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Redewendung Ein Brett vor dem Kopf haben

Das Sprichwort „ein Brett vor dem Kopf haben“ wird verwendet, um die Unfähigkeit einer Person zu beschreiben, etwas Offensichtliches zu erkennen oder zu verstehen. Es deutet auf eine gewisse geistige Blockade oder Einschränkung hin, die es jemandem unmöglich macht, klare Einsichten oder rationale Schlüsse zu ziehen. 

Wann verwendet man die Redewendung „ein Brett vor dem Kopf haben“?

Die Verwendung dieser Redewendung impliziert typischerweise, dass die betroffene Person vorübergehend den Überblick oder den Durchblick verloren hat. Wie kann man die Redewendung verwenden?

Redewendung Ein Brett vor dem Kopf haben
Redewendung Ein Brett vor dem Kopf haben

Im Arbeitsalltag zum Beispiel mit „Ich habe es ihm dreimal erklärt, aber er versteht immer noch nicht, wie das neue System funktioniert. Es ist, als hätte er ein Brett vor dem Kopf!“

Oder im alltäglichen Gespräch „Warum siehst du das Offensichtliche nicht? Du verhältst dich, als hättest du ein Brett vor dem Kopf.“ Gerne auch im akademischen Kontext: „Obwohl die Lösung einfach war, konnte die Schülerin sie nicht erfassen. Es schien, als hätte sie ein Brett vor dem Kopf.“

Hat das Sprichwort automatisch einen Beleidigungscharakter

Das Sprichwort „ein Brett vor dem Kopf haben“ kann tatsächlich als beleidigend aufgefasst werden, da es impliziert, dass die betroffene Person unfähig ist, eine klare und offensichtliche Erkenntnis zu gewinnen. Je nach Kontext, Tonfall und Beziehung zwischen den Gesprächspartnern kann die Aussage als herabwürdigend empfunden werden, da sie einen Mangel an Intelligenz oder Auffassungsvermögen andeutet.

Ursprung der Redewendung „ein Brett vor dem Kopf haben“

Der Ursprung der Redewendung „ein Brett vor dem Kopf haben“ lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen, wo bei bestimmten Tätigkeiten ein Brett vor das Gesicht eines Zugtieres gespannt wurde, um das Tier vor äußeren Einflüssen abzuschirmen und es zu fokussieren. Diese Metapher wurde später auf Menschen übertragen und bezieht sich heute auf jemanden, der durch eine geistige Barriere blockiert ist.

Andere Sprachen

Es gibt ähnliche Redewendungen in anderen Sprachen. Die englische Sprache kennt den Ausdruck „To be blind as a bat“ (so blind wie eine Fledermaus sein). Im Fränzösischen kann man sagen „Avoir des œillères“ (Scheuklappen tragen) oder „Ne pas voir plus loin que le bout de son nez“ (nicht weiter als bis zur Nasenspitze sehen). Auch die spanische Sprache kennt ähnliche Ausdrücke wie „No ver más allá de sus narices“ (nicht über seine Nase hinaussehen) oder „Tener una venda en los ojos“ (einen Verband auf den Augen haben). Wobei bei diesen Beispielen die historische Ableitung oft eine andere ist. 


Das Sprichwort „ein Brett vor dem Kopf haben“ beschreibt also bildhaft eine momentane intellektuelle Unklarheit oder Denkblockade. Während die Wendung treffend sein kann, sollte ihr Gebrauch mit Bedacht erfolgen, um Missverständnisse oder beleidigende Interpretationen zu vermeiden. Sie ist tief in der deutschen Sprache verwurzelt und findet in zahlreichen anderen Sprachen ihre Entsprechungen, was ihre Universalität und Verständlichkeit unterstreicht.

Ist Ihr Garten bienenfreundlich oder nicht?

Bienenfreundliche Pflanzen sind Pflanzenarten, die in besonderem Maße zur Ernährung von Bienen und anderen bestäubenden Insekten beitragen. Diese Pflanzen bieten Pollen und Nektar und fördern somit die Biodiversität und das Überleben der Bienenpopulationen. 

Bienenfreundlich – Worauf soll ich bei Blüten achten?

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei bienenfreundlichen Pflanzen ist ihre Wirkung auf die Umwelt.

Blumen und Blüten - aber bitte bienenfreundlich
Blumen und Blüten – aber bitte bienenfreundlich – © Dan Race / Adobe Stock

Durch die Anziehung von Bienen und anderen bestäubenden Insekten tragen sie zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei, was wiederum die Artenvielfalt und den Fortbestand der Ökosysteme unterstützt. Somit spielen bienenfreundliche Pflanzen eine entscheidende Rolle im Erhalt der natürlichen Lebensräume und tragen somit zum Schutz der Umwelt bei.

Offene vs. geschlossene Blüten

Ein entscheidendes Kriterium für die Eignung einer Pflanze als bienenfreundlich ist die Art ihrer Blüten. Offenblütige Pflanzen, wie beispielsweise Margeriten und Lavendel, besitzen leicht zugänglichen Pollen und Nektar. Bienen können diese Pflanzen mühelos anfliegen, was den Bestäubungsprozess erleichtert.

