Blog

Vatertag feiern – ein besonderer Tag, um den Papa zu ehren

Der Vatertag ist ein Tag, an dem wir uns bewusst machen, was unsere Väter für uns bedeuten und wie wir ihnen danken können. Es ist ein Tag, der uns ermöglicht, zu zeigen, wie sehr wir sie lieben und wie dankbar wir ihnen für all ihre Unterstützung sind. In Deutschland feiert man den Vatertag an Christi Himmelfahrt, dem 40. Tag nach Ostern. Dieser Feiertag ist also jedes Jahr an einem anderen Datum und fällt meistens auf einen Donnerstag.

Was macht man üblicherweise am Vatertag?

Für viele Menschen ist der Vatertag ein Anlass für gemeinsame Aktivitäten mit ihrem Papa oder auch mit Freunden und Familie. Beliebte Unternehmungen sind unter anderem Wanderausflüge, Grillpartys oder Ausflüge in die Natur.

 Vatertag
Vatertag – © fizkes / Adobe Stock

Aber nicht nur das gemeinsame Erleben von schönen Momenten steht im Fokus des Vatertags – es geht auch darum, unseren Papas zu zeigen, wie wichtig sie uns sind und wie aufrichtig wir ihre Arbeit schätzen.

Eine kleine Geste kann schon viel bewirken: Ein selbst gemachtes Frühstück am Morgen oder ein kleines Geschenk können unserem Papa zeigen, dass er wertgeschätzt wird. Und einfach Zeit miteinander verbringen – denn diese Dinge bedeuten mehr als alle materiellen Geschenke zusammen.

Woher stammt der Vatertag?

Die Ursprünge des Vatertags sind nicht ganz klar, aber es wird angenommen, dass es in den USA im frühen 20. Jahrhundert entstanden ist, als eine Gruppe von Frauen beschloss, einen Tag zu schaffen, um ihre Väter zu ehren, die im Ersten Weltkrieg gekämpft hatten. Der Vatertag wurde dann offiziell im Jahr 1972 in den USA als nationaler Feiertag anerkannt.


Malvorlagen zum Vatertag —- Gutscheine


Seitdem wird der Vatertag in vielen Ländern auf der ganzen Welt gefeiert und ist eine Gelegenheit, um unseren Vätern zu zeigen, wie sehr wir sie lieben und schätzen. Egal, o05b es ein einfaches Geschenk oder ein besonderes Abendessen ist, es geht darum, unseren Vätern zu zeigen, dass wir ihre harte Arbeit und Opfer schätzen und dass wir sie lieben.

Wie könnte man dem Papa eine Freude machen?

Eine Möglichkeit ist, ihm ein besonderes Geschenk zu geben, das er schon lange wollte oder das ihn an eine gemeinsame Erinnerung erinnert. Du könntest auch einen Ausflug planen, um Zeit mit ihm zu verbringen und gemeinsame Interessen zu teilen. Wenn dein Vater gerne kocht, könntest du ihm auch ein leckeres Essen zubereiten oder ihn zu einem besonderen Restaurant einladen.

Was auch immer du tust, denke daran, dass es nicht um den Preis oder die Größe des Geschenks geht, sondern darum, dass du ihm zeigst, wie sehr du ihn schätzt und wie wichtig er für dich ist. Vielleicht einfach eine selbst gemachte Karte oder ein Geschenk basteln, das zeigt, dass man sich Gedanken gemacht hat. Einfach ein „Ich liebe dich, Papa“ zu sagen, kann auch schon viel bedeuten. Der Vatertag ist eine Gelegenheit, um unseren Papas zu zeigen, wie sehr sie uns am Herzen liegen und wie dankbar wir für sie sind.

Ich brauche ein paar Geschenkideen zum Vatertag

Wie wäre es zum Beispiel mit einem personalisierten Geschenk, wie einer Gravur auf einem Schlüsselanhänger oder einer Tasse? Oder du könntest ihm ein besonderes Erlebnis schenken, wie eine Fahrt in seinem Lieblingsauto oder einen Tag beim Minigolf Spielen. Wenn dein Vater gerne kocht, könnte auch ein Kochkurs für ihn das perfekte Geschenk sein.

Wenn du nicht sicher bist, was deinem Vater gefallen würde, frage einfach nach! Vielleicht hat er ja schon länger den Wunsch nach etwas Bestimmtem geäußert und du kannst ihm diesen Wunsch nun erfüllen. Und es muss niemals etwas Großes sein, die Geste zählt.

Letztendlich geht es darum zu zeigen: „Papa ich liebe dich und bin dankbar für alles, was du tust“. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf wirst du garantiert das passende Geschenk finden und deinen Papa am Vatertag glücklich machen können.

