Was ist Politik? Und warum sollte das für mich wichtig sein?

Allgemein wird Politik als Regelung der Angelegenheiten einer Gemeinschaft durch Entscheidungen bezeichnet. Jede Einflussnahme oder Durchsetzung von Zielen und Entscheidungen im privaten oder öffentlichen Bereich kann als Politik bezeichnet werden.

Was ist Politik und warum ist Politik wichtig?

Meist wird der Begriff in unserer Gesellschaft aber auf den öffentlichen Bereich bezogen. Somit ist das öffentliche Leben der Bürger, alle Handlungen zur Führung einer Gemeinschaft sowie Handlungen mit anderen Gemeinschaften als Politik zu bezeichnen.

Was ist Politik eigentlich
Was ist Politik eigentlich? © magele-picture/ Adobe Stock

Generell werden mit Politik Strukturen, Prozesse und Inhalte zur Steuerung eines Staates bezeichnet. Vereinfacht gesagt werden durch die Politik Gesetze und Regeln, welche das gemeinsame Leben ermöglichen, beschlossen.

Die Ordnung, die Freiheit, der Frieden, die Macht, die Konflikte, die Führung und das System eines Staates hängt von der Politik ab. Somit kann gesagt werden, dass die Politik das wichtigste Instrument der Menschen überhaupt ist.

Politiker, welche in unserem Staat unterschiedlichen Parteien angehören besitzen teilweise einen schlechten Ruf, was daran liegt, dass diese nicht nur auf die Bedürfnisse und Wünsche eines Menschen eingehen können, sondern möglichst alle Bedürfnisse und Wünsche mit einbeziehen zu versuchen.

Das klappt allerdings nicht, denn es gibt unterschiedliche Meinungen von vielen Menschen, auf welche nicht alle gleichzeitig eingegangen werden können. Würde ein Politiker in Deutschland auf die Bedürfnisse von nur einem Menschen eingehen, so würde das den Bedürfnissen und Forderungen vieler anderer Menschen widersprechen.

Aus diesem Grund besitzen Politiker meist ein schlechtes Ansehen. Da die Politiker nicht auf die Wünsche von nur einer Person eingehen können, befindet sich Deutschland in einer Demokratie, in welcher Entscheidungen mehrheitlich durch den Bundestag gefällt werden. Die Politiker, welche im Bundestag sitzen, werden von dem Volk gewählt. Deshalb stecken in jeder Partei oder jedem Politiker, ein Teil bestimmter Wünsche und Bedürfnisse eines jeden Bürgers, auf welche aber nie komplett eingegangen werden können.

Das alles bedeutet aber NICHT, dass man bei jeder Entscheidung, die einem selber nicht gefällt, in einer Diktatur lebt! 

Politik ist das wichtigste Instrument eines Staates, denn ohne Politik würde nur Chaos herrschen. Funktioniert das politische System eines Staates nicht, so endet dies in einem Konflikt beziehungsweise in einem Krieg. Auf dem afrikanischen Kontinent brechen zum Beispiel immer wieder Bürgerkriege aus, da das politische System in einigen Ländern nicht funktioniert. Ein gesundes politisches System sorgt für der Gerechte Verteilung von Geld durch Arbeit.

Außerdem sorgt dieses für ausreichend Freiheit und lässt die Meinungen aller Bürger in die Politik einfließen. Es stellt außerdem jedem Bürger die gleichen Chancen zur Bildung zur Verfügung. Ein funktionierendes politisches System nennt sich Demokratie, in welcher sich auch Deutschland befindet.

Die Politik ist also deshalb so wichtig, weil von dieser die Gerechtigkeit aller Menschen eines Staates abhängt. Von der Politik hängt auch die Zukunft einer Gesellschaft beziehungsweise einer Gemeinschaft ab. In einem demokratischen System wird die Stimme des Volkes einbezogen und somit fühlen sich die meisten Menschen gerecht behandelt.

In einer Diktatur zum Beispiel trifft nur eine Person alle wichtigen Entscheidungen bezüglich der Bildung, der Gerechtigkeit, des Friedens und der Ordnung einer Gemeinschaft. Dies ist allerdings nicht möglich und scheitert früher oder später, da eine Person nicht gleichzeitig auf alle Forderungen aller Menschen eingehen kann. Da jede Person einen Teil der Gesellschaft ausmacht und somit anhängig von dieser ist, betrifft Politik jede Person und ist somit für jede Person wichtig.


