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Trotzphase bei Kindern – Erziehung

Die Trotzphase beginnt ab dem 2. Lebensjahr und kann sich mehr oder weniger stark ausgeprägt bis zum 4. Lebensjahr hinziehen. Die kleinen Trotzköpfe ziehen sich entweder zurück oder schreien und toben. In schlimmen Momenten kann es auch zu Tritten und Schlägen gegen Familienangehörige und Freunde kommen.

Trotzphase bei Kindern

Für die Eltern keine leichte Zeit, weil sie oft nicht wissen, wie sie darauf reagieren sollen. 

Trotzphase
Trotzphase – Bild von DivvyPixel auf Pixabay

Die alte Meinung, diese Phase müsse im Keim erstickt werden und die Kinder benötigen in dieser Zeit eine starke Hand, wird von Erziehungswissenschaftlern strickt abgelehnt.

Aus sozialpädagogischer Sicht spielt die Trotzphase eine wichtige Rolle in der Persönlichkeitsfindung der Kleinen. Je nach Charakter fallen die Trotzreaktionen unterschiedlich aus und helfen dem Kind seine Grenzen auszuloten und seine Meinung kundzutun.

Sie lernen dabei, wie sie sich ausdrücken müssen, um Gehör zu finden und ernst genommen zu werden. Hier müssen Eltern lernen, dem Kind bei der Persönlichkeitsentwicklung zu helfen, ohne dass es ins Grenzenlose und willkürliche Durchsetzen des Kinderwillens geht. 

Wie soll ich denn reagieren, wenn das Kind trotzt

Wenn das Kind bockt und trotzt, um irgendetwas durchzusetzen, was aber nicht durchsetzbar ist bzw. von den Eltern nicht erwünscht ist, dann lautet der Expertenrat: Das Kind toben lassen und Ruhe bewahren. Daheim kein großes Problem, nur außerhalb der eigenen vier Wände kann dies oft peinliche Ausmaße annehmen. Da geben Mama und Papa schnell einmal nach, um die Situation zu entschärfen.

Eine Möglichkeit ist es, dem Kind klare Regeln und Konsequenzen zu geben. Wenn beispielsweise das Spielzeug immer wieder absichtlich durch die Gegend geworfen wird, kann man erklären: „Wenn du noch einmal wirfst, nehme ich dein Spielzeug weg.“ Hält sich das Kind nicht an die Regel muss man konsequent handeln und ihm tatsächlich kurzzeitig sein Lieblingsspielzeug entziehen.

Wichtig dabei ist jedoch auch Verständnis für den Entwicklungsstand des Kleinen zu haben. Es braucht Zeit bis ein kleines Menschlein seine Emotionen kontrollieren lernt – hier sind Geduld und Empathie gefragt. Auch wenn man als Eltern manchmal denkt „Ich kann nicht mehr“.

Viele Eltern probieren es mit Diskussionen, die leider nicht fruchten, da das Kind für logische Argumente in Trotzmomenten nicht zugängig ist. Abgeraten wird von Bestechungsversuchen, da diese in einen Teufelskreis führen und die Kleinen dazu veranlasst, ihren Willen noch öfter durchsetzen zu wollen.

Es bleibt also Eltern kaum etwas anderes übrig, als tief durchzuatmen, selbst ruhig zu bleiben und das Kind liebevoll abzulenken oder auch mal Toben zu lassen. Auf gar keinen Fall sollten Eltern selbst mit Trotz reagieren. Die Trotzphase gehört zur gesunden Entwicklung eines jeden Menschen dazu – sie bietet Chancen zur Persönlichkeitsbildung sowie zum Ausloten von Grenzen – doch erfordert sie auch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen seitens der Erwachsenen im Umgang mit ihren kleinen Schützlingen!


Schauen Sie sich gerne um, lassen Sie sich von unseren Malvorlagen und Blogartikeln inspirieren und entdecken Sie die Vielfalt unserer Angebote! Wir heißen Sie herzlich willkommen, sich in Ruhe umzuschauen und Neues zu entdecken. Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen. sind immer bemüht

Essen und Gemeinschaftsgefühl

Essen ist doch eigentlich eines der simpelsten Angelegenheiten die es gibt, könnte man zumindest meinen. Doch wie komplex dieses Thema wirklich ist und wie viele Komponenten es berührt, sollen die folgenden Zeilen vermitteln.

Essen ist mehr als reine Nahrungsaufnahme

Und genau das wollen wir an dieser Stelle vor allem auch Eltern bewusst machen. Denn das Verhältnis zu vernünftigem und ausgewogenem Essen und dem Bewusstsein, dass Essen auch wertvolle Familienzeit, Geselligkeit und Kommunikation bedeutet, lernen die Kinder nur zu Hause bei ihrer Familie.