In den meisten Ländern wird der Vatertag im Juni gefeiert, jedoch gibt es Unterschiede in den genauen Datumsangaben und der Art und Weise, wie er gefeiert wird. Hier sind einige Beispiele:

Wann wird der Vatertag außerhalb von Deutschland gefeiert?

  • In den USA wird der Vatertag am dritten Sonntag im Juni gefeiert.
  • In Großbritannien wird der Vatertag am dritten Sonntag im Juni gefeiert und ähnlich wie in den USA durch das Schenken von Geschenken und Karten gefeiert.
  • In Deutschland wird der Vatertag an Christi Himmelfahrt (dem 40. Tag nach Ostern) gefeiert und ist als „Herrentag“ oder „Männertag“ bekannt. Dieser Tag ist für viele Männer ein Feiertag, an dem sie sich mit Freunden treffen und feiern.
  • In Australien wird der Vatertag am ersten Sonntag im September gefeiert.
  • In Frankreich wird der Vatertag am dritten Sonntag im Juni gefeiert, jedoch ist es keine offizielle Feierlichkeit und wird eher in privaten Kreisen gefeiert.
  • In Brasilien wird der Vatertag am zweiten Sonntag im August gefeiert.
  • In Österreich wird der Vatertag am zweiten Sonntag im Juni gefeiert, was dem Datum ähnelt, an dem der Vatertag in vielen anderen Ländern gefeiert wird.
  • In der Schweiz gibt es keinen offiziellen oder festgelegten Vatertag. Auch am ersten Sonntag im Juni, wenn in vielen Ländern Vatertag gefeiert wird, gibt es in der Schweiz einige Veranstaltungen und Aktionen, um Väter zu feiern. 

Dies sind nur einige Beispiele und es gibt noch viele weitere Unterschiede in anderen Ländern.


Zögern Sie daher nicht, uns zu kontaktieren, wenn Ihnen etwas auffällt oder Sie uns einfach Ihre Meinung mitteilen möchten.

Gleichgeschlechtliche Liebe für Kinder einfach erklärt

Wenn sich zwei Menschen über den Weg laufen, kennenlernen und sich dann sogar noch ineinander verlieben, dann ist das eines der schönsten Dinge, die es auf der Welt gibt. Eine Frau und ein Mann, die Händchenhaltend die Straße entlanglaufen, das sieht man oft – aber gibt es auch noch andere Arten von Beziehungen? Können sich auch zwei Frauen oder zwei Männer lieben, zusammenleben und vielleicht sogar eine Familie gründen, gibt es gleichgeschlechtliche Liebe? Eine einfache Frage mit einer einfachen Antwort: Ja, das geht! Liebe hat unglaublich viele Facetten.

Wie bringe ich Kindern das Thema gleichgeschlechtliche Liebe altersgerecht bei

Lieben sich zwei Menschen, die dasselbe Geschlecht haben (also eine Frau mit einer anderen Frau oder ein Mann mit einem anderen Mann), dann nennt man das eine homosexuelle Beziehung. “Homo” kommt aus dem lateinischen und heißt “gleich”.

Gleichgeschlechtliche Liebe
Gleichgeschlechtliche Liebe © oneinchpunch/ Adobe Stock

Deswegen nennt man das Ganze bei uns auch “gleichgeschlechtliche” Beziehung. Bei zwei Männern sagt man dazu auch “schwul”. Zwei Frauen, die in einer Beziehung sind, sind “lesbisch”. Im Englischen sagt man dazu einfach nur „gay“.

Jetzt haben wir erst einmal alle wichtigen Grundlagen zu gleichgeschlechtlicher Liebe geklärt, doch was ist das besondere an solchen Beziehungen? Viele Menschen gehen davon aus, dass es normal ist, wenn sich Mann und Frau lieben.  Die Vorstellung eines gleichgeschlechtigen Paares ist zwar heutzutage nicht mehr so abstrakt und einzigartig, aber trotzdem gibt es einige Menschen, die solche Beziehungen nicht gut finden.


Malvorlagen gleichgeschlechtliche Liebe

Malvorlagen Paare


Deswegen haben Frauen, die Frauen lieben oder Männer, die Männer lieben oft Probleme, weil sie von anderen beleidigt und ausgegrenzt werden. Wichtig ist es also, zu zeigen, dass Liebe immer etwas Gutes und ganz normal ist – egal zwischen welchen Geschlechtern. Da die meisten Menschen das aber schon verstanden haben, muss heute niemand mehr Angst haben sich zu outen. (So nennt man das, wenn ein Mann öffentlich sagt, dass er schwul ist oder eine Frau, dass sie lesbisch ist.)

