Die richtige Schulwahl für ihr Kind zu treffen fällt vielen Eltern schwer. Der Leistungsdruck wird immer größer, andererseits haben viele Haupt- und Realschulen einen schlechten Ruf. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass das Leistungsniveau und die Lernbereitschaft von Zehnjährigen nicht unbedingt aussagekräftig im Hinblick auf die kommenden Jahre ist.
Welche Schulform ist die richtige für Ihr Kind?
In der Pubertät tun sich viele Jugendliche sehr schwer, den schulischen Leistungsanforderungen gerecht zu werden – auch solche, die in der Grundschule fleißig und ehrgeizig waren. Aber müssen Sie als Eltern eine Entscheidung treffen. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der einzelnen Schulformen sowie eine Erläuterung der Kriterien, die Sie bei Ihren Überlegungen berücksichtigen sollten.

– Gymnasien sind vor allem für Kinder geeignet, die schnell und leicht lernen, neue Informationen rasch verarbeiten können und von sich aus motiviert sind, schulische Inhalte zu verinnerlichen.
Von Gymnasiasten wird erwartet, dass sie sich gut selbst organisieren können und sich im Unterricht durch qualifizierte Beiträge einbringen. Der Notendurchschnitt auf dem Halbjahreszeugnis der vierten Klasse sollte nicht schlechter als 2,0 sein, wenn Sie für ihr Kind den Besuch eines Gymnasiums in Betracht ziehen.
– An einer Realschule kann Ihr Kind nach der 10. Klasse einen mittleren Schulanschluss erhalten. Danach besteht die Möglichkeit, eine Lehr oder Ausbildung zu absolvieren oder alternativ die gymnasiale Oberstufe zu besuchen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Ihrem Kind dem Leistungsdruck an einem Gymnasium aussetzen möchten, so ist die Realschule möglicherweise die bessere Wahl für Ihr Kind.