Auch der schönste Sommer geht einmal zu Ende oder es regnet auch im Sommer gefühlt pausenlos. Und Sätze wie “aber es tut er Natur gut” sind zwar richtig, beruhigen aber nicht die Kinder.
Spielideen für drinnen
So kommt immer wieder mal die Zeit kommen, wo die Kinder nicht (mehr) draußen spielen (wollen)

Muffin Wettessen
Sie brauchen dazu:
- Mütze, Schal, Handschuhe (Fäustlinge)
- 1 Würfel
- Pro Kind 1 Muffin
- Messer und Gabel für jedes Kind
Bei diesem Spiel sind Schnelligkeit und Geschick gefragt, und es wird mit Sicherheit für einige Lacher sorgen.
Alle Kinder setzen sich an den Tisch und bekommen einen Muffin mit Besteck vor sich, Mütze, Schal und Handschuhe legen wir in die Mitte vom Tisch. Dann wird erstmal reihum gewürfelt. Das Kind, das als Erstes eine 6 würfelt, zieht sich schnell Mütze, Schal und Handschuhe an und muss dann mit Messer und Gabel seinen Muffin essen. Die andern würfeln in der Zeit weiter, denn wenn wieder eine 6 gewürfelt wird, ist der nächste dran und bekommt die Winterkleidung schnell vom letzten Esser übergeben, der nun Pause machen muss. Wer als Erstes seinen Muffin unter diesen erschwerten Umständen verspeisen konnte, ist der Sieger!
Geschenke-Flaschendrehen
Damit das Überreichen der Geschenke auf einer Geburtstagsparty mit richtig Spaß verbunden wird, machen wir daraus ganz einfach ein Flaschendrehen-Spiel.
Alle Kinder setzen sich in einem Kreis auf den Boden, die Geschenke kommen auf den Tisch. Das Geburtstagskind darf anfangen, die Flasche zu drehen. Das Kind, auf das die Flasche zeigt, darf sich ein Geschenk vom Tisch aussuchen, nur nicht sein eigenes, und es dem Geburtstagskind übergeben. Der Gastgeber packt sein Geschenk aus und muss anschließend raten, von wem denn dieses Geschenk sein könnte. Wird richtig geraten, darf der letzte Geschenk-Aussucher die Flasche drehen.
Essen errraten
Sie brauchen dazu:
- Verschiedene Speisen und Getränke
- Einen Schal zum Augen-Verbinden
Dies ist ein Spiel, was die Kinder noch lange in ihre Erzählungen einschließen werden. Vorab bereiten die Eltern ein paar Schüsselchen und Gläser mit Speisen und Getränken vor. Diese können völlig unterschiedlicher Art sein, z. B. Ananas, Mais, Senf, Kakaopulver, Ketchup, Leberwurst, Fanta, Orangensaft, Rote-Beete-Saft und so weiter, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Die Kinder bekommen nacheinander die Augen verbunden und bekommen 3 oder 4 Sachen vorgesetzt, die sie „erschmecken” müssen. Die anderen Kinder, die grad nicht dran sind, dürfen zusehen und evtl. auch durch Rufe wie „iiiiiihhhhh” oder „hmmmm lecker” den Ratenden auf die richtige oder falsche Fährte locken. Wer die meisten Sachen erraten hat, ist der Sieger!
Stille Post
Uralt, aber immer noch eines der beliebtesten Spiele ist die stille Post. Da es den meisten bekannt sein dürfte, ist es auch schnell erklärt. Alle Kinder setzen sich in eine Reihe und der Erste denkt sich einen lustigen Satz aus, z. B. „Die Katze bringt die Oma in den Waschsalon” und schreibt ihn zur Sicherheit auf. Dann flüstert er dem nächsten Kind in der Reihe den Satz zu und so geht es reihum, bis man beim letzten Kind angelangt ist. Das besagte letzte Kind muss dann den Satz, den es verstanden hat, laut sagen, da werden allerhand lustige Sachen herauskommen!
Weintrauben im Wasser
Sie brauchen dazu:
- Jede menge Weintrauben
- Eine flachere Schüssel gefüllt mit Wasser
- Stoppuhr
Auch hier werden die Kinder so einiges zum Lachen haben. Eine nicht so tiefe Schüssel wird mit Wasser gefüllt und da hinein kommt eine abgemessene Menge Weintrauben. Jedes Kind hat dann genau 1 Minute Zeit, um mit dem Mund so viele Weintrauben wie möglich aus der Schüssel zu fischen. Natürlich darf der Perlentaucher nicht die Hände zu Hilfe nehmen! Bei jedem Kind sollten natürlich vorher das Wasser und die Weintrauben gewechselt werden. Derjenige, der zum Schluss die meisten Perlen gefangen hat, ist der Sieger! Aufpassen: Gefahr von Verschlucken!
Auch konstruktive Kritik nehmen wir gerne entgegen – wir möchten uns schließlich immer weiter verbessern.

Geeignete Materialien sind Gras, Wasser (direkt aus dem Gartenschlauch in eine Schüssel), Sand, Erde, Terrassenplatten etc. Sprachlich kann man das Fußfühlen unterstützen, indem man Fragen stellt: Ist das eher weich oder hart, angenehm oder unangenehm, trocken oder nass. Der Pfad muss in diesem Fall auch nicht unbedingt eine Strecke sein. Genauso gut kann man das Kind auch an der Hand nehmen und zu den einzelnen Bereichen führen.
Das kann eine Süßigkeit sein, ein Zauberblock, ein Bleistift oder auch ein kleines Tattoo. Hier sind der Fantasie des Spieleleiters keine Grenzen gesetzt. Das Spiel ist übrigens schon etwas für Kinder ab drei Jahren und kann gut mit Kindergartenkindern und jüngeren Schulkindern gespielt werden.
Regeln für Wer bin ich?
Viele Gaststätten verfügen über Kegelbahnen, die von jedem angemietet werden können. Je nachdem, wie groß die Anzahl der Kinder ist, sollte die Bahn für zwei bis drei Stunden angemietet werden.
1.) Der Klassiker: Ich sehe was, was Du nicht siehst.