Trotzdem wünschen sich immer noch viele Eltern, dass ihre Kinder nicht homosexuell sind. Vielleicht, weil sie sich gerne Enkelkinder wünschen oder weil gleichgeschlechtliche Beziehungen für sie einfach neu sind. Deswegen trauen sich die meisten homosexuellen Menschen lange nicht, anderen zu sagen, dass sie das gleiche Geschlecht lieben. Viele haben dann Angst, anders behandelt, beleidigt oder sogar von Freunden und Familie ausgegrenzt zu werden. Wenn du aber weißt, dass dein persönliches Umfeld dich so akzeptiert und mag, wie du bist, musst du dir darüber nie Gedanken machen.

Gleichgeschlechtliche Liebe und die Religionen

Vor allem christliche Gemeinden sehen solche Beziehungen zwischen Mann und Frau als Gottes Vorstellung an. Sie sind der Meinung, dass Gott die zwei verschiedenen Geschlechter geschaffen hat, damit diese einander leiben und zusammen Kinder bekommen. Wenn sich zwei Menschen mit demselben Geschlecht lieben, dass können diese keine eigene Familie gründen indem sie Kinder bekommen. Deswegen glauben einige Christen, dass Liebe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen nicht gewollt und nicht richtig ist.

Wie bei den Christen gibt es auch viele andere Religionen, bei denen es nicht okay ist, lesbisch oder schwul zu sein. Oft werden gleichgeschlechtliche Beziehungen dort als Sünde betitelt und diese Menschen werden aus der Religionsgemeinschaft ausgeschlossen. Obwohl das Heiraten von Mann zu Mann oder Frau zu Frau in Deutschland mittlerweile offiziell erlaubt ist, segnen die meisten Kirchen eine solche Ehe nicht.

In Ländern, wo andere Religionen wie der Islam verbreitet sind, da ist homosexuelle Liebe oft sogar illegal. Wer sich dort offen mit seinem gleichgeschlechtlichen Partner auf der Straße zeigt, tut etwas Verbotenes und muss teilweise sogar mit Strafen rechnen. Da man seine Gefühle aber nicht beeinflussen kann, ist es für homosexuelle Menschen schwer, ihre Liebe zu ignorieren. Einige versuchen dann allein zu leben oder in einer heterosexuellen Beziehung (Mann mit Frau), aber sie werden dadurch oft unglücklich.

Ja und wie gehe ich jetzt „damit um“?

Keiner weiß genau, wodurch die sexuelle Orientierung (Also die Frage, wen er oder sie liebt…) geprägt wird und ob diese genetisch bedingt ist. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass sich niemand aussuchen kann, wen er/ sie mag und in wen er/ sie sich verliebt. Darum nützt es nicht, sich gegen seine Gefühle zu stellen und diese zu ignorieren.

Wenn ein Mann merkt, dass er sich in einen anderen Mann verliebt und gerne Zeit mit diesem verbringt, dass sollte ihm dabei nichts im Wege stehen. Und auch wenn zwei Frauen sich füreinander interessieren, dann ist das nichts Schlimmes. Falls ihr jemanden kennt oder seht, der einmal mit einem Mann und später aber mit einer Frau zusammen ist, dann ist das aber auch nicht falsch. Er hat weder in der einen noch in der anderen Beziehung etwas getan, was nicht richtig war.

Es gibt nämlich auch Menschen, die sie in Frauen und Männer gleichermaßen verlieben können – das nennt man Bisexualität. Und auch das ist völlig normal und in Ordnung. Es ist aber nicht so, dass diese Leute dann zwischen Homo- und Heterosexualität schwanken. Auch da findet keine Entscheidung statt, wann man wen mehr liebt – die Gefühle sind das Leben lang gleich. Eine Frau ist bisexuell, wenn sie Frauen und Männer liebt und ein Mann ist auch bisexuell, wenn er Frauen und Männer liebt. Der Begriff bleibt gleich.

Bodyshaming? Unsinn – Love Yourself | Lifestyle

Bodyshaming stellt ein persistentes Phänomen dar, das Menschen durch kritische und abwertende Kommentare bezüglich ihrer Körpererscheinung diskrimitiert. Bodyshaming entspricht im Deutschen dem Begriff „Körperbeschämung“ oder „Körperkritik“.  

Was ist Bodyshaming?

Der Begriff des Bodyshaming subsumiert eine Vielzahl von Handlungen, die darauf abzielen, Menschen aufgrund ihres physischen Aussehens zu beschämen und zu marginalisieren. Bodyshaming äußert sich in negativen Äußerungen über die Körperbeschaffenheit einer Person, sei es hinsichtlich Gewicht, Körpermaße, Hautbeschaffenheit oder anderen ästhetischen Aspekten. Sowohl explizite Beleidigungen als auch subtilere Formen, wie unangemessene Ratschläge oder Stereotypisierungen, fallen unter Bodyshaming.