Gemeinsam essen
Gemeinsam essen – © Dan Race/ Adobe Stock

Vermutlich konnte man noch nie zuvor so viel über das Thema Essen lesen und hören wie in unserer Zeit. Eine Flut von Informationen darüber kommt fast schon täglich auf uns zu. Aber wen wundert das? Immerhin spielt das Thema Essen eine ganz wesentliche Rolle in unser aller Leben. In erster Linie natürlich weil wir ohne Nahrungsaufnahme schlichtweg verhungern würden.

Doch das Thema Essen beinhaltet so viel mehr als nur plumpe Essenszufuhr und genau diese Vielfalt gilt es zu entdecken. Allein schon die riesige Auswahl an Essensmöglichkeiten ist verblüffend.

Angefangen von den verschiedenen Fleisch- und Fischarten bis hin zu den Obst- und Gemüsesorten aus allen Herren Ländern der Welt. Die verschiedensten Gewürze und Kräuter nicht zu vergessen. Diese Liste könnte lange fortgesetzt werden.


Malvorlage „Gemeinsam Essen mit der Familie“


Auch bei der Art und Weise der Zubereitung sind uns keine Grenzen gesetzt. Ob aufwendige Menüs oder einfache Mahlzeiten bleibt jedem selbst überlassen. In den Buchläden quellen die Regale mit Rezeptbüchern förmlich über und es kommen immer neue hinzu. Auch Kochapps erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Kreativität und Überfluss beim Essen

Aber auch die eigene Kreativität darf beim Kochen gerne mit eingebracht werden, so können ebenfalls leckere Rezepte entstehen, ganz nach dem eigenen Geschmack.

Ein wichtiger Punkt beim Thema Essen ist allerdings auch die Frage des Überflusses. Unmengen von Lebensmitteln werden alljährlich weggeworfen. Um dem entgegenzuwirken, ist es ohne Zweifel wichtig, einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und mit unserem Essen zu leben. Auch aus Resten, die wir noch zuhause im Kühlschrank haben, lassen sich beispielsweise leckere Rezepte kreieren und die Lebensmittel werden verbraucht anstatt in die Tonne geschmissen.

Ob wir nun nach Feierabend in den eigenen vier Wänden kochen oder am Wochenende unserem Lieblingsrestaurant einen Besuch abstatten, essen kann viel mehr sein als nur reine Nahrungsaufnahme, es sollte ein Fest für alle Sinne sein.

Allein die Geruchs- und Geschmacksvielfalt, die wir schon beim Kochen und im Anschluss daran beim Essen erleben können ist wunderbar. Essen kann aber auch soziale Kontakte pflegen. Wie schön ist es doch zum Beispiel, wenn man zusammen mit Freunden kocht, miteinander lacht, gemeinsam neue Rezepte ausprobiert und das gezauberte Menü anschließend in fröhlicher Runde genießen kann.

Oder ein Restaurantbesuch mit einem lieben Menschen, bei dem man sich ganz bewusst Zeit zum Essen nimmt. Und auch das ein oder andere Pärchen ist sich beim Kochen schon näher gekommen… Neben diesen schönen Seiten kann für manche das Thema Essen jedoch auch gefährlich werden. Vor allem, wenn zu viel und zu ungesund gegessen wird. Übergewicht und daraus resultierende Folgeerkrankungen können dann zum Verhängnis werden.

Gesundheitsbewusstsein vs Werbung

Umso wichtiger ist es, auf eine gesundheitsbewusste Ernährung zu achten. Auch wenn die Unmengen an Süßigkeiten die uns aus den Regalen der Einkaufshäuser entgegen lachen durchaus verführerisch sein können, sollten wir uns dessen bewusst sein, dass mit dieser Art von Lebensmitteln eher sparsam umgegangen werden sollte. Selbes gilt für die unzähligen Fast Food Angebote, die wie Pilze aus dem Boden schießen.

Aber gerade diese Vermarktungsstrategie kommt bei vielen Menschen an, da in der heutigen Zeit oftmals auch der Stressfaktor im beruflichen Alltag enorm hoch ist und somit häufig der Zeitmangel sich selber etwas zu kochen einen entscheidenden Faktor darstellt. Dabei ist man in seiner Ernährungsweise nirgends so frei, wenn man selber in der Küche aktiv wird um sich mit frischen Zutaten sein Mahl zu bereiten.

Bis in das hohe Alter hinein gesund und agil bleiben, wer möchte das nicht? Eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise kann dazu entscheidend betragen. Unzählige Ernährungstipps und Ratgeber zu diesem Thema können helfen dieses Ziel konsequent zu verfolgen.

Wer Schwierigkeiten hat, seine Ernährung von ungesund auf gesund umzustellen, kann auch bei ausgebildeten Ernährungsberatern eine Hilfestellung erhalten, die Gesundheit wird es in jedem Fall danken. Bei ernsthaften Problemen mit der Ernährung sollte jedoch unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, da es sonst möglicherweise zu unumkehrbaren Gesundheitsschäden kommen kann.