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Das Wahlsystem der USA – Wissen

Es wird sich in Europa immer wieder  die Frage gestellt, wie es möglich sein kann, tatsächlich US-Präsident, der Mann mit dem Ruf der mächtigste Mann der Welt zu sein, zu werden, obwohl man nicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Bevölkerung aufweisen kann.

Das Wahlsystem der USA

Diese Tatsache mag für Menschen mit unserer europäischen Auffassung von Demokratie eher schwierig nachzuvollziehen sein, dennoch hat sich im November 2016 erneut unter Beweis gestellt, dass dies in den USA sogar sehr deutlich Realität sein kann. Doch was steckt konkret dahinter, wie kam das US-amerikanische Wahlsystem zu Stande und wie funktioniert dieses im Allgemeinen?

Das Wahlsystem der USA
Das Wahlsystem der USA – © goodluz / Adobe Stock

Vorwahl und Wahlmänner – wie läuft eine Wahl zum US-Präsidenten ab?

Bevor der Einzug eines neuen Präsidenten ins Weiße Haus erfolgen kann, ist ein langer und komplizierter Weg zu bestreiten. Weil man als Laie bzw. Nicht-Amerikaner zumeist Schwierigkeiten damit hat, den Durchblick beim Wahlsystem der USA zu behalten, ist es logisch, sich sämtliche Schritte nach und nach vor Augen zu führen:

Um den Prozess in Richtung Wahl einzuleiten, müssen mal die Kandidaten feststehen, zwischen denen man in späterer Folge wählen kann. Doch wie werden die Kandidaten ausgewählt? Um sich als Kandidat überhaupt aufstellen zu lassen, müssen sie die drei Kriterien zum Antritt zur US-Wahl erfüllen: Die Kandidaten müssen gebürtige US-Amerikaner sein, beim Antritt zur Wahl zumindest ihr 35. Lebensjahr erreicht haben und seit mindestens 14 Jahren vor Wahlantritt durchgehend in den USA wohnhaft gewesen sein.

Haben sich genügend Kandidaten gefunden, welche diese Voraussetzungen erfüllen, müssen aus jenen die konkreten, geeignetsten Kandidaten herausgefiltert werden. Dies geschieht durch die Vorwahl: Hierbei werden die möglichen Kandidaten der verschiedenen Parteien (traditionell also der Demokraten und der Republikaner) nominiert.

Die Vorwahlen finden im ersten Halbjahr des Wahljahres statt, wobei in diesem Zeitraum Delegierte der jeweiligen antretenden Parteien für jeden Bundesstaat gewählt werden, welche wiederum mit Mehrheitsentscheidung den schlussendlichen Präsidentschaftskandidaten für ihre Partei festlegen.

Aus den Vorwahlen ist einigen bestimmt der „Super Tuesday“ ein Begriff – dieser findet zumeist gegen März des Vorwahlenzeitraumes statt. An diesem Tag werden die meisten Vorwahlen abgehalten, somit auch mehr Delegiertenstimmen als an jedem anderen Vorwahltag gesammelt werden. Meistens ist der Kandidat, welcher am Super Tuesday am meisten heraussticht auch jener, der dann wirklich für die jeweilige Partei als Kandidat ins Rennen geschickt wird.

Der erste Schritt in Richtung der tatsächlichen Präsidentschaftswahl ist jener, dass sich die Menschen der wahlberechtigten Bevölkerung in ein Register eintragen lassen müssen, um überhaupt ihre Stimme abgeben zu können wenn die Wahl ansteht. Damit ist es aber noch nicht richtig erklärt: Das Wahlrecht ist nämlich in den USA von Bundesstaat zu Bundesstaat nicht einheitlich geregelt. In gewissen Bundesstaaten müssen die Stimmen per Briefwahl abgegeben werden, in anderen wiederum gibt es das schon erwähnte Register. Hat ein Bürger allerdings vergessen sich rechtzeitig in dieses eintragen zu lassen, kann er trotzdem seine Stimme abgeben. Ob diese dann für gültig befunden wird, steht erst nach der Wahl fest. Ein wenig undurchsichtig das Ganze, aber dies ist der Wahlablauf aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger.

Der nächste Schritt ist die eigentliche, tatsächliche Präsidentenwahl. Für einen Europäer ist das Wahlverhalten nach Abgabe der Stimme und der Auszählung am selben Abend eigentlich abgeschlossen.

In den USA wird der Präsident aber nicht direkt vom Volk gewählt sondern mittelbar durch das Wahlmännergremium bzw. Wahlkollegium, genannt Electoral College. Die Wahlmänner des Electoral Colleges wählen schlussendlich den neuen Präsidenten. Dies geschieht in geheimer Abstimmung, 41 Tage nach dem offiziellen Wahldatum. Jeder US-Bundesstaat hat eine unterschiedliche Anzahl von Wahlmännern, die ihre Stimme ganz unabhängig vom Willen der Bevölkerung abgeben können. Diese Anzahl variiert nach der Bevölkerungsdichte des jeweiligen Bundesstaates: So hat das große und bevölkerungsreiche Kalifornien stolze 55 Wahlmänner, das einflussreiche New York 29 und die kleineren Bundesstaaten Wyoming oder South Dakota vergleichsweise blos 3.

Die Phasen der US-Wahl – wann steht der neue US-Präsident fest?

Kurz gesagt: Das Endergebnis und damit der neue US-Präsident steht fest, sobald einer der beiden Kandidaten die Mehrheit von zumindest 270 Wahlmännerstimmen bekommt. Das Electoral College ergibt sich aus der Abstimmung der US-Bürger und besteht aus insgesamt 538 Wahlmännern der Bundesstaaten. Die geheime Abstimmung der Wahlmänner wird Anfang Jänner vom Kongress ausgezählt. Das Ergebnis ist gültig, sobald einer der Kandidaten die absolute Mehrheit (der Stimmen der Wahlmänner, nicht der Stimmen des Volkes bzw. der Bürgerinnen und Bürger) erreicht hat. Diese Auszählung der Wahlmännerstimmen ist das bindende Ergebnis.

Wenn der Präsident bzw. die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika feststeht, werden die Vorbereitung zur Vereidigung eingeleitet. Bei der Vereidigung, also der Amtseinführung, wird vom gewählten Präsidenten im Kapitol der Hauptstadt Washington D.C. der Amtseid abgelegt und auch feierlich die Rede zum Amtsantritt gehalten.

Bei diesem Eid wird folgender Wortlaut geschworen: „Ich, (Name des neuen Präsidenten), schwöre feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten getreulich ausführen und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften wahren, schützen und verteidigen werde.“ Nach diesem Schwur auf die Verfassung hält der Präsident eine Rede, in welcher er für gewöhnlich seine Ziele und Motivation für die Anliegen des Volkes nochmals unterstreicht. Danach findet eine Parade statt und es beginnt ein feierlicher Festakt zu Ehren des neuen Präsidenten.

Historische Details – warum ist die US-Wahl so wie sie ist?

In den USA basieren einige Prinzipien und Vorgehensweisen im Rahmen der Präsidentschaftswahl auf historische Ereignisse und Festlegungen. So ist die Verfassung der schwerwiegendste und bedeutendste Grundbaustein für alle repräsentativen Entscheidungen.

Die am 17. September 1787 trat die Verfassung in Kraft, seither legt diese die Grundordnung für Politik und Recht fest. Die Artikel der Verfassung beschreiben somit sämtliche relevanten Fakten über die Staatsorgane Legislative, Judikative und eben Exekutive. Der Präsident ist das Organ der Exekutive, dieses ist im Artikel 2 der Urverfassung ausführlich dargestellt. Die Voraussetzungen zur Kandidatur zum Amt als Staatsoberhaupt der USA, die Amtszeit von vier Jahren, das Zwei-Stufen-Wahlsystem inklusive der Regelung zum Vorgehen der Wahlmänner der Bundesstaaten – all diese Anordnungen sind schon in der Verfassung geregelt worden.

Seit dem Jahr 1845 finden Wahlen stets am Dienstag nach dem ersten Montag im Monat November statt und seit dem Jahr 1951 besteht durch den 22. Zusatzartikel zur Verfassung die Möglichkeit zur Wiederwahl.


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Vom Kaiserreich zur Republik: Transformation von Deutschland im 20. Jahrhundert

Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ist geprägt von einem radikalen Wandel. Aus dem kaiserlichen Deutschland wurde eine Republik, und es entwickelte sich eine neue Gesellschaftsordnung. Was bedeutet das alles für das Land und seine Menschen? Was hat diesen Wandel hervorgerufen und wirkt es sich immer noch auf die heutige deutsche Gesellschaft aus?

Die Entstehung des Deutschen Kaiserreichs

Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts
Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts – Bild von Ophelia Cherry auf Pixabay

Die Entstehung des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871 war ein entscheidender Schritt in der Transformation Deutschlands im 20. Jahrhundert. Nach den Wirren der Revolution von 1848/49 und dem Scheitern der Frankfurter Nationalversammlung war die Gründung des Kaiserreichs ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Landes.

Unter der Führung Otto von Bismarcks wurden die deutschen Staaten durch die Siege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich vereint und das Deutsche Reich als Bundesstaat mit Preußen an der Spitze gegründet. Die neue Verfassung sah eine konstitutionelle Monarchie vor, in der der Kaiser als Staatsoberhaupt fungierte, aber seine Macht durch den Reichstag begrenzt wurde.

Das Kaiserreich war geprägt von einer starken Industrie- und Wirtschaftsentwicklung, aber auch von einem autoritären politischen System und sozialen Spannungen. Die Entstehung des Kaiserreichs legte den Grundstein für die weitere Entwicklung Deutschlands im 20. Jahrhundert und prägte seine politische Kultur bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.

Die Weimarer Republik und die Verfassung von 1919

Die Verfassung von 1919 markiert einen bedeutenden Schritt in der Geschichte Deutschlands. Mit der Einführung der Weimarer Republik wurde das Kaiserreich abgeschafft und eine demokratische Regierungsform eingeführt. Die Verfassung legte die Grundlagen für eine parlamentarische Demokratie, in der das Volk durch Wahlen seine Vertreter wählt.

Auch die Rechte und Freiheiten der Bürger wurden in der Verfassung verankert und somit gestärkt. Jedoch war die Weimarer Republik auch von Anfang an von politischer Instabilität und wirtschaftlichen Problemen geprägt, was schließlich zur Machtergreifung der Nationalsozialisten führte. Trotzdem bleibt die Verfassung von 1919 ein wichtiges Zeugnis für die demokratische Entwicklung Deutschlands im 20. Jahrhundert.

Der Zerfall der Weimarer Republik  und die Folgen

Die Weimarer Republik war eine der turbulentesten Zeiten in der deutschen Geschichte. Die politische Unruhe, die wirtschaftliche Krise und die sozialen Spannungen führten schließlich zum Zerfall der Republik und zur Machtergreifung Hitlers im Jahr 1933.

Die Ursachen für den Zusammenbruch waren vielfältig: Die ungelösten Probleme aus der Kaiserzeit, die Schwäche der demokratischen Institutionen und die politischen Grabenkämpfe zwischen den verschiedenen Parteien. Vor allem aber spielte die Weltwirtschaftskrise eine entscheidende Rolle. Sie führte zu einer Massenarbeitslosigkeit und einem Vertrauensverlust in die demokratischen Institutionen.

Hitler nutzte diese Situation geschickt aus und versprach den Menschen Arbeit, Brot und Ordnung. Seine NSDAP gewann immer mehr Anhänger und schließlich gelang es ihm, die Macht zu ergreifen. Der Zerfall der Weimarer Republik war somit nicht nur ein Ergebnis innerer Schwäche, sondern auch das Resultat äußerer Umstände.

Der Übergang vom Kaiserreich zur Republik war von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt und hatte auch Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen Deutschlands. Die Weimarer Republik brachte einerseits eine Blütezeit der Kunst und Kultur hervor, andererseits jedoch auch politische Instabilität und wirtschaftliche Krisen.

Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen für Deutschland

Im Zweiten Weltkrieg erlebte Deutschland eine der dunkelsten Epochen seiner Geschichte. Die Folgen dieses Krieges waren verheerend und prägten das Land nachhaltig. Die Niederlage im Krieg führte zur Teilung Deutschlands in Ost und West, wobei die ehemalige DDR unter sowjetischem Einfluss stand. Die Westdeutschen hatten hingegen den Wiederaufbau des Landes vor sich. Auch die politische Struktur Deutschlands veränderte sich durch den Zweiten Weltkrieg: Das Ende des Krieges markierte das Ende des Dritten Reiches und den Beginn einer neuen Republik, der Bundesrepublik Deutschland.

Der Krieg hatte aber auch langfristige Auswirkungen auf die Gesellschaft: viele Deutsche litten unter traumatischen Erfahrungen, wie etwa Vertreibung oder Gewalttaten an der Front. Zudem wurde Deutschland von den Alliierten besetzt und musste sich in den kommenden Jahren den Forderungen der Siegermächte beugen. Der Zweite Weltkrieg war somit ein einschneidendes Ereignis, dessen Folgen bis heute spürbar sind.

Die Teilung Deutschlands nach 1945 und die Gründung der DDR

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt, die von den Alliierten kontrolliert wurden. Die sowjetische Besatzungszone wurde später zur Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Die Gründung der DDR im Jahr 1949 markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte Deutschlands.

Die Regierung der DDR verfolgte eine kommunistische Ideologie und unterdrückte politische Opposition. Die Teilung Deutschlands hatte weitreichende Auswirkungen auf das Leben der Menschen in beiden Teilen des Landes. Familien wurden getrennt, Freundschaften zerstört und wirtschaftliche Beziehungen unterbrochen. Die Gründung der DDR war ein wichtiger Schritt in der Geschichte Deutschlands, der bis heute Auswirkungen hat.

Die deutsche Wiedervereinigung 1990

Ein bedeutendes Ereignis in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts war zweifellos die Wiedervereinigung im Jahr 1990. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Deutschland in zwei Teile geteilt worden, die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik.

Die Mauer, die Berlin trennte, wurde zum Symbol für die Teilung Deutschlands und des Kalten Krieges. Der Fall der Mauer im November 1989 und die darauf folgenden Verhandlungen führten schließlich zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.

Die Wiedervereinigung war ein historischer Moment, der viele Herausforderungen mit sich brachte, wie beispielsweise die Vereinigung der beiden sehr unterschiedlichen Wirtschaftssysteme und Lebensstile. Trotzdem wurde sie von vielen Menschen als Symbol für Frieden, Freiheit und Einheit gefeiert und markierte das Ende einer Ära der Teilung in Deutschland.

Auswirkungen der Transformation auf das deutsche Volk

Die Transformation Deutschlands im 20. Jahrhundert hatte tiefgreifende Auswirkungen auf das deutsche Volk. Die Zeit des Kaiserreichs war von einer starren Hierarchie und einem autoritären Regime geprägt, das auf die Unterdrückung der Bevölkerung abzielte. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch des Kaiserreichs wurde Deutschland zur Republik. Diese Veränderung brachte neue Freiheiten und Möglichkeiten für die Bürger mit sich, aber auch Unsicherheit und Instabilität.

Die politische Landschaft wurde von verschiedenen Ideologien und Parteien beherrscht, die sich in Konflikten und Spannungen widerspiegelten. Die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich in der Folgezeit, was zu sozialen Unruhen führte. Die Transformation Deutschlands hatte somit sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf das Leben der Menschen im Land.

Deutschland im 21. Jahrhundert

Deutschland spielt im 21. Jahrhundert eine wichtige Rolle auf der internationalen Bühne. Als Teil einer der größten Volkswirtschaften der Welt sind deutsche Unternehmen in vielen Branchen führend und prägen die globale Wirtschaft. Deutschland ist auch ein wichtiger Akteur in der Europäischen Union und setzt sich für engere Zusammenarbeit und Integration innerhalb Europas ein.

Politisch ist Deutschland ein wichtiger Partner für viele Länder und arbeitet aktiv an der Lösung globaler Herausforderungen wie der Bekämpfung des Klimawandels und der Förderung von Frieden und Stabilität. Deutschland engagiert sich auch stark in der Entwicklungszusammenarbeit und hilft dabei, Bedürfnisse in ärmeren Ländern zu decken.