Bodyshaming
Bodyshaming durch falsche Vorbilder – © Dan Race / Adobe Stock

Bodyshaming kann als eine Form von Mobbing betrachtet werden. Mobbing bezeichnet ein Verhalten, bei dem eine Person oder eine Gruppe von Personen wiederholt und über eine längere Zeit hinweg eine andere Person schikaniert, drangsaliert oder erniedrigt. Bodyshaming fällt unter diese Definition, da es darauf abzielt, eine Person aufgrund ihres körperlichen Erscheinungsbildes systematisch zu demütigen und zu diskreditieren.

Hier sind fünf klassische Beispiele von Sprüchen, die – je nach Kontext – schon als Bodyshaming empfunden werden können:

  1. „Bist du sicher, dass du das essen solltest?“ – Dieser Spruch impliziert, dass die Person auf ihr Gewicht achten sollte, und kann sie dazu bringen, sich für ihre Essgewohnheiten zu schämen.
  2. „Echte Männer haben Muskeln, keine Bäuche.“ – Durch solche Aussagen wird ein bestimmtes Körperideal für Männer propagiert und Druck auf jene ausgeübt, die nicht diesem Ideal entsprechen.
  3. „Für deine Größe siehst du aber gut aus!“ – Obwohl dieser Satz vermeintlich als Kompliment gemeint sein könnte, stellt er eine Verbindung zwischen Attraktivität und Körpergröße her, was als abwertend wahrgenommen werden kann.
  4. „Du würdest viel hübscher aussehen, wenn du abnehmen würdest.“ – Hierbei wird der Wert einer Person oder deren Attraktivität direkt an ihr Gewicht gekoppelt.
  5. „Männer stehen nicht auf Haut und Knochen.“ – Dieser Spruch richtet sich oftmals gegen sehr schlanke Personen und suggeriert, dass ihr Körperbau weniger begehrenswert sei.

Solche Sprüche können sehr verletzend sein und das Selbstwertgefühl der betroffenen Person stark beeinflussen.

Schlankheit als Schönheitsideal?

Das gängige Schönheitsideal von Schlankheit hat sich über Jahrhunderte entwickelt. In der westlichen Kultur kann der Ursprung in der Viktorianischen Ära verortet werden, als eine zierliche Taille erstrebenswert wurde. Mit der Zeit etablierten sich schmale Silhouetten in Mode- und Kulturkreisen als Ausdruck von Eloquenz, Disziplin und Erfolg. Dieses Ideal wurde durch unterschiedliche Institutionen wie Modebranche, Filmindustrie und Werbung perpetuiert und intensiviert.

Die Vorstellungen von Körperästhetik variieren erheblich zwischen verschiedenen Kulturen und Epochen. Während das Ideal der Schlankheit im gegenwärtigen westlichen Kontext vorherrschend ist, schätzten beispielsweise viele Kulturen in der Geschichte reichlichere Körperformen, die als Zeichen von Wohlstand und Fruchtbarkeit galten. In vielen nicht-westlichen Kulturen findet sich ein breiteres Spektrum akzeptierter und geschätzter Körperbilder, und Körperfülle wird häufig als Attraktivitätsmerkmal anerkannt.

Einfluss von sozialen Medien auf Bodyshaming

Mit dem Aufstieg sozialer Medien hat die Verbreitung von Bodyshaming eine neue Dimension erreicht. Plattformen wie Instagram oder Facebook fördern bewusst oder unbewusst ein bestimmtes Schönheitsbild, das oft unerreichbar und bearbeitet ist. Solche Ideale verstärken den Druck auf Einzelne, diesen Standards zu entsprechen, und können ein Umfeld begünstigen, in dem Bodyshaming gedeiht.

Individuen beteiligen sich an Bodyshaming aus einer Vielzahl von Gründen, darunter Unsicherheit, der Wunsch nach Zugehörigkeit und die Absicht, soziale Hierarchien zu festigen oder zu etablieren. Personen, die Bodyshaming betreiben, stammen aus allen Gesellschaftsschichten und besitzen unterschiedlichste Hintergründe. Es existiert keine spezifische demografische Gruppe, die hierfür prädisponiert ist. Vielmehr reflektiert Bodyshaming die Tiefe gesellschaftlicher Vorurteile und Normen.

