flagge, die stolz im Wind flatterte, und dem Bild des grimmigen, aber unerschütterlichen „Charging Bull“-Skulptur in der Nähe, verkörperte sowohl den amerikanischen Traum als auch die unbeständige Natur des Kapitalismus. Hier wurden finanzielle Schicksale besiegelt – manche zum Guten, viele aber auch zum Schlechten.


Malvorlage Freiheitsstatue


Durch die Erfahrungen in der Trinity Church und an der Börse wurde mir eine vielschichtige Sicht der Stadt vermittelt. New York City schien mir nicht mehr nur als kolossale Kulisse voller Leben und Energie, sondern auch als ein Ort, an dem Spiritualität und Wirtschaft Hand in Hand gehen, wo Tradition neben Fortschritt steht und wo sich die Dynamik menschlicher Unternehmungen in ihrem vollen Ausdruck zeigt. Jeder Ort, den ich besuchte, zeigte mir eine andere Seite dieser facettenreichen Stadt.

Die High Mile am letzten Tag war ein völlig anderer Typ von Erfahrung. Die ehemalige Hochbahntrasse, jetzt eine schwebende grüne Oase, bot Einblicke in moderne Architektur, kunstvolle Gärten und bot Raum zum Durchatmen. Die High Line erstreckt sich entlang der Westseite Manhattans und bietet Besuchern eine ungewöhnliche Perspektive auf die Stadt sowie eine Fluchtmöglichkeit aus dem Trubel der Straßen ebenerde. Ich erinnere mich an meinen Besuch dort als eine Zeit der ruhigen, introspektiven Wanderung oberhalb des Straßenlebens.

Central Park, New York
Central Park, New York

Ich spazierte entlang der gepflegten Pfade, gesäumt von sorgfältig ausgewählten Wildblumen, Büschen und Bäumen. Zudem bot der Park innovative Kunstinstallationen und gemütliche Liegeflächen, die zum Verweilen und Entspannen einluden. Besonders beeindruckend waren die durchdachten Sitzgelegenheiten und Aussichtsbereiche, die einen atemberaubenden Blick auf den Hudson River und die vorbeifahrenden Züge gewährten. Was die High Line so faszinierend macht, ist ihre gelungene Kombination aus urbaner Natur und zeitgenössischer Kunst. Sie bietet eine frische Dimension städtischen Grüns und einen Kontrast zu den darunterliegenden, hektischen Straßen. Entlang des Weges gab es immer wieder etwas zu entdecken – sei es die blühende Vegetation oder die umgebenden Wolkenkratzer, die gemeinsam ein beeindruckendes Panorama aus Alt und Neu zeichneten.

Abschließend schlenderte ich durch einen kleinen Teil vom Central Park. Erstaunlich, wie dieser weitläufige Grünraum Ruhe und Natur mitten in der hektischen Stadt bietet. Ich beobachtete Straßenkünstler, entspannte an den Teichen und bewunderte die Skyline, die hinter den Baumwipfeln hervorlugte.

Trotz der Faszination gibt es Orte in New York City, die als Tourist wohl eher gemieden werden sollten. Viertel mit hoher Kriminalitätsrate, wie bestimmte Bereiche von Bronx und Brooklyn oder auch überfüllte Touristenfallen mit überteuerten Souvenirs und Restaurants, sollten mit Bedacht besucht werden. Generell ist ein gewisses Maß an Wachsamkeit in einer so großen Metropole halt überall auf der Welt stets ratsam.


Diese Reise nach New York City hinterließ einen bleibenden Eindruck. Die Stadt fühlte sich an wie ein lebendiges Mosaik, bunt und stets in Bewegung – ein Ort, an dem jeder Winkel seine eigene Geschichte erzählt. Die Atmosphäre mit den Taxis an den Ampeln, die Geräuschkulisse der Feuerwehrautos die mit den Sirenen durch die Häuserschluchten fahren berittene Polozisten und dazwischen eklige Hot Dogs an Straßenständen genießen, gehört auch dazu.  Muss man nicht oft besuchen, aber auch wenn man Großstädte als Reiseziel eher meidet, einen Besuch ist New York auf jeden Fall wert. 

Weltreligionen – Wissen

Die Religionen mit den meisten Gläubigen auf der Welt sind die sogenannten Weltreligionen. Als Weltreligion gelten der Buddhismus, das Christentum, der Hinduismus, der Islam und das Judentum.

Die Weltreligionen

Die Reihenfolge der Vorstellung erfolgt alphabetisch.