Im Gegensatz dazu stehen Pflanzen mit geschlossenen Blüten. Viele Rosenarten sind ein klassisches Beispiel für Pflanzen mit geschlossenen Blüten. Diese bieten Insekten eingeschränkten oder keinen Zugang zu ihren Nektarquellen.

Geschlossene Blüten sind oft gefüllt und haben zahlreiche Blütenblätter, die den Eingang zum Inneren der Blüte blockieren. Es ist daher besonders wichtig, bei der Auswahl von Pflanzen für den eigenen Garten darauf zu achten, offene Blüten zu bevorzugen, um Bienen und anderen bestäubenden Insekten den Zugang zu Pollen und Nektar zu erleichtern.


Malvorlagen Bienen


Warum geschlossene Blüten insektenunfreundlich sind

Geschlossene Blüten sind insektenunfreundlich, weil sie den Zugang zu Nektar und Pollen stark einschränken. Bienen und andere Bestäuber müssen viel Energie aufwenden, um an die Nahrungsquelle zu gelangen – wenn ihnen dies überhaupt gelingt. Dies reduziert die Effizienz ihrer Nahrungssuche und kann sich negativ auf das Insektenwohl auswirken.

Trotz ihrer insektenunfreundlichen Struktur haben geschlossene Blüten einen spezifischen Zweck, wenn sie geschickt integriert werden. Sie bieten erhöhten Schutz vor Umwelteinflüssen, wie Regen oder starkem Wind, und vermeiden den Verlust von Pollen.

Durch das gezielte Anlocken von Bienen in andere Bereiche des Gartens können geschlossene Blüten letztendlich einen indirekten Beitrag zur Bestäubung leisten. Auch wenn sie eben selbst nicht so leicht zugänglich sind, können sie dazu beitragen, dass Bienen die umliegenden offenen Blüten bestäuben und so zur Vermehrung der Pflanzen beitragen.

Hauptsächlich sollten aber offene Blüten im Garten bevorzugt werden, denn Bienen müssen schon oft und viel fliegen um Honig herstellen zu können, da muss man den fleißigen Helfern die Wege nicht noch unnötig verlängern.

Die Förderung bienenfreundlicher Pflanzen in Gärten ist essentiell für die Unterstützung von Bestäubern und die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Offenblütige Pflanzen sind hierbei von besonderer Bedeutung, da sie Bienen und anderen Insekten einfachen Zugang zu Nektar und Pollen gewähren.

Geschlossene Blüten mögen zwar ästhetisch ansprechend sein und Vorteil in der Pflanzenzucht bieten, sind jedoch nicht förderlich für Insekten und deren Bestäubungsaktivitäten. Ein gut durchdachter Garten sollte daher eine Vielzahl von offenblütigen Pflanzen umfassen, um eine nachhaltige Unterstützung der Bienenpopulationen zu gewährleisten.

Das etwas merkwürdige Wahlsystem der USA

30Es wird sich in Europa immer wieder  die Frage gestellt, wie es möglich sein kann, tatsächlich US-Präsident, der Mann mit dem Ruf der mächtigste Mann der Welt zu sein, zu werden, obwohl man nicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Bevölkerung aufweisen kann. 

Das Wahlsystem der USA

Diese Tatsache mag für Menschen mit unserer europäischen Auffassung von Demokratie eher schwierig nachzuvollziehen sein, dennoch hat sich im November 2016 erneut unter Beweis gestellt, dass dies in den USA sogar sehr deutlich Realität sein kann. Doch was steckt konkret dahinter, wie kam das US-amerikanische Wahlsystem zu Stande und wie funktioniert dieses im Allgemeinen?

Vorwahl und Wahlmänner – wie läuft eine Wahl zum US-Präsidenten ab?

Bevor der Einzug eines neuen Präsidenten ins Weiße Haus erfolgen kann, ist ein langer und komplizierter Weg zu bestreiten.

Das Wahlsystem der USA
Das Wahlsystem der USA – © goodluz / Adobe Stock

Weil man als Laie bzw. Nicht-Amerikaner zumeist Schwierigkeiten damit hat, den Durchblick beim Wahlsystem der USA zu behalten, ist es logisch, sich sämtliche Schritte nach und nach vor Augen zu führen:

Um den Prozess in Richtung Wahl einzuleiten, müssen mal die Kandidaten feststehen, zwischen denen man in späterer Folge wählen kann. Doch wie werden die Kandidaten ausgewählt? Um sich als Kandidat überhaupt aufstellen zu lassen, müssen sie die drei Kriterien zum Antritt zur US-Wahl erfüllen: Die Kandidaten müssen gebürtige US-Amerikaner sein, beim Antritt zur Wahl zumindest ihr 35. Lebensjahr erreicht haben und seit mindestens 14 Jahren vor Wahlantritt durchgehend in den USA wohnhaft gewesen sein.