Werbung spielt eine signifikante Rolle im Kontext von Bodyshaming, da sie oft unrealistische und bearbeitete Körperbilder als Ideal darstellt. Maßnahmen gegen diese Art von Werbung können beispielsweise die Forderung nach Vielfalt der Körpertypen in Werbekampagnen oder die gesetzliche Vorgabe zur Kennzeichnung von bearbeiteten Bildern umfassen.

Bodyshaming von Frauen und Männern

Bodyshaming betrifft Menschen aller Geschlechter. Frauen werden allerdings oft stärker durch mediale Schönheitsideale beeinflusst und sind deshalb häufiger öffentlichem Bodyshaming ausgesetzt.

Doch auch Männer leiden unter Körperkritik und den Druck, bestimmten maskulinen Idealbildern entsprechen zu müssen. Bei Männern fokussiert sich das Bodyshaming oftmals auf den Aufbau und die Definition von Muskulatur und die Körperform im Allgemeinen. Es ist wichtig zu erkennen, dass Bodyshaming ein universelles Problem darstellt, das unabhängig vom Geschlecht bekämpft werden muss.

Und was kann man dagegen unternehmen?

Maßnahmen gegen Bodyshaming:

  1. Aufklärung und Bewusstseinsbildung: Es ist wichtig, das Bewusstsein darüber zu schärfen, was Bodyshaming ist und wie schädlich es sein kann. Bildungsprogramme in Schulen und Arbeitsplätzen können helfen, die Auswirkungen von Bodyshaming zu verstehen und Empathie zu fördern.
  2. Anwalt für positive Körperbilder: Einsatz für Vielfalt und Inklusion im Hinblick auf Körperbilder in allen Medien. Das kann z.B. das Unterstützen von Kampagnen oder Marken einschließen, die unterschiedliche Körpertypen feiern.
  3. Stärkung des Community-Supports: Die Schaffung von Support-Gruppen und Online-Communities, die positive Körperbilder fördern und eine Plattform für den Austausch und die Unterstützung bieten, können Individuen helfen, besser mit Bodyshaming umzugehen.
  4. Gesetzliche Regelungen: Einige Länder haben gesetzliche Maßnahmen ergriffen, um Bodyshaming zu bekämpfen, zum Beispiel durch das Verbot von zu extremen Schlankheitsidealen in der Werbung.
  5. Persönliche Strategien: Individuen können Techniken zur Steigerung des Selbstwertgefühls erlernen, z.B. durch positive Selbstgespräche, Selbstakzeptanz und das Setzen von persönlichen Grenzen gegenüber negativen Kommentaren.

Steigerung des Selbstwertgefühls begtroffener Personen:

  1. Positive Selbstgespräche und Affirmationen: Indem man seinen inneren Dialog über den eigenen Körper in eine positivere Richtung lenkt, kann man sein Selbstwertgefühl steigern.
  2. Körperliche Aktivität: Körperliche Betätigung ist nicht nur gesund, sondern kann auch helfen, sich in seinem Körper wohler zu fühlen.
  3. Selbstfürsorge: Gute Ernährung, ausreichend Schlaf und stressreduzierende Aktivitäten können zu einem besseren Körpergefühl beitragen.
  4. Psychologische Beratung: Professionelle Hilfe kann wirksam sein, um negative Körperbilder und damit einhergehende Selbstwertprobleme anzugehen.

Verhinderung von Bodyshaming:

  1. Direkte Ansprache: Wenn jemand Zeuge von Bodyshaming wird, kann es hilfreich sein, dieses Verhalten direkt anzusprechen und deutlich zu machen, dass solche Kommentare unangemessen sind.
  2. Erziehung: Eltern und Erzieher sollten Kinder und Jugendliche darüber aufklären, wie wichtig es ist, alle Körper zu respektieren und dass freundliches Verhalten gegenüber anderen essentiell ist.

Bodyshaming ist ein komplexes Phänomen, das sich kulturell und historisch wandelt. Die Etablierung des Schlankheitsideals als Schönheitsnorm ist ein Resultat gesellschaftlicher Entwicklungen und wird durch die Präsenz sozialer Medien weiter verstärkt. Individuen, die am Bodyshaming teilnehmen, sind selbst oft Opfer unerreichbarer Schönheitsstandards und reproduzieren jene für sich und andere schädlichen Normen. Die sozialen Konsequenzen sind umfassend und beeinträchtigen das Wohlbefinden zahlreicher Menschen. Es bleibt zu hoffen, dass mit zunehmender Aufklärung und Sensibilisierung eine gesellschaftliche Abkehr von demengierenden Praktiken einhergeht und Vielfalt sowie Körperakzeptanz gestärkt werden.

BH Größe finden

Den richtigen BH zu entdecken, muss kein Mysterium bleiben und vor der Frage nach der richtigen BH Größe steht jede Frau mindestens einmal im Leben. Schon wenige Tipps können Licht ins Dunkel bringen und dabei helfen, BHs zu finden, die passen wie eine zweite Haut.

Die richtige BH Größe finden

Sich in einem BH wohlfühlen, der nicht wirklich sitzt, ist eine Herausforderung. Ein Büstenhalter, der schlecht passt, kann Zwicken und Zwacken am Rücken und an den Schultern auslösen.

Die richtige BH Größe finden
Die richtige BH Größe finden

Was nur ein bisschen unangenehm klingt, kann sich schnell zum gesundheitlichen Problem entwickeln.

Vor allem bei Frauen mit etwas mehr Oberweite ist ein gefitteter BH ein Muss, da sonst langfristige Rückenprobleme das Resultat sein können.

Doch auch im optischen Sinne macht es Sinn, Untendrunter auf Größe und Form zu achten. Ein BH. der die Brust zu sehr einengt oder zu wenig stützt, kann zu einer nachteiligen Verformung des Busens führen.

Zudem ist nicht zuletzt auch im bekleideten Zustand schnell für Außenstehende sichtbar, ob ein BH gut passt: Die sogenannte Vierer-Brust, die entsteht, wenn der Büstenhalter in das weiche Brustgewebe zu sehr einschneidet, ist leider noch immer ein häufiges Bild auf deutschen Straßen.

Wie finde ich die ideale BH Größe?

Den bestmöglich sitzenden BH zu finden, ist nicht immer leicht. Jedoch gibt es Möglichkeiten, die eine sehr gute Hilfestellung bieten. Essentiell ist es dabei, sich in jedem Fall zu vermessen; oder sich nach Möglichkeit sogar vermessen zu lassen. Um die BH-Größe ermitteln zu können, wird an zweierlei Stelle Maß genommen.

Zuerst gilt es den Oberbrustumfang, an der breitesten Stelle der Brust zu messen. Daraufhin wird auch der Unterbrustumfang ermittelt. Hierzu wird das Maßband an der Stelle angesetzt, bei welcher normalerweise der Verschluss des BHs sitzen sollte. Aus dem Verhältnis dieser beiden Maße ergibt sich schließlich eine Größenempfehlung.


Malvorlage Unterwäsche


Beispiel für die Größenmessung

Geht man von einem Unterbrustumfang von 72 Zentimentern aus, ergibt sich als Größenziffer des BHs die 70. Nun kommt es auf den Oberbrustumfang an, welches Körbchen empfohlen wird. Besteht nun ein Oberbrustumfang von 86 Zentimetern, ergibt sich die Körbchengröße C: zusammengesetzt also 70C. Im Internet gibt es sowohl detaillierte Größentabellen als auch interaktive Größenrechner.

Aufgrund dieser Berechnungsgrundlage wird nochmals deutlich: Nicht die Körbchengröße alleine sagt etwas über das Volumen einer Brust aus. Es geht um das Verhältnis von Ober- und Unterbrustumfang.

Generell gilt ein BH als passend, wenn er zum Zeitpunkt des Kaufs auf mittlerer Verschlussposition und bei Einschieben des Zeigefingers angenehm passt. Dass dem Unterbrustumfang ein derart großer Stellenwert eingeräumt wird, hat einen berechtigten Grund: Nur zu oft verlassen sich Käuferinnen auf die BH-Träger: ein großer Fehler! Sitzt der BH unter der Brust nicht richtig und ist zu weit geschnitten, lastet das gesamte Gewicht der Brust alleinig auf den Schultern: Es bilden sich schmerzhafte Einschnittstellen und der Rücken wird belastet.

Konkrete Größentabellen für die richtge BH Größe f
indet ihr zum Beispiel hier

Welche verschiedenen BH-Typen gibt es?

Doch nicht nur die Größe eines BHs ist entscheidend, wenn es auf die Suche nach einem passenden Modell geht. Je nach Wunsch und Bedürfnissen bietet der Markt unzählige verschiedene Versionen dieses Kleidungsstücks.

Während ein Still-BH oder ein Sport-BH vor allem einen funktionellen Mehrwert bietet, bringt ein Push-Up-BH vor allem optischen Mehrwert. Mit dem Neckholder-BH oder einem trägerlosen BH bieten sich auch Modelle, die speziell für besonders geschnittene Kleidung gedacht sind. Für Alltags-Outfits eignen sich in den meisten Fällen T-Shirt-BHs am besten, diese vermeiden Abdrücke, die sich auf der Kleidung abzeichnen.