Weltreligionen im Überblick
Weltreligionen – Weltreligionen im Überblick – © PhotoGranary / Adobe Stock

Buddhismus: Als Religionsstifter des Buddhismus gilt Siddhartha Gautama, der im 6. Jahrhundert vor Chr. in Nepal geboren wurde und von Buddhisten heute als „historischer Buddha“ verehrt wird und damit neben einer Vielzahl „mystischer Buddhas“ steht. Als viertgrößte Weltreligion ist der Buddhismus vornehmlich in Asien verbreitet und hat seine meisten Anhänger in China. Die Lehren des Buddhismus beschreiben für die Gläubigen die Suche nach dem „Mittleren Pfad“, der die einzige Möglichkeit darstellt, Erleuchtung zu erfahren.

Extreme wie Askese oder Hedonismus stehen hierzu im Gegensatz. Mit dem Hinduismus verbindet der Buddhismus die Lehre vom Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt. Erfüllung findet der Gläubige mit dem Ausbruch aus jenem Kreislauf ins Nirwana. Eine der wichtigsten Schriften des Buddhismus ist das Dhammapada, eine Anthologie von Buddha-Weisheiten. Als zentrales Zeichen fungiert das Dharma-Rad, das die Wiederkehr des Geistes symbolisiert.

Christentum: mit über 2,2 Milliarden Anhängern verzeichnet das Christentum den weltweit größten Zuspruch aller Religionen. In Europa ist das Christentum mit etwa 730 Millionen Anhängern die mit Abstand bedeutendste Religion und hat seit seinem Bestehen signifikanten geschichtlichen Einfluss auf die Entwicklung der jeweiligen Gesellschaften genommen.

Im Zentrum des christlichen Glaubens steht der jüdische Wanderprediger Jesus von Nazareth, dessen Wirken im Neuen Testament festgehalten wurde und als „Sohn Gottes“ angesehen wird. Das Christentum ist eine monotheistische Religion und postuliert die Dreifaltigkeit, mit der die Wesenseinheit Gottes aus Vater, Sohn und Heiligem Geist gemeint ist. 

Die größte Kirche innerhalb des Christentums ist die Römisch-katholische Kirche mit ca. 1,2 Milliarden Mitgliedern. Es folgen die protestantischen, die orthodoxen und die anglikanischen Kirchen. Das Kreuz, als Symbol für die Erlösung, ist bis zum heutigen Tage das Hauptsinnzeichen des Christentums.

Hinduismus: Nach dem Christentum und dem Islam ist der Hinduismus mit knapp einer Milliarde Anhängern die drittgrößte Weltregion. Im Gegensatz zum Christentum und zum Islam findet sich im Hinduismus kein einheitliches Götterbild. Der Hinduismus besteht aus verschiedensten religiösen Strömungen, die sich im Hinblick auf Traditionen und Philosophien teils stark voneinander unterscheiden. 

Eine der größten Strömungen ist der Shivaismus, in dem die Gottheit Shiva zentrale Bedeutung einnimmt. Neben Shiva finden sich mit Brahma und Vishnu noch zwei weitere Hauptgötter. Einendes Element für beinahe alle Hindus ist der Glaube an den ewigen Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt.

Islam: Von zentraler Bedeutung für den Islam ist der Prophet Mohammed, der im frühen 7. Jahrhundert n. Chr. lebte und als „Gesandter Gottes“ angesehen wird. Der Koran, als unmittelbare Offenbarung Gottes an Mohammed, ist die heilige Schrift des Islams und in seiner Geltung vergleichbar mit der Bibel des Christentums. Als monotheistische Religion stellt der Islam Allah (arabisch für „Gott“) in den Mittelpunkt des Glaubens, dem sich alle Gläubigen gemäß den Schriften des Korans unterzuordnen haben.

Mit rund 1,6 Milliarden Anhängern ist der Islam nach dem Christentum die zweitgrößte Religion der Welt und hat sowohl in Nordafrika als auch im asiatischen Gebiet seinen stärksten Verbreitungsraum. Allein etwa 200 Millionen Muslime leben in Indonesien. Das bedeutendste Symbol des Islams ist das Abbild der Mondsichel.

Judentum: die jüdische Religion hat mit ca. 14 Millionen Anhängern im Vergleich zu anderen Weltreligionen zwar weitaus weniger Anhänger, gehört aber dennoch zu den einflussreichsten Religionen der Erde. Als monotheistische Religion stellt das Judentum den „Gott Israels“ in den Mittelpunkt und basiert auf schriftlichen Lehren (Tora) sowie mündlichen Überlieferungen (u. a. Talmud). 

Sowohl das Christentum als auch der Islam sind aus Tora-Lehren hervorgegangen und haben somit in der jüdischen Religion ihren Ursprung. Zentrales Symbol des Judentums ist der Davidstern, der zudem politische Bedeutung besitzt und etwa die Nationalflagge Israels ziert. Als Religionsstifter wird Mose angesehen, der die jüdische Religion um 1200 v. Chr. begründete, als er, den Lehren nach, am Berg Sinai die Tora von Gott erhielt.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner