Mit Schwimmwindeln entspannt zum Babyschwimmen

Wer sich mit dem Thema Schwimmwindeln für seinen Nachwuchs auseinandersetzt, stellt schnell fest, das der Markt lediglich zwei Varianten anbietet. Die Mehrweg-Windeln oder die Einweg-Windeln. Das beim Schwimmen mit den Kleinsten eine gebraucht wird, ist klar. 

Funktionsweise einer Schwimmwindel

Denn die Babys können in diesem Alter nicht mitteilen, das sie auf die Toilette müssen. Somit sollte als Elternteil immer zu einer Windel gegriffen werden, um das Wasser nicht zu verschmutzen.  Die Frage, die sich jedoch dabei stellt, ist: Wie funktionieren diese, welche Varianten stehen zur Verfügung und gibt es Vor- oder Nachteile?

Schwimmen gehen mit Babys
Schwimmen gehen mit Babys

Öffentliche Bäder weisen schon beim Betreten mit Schildern darauf hin, das Babys und Kleinkinder Schwimmwindeln tragen müssen. Das liegt schlicht an den hygienischen Vorschriften solcher Einrichtungen. Doch warum muss es eine Schwimmwindel sein?

Schwimmwindeln sorgen dafür, dass das was hineingeht, dort bleibt. Ebenso ist eine Windel für das Schwimmen so konzipiert, das diese sich beim Gebrauch nicht mit Wasser vollsaugt. Einweg-Windeln gewährleisten dies mit einer Kunststoffbeschichtung. Mehrweg-Windeln erreichen eine ähnliche Qualität durch Stoff. Dabei liegt hier die Kunststoffschicht oftmals zwischen dem verwendeten Material. In beiden Varianten sind Gummibündchen an den Beinen ebenso wie am Bauch dafür verantwortlich, dass an diesen Stellen kein Wasser eindringen kann. In der Mitte befindet sich dann ein ähnlicher Kern, wie bei herkömmlichen Windeln, der die Feuchtigkeit aufnimmt.

Mehrweg-Schwimmwindel oder Einweg-Schwimmwindel?

Welche der beiden Windel-Varianten die Bessere ist, muss je nach individuellen Bedürfnissen und Anwendungen entschieden werden. Ebenfalls spielt hierbei das Alter des Kindes eine entscheidende Rolle.

Mehrweg-Schwimmwindeln

Wie der Name bereits vermuten lässt, können diese Schwimmwindeln mehrfach genutzt werden. Das Design ist hierbei einer Badehose nachempfunden. Dabei ist es wichtig zu beachten, das für ein uneingeschränktes Badevergnügen mehrere Mehrweg-Windeln mitgenommen werden müssen. Diese sollten, sobald sie voll sind, umgehend durch eine Neue ersetzt werden. Die Mehrweg-Windel hat zudem den Vorteil, dass Kleinkinder diese gerne als Badehose selbst nutzen.

Einweg-Schwimmwindeln

Bei dieser Variante handelt es sich um eine praktische Windel, wenn es nur selten mit dem Kind ins kühle Nass geht. Diese kann, wenn sie voll ist, einfach ausgezogen und weggeworfen werden. Gleiches gilt, falls diese im Wasser doch nass werden sollte.

Die richtige Schwimmwindel finden

Schwierig wird es bei der Auswahl der richtigen Schwimmwindel, wenn persönliche Aspekte eine Rolle spielen. Denn eine Einweg-Schwimmwindel mag auf den ersten Blick zwar hygienischer sein, als eine Mehrweg-Schwimmwindel, da diese an Ort und Stelle entsorgt werden kann. Jedoch ist die volle Windel damit das Problem der Müllentsorgung. Denn in diesen ist oftmals Gummi enthalten, das bekanntlich mehrere Hundert Jahre übersteht. Eine Mehrweg-Schwimmwindel hingegen lässt sich komplett auswaschen und kann so, sehr oft verwendet werden. Jedoch lohnt diese sich für den Geldbeutel erst, wenn sie öfters genutzt wird.

Als Faustregel kann gesagt werden:

Wer selten zum Schwimmen geht, setzt auf Einweg-Windeln, die günstig zu haben sind und zuverlässig halten. Hier gibt es ebenfalls Modelle, die wie eine richtige Windel zu handhaben sind und keine „Rückstände“ an den Beinen beim Ausziehen verursachen.

Wer öfter mit dem eigenen Nachwuchs schwimmen geht, sollte in jedem Fall auf die Mehrweg-Schwimmwindeln setzten. Auswaschbar, praktisch im Einsatz und umweltschonend. So kann der Sommer kommen.


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Wenn Kinder lügen – Erziehung

Eltern, deren Kinder flunkern und lügen, dass sich die Balken biegen sollten das vor allem dann nicht so dramatisch sehen, wenn die Kinder noch recht klein sind. Gerade kleine Kinder lügen ganz gerne, weil es so praktisch ist, sich die Welt zurecht zu biegen, wie es angenehm ist.

Wenn Kinder lügen

Erinnern Sie sich vielleicht noch daran, dass Sie recht belustigt reagiert haben, als Sie den Sprössling beim Flunkern erwischt haben? Für eine Weile sieht man das als Mutter oder Vater auch nicht so ernst, aber spätestens wenn sich aus dem Lügen Konsequenzen ergeben oder das Kind im Schulalter ist, sollte das nicht mehr so hingenommen werden.

