So halten Sie ihre guten Vorsätze ein

„The same procedure as every year.“ Die beiden berühmten Sätze aus „Dinner for One“ passen auch in diesem Fall hervorragend. Von allen Seiten sind Aussagen wie „In diesem Jahr werde ich meine Zeit besser nutzen, produktiver sein, mich gesünder ernähren, Sport treiben, eine große Reise unternehmen, viel lesen“ usw. zu hören, motiviert verkündet von Freunden, Kollegen und Partnern.

Vorsätze fürs neue Jahr – „The same procedure as last year?“

In den ersten Wochen des neuen Jahres strengen sich viele auch an, um sich dann aber doch schnell geschlagen zu geben. Das Problem: Viele Menschen nehmen sich einfach zu viel vor.

jedes Jahr auf's neue.... gute Vorsätze fassen
Gute Vorsätze für das neue Jahr

Natürlich ist es gut, darüber nachzudenken, was man im Alltag verbessern könnte. Die gesetzten Ziele sollten aber auch erreichbar sein, damit die Motivation nicht schon nach einigen Tagen oder Wochen schwindet.

Die Klassiker: Sport und gesunde Ernährung

Eine Statistik besagt, dass die häufigsten „guten Vorsätze“ nach wie vor ‚mehr Sport treiben‘ und ‚gesünder ernähren‘ sind, sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

Den dritten Platz teilen sich Menschen, die mehr Zeit mit Freunden und ihrer Familie verbringen möchten, mit jenen, die sich gar nichts vornehmen, weil sie glauben, es ohnehin nicht einhalten zu können. Andere Vorsätze beziehen sich dann auf die Karriere, die Liebe, Laster wie Alkoholkonsum und Rauchen, Reisen, Familienplanung und neue Hobbys.

Die kleinen Vorsätze

Der Teil „Sonstiges“ mag in der offiziellen Statistik keinen großen Stellenwert einnehmen. Für den einzelnen sind aber die kleinen Vorsätze viel wichtiger. Nachfolgend einige aktuelle Beispiele:

Das Handy beim Reden und Essen zur Seite legen

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, das Smartphone oder Tablet zur Seite zu legen, wenn man sich mit jemandem unterhält. Ist es aber nicht. Vielmehr bekommt der Gesprächspartner so etwas wie „Erzähl ruhig, ich höre zu“ gesagt. Während dieser dann voller Stolz berichtet, dass er sein Studium erfolgreich beendet hat oder gerade Vater geworden ist, starrt der andere wie gebannt auf sein Handy (und bekommt eben nichts mit). Das ist sehr unhöflich, leider aber eine „Krankheit“ der heutigen Zeit.

E-Mails schneller beantworten

Das Versenden von E-Mails dauert nur wenige Minuten und bringt Informationen auf schnellstem Wege von A nach B. Doch einige Menschen lassen sich sehr viel Zeit mit dem Beantworten von Nachrichten. Natürlich sitzt nicht jeder täglich am PC und ruft seine E-Mails ab. Doch wer beruflich mehrere Stunden am Rechner verbringt, tut dies in der Regel.

Klassische Ausreden wie „Vermutlich wurde die Mail in den Spam-Ordner verschoben“ oder „Ich habe Ihre E-Mail übersehen, weil ich sehr viel um die Ohren hatte“ müssen nicht sein. Jeder freut sich über eine schnelle Rückmeldung, vor allem wenn es sich um eine berufliche Angelegenheit handelt.

Mehr Zeit für sich selbst

Mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, ist ein sehr guter Vorsatz. Man sollte aber auch sich selbst nicht vergessen. Es ist gar nicht so schwer, hin und wieder kleine Pausen einzulegen, um etwa einen Spaziergang zu machen, sich ein Saunabad zu gönnen oder ein Eis zu essen.

Work Life Balance
Work Life Balance – Zeit für sich selber

Jeder Mensch hat andere Interessen und sollte diese nicht aus den Augen verlieren. Schließlich machen die kleinen Freuden das Leben erst lebenswert.

Dankbar sein

Dankbarkeit ist etwas, was in der heutigen Zeit immer häufiger zu kurz kommt. Sollten wir nicht dankbar sein für die Menschen, die unser Leben bereichern, für positive Erfahrungen, für Nahrung und ein Dach über den Kopf?

Vielleicht sollten wir uns ein Beispiel an jene Menschen nehmen, die kaum etwas besitzen und trotzdem glücklich sind. Sie schätzen nicht die materiellen Dinge, die sie besitzen, sondern das Leben selbst und die Erfahrungen, die sie sammeln.

Weitere Vorsätze

Die Liste ist lang. Neben den genannten gibt es viele weitere Vorhaben, die die Menschen im neuen Jahr umsetzen wollen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • mehr Zeit draußen verbringen, häufiger spazieren gehen
  • die Eltern/Großeltern häufiger besuchen
  • weniger im Internet surfen
  • weniger arbeiten
  • besser Ordnung halten
  • ehrenamtliches Engagement
  • Geld sparen
  • umweltfreundlicher leben
  • mehr Entspannung und Wellness

Und was sind Ihre Vorsätze fürs neue Jahr?

