Menschen fällt es schwer, Abschied zu nehmen, weil sie sich an die gemeinsam verbrachte Zeit und die Erinnerungen an den anderen Menschen klammern. Der Gedanke an die Zukunft ohne die Person kann Angst und Unsicherheit hervorrufen. Der Verlust löst oft Gefühle wie Trauer, Wut und Verzweiflung aus, die schwer zu verarbeiten sind.
Zitate über Abschied nehmen
Abschied nehmen bedeutet auch, sich mit dem endgültigen Verlust auseinanderzusetzen und loszulassen zu müssen. Oft fühlen sich Menschen von ihren Gefühlen überwältigt und wissen nicht, wie sie mit ihrer Trauer umgehen sollen.

Die Lücke, die der Abschied hinterlässt, kann schmerzhaft und unerträglich sein, was den Abschied noch trauriger macht. Stöbern Sie in unserer Übersicht schöner Zitate über Abschied.
- Abschied auf einige Stunden oder auf einige Jahre, Das ist, däucht mich, fast einerlei. Friedrich Gottlieb Klopstock
- Abschied, Abschied, böse Stunde! Wer hat dich zuerst ersonnen? Joseph Victor von Scheffel
- Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen. Theodor Fontane
- Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm, waren Kisten und Kasten so schwer. Als ich wiederkam, als ich wiederkam, war alles leer. Friedrich Rückert
- Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Sachen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer. Michel de Montaigne
- Der Abschied ebnet manchen Widerspruch, die Freundschaft darf zu dem Entfernten freier sprechen. Achim von Arnim
- Der Wegreisende glaubt stets, weiter zu sein als der Dableibende. Jean Paul
- Die Rückkehr lässt dich den Abschied lieben. Alfred de Musset
- Diejenigen, die gehen, fühlen nicht den Schmerz des Abschieds. Der Zurückbleibende leidet. Henry Wadsworth Longfellow
- Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht! Friedrich Hebbel
- Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut! Arthur Schnitzler
- Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte. Michel de Montaigne
- Ein Abschied, der auf einen nassen Boden fällt, bringt keine Früchte. Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere
- Ein Mann muss scheiden, eh ins Auge ihm die Tränen treten. Friedrich Hebbel
- Ein unfreundliches Willkommen lässt sich leicht vergessen, wenn einem ein guter Abschied bereitet wird. Maxim Gorki
- Es ist immer etwas Feierliches um eine Abreise, selbst wenn man einander nur auf kurze Zeit verlässt. Prosper Mérimée
- Es kommt ein Augenblick, beim Abschiednehmen, wo in der Vorwegnahme des Schmerzes der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist. Gustave Flaubert
- Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub den wir atmen herüber, und auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied. Rainer Maria Rilke
- Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte. Johann Gottfried von Herder
- Lass mein Aug den Abschied sagen, den mein Mund nicht nehmen kann! Schwer, wie schwer ist er zu tragen! Und ich bin doch sonst ein Mann. Johann Wolfgang von Goethe
- Lebe wohl! – du fühlest nicht, was es heißt, dies Wort der Schmerzen, mit getrostem Angesicht sagest du’s und leichtem Herzen. Lebe wohl! Ach, tausendmal hab‘ ich es mir vorgesprochen und, in nimmersatter Qual, mir das Herz damit zerbrochen! Eduard Mörike
- Sage nie Adieu, denn Adieu heißt weggehen, und weggehen heißt vergessen. J. M. Barrie
- So lass uns Abschied nehmen wie zwei Sterne durch jenes Übermaß von Nacht getrennt, das eine Nähe ist, die sich an Ferne erprobt und an dem Fernsten sich erkennt. Rainer Maria Rilke
- Und scheide ich von dir, so lasse ich dir mein Herz zurück. Guillaume de Machault
- Vertreibe den Sehnsuchtsschmerz und küsse mich. Auf diese Weise nehme ich Abschied von dir. Konrad von Würzburg
- Was gewesen, kommt auch wieder. Ludwig Tieck
- Wenn du von einem scheidend ziehst, o scheide nicht in Hass und Groll! Wer weiß, ob den, so jetzt du siehst, dein Aug‘ je wiedersehen soll! August Karl Silberstein
- Wie wird mir so bang, dass ich scheiden soll. Johann Stephan Schütze
- Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter. Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt. Joseph Victor von Scheffel
Die einsame Wolke
Sonne warf den letzten Schein
Müd im Niedersinken,
Eine Wolke noch allein
Schien ihr nachzuwinken.
Lange sie wie sehnend hing,
Ferne den Genossen.
Als die Sonne unterging,
War auch sie zerflossen.
Martin Greif
Zitate sind wie kleine Lichtblicke in unserem Alltag. Sie sind vielfältig und können uns in vielen Lebenslagen begleiten und inspirieren. Egal, ob wir nach Motivation suchen, Trost brauchen oder einfach nur einen Denkanstoß möchten – die richtige Quelle der Worte kann uns helfen, unsere Gedanken zu ordnen und neue Perspektiven zu gewinnen. Oftmals findet man in den klugen Worten anderer die eigene Stimme wieder, und das macht Zitate so besonders. Lass uns die Kraft dieser inspirierenden Aussagen nutzen und in schwierigen Momenten einen Anker finden!



