Haben sich genügend Kandidaten gefunden, welche diese Voraussetzungen erfüllen, müssen aus jenen die konkreten, geeignetsten Kandidaten herausgefiltert werden. Dies geschieht durch die Vorwahl: Hierbei werden die möglichen Kandidaten der verschiedenen Parteien (traditionell also der Demokraten und der Republikaner) nominiert.


Kostenlose Landkarte der USA mit Bundesstaaten


Die Vorwahlen finden im ersten Halbjahr des Wahljahres statt, wobei in diesem Zeitraum Delegierte der jeweiligen antretenden Parteien für jeden Bundesstaat gewählt werden, welche wiederum mit Mehrheitsentscheidung den schlussendlichen Präsidentschaftskandidaten für ihre Partei festlegen.

Aus den Vorwahlen ist einigen bestimmt der „Super Tuesday“ ein Begriff – dieser findet zumeist gegen März des Vorwahlenzeitraumes statt. An diesem Tag werden die meisten Vorwahlen abgehalten, somit auch mehr Delegiertenstimmen als an jedem anderen Vorwahltag gesammelt werden. Meistens ist der Kandidat, welcher am Super Tuesday am meisten heraussticht auch jener, der dann wirklich für die jeweilige Partei als Kandidat ins Rennen geschickt wird.

Der erste Schritt in Richtung der tatsächlichen Präsidentschaftswahl ist jener, dass sich die Menschen der wahlberechtigten Bevölkerung in ein Register eintragen lassen müssen, um überhaupt ihre Stimme abgeben zu können wenn die Wahl ansteht. Damit ist es aber noch nicht richtig erklärt: Das Wahlrecht ist nämlich in den USA von Bundesstaat zu Bundesstaat nicht einheitlich geregelt.

04In gewissen Bundesstaaten müssen die Stimmen per Briefwahl abgegeben werden, in anderen wiederum gibt es das schon erwähnte Register, manche wollen Briefwahlen verbieten. Hat ein Bürger allerdings vergessen sich rechtzeitig in dieses eintragen zu lassen, kann er trotzdem seine Stimme abgeben. Ob diese dann für gültig befunden wird, steht erst nach der Wahl fest. Ein wenig undurchsichtig das Ganze, aber dies ist der Wahlablauf aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger.

Der nächste Schritt im Wahlsystem der USA ist die eigentliche, tatsächliche Präsidentenwahl. Für einen Europäer ist das Wahlverhalten nach Abgabe der Stimme und der Auszählung am selben Abend eigentlich abgeschlossen.

In den USA wird der Präsident aber nicht direkt vom Volk gewählt sondern mittelbar durch das Wahlmännergremium bzw. Wahlkollegium, genannt Electoral College. Die Wahlmänner des Electoral Colleges wählen schlussendlich den neuen Präsidenten. Dies geschieht in geheimer Abstimmung, 41 Tage nach dem offiziellen Wahldatum. Jeder US-Bundesstaat hat eine unterschiedliche Anzahl von Wahlmännern, die ihre Stimme ganz unabhängig vom Willen der Bevölkerung abgeben können. Diese Anzahl variiert nach der Bevölkerungsdichte des jeweiligen Bundesstaates: So hat das große und bevölkerungsreiche Kalifornien stolze 55 Wahlmänner, das einflussreiche New York 29 und die kleineren Bundesstaaten Wyoming oder South Dakota vergleichsweise lediglich 3.

Die Phasen der US-Wahl – wann steht der neue US-Präsident fest?

Kurz gesagt: Das Endergebnis und damit der neue US-Präsident steht fest, sobald einer der beiden Kandidaten die Mehrheit von zumindest 270 Wahlmännerstimmen bekommt. Das Electoral College ergibt sich aus der Abstimmung der US-Bürger und besteht aus insgesamt 538 Wahlmännern der Bundesstaaten. Die geheime Abstimmung der Wahlmänner wird als Bestandteil vom Wahlsystem der USA Anfang Jänner vom Kongress ausgezählt. Das Ergebnis ist gültig, sobald einer der Kandidaten die absolute Mehrheit (der Stimmen der Wahlmänner, nicht der Stimmen des Volkes bzw. der Bürgerinnen und Bürger) erreicht hat. Diese Auszählung der Wahlmännerstimmen ist das bindende Ergebnis.

Wenn der Präsident bzw. die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika feststeht, werden die Vorbereitung zur Vereidigung eingeleitet. Bei der Vereidigung, also der Amtseinführung, wird vom gewählten Präsidenten im Kapitol der Hauptstadt Washington D.C. der Amtseid abgelegt und auch feierlich die Rede zum Amtsantritt gehalten.


Liste aller US-Präsidenten


Bei diesem Eid wird folgender Wortlaut geschworen: „Ich, (Name des neuen Präsidenten), schwöre feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten getreulich ausführen und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften wahren, schützen und verteidigen werde.“ Nach diesem Schwur auf die Verfassung hält der Präsident eine Rede, in welcher er für gewöhnlich seine Ziele und Motivation für die Anliegen des Volkes nochmals unterstreicht. Danach findet eine Parade statt und es beginnt ein feierlicher Festakt zu Ehren des neuen Präsidenten.