Darüberhinaus garantieren Soft-BHs ohne Bügel, Minimizer- bzw Maximizer-BHs oder die klassischen Bügel-BHs für die jede Brust einen passenden Schnitt.

Was gibt es außer der richtigen BH Größe zu beachten?

Auch wenn „er“ nun gefunden ist und sitzt wie eine zweite Haut, ist es wichtig, sich von diesem auch mal zu verabschieden. Der Busen braucht immer wieder BH-freie Zeiten, beispielsweise nachts, um gesund und in Form zu bleiben.

Biophilie – Der Mensch und die Natur

Biophilie ist die angeborene menschliche Neigung, eine Verbindung zur Natur und zu lebenden Systemen zu suchen und zu pflegen. Der Begriff Biophilie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus „bios“ (Leben) und „philia“ (Freundschaft oder Liebe) zusammen. 

Biophilie – Mensch und Natur

Diese Vorliebe für Lebendiges äußert sich z.B. in der Freude an Pflanzen, Tieren und natürlichen Landschaften und führt zu positiven Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit von Menschen. Das Verständnis der Biophilie hat wesentliche Auswirkungen auf die Gestaltung von Lebensräumen, Arbeitsumgebungen, Bildungseinrichtungen und städtischen Räumen, wo durch biophiles Design versucht wird, natürliche Elemente zu integrieren und damit das Wohlbefinden von Menschen zu verbessern.  

Biophilie
Biophilie – © Jürgen Fälchle / Adobe Stock

Förderung der Verbindung zur Natur im Alltag

Biophilie stellt die Hypothese auf, dass Menschen eine tief verwurzelte Neigung dazu haben, sich mit der Natur und anderen Formen des Lebens zu verbinden und zu interagieren. Um das natürliche Bestreben des Menschen nach Natur und anderen Lebewesen wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist es wichtig, die Verbindung zur Natur in unserem Alltag aktiv zu fördern. Dies kann durch eine Vielzahl von Maßnahmen erreicht werden, angefangen bei der städtischen Grünplanung bis hin zur Integration von Pflanzen in Büros und Wohnungen. Auch Bildung und regelmäßige Exkursionen in die Natur spielen eine entscheidende Rolle, um das Bewusstsein und die Wertschätzung für die natürliche Umwelt zu steigern.

Eine Möglichkeit, Biophilie im Alltag zu leben, ist das Anlegen eines Gartens oder die Pflege von Zimmerpflanzen, um sich täglich mit lebendigem Grün zu umgeben. Sie können auch Ihre Spaziergänge oder Joggingrouten so wählen, dass sie durch Parks oder natürliche Landschaften führen, um regelmäßigen Kontakt zur Natur zu haben.

Das Einrichten Ihres Arbeitsplatzes mit Blick auf Fenster oder das Aufhängen von Bildern mit Naturmotiven kann helfen, auch während der Arbeit eine Verbindung zur Natur zu spüren. Versuchen Sie, natürliche Materialien wie Holz, Stein oder Wolle in Ihre Wohnräume zu integrieren, da sie sinnliche Erlebnisse und ein natürliches Ambiente schaffen.

Das Öffnen von Fenstern zur Frischluftzirkulation und um natürliche Geräusche wie Vogelgezwitscher hereinzulassen, fördert auch eine biophile Umgebung.

Schließlich kann die bewusste Entscheidung für nachhaltige, naturnahe Produkte und Lebensmittel im Alltag dazu beitragen, eine tiefere Wertschätzung und ein besseres Verständnis für die Natur und ihre Prozesse zu entwickeln.

Biophilie auch mit Blick auf Kleinstlebewesen

Das Bewusstsein für die Bedeutung von Kleinstlebewesen wie Käfern, Fliegen und anderen Insekten kann durch Bildung und Sensibilisierung geweckt werden. Schulprogramme, öffentliche Workshops und Medienkampagnen können helfen, das Wissen über die ökologische Rolle dieser Organismen zu verbreiten. Diese Lebewesen übernehmen essentielle Funktionen in unseren Ökosystemen, wie z.B. die Bestäubung von Pflanzen, die Zersetzung von organischem Material und die Regulation anderer Schädlingspopulationen.


Malvorlagen Insekten mit Raupen, Käfern, Schmetteringen, Bienen und mehr


Wenn es darum geht, Schädlinge aus Häusern zu entfernen und dabei ihr Leben zu schützen, gibt es mehrere ungiftige Ansätze. Einige Beispiele sind der Einsatz von physischen Barrieren, wie Netze und Fliegengitter, die Nutzung von natürlichen Repellents wie bestimmte ätherische Öle oder auch das Aussetzen der Insekten in einem geeigneten Lebensraum außerhalb der Wohnung. Lebendfallen können ebenfalls eine wirksame Lösung sein, um Insekten einzufangen und sie dann freizulassen.