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Partnerschaft und Kommunikation

Kommunikationsprobleme kommen heute in vielen Bereichen des Alltags vor, besonders aber in der Partnerschaft. Dabei ist es unerheblich, wie lange die Beziehung bereits dauert, denn Kommunikationsprobleme haben nicht immer etwas mit mangelnder Aufmerksamkeit dem Anderen gegenüber zu tun. Manchmal ist einer abgelenkt, wenn der andere ihn um etwas bittet.

Tipps zur besseren Kommunikation mit dem Partner

Dann kann auf die Frage, „bringst Du bitte den Müll herunter“ auch die Antwort kommen: „Jaja, ein Betrieb war das wieder“! Hierbei spielt aber auch eine gewisse Betriebsblindheit eine Rolle, man konzentriert sich im Laufe vieler Beziehungsjahre nicht mehr so auf den anderen wie zu Anfang. Wenn der Respekt aus irgendeinem Grund nicht mehr so vorhanden ist, wie zu Beginn, sollte dringend gehandelt werden.

Kommunikation in der Partnerschaft
Kommunikation in der Partnerschaft © NDABCREATIVITY / Adobe Stock

Was können Paare dagegen tun?

Ein Patentrezept gegen das Aneinandergewöhnen gibt es so gut wie gar nicht. Im Laufe der Jahre gewöhnt man sich aneinander und das ist ja auch gut, solange es nicht abstumpft. Wenn Achtung vor dem Anderen fehlt, muss zunächst einmal daran gearbeitet werden, warum das so ist.

Manches wird in der Partnerschaft als selbstverständlich vorausgesetzt. Früher waren die Rollenverteilungen im Haus und in der Ehe aufgrund anderer Strukturen festgelegt. Der Mann verdiente das Geld und die Frau versorgte Haushalt und Kind. So gut wie niemand hat sich beklagt, erst später, nachdem die Emanzipation langsam aufkam, gab es Frauen, die rebellierten und Männer die protestierten.

Je mehr Frauen ihre Gleichberechtigung angestrebt haben, desto mehr Differenzen konnte es geben. Konnte, musste es aber nicht zwangsläufig. Nun kam es nicht darauf an, den eigenen Mann zu überreden, sondern zu überzeugen, von der Karriere, dem vorhandenen oder nicht vorhandenen Kinderwunsch und noch so manchem.

Wenn alles stillschweigend hingenommen wird, kommt es irgendwann entweder zum Knall oder dazu, dass man den anderen einfach nicht mehr akzeptiert. Und hier liegt vermutlich auch ein Teil davon begründet, dass man sich nicht mehr zuhört.

Respekt und Kommunikation

 

Man kann es lernen, dem anderen zuzuhören, dem Chef müssen wir ja auch zuhören und das können wir auch. Respekt und Achtung bringt man ihm entgegen, warum nicht auch dem Partner? Für eine gute Kommunikation und die Bereitschaft, zuzuhören, gibt es ein paar wichtige Punkte, die beachtet werden sollten:

  • Respekt entgegen bringen
  • Interesse zeigen
  • Zeit nehmen
  • Zuhören können

Ein gutes Gespräch braucht einen Zuhörer, und zwar einen, der bei der Sache ist. Man kann sich in der Partnerschaft mal schnell etwas zurufen, dafür muss man nicht den Fernseher ausschalten oder das Buch weglegen. Wenn es aber darum geht, vom Tag zu berichten, von der Arbeit, den Stunden mit den Kindern oder von eigenen Problemen, dann sollte der Partner voll und ganz aufmerksam sein. Es ist ein Zeichen von Respekt und Achtung, alles andere wäre halbherzig.

Richtig zuhören und mitdenken

Richtig zuhören heißt, aktiv zuhören. Den Partner ausreden lassen und erst einmal nicht mit eigenen Lösungsvorschlägen und erst recht nicht mit Bagatellisierung kommen. Wenn der andere wissen möchte, was man davon hält, wird er das formulieren. Dann können eigene Lösungsvorschläge, ein Ratschlag, oder auch Trost kommen. Ebenso wichtig ist es, dem anderen im Gespräch nicht etwas zu unterstellen, was man zwischen den Worten zu hören glaubt. Dafür ist jetzt bestimmt nicht der richtige Zeitpunkt. Auch derjenige, der um Rat gefragt wird, sollte nicht hören, ob er das wirklich so meine, denn das unterstellt ihm praktisch Unehrlichkeit. Aus jedem Fehler kann man lernen und das bedeutet, es das nächste Mal hoffentlich besser zu machen.

Solche Gespräche können erlernt werden, dazu kann auch ein Fachmann an die Seite geholt werden. Wer merkt, dass ohne Hilfe keine vernünftige Kommunikation mehr möglich ist, sollte nicht davor zurückschrecken. Ob das eine Elternberatung oder eine Paarberatung ist, spielt dabei keine Rolle. Jede Beziehung sollte es wert sein, wieder gute Gespräche zu führen.

Risotto richtig zubereiten – Essen

Viele Menschen probieren gerne immer wieder neue Gerichte aus, um Abwechslung in das tägliche Essverhalten zu bringen. Ein sehr beliebtes Gericht in vielen privaten Küchen und auch in Restaurants ist Risotto. Das Reisgericht ist wahrscheinlich gerade deshalb so beliebt, weil man es sehr gut variieren und mit sämtlichen Zutaten aufpeppen kann.

Was ist Risotto überhaupt?

Risotto kommt aus Norditalien und ein breiartiges Reisgericht. Ein gutes Risotto ist sehr cremig, die Konsistenz vom Reis allerdings trotzdem „al dente“.

Risotto richtig zubereiten
Risotto richtig zubereiten – Bild von DanaTentis auf Pixabay

Die Grundzubereitung ist ganz simpel: Hierbei wird der ungekochte Reis einfach mit Zwiebeln und ein wenig Butter oder Öl angedünstet und so lange in der Brühe gegart, bis das Gericht cremig genug ist.

Natürlich sollte auch darauf geachtet werden, welcher Reis verwendet wird. Nicht alle Reisarten sind für Risotto geeignet. Oftmals verwendet wird Mittelkornreis, da dieser genügend Stärke freisetzt, welche für die sämige Konsistenz verantwortlich ist. Milchreis dagegen ist überhaupt nicht geeignet, da dieser zu schnell weichkocht und am Ende nicht bissfest genug für dieses Gericht ist. Risotto kann entweder als Hauptgericht oder als Beilage zu vielen Fleischgerichten gereicht werden.

Was kann man bei der Zubereitung von Risotto miteinander kombinieren?

Risotto kann auf viele unterschiedliche Arten zubereitet werden. Grundzutaten für das Risotto sind neben Wasser natürlich auch der Rundkornreis, Zwiebeln, Fett und wer möchte nimmt auch noch ein wenig Wein dazu. Der Rest ist natürlich Geschmacksache, denn man kann nahezu alle Zutaten in das Risotto geben.

Besonders beliebt ist das Parmesan-Risotto. Hierzu wird das Risotto wie schon oben beschrieben zubereitet. Sobald der Reis gar ist und alles eine breiige Masse ergibt, gibt man noch Butter und nach belieben Parmesan unter den Reis. Schon hat man ein leckeres Parmesan-Risotto gezaubert.

Auch ein Pilz-Risotto wird gern als Hauptspeise oder Beilage gewählt. Hier bereitet man ebenfalls alles nach Plan zu und schwitzt die Pilze mit Zwiebeln in einer extra Pfanne an. Anschließend gibt man alles unter die Masse. Auch Parmesan und Pilze können miteinander kombiniert werden, was natürlich auf den eigenen Geschmack ankommt.

Fehler die man bei der Zubereitung von Risotto vermeiden sollte

Einer der größten Anfängerfehler bei der Zubereitung von Risotto, ist dass der Reis einfach viel zu lange gekocht wird. Dadurch wird die Masse einfach viel zu weich. Allerdings sollte der Reis noch „al dente“ sein, damit dieser sein volles Aroma entfaltet und den Geschmack der anderen Zutaten annimmt.

Der Risottoreis sollte außerdem vorher nicht abgewaschen werden, da er sonst seine Stärke verliert und das ganze Gericht nichts wird. Zudem sollte man nie lange vom Herd wegbleiben, da der Reis sehr schnell anbrennen kann und man zwischendurch unbedingt umrühren muss.


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Geh nicht mit Fremden mit | Erziehung

Dass Täter sich überwiegend an Kindern vergehen, die schwach und wenig selbstbewusst erscheinen, ist heutzutage bekannt. Also scheint der wichtigste Schutz des Kindes ein starkes Selbstwertgefühl und auch ein gesundes Maß an Selbstvertrauen zu sein.

Geh nicht mit Fremden mit – Nein sagen will gelernt sein!

Manche Kinder besitzen dieses  Selbstwertgefühl von Natur aus, andere weniger. Gerade bei letztgenannter Gruppe ist es von enormer Wichtigkeit, das Kind zu stärken, ihm zu zeigen, dass es Nein sagen darf, auch wenn ein andere deswegen beleidigt ist.

Gehe nie mit Fremden mit!
Geh nie mit Fremden mit!  Nein sagen lernen – © Deksbakh / Adobe Stock

In unserer Gesellschaft wird immer von Empathie und Einfühlungsvermögen gesprochen. Andere nicht zu verletzten oder vor den Kopf zu stoßen ist sicherlich auch eine große Tugend, allerdings niemals auf Kosten der eigenen Gefühle.

Es ist wichtig, diesen Punkt mehrmals und explizit mit dem Kind durchzusprechen, damit es den Unterschied versteht. Wenn es nicht angefasst werden mag, darf es Nein sagen!

Gute und schlechte Geheimnisse

Sprechen Sie mit Ihrem Kind immer mal wieder über verschiedene Regeln, sodass sie nicht in Vergessenheit geraten. Das Nein-Sagen gehört dazu. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass sein Körper ihm alleine gehört und nur das Kind entscheidet, wer es anfassen darf und wer nicht. Viele Kinderbücher behandeln dieses Thema auf kindgerechte Art und Weise.

Ein weiter Punkt ist das Thema Geheimnisse. Täter versuchen oft das Kind zum Schweigen zu animieren, indem sie Dinge androhen oder versprechen. Sagen Sie Ihrem Kind, dass es gute und schlechte Geheimnisse gibt.

Solche, die das Kind am Abend im Bett nicht einschlafen lassen, weil sie sich nicht gut anfühlen, sind schlechte Geheimnisse, und die sollten sie unbedingt jemandem anvertrauen.

Gute Geheimnisse, zum Beispiel das Muttertags-Geschenk, das man im Kindergarten oder in der Schule bastelt, und das man nicht verraten darf, lösen eine kribbelnde Vorfreude aus. Das sind gute Geheimnisse.


Wir verweisen an dieser Stelle auf unsere Ausmalbilder Schutz und Prävention auf denen wir genau diese Gefahrensituationen mit kindgerechten Ausmalbildern darstellen.


Geh nicht mit Fremden mit!

Auch zu diesem Thema gibt es eine Reihe von Büchern, die sehr sensibel mit dem Thema umgehen. Einerseits sollte man seine Kinder nicht mit übertriebener Sorge belasten, andererseits will man sie bestmöglichst schützen. Man muss ihnen beibringen, wie sie Gefahrensituationen erkennen.

Die klassische Strategie der Täter, die Kinder mit ihren Wünschen zu locken wie „Ich zeige dir meine Hasenbabys, wenn du mitkommst“ oder „Ich habe ganz viel Schokolade zuhause“ sollte ohnehin mit allen Kindern durchgesprochen werden.

Aber auch Situationen, in denen ein Autofahrer anhält und einen Weg erklärt haben möchte, können, müssen aber nicht gefährlich sein. Bringen Sie Ihrem Kind bei, dass ein Erwachsener besser einen anderen Erwachsenen um Hilfe bitten sollte.

Fachleute empfehlen sogar, dem Kind generell zu vermitteln, dass mit Fremden, die anhalten und um Rat fragen, überhaupt nicht gesprochen werden sollte. Mit dem Hintergrund, dass sie das Kind in ein Gespräch verwickeln und sich so das Vertrauen erschleichen, erscheint das auch sinnvoll.

Sehr gefährlich sind Situationen, in denen der Täter anhält und dem Kind zuruft: „Komm schnell mit, deiner Mutter ist etwas passiert!“. Hier wird das Kind unter emotionalen Stress gesetzt, der es veranlasst, alle Bedenken in den Wind zu schlagen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es niemals von einem Fremden erfahren würde, wenn jemand aus der Familie etwas zugestoßen wäre.

Was wir noch tun können

Ein paar einfache Regeln erschweren es den Tätern und sind so eine gute Prävention gegen sexuellen Missbrauch. Man sollte als Elternteil immer wissen, wo sich das Kind gerade aufhält. Kinder sollten Bescheid sagen, wohin sie gehen und mit wem.

Gleichzeitig sollte das Kind immer auch wissen, wo die Eltern sind und wie sie diese erreichen können – im Zeitalter von Handys eigentlich ein Kinderspiel. Namensschilder sollte man immer so anbringen, dass es keinem Fremden möglich ist, das Kind mit Namen anzusprechen und so sein Vertrauen zu wecken.

Kinder sollten am besten in Gruppen zur Schule laufen und nicht allein. Falls es nicht möglich ist, da keine Schulkameraden in der Nähe wohnen, sollte man den Schulweg gemeinsam abgehen und nach Hilfeinseln suchen, die dem Kind Sicherheit geben.

Wo kann es im Notfall klingeln, wenn es belästigt wird? Ist ein Geschäft in der Nähe oder eine andere öffentliche Einrichtung? Solche Hilfepunkte geben dem Kind auch ein Stück Sicherheit, lassen es wiederum selbstbewusster erscheinen und machen es so als Opfer potenziell uninteressanter.

Ganz wichtig: Sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie es lieber auch zu einer späteren Stunde irgendwo abholen, als dass es alleine läuft oder einsam an einer Haltestelle sehr lange auf Bus oder Bahn warten muss.

Das gilt im Besonderen auch für ältere Kinder oder Jugendliche. Und: Sollte Ihr Kind diese Hilfe in Anspruch nehmen, und sei es abends um neun oder zehn Uhr.

Schimpfen oder meckern Sie nicht, denn sonst lehnt Ihr Kind diese Hilfe beim nächsten Mal ab!


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Puppenhäuser und Puppenmöbel zum Spielen?

Puppen und Puppenmöbel passen gut in so manches Kinderzimmer. Mit Puppenmöbeln können sich Kinder eine eigene Spielwelt schaffen. Aber taugen Puppenmöbel und Puppenhäuser – wenn mehr Platz im Kinderzimmer vorhanden ist – auch als Lernspielzeug? Die Antwort ist hier ein klares „Ja“ – und das sogar in mehrerlei Hinsicht.

Puppenhäuser als Lernspielzeug – den Alltag üben

Kinder lernen im Spiel indem Sie sich in bestimmte Rollen begeben und darin ein mehr oder weniger vorgegebenes Verhalten einüben. Puppenmöbel, wie Sie in den meisten Shops für Holzspielzeug zu kaufen sind, schaffen die perfekten Rahmenbedingungen um das Leben eines Erwachsenen nachzuspielen.

Puppenhaus und Puppenmöbel
Puppenhaus – Bild von Angela Rose auf Pixabay

Puppenmöbel geben dem Kind einen ganz bestimmten Input, indem Sie eine Ähnlichkeit zu einer Situation herstellen, in welcher die Kinder an „das richtige Leben“ erinnert werden.

Das heißt, dass Kinder durch Puppenmöbel animiert sind, bei den Eltern beobachtetes Verhalten nachzuspielen. Dadurch stellt sich gleich ein zweifacher Lerneffekt ein. Zum ersten ahmen die Kinder das situative Verhalten der Erwachsenen in diesem Umfeld nach. Das bedeutet, dass Kinder durch Puppenmöbel in die Lage versetzt werden, bestimmte alltägliche Handgriffe einzuüben und vor allem den Sinn dahinter zu entdecken.

Man kann einem Kind sicherlich versuchen zu erklären, warum ein Spielzeug in einen Schrank gehört oder warum ein Brot in den Ofen geschoben wird. Erst wenn das Kind in die Lage versetzt wird, diese Handlungen auch praktisch nachzuahmen, ist sichergestellt, dass es auch wirklich verstanden hat, wozu die Mama oder der Papa sich in dieser besonderen Weise verhält.

Nachahmung des Vorgelebten ist ein wichtiger Schritt beim erlernen sozialer Muster. Kurzum: Mit Puppenmöbeln schafft man dem Kind einen Übungsplatz, wo es vorgelebtes Alltagsleben trainieren und verinnerlichen kann. Und auch klassische Klischees über Rollenverteilungen können hier nach eigenem Ermessen verprobt werden.

Förderung sprachlicher Fähigkeiten durch Interaktionen

Hieraus resultiert dann auch ein zweiter, wichtiger Aspekt. Es mag ungewöhnlich klingen, aber Puppenmöbel können dem Spracherwerb eines Kindes sehr zuträglich sein. Ausgangspunkt ist hier wieder, dass durch Puppenmöbel eine Umgebung geschaffen wird, die der sehr ähnlich ist, in welcher die Eltern agieren.

Zum Verhalten der Eltern gehört natürlich auch, dass diese Sprechen. Ein Kind erwirbt und verbessert seine sprachlichen Fähigkeiten, indem es die Eltern imitiert. Puppenmöbel schaffen, wie schon beschrieben, genau diese Umgebung, in der die Kinder motiviert werden, das Verhalten der Eltern im Detail nachzuspielen.

Spielt ihr Kind mit seinen Puppen in dieser Umgebung, wird es das Gleiche oder Ähnliches erzählen, wie Sie es für gewöhnlich tun. Von einem sehr theoretischen Standpunkt aus betrachtet, würde man hier sagen, ihr Kind reproduziert Ihre Sprachhandlungen in den dazugehörigen richtigen Verwendungssituationen.

Das Kind übt, bestimmte Sätze und Wörter richtig zu verwenden. Und genau das hilft dabei, dass das Kind den Sinn der Äußerungen besser erfasst.

Puppenmöbel fördern die kindliche Entwicklung schlicht dadurch, dass durch Sie eine Umgebung simuliert wird, in welcher die Kinder soziales Verhalten und damit einhergehend, sprachliches Verhalten einüben können. Jedoch findet sich nicht in jedem Kinderzimmer genügend Platz, um ein oder mehrere Puppenmöbel aufstellen zu können.

Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, seinen Kindern ein Übungsfeld zum Nachspielen und Einüben sozialen Verhaltens zu Verfügung zu stellen, kann einen ähnlichen Effekt durch Puppenhäuser erzielen. In einem Puppenhaus findet Ihr Kind eine Umgebung vor, die sich fast genauso gut eignet, das Erlebte nachzuahmen. Auch hier kann Ihr Kind soziales Verhalten in authentischen Situationen nachahmen und einüben.


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Alliterations Alarm – Wunderbare Wärme mit Wärmepumpen

In der heutigen politischen Landschaft wird das Thema Wärmepumpen besonders stark diskutiert und fokussiert. Und irgendwie als Allheilmittel für eine grüne Energie angepriesen. Die meisten Menschen haben bereits von ihnen gehört und wissen, dass sie dazu verwendet werden, ein Haus aufzuheizen. Doch wie genau funktionieren sie eigentlich? Wo kommt die Wärme denn her? 

Was sind Wärmepumpen und wie funktionieren sie?

Wärmepumpen nachträglich einbauen?
Wärmepumpen nachträglich einbauen?

Wärmepumpen sind eine innovative Technologie zur Wärmeerzeugung und Wärmeübertragung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizsystemen nutzen sie die natürliche Wärmeenergie aus der Umgebung, um das Haus zu beheizen. Dies geschieht durch eine Kombination aus Kompression und Expansion von Kühlmitteln, die in einem geschlossenen Kreislauf zirkulieren.

Die Wärme wird dabei von einer niedrigeren Temperaturquelle auf eine höhere Temperaturstufe übertragen und kann so für die Beheizung genutzt werden. Der Vorteil von Wärmepumpen liegt darin, dass sie sehr energieeffizient arbeiten und somit den Energieverbrauch reduzieren können. Allerdings gibt es auch einige Nachteile und Grenzen bei der Nutzung von Wärmepumpen.

Vorteile von Wärmepumpen als Heizsystem

Ein großer Vorteil von Wärmepumpen als Heizsystem ist – wie schon erwähnt – ihre hohe Energieeffizienz. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen können Wärmepumpen bis zu 75 Prozent der benötigten Energie aus der Umgebungsluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich gewinnen. Dadurch reduzieren sie nicht nur die CO2-Emissionen, sondern auch die Heizkosten erheblich. Zudem sind Wärmepumpen sehr flexibel einsetzbar und eignen sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen.

Ein weiterer Vorteil ist ihre lange Lebensdauer von bis zu 20 Jahren und die geringen Wartungskosten. Auch die leise Betriebsweise und die Möglichkeit der Kombination mit anderen erneuerbaren Energien wie Photovoltaik machen Wärmepumpen zu einer attraktiven Alternative zu konventionellen Heizsystemen. Allerdings sollten bei der Planung und Installation auch die spezifischen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden, um eine optimale Effizienz zu gewährleisten.

Nachteile und Grenzen von Wärmepumpen

Obwohl Wärmepumpen eine umweltfreundliche und energieeffiziente Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen darstellen, haben sie auch ihre Nachteile und Grenzen.

Eine der größten Herausforderungen ist die Abhängigkeit von der Außentemperatur. Wenn es draußen sehr kalt ist, sinkt die Effizienz der Wärmepumpe und sie benötigt mehr Energie, um dieselbe Menge an Wärme zu erzeugen. Der guten Ordnung halber: Strom verbrauchen Wärmepumpen halt auch…

Auch die Installation kann teurer sein als bei anderen Systemen, da spezielle Leitungen und Anschlüsse benötigt werden. Darüber hinaus können Wärmepumpen aufgrund ihres Betriebsgeräuschs für manche Menschen störend sein. Nicht zuletzt gibt es auch noch einige technische Einschränkungen, wie beispielsweise die Unmöglichkeit, eine Wärmepumpe in jedem Gebäude zu installieren oder eine ausreichende Stromversorgung sicherzustellen.

Wärmepumpen bei Bestandsgebäuden

Die baulichen Grenzen für Wärmepumpen sind abhängig von verschiedenen Faktoren wie Größe und Leistung der Wärmepumpe, der zur Verfügung stehende Platz für die Installation der Anlage sowie die bauliche Beschaffenheit des Gebäudes. Generell benötigen Wärmepumpen Platz im Innern oder Außenbereich des Gebäudes, um aufgestellt und angeschlossen zu werden. Die Geräuschentwicklung und die Abgabe von Wärme müssen bei der Standortwahl ebenfalls berücksichtigt werden.

Je nach Art der Wärmepumpe können weitere bauliche Voraussetzungen erforderlich sein, wie beispielsweise ein Brunnen für eine Erdwärmepumpe oder ein ausreichend großer Speicher für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Es ist daher empfehlenswert, vor der Installation einer Wärmepumpe eine fachgerechte Beratung durch einen Experten durchführen zu lassen, um eine optimale Lösung für das jeweilige Gebäude zu finden.

Letztendlich gilt es daher abzuwägen, ob eine Wärmepumpe im individuellen Fall die beste Lösung darstellt und ob sich die Investition langfristig auszahlt.

Wandern auf dem Jakobsweg – Urlaub

19In der heutigen Zeit dominieren Stress und Termindruck den Alltag vieler Menschen. Umso wichtiger ist es daher, dass regelmäßige Pausen eingelegt und Erholungsphasen genutzt werden. Denn nur so kann der Körper neue Kraft für anstehende Aufgaben tanken und somit den Alltag auch langfristig bewältigen.

Wandern auf dem Jakobsweg

Grundsätzlich gibt es kein „Geheimrezept“ wie solche Pausen auszusehen haben. Viele Personen setzen aber auf eine Kombination aus Entspannung und einer sportlichen Betätigung. Das Wandern verhilft demnach Vielen zur Flucht aus dem Alltag und bringt wieder viel neue Kraft und Energie ein. Wandern: Sport für Jung und Alt

Wandern auf dem Jakobsweg
Wandern auf dem Jakobsweg

Das klassische Wandern liegt derzeit wieder voll im Trend. Denn dieser Sportart benötigt nicht viele Voraussetzungen und kann von nahezu Jedem ausgeführt werden – von Kindern bis hin zu älteren Menschen.

Um erfolgreich und sicher wandern zu können bedürfen es lediglich einzelne Grundausstattungsmerkmale: Neben wetterfester Kleidung und passendem Schuhwerk sollte auch ein Kompass, Verbandsmaterial, ein Taschenmesser und ein Handy nicht fehlen.

Grundsätzlich gilt, dass auch das Wandern in kurzen Intervallen begonnen und erst dann langsam gesteigert werden sollte. Da diese Sportart besonders schonend und ungefährlich ist kann sie auch durchaus von Kindern bzw. ganzen Familien ausgeführt werden. Ob nach dem Arbeitstag oder im Urlaub: Immer mehr Personen entdecken die zahlreichen Vorzüge dieses besonderen Sportes. Denn während der Wandertouren kann nicht nur die Schönheit unberührter Natur genossen, sondern auch deren Ruhe und Ausgeglichenheit sprichwörtlich „aufgesogen“ werden.

Kindgerechte Voraussetzungen für erfolgreiche Wanderungen

Wer mit der gesamten Familie wandern möchte sollte auf ein besonders kindgerechtes Umfeld achten. So sollten die Wanderwege für die Kinderwagennutzung nicht nur einen möglichst festen Untergrund aufweisen, sondern auch mehrere Ruheplätze aufweisen.

Besonders vorteilhaft sind Wanderwege die an großen Wiesen und/ oder Spielplätzen entlanglaufen. So können sich die Kleinen in den Pausen ausgiebig austoben und viele neue Dinge entdecken. Je nach Alter der Kinder sollte auch auf sanitäre Anlagen (wie zum Beispiel Wickelräume geachtet werden), die oftmals an Gaststätten und/ oder Rastplätzen angegliedert sind.

Der Jakobsweg als besondere Herausforderung

Wer bereits viel Erfahrung beim Wandern gesammelt hat stellt sich sehr schnell die Frage nach einer neuen Herausforderung. Ein möglicher Anreiz kann der Jakobsweg sein, der in der Vergangenheit bereits für Viele ein ganz besonderer Weg war.

Viele Wanderer möchten die sportliche Betätigung mit einer persönlichen Selbsterkennung verbinden. Auf dem Jakobsweg können demnach unterschiedliche Pilgerwege bezwungen und sehr viel über Religion und die Menschheit erfahren werden. So wird der Jakobsweg von Vielen auch zur „Selbsterkennung“ genutzt, auf dem neue Herausforderungen bezwungen und das eigene Durchhaltevermögen getestet wird.

Der Jakobsweg: Ein religiöser Pilgerweg über Landesgrenzen hinweg

Unter der Bezeichnung „Jakobsweg“ werden grundsätzlich viele europäische Pilgerwege betitelt, die alle das angebliche Grab des Apostels Jakobus in Spanien zum Ziel haben. Diese unterschiedlichen Pilgerwege werden bereits seit Jahrhunderten bewandert und münden alle in der Stadt „Santiago de Compostela“.

Der Jakobsweg definiert damit die Gesamtheit aller Pilgerwege, die sich quer durch ganz Europa ziehen. Demnach kann Jeder von Zuhause aus den Jakobsweg antreten – und wird irgendwann in Galicien ankommen.

Der Pilgerweg zeichnet sich durch seine unverkennbare „Markierung“ aus. So sind an gewissen Eckpunkten kleine. blaue, quadratische Schilder angebracht, die immer mit einer goldenen (bzw. gelben) Muschel – der sogenannten „Jakobsmuschel“ – versehen sind. Die Muschelrichtung zeigt den Pilgern immer die Richtung des Weges an und führt sie somit sicher ans Ziel.


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