Historische Details – warum ist das Wahlsystem der USA so wie es ist?

In den USA basieren einige Prinzipien und Vorgehensweisen im Rahmen der Präsidentschaftswahl auf historische Ereignisse und Festlegungen. So ist die Verfassung der schwerwiegendste und bedeutendste Grundbaustein für alle repräsentativen Entscheidungen.

Die am 17. September 1787 trat die Verfassung in Kraft, seither legt diese die Grundordnung für Politik und Recht fest. Die Artikel der Verfassung beschreiben somit sämtliche relevanten Fakten über die Staatsorgane Legislative, Judikative und eben Exekutive. Der Präsident ist das Organ der Exekutive, dieses ist im Artikel 2 der Urverfassung ausführlich dargestellt. Die Voraussetzungen zur Kandidatur zum Amt als Staatsoberhaupt der USA, die Amtszeit von vier Jahren, das Zwei-Stufen-Wahlsystem inklusive der Regelung zum Vorgehen der Wahlmänner der Bundesstaaten – all diese Anordnungen sind schon in der Verfassung geregelt worden.

Seit dem Jahr 1845 finden Wahlen stets am Dienstag nach dem ersten Montag im Monat November statt und seit dem Jahr 1951 besteht durch den 22. Zusatzartikel zur Verfassung die Möglichkeit zur Wiederwahl.

Weiterführende Informationen zum Wahlsystem der USA finden Sie beispielsweise bei der Landeszentrale für politische Bildung.


Auch konstruktive Kritik nehmen wir gerne entgegen – wir möchten uns schließlich immer weiter verbessern.  

Naturkosmetik – Schönheit aus der Natur

Schönheit aus der Natur wird mit natürlichen Inhaltsstoffen in Form von Naturkosmetik hergestellt. Diese sorgen nicht nur für ein Wohlgefühl, sondern sie sind auch durch die verwendeten Inhaltsstoffe unbedenklich. Der Wunsch nach einem ökologischen, nachhaltigen und gesunden Lebensstil wird immer größer, daher werden Naturkosmetika auch immer aktueller und beliebter.

Woran erkennt man Naturkosmetik?

Per Gesetz ist Naturkosmetik nicht definiert und es gibt daher auch kein einheitliches Qualitätssiegel. Es gibt eine Menge erfundener Bio-Gütesiegel von der Industrie, die beim Kauf in die Irre führen.

Naturkosmetik - Schönheit aus der Natur
Naturkosmetik – Schönheit aus der Natur

Mit der Zeit entstanden dennoch einige vertrauenswürdige Siegel. Diese Produkte sind dann vom Anbau der Rohstoffe bis zur Verarbeitung Bioprodukte. Daher kann man Naturkosmetik erst einmal am Siegel erkennen. Aber leider gibt es nicht nur ein Siegel. Das macht es etwas schwieriger.

Sie können aber davon ausgehen, dass alle verwendeten Substanzen von Produkten mit Siegel aus der Natur stammen. Fette, Wachse, Öle, Farb- und Duftstoffe dürfen nur aus mineralischen, pflanzlichen und mit wenigen Ausnahmen aus tierischen Rohstoffen hergestellt werden. Tabu sind Paraffine, Silikone, Tierversuche und radioaktive Bestrahlung.

Schönheit aus der Natur scheint gesünder

In normaler Kosmetik befinden sich hormonell wirksame Stoffe, die Nebenwirkungen und sogar Krankheiten auslösen können. In der zugelassenen Dosierung sind diese Stoffe unbedenklich. Doch Kritiker sagen, dass man nicht weiß, wie die Substanzen mit anderen verwendeten Produkten reagieren. In Naturkosmetika sind diese umstrittenen Stoffe verboten. Doch selbst Naturkosmetika haben teilweise ätherische Öle, die Allergien auslösen können. Keiner kann daher bestimm beweisen, ob Naturkosmetik oder normale Kosmetik besser ist.

Verschiedene Produkte der Naturkosmetik

In der Naturkosmetik gibt es alle Produkte, die man kennt und auch braucht. Dazu gehören Gesichts- und Augenpflege, Haarpflege, Make Up und Lippenstift, Körperreinigung, Seife, Handcreme, Sonnenpflege und noch vieles mehr.

Sanfte Pflege

Gerade unsere Haut benötigt einen vorsichtigen Umgang und eine sanfte Pflege. Sie ist täglich den schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die Haut nimmt alle Stoffe auf und transportiert sie ins Innere des Körpers. Kosmetikartikel enthalten Chemikalien, die der Haut schaden können. Naturkosmetik hingegen unterstützt und vitalisiert unsere Haut und macht sie schön und glatt.  Verwöhnen Sie sich selbst mit Schönheit aus der Natur. Sehr beliebt sind Naturkosmetika als Geschenk und etwas ganz Besonderes.

Nachteile der Naturkosmetik

Im Naturkosmetiksortiment werden Sie fast keine langhaftende oder wasserfeste Wimperntusche finden. Auch Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor über 20 oder knallige Lippenstifte werden Sie vergebens suchen. Duschgele und Shampoos schäumen kaum und Haarsprays lassen sich nicht so fein verteilen. Silikone und Puder halten auch manchmal schlechter. Auch natürliche Haarfärbemittel haben Nachteile, graue Haare verschwinden nicht vollständig und die Haare heller färben ist kaum möglich.

Natürliche Pflege von Kopf bis Fuß

Immer mehr Verbraucher wollen eine natürliche Pflege und greifen zu Bio-Kosmetik-Produkten. Unsere Haut liebt es sanft gepflegt zu werden und das möglichst von natürlichen Rohstoffen. Mittlerweile bieten viele Firmen natürliche Kosmetik an und der Trend geht verstärkt weiter.

Natürliche Pflege mit Kokosöl

Kokosöl ist reichhaltig und spendet viel Feuchtigkeit. Für die Haarpflege ist das sehr gut geeignet. Als natürliche Haarkur kann es im geschmolzenen Zustand auf die Haare aufgetragen werden. Um es zu schmelzen kann man es mit den Händen gegeneinander reiben. Am besten sollte man das Kokosöl einige Stunden in den Haaren einwirken lassen. Je länger die Einwirkungszeit ist, desto besser ist hinterher der Pflegeeffekt.

Nach dem Einwirken muss das Haar sehr gründlich ausgewaschen werden, damit es sich nicht mehr ölig anfühlt. Natürlich glänzendes und lockeres Haar wird das Ergebnis sein. Die feuchtigkeitsspendende Eigenschaft kann aber nicht nur für die Haare genutzt werden, auch die Haut profitiert davon. Für die Pflege sind antibakterielle Eigenschaften bekannt und geschätzt. Das Kokosöl kann für den ganzen Körper genutzt werden. Gesicht, Lippen, Hände, Füße, der ganze Körper wird sich nach der Pflege angenehm weich anfühlen und sehr gut riechen. Körperstellen, die besonders trocken sind, werden schnell wieder weich und zart. Sparsam sollte man mit dem Auftragen des Öls bei fettiger Gesichtshaut sein.

Das Kokosöl ist eine natürliche Pflege von Kopf bis Fuß. Es kann für den ganzen Körper genutzt werden, deshalb ist es auch sehr beliebt. Kokosöl können Sie in Reformhäusern und Drogerien kaufen. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass es frei von Zusätzen ist.

Bodylotion

Die tägliche natürliche Pflege der Haut beginnt meistens mit einer Körperlotion. Bodylotion in der Naturkosmetik hat Inhaltsstoffe wie Sojaöl, Sheabutter und Mandelöl. Die Haut ist durch den pflanzlichen Feuchtigkeitsfaktor für einen langen Zeitraum mit Feuchtigkeit versorgt. Zur intensiven Pflege und für einen optimalen Hautschutz sorgen die Vitamine C und E.

Bodycremes

Bei sehr trockenen Haut sollten Sie besser eine Bodylotion verwenden.
Gegen trockene Haut hat sich auch Bodybutter bewährt. Sie enthält Macadamianusöl, das die Haut pflegt und trockene Stellen mit ausreichend Lipiden versorgt. Durch die Verwendung von den Stoffen der Passionsblume wird der Feuchtigkeitshaushalt der Haut angeregt und die Haut geschützt.

Peeling

Eine unregelmäßige Hautbild benötigt ein regelmäßiges Peeling. Für die natürliche Pflege verwendet man Produkte mit unterschiedlichen Algen, Komplexe aus Meerwasser-Mineralien und pflanzliche Glyzerin zur Feuchtigkeitsregulation.

Die natürliche Pflege wird immer beliebter. Sie ist für den Körper und für die Haut ein Jungbrunnen.

Rezepte: Naturkosmetik für zu Hause

Naturkosmetik kann man nicht nur fertig kaufen. Naturkosmetik kann jeder auch ganz einfach zu Hause selber machen. Bei selbst gemachter Naturkosmetik kann man ganz sicher sein, dass die verwendeten Inhaltsstoffe wirklich natürlich sind und das keine Chemie enthalten ist.

Rezepte für Naturkosmetik Gesichtspflege

Eine Gesichtsmaske kann man ganz leicht und schnell aus Quark und etwas Honig machen. Auch gut geeignet für eine strapazierte Gesichtshaut ist Heilerde. Diese stellt man aus einer ganz speziellen Erde her. Diese Erde ist gereinigt, getrocknet und wird mit Öl und Wasser verdünnt.

Zu Hause kann man einfach 1 bis 2 Esslöffel Heilerde mit Wasser verrühren, bis ein streichfähiger Brei entsteht. Die Erde wird gleichmässig auf das Gesicht verteilt und beseitigt so Unreinheiten und Schmutz aus der Haut.

Nach einer Einwirkest können Sie die Gesichtsmaske abrubbeln und haben so noch einen intensiven Peelingeffekt. Wenn Sie eine sehr empfindlichere Haut haben, dann können Sie die Gesichtsmaske auch mit warmen Wasser abwaschen. Für die Pflege nach der Gesichtsmaske, können Sie ein reichhaltiges Jojoba- oder Mandelöl verwenden. Ihre Haut wird sich wunderbar weich anfühlen.

Körperpeeling schnell gemacht

Für ein Körperpeeling brauchen Sie nicht viele Zutaten. Nehmen Sie drei Esslöffel abgekühlten Kaffee, drei Esslöffel Mandelöl, Leinöl oder Olivenöl und verrühren Sie diese Masse zu einem Brei. Nun reibt man die gewünschten Körperstellen in kreisenden, sanften Bewegungen ein. Zum Schluss mit reichlich lauwarmen Wasser abwaschen.

Pflege für Hände

Gerade die Hände werden sehr beansprucht und leider meistens vernachlässigt. Mit Honigwasser können Sie Ihre rissigen und trockenen Hände verwöhnen. Sie brauchen nur 1 bis 2 Esslöffel Honig in eine Schüssel mit etwas warmen Wasser geben und verrühren. Die Hände 10 Minuten darin baden und sie danach mit klarem Wasser abspülen. Honig ist ein Naturprodukt und pflegt durch wertvolle Inhaltsstoffe und wirkt dabei noch desinfizierend.

Rezept für Naturkosmetik Wellnessbad

Ein Wellnessbad ist nicht nur sehr entspannend, es ist auch sehr pflegend. Mit nur wenigen Zutaten können Sie sich ein Wellnessbad zu Hause zubereiten. Für das Wellnessbad gibt man zu dem Badewasser eine Tasse Buttermilch, etwas Olivenöl und 1 bis 2 Eßlöffel Honig. Für einen tollen Duft kann man zusätzlich ein paar Tropfen Rosenwasser hinzufügen. Ihre Haut wird es Ihnen danken.

Fußbad

Ihre Füße brauchen auch oder aber gerade, eine ausreichende Pflege.

Nehmen Sie eine Schüssel mit ein paar Rosmarin Zweigen und übergießen Sie diese mit kochend heißem Wasser. Lassen Sie es solange ziehen, bis die Temperatur für die Füße optimal ist. Nach dem Fußbad sollten Sie Ihre Füße noch mit einer reichhaltigen Creme einmassieren.

Rezepte für Naturkosmetik sind leicht und schnell nachzumachen. Man braucht nur einige wenige Zutaten, die man meisten zu Hause hat. Ausprobieren lohnt sich wirklich.

Gesunde Kosmetik selber machen

Gesunde Kosmetik selber machen ist beliebt und wird immer mehr geschätzt. Viele haben Probleme mit Pflegeprodukte aus der Industrie, denn sie können Hautausschlag und trockene Haut verursachen.

Vorteile von gesunder Kosmetik

Wenn Sie Kosmetik selber machen wollen, dann bestimmen Sie selber, welche Stoffe Sie verwenden.  Gesunde Kosmetik selber zu machen ist preisgünstiger als gekaufte Produkte. Selbst gemachte Kosmetik ist außerdem umweltfreundlich.

Die Inhaltsstoffe der meisten Rezepte bestehen aus biologischem Anbau, wie zum Beispiel Kräuter, Früchte und Öle. Tägliche Pflegeprodukte wie Cremes, Seifen oder Shampoos sind schnell und einfach selbst angerührt. Man kann natürlich keine Spezialprodukte wie eine Anti-Falten-Creme selber zu Hause herstellen, dafür aber mit nur wenigen Handgriffen eine Gesichtscreme. Diese spendet reichlich Feuchtigkeit und Fett und hat als Gesichtsmaske einen pflegenden Effekt.

Warum sollte man gesunde Kosmetik verwenden?

Jede Mutter, die möchte, dass ihre Familie gesund lebt, achtet beim Einkauf auf natürliche und gesunde Zutaten. Auch bei Kosmetika geht der Trend immer mehr zum selber machen. Doch dort ist es genauso wichtig. Die Haut nimmt die Stoffe auf und führt sie unserem Organismus zu, egal ob es pflegende oder schädliche Inhaltsstoffe sind. Problematisch sind normale Kosmetik Produkte besonders für Menschen mit empfindlicher Haut.

Die Suche nach der passenden Pflege ist aufwendig. Die meisten Produkte verschlimmern oft das Problem, anstatt es besser zu machen.
Um das ideale Produkt für sich zu finden, kann man es am besten selber machen. Um gesunde Kosmetik selber machen zu können, benötigt man nur wenige Zutaten. Manche Zutaten finden man sogar schon bei sich zu Hause.

Kosmetik die man selber machen kann

Es gibt viele Produkte die man selber machen kann. Man kann zum Beispiel Kosmetik wie Hautcreme, Lotion, Körperbutter, Salbe, Gesichtspflege, Sonnenschutz, Lippenbalsam, Hautpflege, Babypflege und noch vieles mehr selber machen. Selbst Feuchttücher für Kleinkinder oder zum Abschminken kann man selber herstellen. Die selbst hergestellten sind voll mit pflegenden Inhaltsstoffen, es ist gesund, ökologisch und sogar noch preiswerter.

Gesunde Kosmetik selber machen heißt, viele Vorteile nutzen. Ein Vorteil ist, dass man genau weiß, welche Inhaltsstoffe in dem Produkt sind. Auch ist es viel preisgünstiger als gekaufte Produkte.

Naturkosmetik schützt vor Giftbelastung

Natürliche Kosmetik ist gut für unsere Haut und voll mit guten Inhaltsstoffen, aber warum schützt natürliche Kosmetik vor dem Alter?

In Kosmetikartikeln befinden sich meistens viele giftige Chemikalien. Mit Wasser, Nahrung und über die Kleidung nehmen wir schon genug Schadstoffe auf. Daher sollte man versuchen die Gifte aus Kosmetika zu vermeiden. Um die Giftbelastung des Körper zu reduzieren, kann schon das Umsteigen auf Naturkosmetik helfen.

Die schädlichen Chemikalien werden in den Produkten meistens zur Emulgierung, Konservierung, Aromatisierung und bei Seife zur Steigerung der Desinfektionswirkung verwendet. Es gibt Chemikalien, die im Körper hormonähnliche Wirkungen haben und aus diesem Grund den Hormonhaushalt irritieren und zur gesundheitlichen Beeinträchtigung führen können. Chemikalien können über die Haut in den Organismus gelangen, was im schlimmsten Fall neurologische Verhaltensstörungen, Übergewicht, Krebs und Diabetes begünstigen kann.

Die chemischen Substanzen in der Kosmetik können der Gesundheit schaden. Naturkosmetik unterstützt die pflegende und auch heilende Wirkung. Durch Vitamine kann sie dem Prozess der Hautalterung vorbeugen und verzögern.
Mit Naturkosmetik wird sich nicht nur jeder jünger fühlen, sondern auch jünger aussehen.

Wenn die Haut erschlafft

Wenn die Haut erschlafft, kann das ein Zeichen der Hautalterung sein. Gegen das erschlaffen der Haut gibt es ein einfaches Naturmittel. Dazu muss man Stearin bei kleiner bis mittlerer Hitze schmelzen lassen, Triäthanolamin hinzugeben und für zehn Minuten köcheln lassen. Wenn die Mischung etwas abgekühlt ist, gibt man einige Spritzer Rosenwasser, Glyzerin, Tomatensaft und Zitronensaft dazu und verrührt alles miteinander bis eine Creme entstanden ist.

Falten werden sichtbar

Wenn die ersten Falten sichtbar werden, möchte man natürlich gerne etwas dagegen tun. Um zu verhindert, dass der Alterungsprozess nicht so gravierend einsetzt, können Naturmittel helfen. Bei kleiner bis mittleren Hitze werden Bienenwachs, Lebertran, Mandelöl und Lanolin geschmolzen. Mit einigen Spritzern Rosenöl und Gurkensaft verrühren. Das Ganze nun so lange rühren, bis es erkaltet ist. Nun kommt es für etwa 48 Stunden in den Kühlschrank. Die Creme sollt abends vor dem Schlafengehen aufgetragen werden und über Nacht einziehen. Bereits nach zwei bis drei Wochen werden Sie den unterschied sehen.

Natürliche Kosmetik schützt also die Haut und den Körper vor chemischen Substanzen und hilft wenn, die Haut anfängt zu erschlaffen und Falten sichtbar werden.

Der 17. Juni – ein fast vergessener Feiertag

Ein Funke der Geschichte, gefangen im Zeitgeist der Vergangenheit, erstrahlt jedes Jahr am 17. Juni aufs Neue. Dieser Tag trägt die Erinnerung an einen Wendepunkt der deutschen Geschichte in sich, geprägt von Aufständen und dem Streben nach Einheit.

Die Geschichte des 17. Juni: Von Aufständen zur Einheit

Ein Hauch von Rebellion lag in der Luft, als sich am 17. Juni 1953 die Menschen in der DDR gegen das Regime erhoben. Der Tag markiert einen Wendepunkt in der Geschichte Deutschlands und symbolisiert den Kampf für Freiheit und Einheit.

Der 17. Juni als Tag der Deutschen Einheit
Der 17. Juni als Tag der deutschen Einheit – © luckybusiness / Adobe Stock

Der Aufstand war ein mutiger Schritt hin zu einer besseren Zukunft, ein Zeichen des gemeinsamen Widerstands gegen Unterdrückung und Unfreiheit. Am 17. Juni 1953 fand der Volksaufstand in der DDR statt, der als „17. Juni-Aufstand“ bekannt ist. Die Bevölkerung protestierte gegen die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und forderte politische Freiheit, Demokratie und bessere Lebensbedingungen. Die Demonstrationen begannen in Ost-Berlin und weiteten sich schnell auf andere Städte in der gesamten DDR aus.