Insgesamt ist und bleibt Deutschland ein wichtiger Partner und Akteur auf internationaler Ebene und wird auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen. Ein ganz schön toller Wandel.

Warum es wichtig ist, wählen zu gehen

Auch wenn grad keine Bundestagswahl ansteht, dann aber sicher irgendwann eine Landtagswahl oder eine Kommunalwahl. Das Prinzip ist das Gleiche. Denn da sollen wir Menschen wählen gehen. Politiker, mit denen wir uns zwar nicht identifizieren, aber doch irgendwie dahingehend vertrauen müssen, dass sie uns und unser Land geschickt, sozial und ökonomisch wachsend leiten. 

Warum ist es wichtig, wählen zu gehen

Das ist das Prinzip der Demokratie, in der sich gewählte Menschen um das Gemeinwohl sorgen … und zwar durch ständiges Debattieren und Diskutieren.

Warum soll man wählen gehen?
Warum soll man wählen gehen? – © auremar / Adobe Stock

Auch wenn sich in den letzten Jahren eine immer stärkere Politikverdrossenheit entwickelt und das Vertrauen in die Politik abnimmt, so sind es dennoch die Wahlen, die uns den direkten, demokratischen Zugang geben, Einfluss zu üben. Einfluss, wie sich unsere Gesellschaft entwickeln soll. Einfluss, welche Menschen für Deutschland ihre Stimme erheben. Einfluss, welche Werte verfolgt und vertreten werden.

Es fällt mir mehr und mehr schwer mich mit den Werten und Zielen einzelner Parteien zu identifizieren und auch ich Zweifel gelegentlich an der noch tatsächlichen Funktionsfähigkeit unseres Demokratie. Doch auch wenn ich meine Stimme keiner Partei oder einer bestimmten Person geben kann, so kann ich dennoch Deutschland und der politischen Gemeinschaft signalisieren, dass ich wohl verfolge, was sie da so treiben.

Und wenn ich nicht zur Wahl gehe?

Denn gehe ich nicht zur Wahl, gebe ich jenen Politikern Futter, die uns erklären wollen, Deutschland ist mehr und mehr uninteressiert am Politischen. Eine abgegebene Stimme ist eine abgegebene Stimme. Wofür sie steht und was sie ausdrückt, ist Interesse und Aufmerksamkeit … und das sind Charaktereigenschaften, die von einem emanzipierten und kritischen Sozialbürger erwartet werden.

Ich zweifle auch immer mehr an, in wieweit Wahlergebnisse tatsächlich noch eines qualitatives Abbild der gesellschaftlichen politischen Meinung widerspiegeln. Aber gehe ich wählen. Denn meine Stimme, die ich bei der Wahl abgebe ist meine Stimme Einfluss zu üben. Unabhängig davon, wie weitreichend dieser Einfluss noch sein mag. Unabhängig davon, dass ich auf neue, sich etablierende Bürgerbeteiligungsverfahren vertraue, die das politische Beziehungsgeflecht der deutschen Gesellschaft verändern werden.

Ich gehe immer wählen. Denn die freie, unabhängige, geheime, transparente Wahl ist Zeichen der Demokratie.

Zumindest mal Interesse zeigen

Geh ich wählen, so zeig ich Interesse. Interesse daran, was mit mir und meiner Gemeinschaft passiert. Denn schließlich haben sich die gewählten Vertreter um das Wohlergehen der Bürger zu sorgen. Gehe ich nicht wählen, so kann es auch ausgelegt werden, als sei es mir egal, von wem ich ‚regiert‘ werde. Das ist Passivität. Das ist Gesellschaftsverdrossenheit.

Und das ist genau das, was uns Politiker vorwerfen. Das ist das, wodurch sie sich selbst versuchen zu legitimieren. Um dem vorzubeugen, ist es wichtig die eigene Stimme abzugeben. Ob für eine Partei, eine Person oder als ungültigen Wahlzettel. Ich selbst habe die Wahl, was ich wähle und unterstützen möchte. Doch dazu muss ich erstmal wählen gehen. Sich der Wahl zu verweigern, ist eine Verweigerung seiner Verpflichtung als Bürger eines Staates. Und mir fällt dazu auch kein Gegenargument ein.


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