Kleinstlebewesen leben in einer Vielzahl von Habitaten, darunter Wälder, Wiesen, Gewässer und auch urbane Gebiete. Viele Insekten finden in Pflanzenstrukturen, unter Steinen, und im Erdreich passende Lebensräume. Es ist wichtig zu erkennen, dass sie nicht nur lästig oder schädlich sind. Insekten sind entscheidende Bestandteile der Nahrungsketten und tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei. Die Bestäubungsleistung ist für die Produktion von Nahrungsmitteln zentral und viele Arten helfen bei der natürlichen Schädlingsbekämpfung.

Biophiles Design in Architektur und Städteplanung

Biophiles Design ist ein Ansatz in der Architektur und Städteplanung, der den menschlichen Bedarf an einer Verbindung zur Natur anerkennt und darauf abzielt, diese Verbindung durch bewusste Gestaltung und Planung zu stärken. Hier sind einige Schlüsselstrategien, wie biophiles Design integriert werden kann:

  • Natürliches Licht: Die Verwendung von Tageslicht in Gebäuden kann das Wohlbefinden und die Gesundheit der Nutzer verbessern. Große Fenster, Lichtschächte, und das durchdachte Platzieren von Gebäuden auf dem Grundstück, um Sonne zu maximieren, sind Beispiele für die Integration von natürlichem Licht.
  • Natürliche Materialien: Die Verwendung von Holz, Stein, und anderen natürlichen Materialien im Innen- und Außenbereich von Gebäuden schafft eine natürliche Atmosphäre und fördert eine Verbindung zur Natur.
  • Pflanzen und Grünflächen: Die Einbindung von Pflanzen in Innenräumen, begrünte Dächer und Wände, sowie die Gestaltung von Parks und Gärten erhöht die Präsenz von Natur im städtischen Raum.
  • Wasser-Features: Brunnen, Teiche, oder Wasserspiele können in städtische Umgebungen integriert werden, um eine sensorische Verbindung zur Natur herzustellen, die durch das Sehen und Hören von Wasser verstärkt wird.
  • Naturnahe Farben und Muster: Farbschemata und Dekorationselemente, die natürlichen Mustern wie Blättern, Zweigen oder Landschaftsformen nachempfunden sind, stimulieren eine subtile Verbindung zur Natur.
  • Blick auf die Natur: Die Planung von Gebäuden und Stadtteilen mit Blick auf Parks, Gärten oder natürliche Landschaften bietet Bewohnern und Nutzern die Möglichkeit, eine visuelle Verbindung zur Natur aufzubauen.
  • Biodiversität: Das Fördern von Biodiversität durch vielfältige Pflanzungen und die Schaffung von Lebensräumen für Tiere wie Vögel, Bienen und Kleintiere kann ein integraler Bestandteil biophilen Designs sein.
  • Nachempfindung natürlicher Systeme: Durch die Nachbildung natürlicher ökologischer Prozesse, wie dem Wasserkreislauf oder natürlicher Zyklen, können Grünflächen selbstregulierend und nachhaltig gestaltet werden.
  • Raumerlebnis: Die Gestaltung von Räumen, die Übergänge zwischen drinnen und draußen fließend gestalten, beispielsweise durch Innenhöfe und atriumartige Strukturen, erweitert die Wahrnehmung des natürlichen Raums.
  • Wegführung und Erlebnis: Wege und Pfade können so gestaltet werden, dass sie natürliche Landformen nachbilden und Spaziergänge zu sinnlichen Erfahrungen machen, anstatt nur von einem Punkt zum anderen zu führen.

Indem Architekten und Stadtplaner diese Prinzipien anwenden, schaffen sie Umgebungen, die nicht nur ästhetisch, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig sind, sondern die auch das menschliche Wohlbefinden durch einen tieferen Kontakt mit der natürlichen Welt fördern. Biophiles Design ist ein multidisziplinärer Ansatz, der Erkenntnisse aus Psychologie, Biologie, Architektur und Ökologie miteinander vereint, um die Beziehung zwischen menschlichen Nutzern und ihrer gebauten Umwelt neu zu denken.


Um die Biophilie zu kultivieren und das Gleichgewicht mit der Natur zu fördern, bedarf es einer konzertierten Anstrengung auf individueller, gemeinschaftlicher und globaler Ebene. Bildungsinitiativen, nachhaltige Praktiken und der Schutz natürlicher Lebensräume sind wesentliche Strategien, um die Verbindung zur Natur zu stärken und das feine Gleichgewicht unserer Ökosysteme zu wahren.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner