So blühen auch Ihre Orchideen

Orchideen sind eine sehr beliebte und auf der ganzen Welt verbreitete Pflanze. Die Orchidee ist direkt hinter den Korbblütlern die zweitgrößte Gruppe im Bereich der bedecktsamigen Pflanzen. 

Orchideen –  Fehler bei der Orchideen Pflege

Sie gelten als besonders schön. Aus diesem Grund ist die Orchidee für viele Blumenliebhaber die wirkliche Königin unter den Pflanzen.

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Fehler bei der Orchideen-Pflege

Die Artenvielfalt der Orchidee ist riesig. Insgesamt gibt es bis zu 30.000 anerkannte Arten.

Der folgende Text beschreibt einige Tipps und Tricks für die Pflege und den guten Umgang mit Orchideen. Des Weiteren wird darauf eingegangen, welche Fehler bei der Orchideenpflege oft gemacht werden.

Im Grunde genommen ist die Orchidee eine sehr einfach zu handhabende Pflanze, die nicht sonderlich anspruchsvoll ist. Allerdings gibt es auch bei der Pflege dieser wunderschönen und vielfältigen Pflanzen ein paar Fehler, die gemacht werden können. Damit dies nicht passiert und die Orchidee sich wohl fühlen kann, gibt der folgende Text Auskunft darüber, wie es richtig geht. Denn das Wachstum der Orchideen kann mit den richtigen Rahmenbedingungen optimal gefördert werden.

Die häufigsten Fehler bei der Orchideenpflege 

Hierzu zählt die Anschaffung eines für die Orchideen geeigneten Pflanzentopfes. Hierbei ist die Topf-Größe entscheidend. Bitte achten Sie darauf, dass der Topf für Ihre Orchidee eine angemessene Größe hat, die für die Pflanze geeignet ist.

Dies bedeutet, dass der Orchideentopf nicht zu groß sein sollte. Hintergrund hierfür ist, dass der Pflanzentopf der Pflanze Stabilität gibt. In einem zu großen Topf kann dieser Zweck jedoch nicht erfüllt werden. Im schlimmsten Fall wird die Orchidee aufgrund des zu großen Topfes nicht richtig gestützt.

Dies ist jedoch notwendig, damit die Blume optimal wachsen kann. In diesem Fall bedeutet mehr Platz nicht mehr Wachstum. Sondern das Gegenteil. Es schadet der Pflanze, wenn Sie einen zu großen Topf kaufen.

Eine Orchidee, die in ihrem Topf keine Stabilität erhält, wird nicht gut wachsen. Greifen Sie daher bitte lieber zu einem kleineren Topf. Nur so haben die Wurzeln der Orchidee die Möglichkeit sich optimal verankern zu können. Darüber hinaus eignen sich die kleinere Töpfe hinsichtlich der zu gießenden Wassermengen.

Zu viel gießen – die Pflanze wird übergossen

Wie jede andere Pflanze brauchen auch Orchideen Wasser zum leben. Dadurch dass die Orchidee aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften über Blätter verfügt, die nicht viel Wasser abgeben können, ist die richtige Dosierung jedoch essentiell.

Nachdem die Wurzeln vollständig versorgt sind, muss das restliche Wasser entfernt werden. Das Risiko, dass die Pflanze übergossen wird ist größer, als das Risiko, dass die Pflanze vertrocknet. Aufgrund ihrer Eigenschaften kann die Orchidee eine längere Zeit ohne Wasser sehr gut auskommen. Das richtige Gießen ist demnach das A und O bei der Orchideenpflege.

Keine direkte Sonneneinstrahlung

Auch wenn die Orchidee oft aus tropischen Regionen zu uns kommen, ist sie trotzdem keine Sonnenanbeterin in Form von praller Sonneneinstrahlung.

Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen mag die sie die Sonne zwar, jedoch nur in indirekt. Wenn sie zu lange  direkt in der Sonne stehen, reagieren darauf empfindlich indem sie dunkle Flecken bekommen. Das sieht nicht schön aus und die Pflanze fühlt sich unwohl. In diesem Fall sollten Sie nach einem neuen Platz für die Blume Ausschau halten: hell aber möglichst wenig direkt der Sonne aussetzen.

Zu geringe Luftfeuchtigkeit

Die Luft im Raum sollte nicht zu trocken sein, denn dies mag die Orchidee ebenfalls nicht. Wie schon geschrieben stammen viele Orchideen Arten aus subtropischen oder tropischen Regionen und sind eine höhere Luftfeuchtigkeit gewohnt, als wir sie üblicherweise in Wohnungen haben. Eine Orchidee bevorzugt also eine feucht-warme Luft.

Um die Luftfeuchtigkeit herzustellen, kann beispielsweise die Pflanze mit Wasser besprüht werden. Dies ist jedoch nur eine kurzfristig wirkende Maßnahmem aber unter Umständen notwendig. Denn wir wollen ja, dass die Orchideen blühen.

Vorsicht beim Schneiden der Orchideen

Ein weitere Pflegehinweis betrifft die Wurzeln, die aus dem Topf heraus ragen. Diese sind nicht hübsch anzuschauen. Jedoch sind die Wurzeln wichtig für die Orchidee. Sie sind das Zentrum der Pflanze und damit für die Nährstoffversorgung verantwortlich. Eine Ausnahme gibt es: Sind die Wurzeln verfault oder abgestorben dürfen diese selbstverständlich entfernt werden.

Zu viel Dünger – Die richtige Dünger-Dosierung

Die Orchidee hat einen vergleichsweise geringen Nährstoffbedarf. Die Vegetationsphase der Pflanze ist von April bis September. Lediglich in dieser Zeit sollte die Pflanze maximal zwei Mal pro Monat gedüngt werden. Danach ist das Düngen nicht mehr erforderlich und sollte demzufolge auch unterlassen bleiben.

Keine zu starken Wechsel der Temperaturen

Die Orchidee liebt die Gewohnheit. Dies gilt auch für die Höhe der Temperaturen. Wechselt die Temperatur in dem Raum, in dem die Pflanze lebt, so fühlt sich diese nicht mehr wohl und stellt das Blühen ein. Um dies zu verhindern, sollte darauf geachtet werden, dass die Raumtemperatur das ganze Jahr über ungefähr gleich hoch ist.  Aus diesem Grund mögen Orchideen keine direkte Heizungsluft. Suchen Sie einen Platz, bei dem auch im Winter nicht direkt die Heizung von unten wärmt.

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