Kostüme für Kinder

Beim Stichwort Kostüme für Kinder fallen Eltern die unterschiedlichsten Gründe ein, einen stillen Seufzer los zu lassen, denn es ist nicht immer einfach, Kind und Kostüm in Einklang zu bringen.

Kostüme für Kinder – nicht nur Halloween ein Hit

Meistens hat der Nachwuchs recht früh schon ganz bestimmte Vorstellungen und dieses „recht früh“ bezieht sich nicht unbedingt auf den Zeitraum bis zum kostümträchtigen Anlass.

Schon die Kleinsten im Kinderhort, der Kindertagesstätte oder im Kindergarten lernen von anderen Kindern, was zum Kostümfest zu tragen ist. Je nachdem, ob es ein Karnevals- bzw. Faschingsfest ist, die Mottoparty zum Geburtstag oder auch Halloween. Letzteres hat in den vergangenen Jahren stark an Beliebtheit zugenommen, jedenfalls bei den Kindern.

Die Erwachsenen teilen die Leidenschaft nicht immer, vor allem, wenn dazu ganz spezielle Verkleidungen gewünscht werden.

Kostüme für den kommenden Fasching

Wenn Halloween doch nicht so sehr im Mittelpunkt der Kostümsuche steht, sondern Fasching – auch Karneval genannt – der Anlass ist, besteht nicht nur mehr Auswahl, sondern auch noch ausreichend Zeit.

Grundsätzlich verkleiden Kinder sich ja sehr gerne, auch ohne Grund

Kostüme für Kinder und Erwachsene
Junge Frau verkleidet als Höhlenmensch

Es gehört zu ihrem Spiel und damit zu ihrer Entwicklung, auch in andere Rollen hineinzuschlüpfen. So kann der kleine Steppke in seinem Indianerkostüm lernen, wie man sich als solcher fühlt und auch ein Sträfling im gestreiften Kostüm erfährt so einiges.

Die meisten Jungs im Kindergartenalter schwärmen aber nach wie vor für ein Cowboy-Outfit, alleine die Pistole im Halfter ist es wert, lange genug zu quengeln. Es macht ja auch einen Riesenspaß, zusammen mit den anderen Cowboys gegen die Indianer aus der roten Gruppe im Kindergarten zu kämpfen.

Alleine die Vorstellung ist für Kinder traumhaft und es ist sogar von gewissem pädagogischen Wert, diesem Wunsch nachzukommen. Wer eine Tochter mit Kostüm beglücken möchte, wird sich hingegen in ganz andere Bereichen begeben müssen. „Kostüme für Kinder“ weiterlesen

Halloween: Geschichte, Brauch und Kürbis-Laterne

In Kürze ist es wieder soweit: Ende Oktober wird überall Halloween gefeiert. Doch was ist das überhaupt, was genau wird gefeiert und woher kommt es? Fest steht eines: die Amerikaner haben es nicht erfunden. Der Brauch geht auf heidnische, keltische, christliche und irische Wurzeln zurück und ist quasi eine Kombination aus allem.

Die Geschichte um Halloween

Viele Menschen sind noch immer in dem Glauben, dass Halloween ein amerikanischer Brauch ist. Tatsächlich handelt es sich aber um eines der ältesten Feierlichkeiten der Welt. Schon vor über 5000 Jahren wurde dieses Fest gefeiert.

Eine glückliche Familie an Halloween
Mutter und Tochter bei der Halloween Dekoration

Den heidnischen Kelten waren nur die Jahreszeiten Sommer (von Mai bis Oktober) und Winter (von November bis April) bekannt.

Am 31. Oktober – dieser Tag hieß „Samhain“ – endete für sie die Sommerzeit. An diesem Tag, so glaubten die Menschen damals, würden sich die Welten der Toten und der Lebenden treffen. Es hieß, dass die Toten nur an dem einen Tag die Möglichkeit auf ein Leben nach dem Tod hätten, indem sie von den Seelen der Lebenden Besitz ergreifen.

Ehrung der Verstorbenen

Vor den Häusern stellten die Menschen Getränke und Speisen auf, um die Toten zu besänftigen und zu ehren. Um sie aber dennoch abzuschrecken, zogen sie unter einer lauten Geräuschkulisse und mit schrecklichen Masken auf den Köpfen durch die Gegend.

Die katholische Kirche nutzte etwa ab dem Jahr 800 n. Chr. ihr Fest, Allerheiligen, das jedes Jahr, am 1. November stattfindet, um Halloween zu überlagern. Mit dem Fest Allerheiligen soll den Toten der Monate Mai bis November gedacht werden. Der Name „Allerheiligen“ bedeutet übersetzt „All Hallow’s Eve“, was zu „Halloween“ abgekürzt wurde.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte der Halloween-Brauch durch irische Einwanderer in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dort wird dieser seither ausgiebig gefeiert.

Der Halloween-Brauch: „Süßes oder Saures“

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