Gedicht Adventszeit

Gedichte zur Adventszeit sind Teil einer langen literarischen und kulturellen Tradition. In vielen Kulturen werden Geschichten, Gedichte und Lieder von Generation zu Generation weitergegeben und sind fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Bräuche.  Die Adventszeit ist traditionell eine Zeit der Besinnung und des Innehaltens. Gedichte bieten eine Möglichkeit, diese Atmosphäre einzufangen und zum Ausdruck zu bringen. Sie laden dazu ein, über die Bedeutung des Advents und die kommende Weihnachtszeit nachzudenken.

Adventszeit

Gedicht zum Advent
Gedicht zum Advent

Im Kerzenschein die Herzen wärmen, die kalten Nächte zart verklären. Im Advent wir sanft entschleunigen, die stille Zeit will uns belehren.

Die Flocken tanzen, Sternengleise, ein Teppich weiß bedeckt die Straßen. Die Kinder lauschen alten Weisen, verzaubert von den festen Maßen.

Der Duft von Zimt liegt schwer in Lüften, und Orangen, Nelken winken. In Kaminen sanft das Knistern, lässt Eisblumen am Fenster sinken.

Glühweinrot die Wangen färben, Lebkuchenherzen, süß und weich. Die Liebe möchte nichts verderben, Halt finden in dem Weihnachtsreich.

Stille Nacht, die Welt in Ruh, jede Glocke kündet Frieden. Fest der Liebe, nah im Nu, hat jegliche Gleichgültigkeit beschieden.

So leuchten Augen, Sterne gleich, beim Schmücken der Tannenzweige. Das Warten auf das Christuskind, führt uns zusammen, macht uns reich.

Weiterhin eine zauberhafte Adventszeit, voller besinnlicher Stunden und leuchtender Momente. Mögen die Kerzen des Adventskranzes das Heim mit Wärme und Frieden erfüllen und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest die Herzen erwärmen. Genießt die kleinen Freuden, die diese stimmungsvolle Zeit bietet, sei es der Duft von frisch gebackenen Plätzchen, das Beisammensein mit lieben Menschen oder die ruhigen Abende bei Kerzenschein.

Die fröhliche Welt der Wichtel – Skandinaviens Weihnachtszauber in Deutschland

Ein Hauch von Magie weht durch die kalte Winterluft, wenn die Weihnachtszeit in Deutschland Einzug hält. Ein Schimmer dieser Festlichkeit stammt aus dem hohen Norden – aus den Traditionen Skandinaviens, wo die Wichtel, oder wie sie dort genannt werden, die ‚Tomten‘ oder ‚Nissen‘, eine zentrale Rolle in der Adventszeit spielen. 

Die Herkunft der Wichtel

Die Wichtel, oft dargestellt als kleine, bärtige Wesen in bunter Kleidung, sind tief in der skandinavischen Folklore verwurzelt. Die Tradition der Weihnachtswichtel reicht in Skandinavien mehrere Jahrhunderte zurück, möglicherweise bis in die vorchristliche Zeit.

Wichteltür
Wichteltür

Schriftliche Aufzeichnungen und Erwähnungen von Wichteln finden sich jedoch am häufigsten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die moderne Vorstellung, wie wir sie heute kennen, wurde jedoch im 19. und 20. Jahrhundert stärker geformt.

Ursprünglich wurden sie als Schutzgeister des Heims angesehen, die dafür sorgten, dass Haushalt und Hof über das Jahr hinweg gut betreut und beschützt waren. Besonders in der Weihnachtszeit soll ihre Aktivität zunehmen, um den Menschen Freude und Glück zu bringen.

Bedeutung des Brauchs

Wichtel werden gemeinhin als kleine, ältere Männer dargestellt, die meist heimlich innerhalb der menschlichen Haushalte leben und in der Nacht zum Weihnachtsabend Geschenke bringen oder manchmal Unfug treiben. Ihre Verbindung zum Weihnachtsfest hat sich im Laufe der Zeit entwickelt, und sie sind heute eher gutartige Figuren, die die Feiertage und den Wechsel der Jahreszeiten symbolisieren.

In Skandinavien ist es üblich, den Wichteln in der Adventszeit zu danken, indem man ihnen kleine Geschenke oder Schüsseln mit Brei vor die Tür stellt. Dieser Brauch spiegelt die alte Auffassung wider, dass zwischen Mensch und Hausgeist ein gegenseitiges Geben und Nehmen herrscht. Ein zufriedener Wichtel sorgt für Harmonie und Wohlstand im Haus – doch Vorsicht: Wird der Wichtel vergessen oder schlecht behandelt, kann er auch Unfug treiben!


Malvorlage Wichtel


Wichteln in Deutschland

Deutschland hat diese charmante Tradition aufgenommen und ihr einen eigenen Dreh gegeben. Hierzulande ist das ‚Wichteln‘ zu Weihnachten, auch bekannt als ‚Engerl und Bengerl‘ oder ‚Secret Santa‘, ein beliebter Brauch in Schulen, Büros und Freundeskreisen. Dabei wird anonym ein kleines Geschenk vorbereitet und im Geheimen übergeben, um die Vorweihnachtszeit mit Freude und Überraschung zu füllen.

Die aktuellen Trends: Wichteltüren

Eine entzückende neue Entwicklung sind die sogenannten ‚Wichteltüren‘, die sich auch in deutschen Haushalten immer größerer Beliebtheit erfreuen. Diese kleinen, märchenhaften Türen werden an Sockelleisten oder an die Wand angebracht und schaffen eine zauberhafte Vorstellung, dass Wichtel tatsächlich in unseren Wohnräumen ein und aus gehen. Oft werden sie mit vielen liebevollen Details gestaltet und können gekauft oder sogar selbst gebastelt werden.

Die Anziehungskraft dieser magischen Kleinwelt zeigt sich nicht nur in der wachsenden Zahl von Wichteltüren in deutschen Haushalten, sondern auch in Workshops und Bastelsets, die es ermöglichen, die eigenen vier Wände mit einer Prise Wichtelzauber zu versehen. Diese Türen ermuntern vor allem Kinder, sich Geschichten auszudenken und spielen damit eine wichtige Rolle dabei, die Fantasie und die Freude am Fest zu fördern.

Exkurs: Wichtel vs Trolle

Die Figuren des Wichtels, Nisse oder Tomte haben möglicherweise Ursprünge in den vorchristlichen Glaubenskonzepten von Naturgeistern und hausgebundenen Geistern ähnlich den germanischen Hauswichten. Diese Wesen wurde oft als Schutzgeister von Heim und Hof angesehen. Trolle hingegen sind in der skandinavischen Mythologie größere, oft gefährliche Wesen, die manchmal gut, aber häufig auch bösartig und gefährlich sind. Während Wichteln und Trollen beides mythische Kreaturen der skandinavischen Folklore sind, erfüllen sie unterschiedliche Rollen und haben normalerweise verschiedene Darstellungen. Wichtel sind eher hilfsbereit bzw. schelmisch, während Trolle oft als Bedrohung für Menschen dargestellt werden.


Die Weihnachtszeit ist eine perfekte Gelegenheit, sich auf die magischen Aspekte des Lebens zu besinnen und Freude in den Alltag zu bringen. Die skandinavischen Wichtel haben ihren Weg nach Deutschland gefunden und sind hier, um zu verzaubern, Freude zu schenken und die Vorweihnachtszeit mit einer Portion augenzwinkernder Magie zu bereichern.

Ob Sie nun ein kleines Geschenk von einem anonymen ‚Wichtel‘ erhalten, ein schmackhaftes Schälchen Brei für den Heimgeist hinstellen oder die Verwunderung in den Augen Ihrer Kinder beim Anblick einer Wichteltür genießen, nehmen Sie sich die Zeit, diesen bezaubernden Brauch zu pflegen. Erinnern wir uns daran, dass im Herzen der Weihnachtszeit die Freude am Teilen, am Geheimnisvollen und an der guten alten Tradition liegt, die auch weiterhin Generationen begeistern und verbinden wird. Frohe Festtage und munteres Wichteln!

Sommertagsstecken – Basteln und Brauchtum

Der Sommertagsstecken ist das Accessoire für den Sommertagszug! Der Sommertagszug ist ein Brauch, der aus der Kurpfalz stammt und auch noch andere angrenzende Regionen mit einschließt.

Kein Sommertagszug ohne Sommertagsstecken

Mit dieser bunten fröhlichen Parade wird der Winter vertrieben, früher hatte er auch die Tradition des Todaustragens. Der Sommertagsstecken symbolisiert bei diesem Zug das neue Leben, den Frühling und somit den Beginn eines neuen Kreislaufes.

Sommertagsstecken
Sommertagsstecken basteln – © Jens Hertel / Adobe Stock

Je nach Gemeinde findet der Sommertagszug kurz vor Ostern statt, traditionell an dem dritten Sonntag vor dem Osterfest. Der beliebte Kurpfälzer Brauch hat übrigens sehr wahrscheinlich heidnische Wurzeln und man findet Belege für ihn auch zu Zeiten des Sonnenkönigs, Ludwig XIV. Ob es damals allerdings schon die bunten Sommertagsstecken gab, ist nicht bekannt.

Nach dem Sommertagszug wird in einem großen Spektakel der Winter in Form eines gigantischen Schneemanns verbrannt.

Was ist ein Sommertagsstecken?

Ein Sommertagsstecken ist ein einfacher Stab, hier als Stecken bezeichnet, der mit farbigen Schleifen bestückt ist. Auf der Spitze sitzt eine Hefebrezel und manchmal auch noch ein ausgeblasenes Ei als Zeichen für das neue Leben und den Frühling – hier sieht man auch den Bezug zu dem Osterfest! In manchen Städten sind auch Äpfel oder kleine Blumensträuße auf dem Sommertagsstecken Tradition.

Mit den bunten Sommertagsstecken in der Hand begleiten die Kinder die geschmückten Wagen verschiedener Vereine. Am Schluss darf dann natürlich die süße Brezel verspeist werden – für die Allerkleinsten natürlich das Highlight überhaupt!

Der selbst gebastelte Sommertagsstecken

Und hier kommt jetzt eine einfache Anleitung, wie man einen solchen bunten Sommertagsstecken selbst basteln kann. Das hebt vor allem dann die Laune, wenn der Schnee auf der Wiese immer noch nicht weichen will und die Kinder bereits von Frühlingsfarben träumen.

Zunächst braucht man folgende Dinge:

  • einen Haselnuss- oder Bambusstecken (den gibt auch im Blumenladen)
  • ein Taschenmesser
  • ein ausgeblasenes Ei
  • eine Hefebrezel (idealerweise selbst gebacken!)
  • Schleifen oder Krepppapier

Zuerst spitzt man für die Kinder den Stab etwas an, dann beginnt man, den Stecken von unten nach oben mit fertigen Schleifen (entweder gekauft oder vorher ebenfalls selbst gebastelt) zu bestücken.

Wer lieber Krepppapier verwendet, kann den Sommertagsstecken auch mit langen bunten Bändern schmücken. Das ist vor allem für kleinere Kinder leichter. Einfach viele lange Krepppapier-Bänder über die Spitze stecken, ein wenig nach unten ziehen und oben die Hefebrezel und das Ei darauf setzen – fertig ist der Sommertagsstecken.

Wer möchte, kann auch den Stab an sich noch mit Krepppapier umwickeln, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!


Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen.

Adventskalender – Weihnachten vobereiten

Schon einige Wochen vor der Adventszeit füllen sich die Regale der Supermärkte mit dem  Adventskalender.  Welche Familie will am 1. Dezember auf das Öffnen des ersten Türchens verzichten?

Adventskalender selber basteln

Es hat einen gewissen Reiz, die Schokolade hinter dem Türchen hervorzuholen und natürlich kommt zuletzt auch noch der Genuss hinzu, dass man die leckere Schokolade verzehren kann. Aus diesem Grund sind die Kalender für die Vorweihnachtszeit vor allem bei dem Nachwuchs von großer Beliebtheit.

Adventskalender selber basteln
Adventskalender selber basteln – © galitskaya / Adobe Stock

Eine Schokolade für jeden Tag vom 1.-24. Dezember, doch zuvor steht noch die Auswahl des Adventskalenders.

Schließlich besteht eine sehr große Auswahl an Adventskalendern die  sich in den Supermärkten stapelt. Man spürt, dass Weihnachten näher rückt, wenn die ersten Adventskalender im Verkauf zu sehen sind.

Die einfachen Kalender mit Schokolade sind im Regelfall recht günstig und daher gönnt sich auch so manch ein Erwachsener die kleine Nascherei für die Adventszeit. Eine schöne Sache besteht darin, dass die Weihnachtszeit viele Kalendermotive zu bieten hat.

Wo ist der schönster Adventskalender im Land? „Adventskalender – Weihnachten vobereiten“ weiterlesen

Weihnachtsgeschenke | Weihnachten

Weihnachten kommt immer so plötzlich – jedes Jahr haben wir die gleichen Probleme. Wer möchte was zu Weihnachten und wer bekommt wieviel zu Weihnachten geschenkt? Viele glauben immer noch, dass es Weihnachten nur um Weihnachtsgeschenke geht.

Weihnachtsgeschenke

Sie haben den eigentlichen Sinn des Festes längst vergessen. Jedes Jahr wird ein wenig mehr Geld ausgegeben, jedes Jahr geht es darum, was schenkst du mir, wa01s schenke ich dir! Aber – welchen Sinn haben eigentlich Geschenke?

Weihnachtsgeschenke
Weihnachtsgeschenke – © Alliance / Adobe Stock

Seit es Menschen gibt, gibt es auch Geschenke. Das Schenken war immer eine Möglichkeit und eine schöne Geste. Damit konnte man seinen Lieben Zuneigung, Respekt und auch Liebe zeigen. Schenken sollte aber nach wie vor immer von zwei Seiten kommen und ein Geben und Nehmen sein. Das Schenken kann die Beziehung zu der Familie und zu den Freunden halten und stärken. „Weihnachtsgeschenke | Weihnachten“ weiterlesen

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