Die sowjetischen Truppen wurden eingesetzt, um die Proteste niederzuschlagen, was zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und vielen Opfern führte.

Trotz der brutalen Unterdrückung durch die Regierung und die sowjetischen Truppen stärkte der Aufstand den Widerstand gegen das kommunistische Regime und zeigte die Sehnsucht der Menschen nach Freiheit und Unabhängigkeit.

Die Ereignisse dieses Tages haben die deutsche Identität geprägt und den Weg geebnet für die spätere Wiedervereinigung. Der 17. Juni steht heute als Mahnmal für den Wert von Demokratie und Menschenrechten, erinnert uns daran, dass wir stets wachsam sein müssen gegen jede Form der Tyrannei. In seiner Bedeutung als Gedenktag vereint er Vergangenheit und Zukunft, erinnert an das Leid und die Opfer, aber auch an die Hoffnung auf eine freiere Welt.

Die Entwicklung des Gedenktags: Wie der 17. Juni zum Nationalfeiertag wurde

Ein bedeutender Moment in der deutschen Geschichte ist die Entwicklung des 17. Juni als Nationalfeiertag. Nach den turbulenten Aufständen in der DDR wurde dieser Tag zu einem Symbol für Freiheit und Einheit. Die Bürgerbewegung, die an diesem Tag zusammenkam, war ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands.

Die Anerkennung des 17. Juni als Feiertag war eine bewusste Entscheidung, um an die Opfer des Aufstands zu erinnern und die Bedeutung von Demokratie und Freiheit zu betonen. Durch die Entwicklung des Gedenktags wurde der 17. Juni zu einem Symbol für den Kampf um Freiheit und Demokratie. Die Erinnerung an diesen Tag dient heute als Mahnung und Aufforderung, die Errungenschaften der Einheit zu schätzen und für sie einzutreten.

Der 17. Juni bleibt somit ein wichtiger Tag, der die deutsche Geschichte nachhaltig geprägt hat. Heute wird dieser Tag mit Gedenkveranstaltungen und Feierlichkeiten im ganzen Land begangen, um die historische Bedeutung des 17. Juni lebendig zu halten und die Errungenschaften der deutschen Einheit zu würdigen. Der 17. Juni steht somit nicht nur für vergangene Ereignisse, sondern auch für die Werte, die wir als Gesellschaft hochhalten sollten, um eine gemeinsame Zukunft zu gestalten.

Was für ein Feiertag war der 17. Juni in der Bundesrepublik Deutschland?

Der 17. Juni war ein gesetzlicher Feiertag in der Bundesrepublik Deutschland, der an den Volksaufstand in der DDR im Jahr 1953 erinnert. Dieser Aufstand war eine der größten Protestaktionen gegen die kommunistische Regierung in der DDR und führte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit sowjetischen Truppen. Der 17. Juni wurde als „Tag der deutschen Einheit“ gefeiert, um die Solidarität mit den Menschen in der DDR zu zeigen und die Forderung nach Freiheit und Demokratie zu unterstützen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 verlor der Feiertag seine Bedeutung als nationaler Gedenktag, wird aber immer noch in einigen Bundesländern als Feiertag begangen.

Warum und seit wann feiern wir den 17. Juni nicht mehr als Tag der Deutschen Einheit?

Der 17. Juni war in der Bundesrepublik Deutschland von 1954 bis 1990 als „Tag der Deutschen Einheit“ der Nationalfeiertag. Dieser Tag erinnerte an den Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953, bei dem Arbeiterproteste gegen das SED-Regime und die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen brutal niedergeschlagen wurden.


Malvorlage Tag der Deutschen Einheit


Nachdem die Berliner Mauer am 9. November 1989 fiel und die Wiedervereinigung Deutschlands in greifbare Nähe rückte, wurden Bestrebungen unternommen, einen neuen Nationalfeiertag festzulegen, der die vollendete Wiedervereinigung Deutschlands würdigt. Der offizielle Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland erfolgte am 3. Oktober 1990.

Dieser historische Akt markierte das Ende der deutschen Teilung und die Wiederherstellung eines geeinten Deutschlands. Daher wird seit 1990 der 3. Oktober als „Tag der Deutschen Einheit“ gefeiert und hat den 17. Juni als Nationalfeiertag abgelöst. Der 3. Oktober wurde ausgewählt, um die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands zu feiern und die Bedeutung dieses Ereignisses angemessen zu würdigen.

Weiterführende Informationen zum Aufstand am 17. Juni 1953 findet Ihr zum Beispiel hier: 

Der 17. Juni sollte als Tag der deutschen Einheit nicht vergessen werden, da er an den Volksaufstand in der DDR 1953 erinnert, bei dem mutige Bürger für Freiheit und Demokratie kämpften und somit eine wichtige Rolle in der deutschen Geschichte spielt.

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