Was tun, wenn Kinder lügen?
Was tun, wenn Kinder lügen? © Marzanna Syncerz / Adobe Stock

Wahrheit erkennen können

Bis zu einem Alter von rund 6 Jahren finden Kinder oft nichts dabei, der Wahrheit ein bisschen nachzuhelfen und zu flunkern. Sie können es noch nicht so richtig verstehen, warum es nicht richtig ist, wenn man lügt.

Erst ab diesem Alter sind Kinder in der Lage, zwischen der Wahrheit und einer Lüge bewusst zu unterscheiden. Das heißt jedoch nicht, dass sie ab dann nicht mehr lügen, sie tun es dann nur trotzdem und wissen genau, dass es nicht richtig ist.

Sie werden dann gerne rot oder verlegen, weichen dem Blick des Erwachsenen aus oder verheddern sich in Widersprüchen. Kleine Kinder vertreten ihre Lüge ohne diese Anzeichen, denn sie sind sich ja keiner Schuld bewusst.

Schwierig wird es, wenn die Erwachsenen das Kind anlügen oder das Kind sie beim Lügen ertappt. Damit hat man natürlich als Eltern kein Argument mehr, um die eigene Lüge zu rechtfertigen und der Begriff „Notlüge“ ist auch nicht lange haltbar.

Da Kinder von der Nachahmung leben, sollten Eltern sich nicht auf eine Lüge einlassen und selbst stets bei der Wahrheit bleiben. Übrigens können Kinder Tatsachen viel besser verstehen, wenn sie altersgerecht erklärt werden. Damit wird es für Erwachsene überflüssig, Kinder anzulügen, um sie zu schonen.

Was tun wenn Kinder gelogen haben?

Grundsätzlich sollte man ein Kind, das zugibt, gelogen zu haben, nicht strafen, sondern dafür belohnen, dass es sein Fehlverhalten zugibt. Kinder sollten dazu ermutigt werden, die Wahrheit zu sagen, auch wenn es unangenehm für sie ist und sie durch eine Lüge wahrscheinlich von einer Strafe (zunächst) verschont würden.

Wenn Kinder merken, dass sie bei einer Beichte nicht automatisch eine Strafe zu befürchten haben, werden sie auch keine Notwendigkeit darin sehen, zu lügen. Das darf natürlich nicht dazu führen, dass der Nachwuchs Narrenfreiheit genießt und getreu dem Motto: „ich kann machen, was ich will, mir passiert nichts“ handelt.

Wenn Sie mit einem Verhalten Ihres Kindes nicht einverstanden sind, sollten Sie das zum Ausdruck bringen und eventuell auch mit einer Konsequenz belegen. Eltern sollten ebenso nicht dazu übergehen, Kindern eine Falle zu stellen, um sie zu entlarven und des Lügens zu überführen.

Ebenso hilft es nicht weiter, wenn sie dem Kind eine einmal enttarnte Lüge ständig vorhalten und kein Vertrauen mehr zu ihm bekunden. Hat das Kind aufgrund dessen kein Vertrauen mehr zu seinen Eltern oder lügt es, weil es sich für etwas schämt, sollte das in einem vertraulichen Gespräch mit dem Kind geklärt werden.

Kinder sollten wissen, warum Lügen auf Dauer nur schaden und nichts nutzen und das sie auch in ihrem Alter eine gewisse Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen.


Mama, vergeht die Zeit in deinem Alter schneller

„Mama, vergeht die Zeit in deinem Alter schneller?“, fragte mich neulich meine Tochter. „Wie kommst du darauf?“ – „Weil du dauernd sagst: Das Jahr ist schon wieder um. Mir kam es unendlich lang vor bis zur Adventszeit.“ I

Wieso die Zeit manchmal schneller vergeht

Ich muss lachen und denke an diesen Spruch mit der schneller vergehenden Zeit, wenn man älter ist, den ich als Kind selbst oft gehört habe, zurück. Ich erkläre meiner Tochter, dass die Zeit natürlich für alle Menschen gleichschnell tickt, sonst bräuchte man ja auch andere Uhren und Kalender.

Vergeht die Zeit schneller im Alter?
Die Zeit vergeht schneller bei schönen Momenten – malvorlagen-seite.de

Aber das Zeitempfinden, das verändert sich natürlich mit den Jahren. Warum die Zeit schneller vergeht, wenn man älter ist, hängt sehr viel mit Emotionen zusammen. Emotionen lassen die Zeit langsamer vergehen, Gleichförmigkeit wirkt wie ein Zeitraffer.

Wer viel erlebt und viel empfindet, für den vergeht die Zeit langsamer. Für ältere Menschen, die in ihrem Leben schon nahezu alles gesehen und erlebt haben, für die nichts mehr neu ist, vergeht die Zeit schneller.

Kinder entdecken die Welt neu, vieles ist ihnen fremd. Das Staunen über das Leben bringt viel Gefühl mit sich. Und starke Gefühle werden besonders tief abgespeichert. Sie sorgen dafür, dass unser Zeitempfinden sich verlangsamt.

Der Alltag von Erwachsenen ist oft durch Gleichförmigkeit geprägt. Man tut jeden Tag dieselben Dinge, erlebt wenig Neues. Daher vergeht für uns Ältere die Zeit schneller beziehungsweise haben wir das Gefühl, die Zeit rast!

Allerdings gibt es einen Lichtblick: Man kann etwas dagegen tun. Viele Unternehmungen und ab und zu etwas Ungewöhnliches wagen verlängert das Zeitgefühl. Und ab sechzig, so sagt man, wird das Zeitgefühl nicht mehr stetig schneller!

Kinder, Erziehung und Alltagsprobleme

Liebevolle Eltern sind das wertvollste Geschenk, das einem Kind mit auf den Weg gegeben werden kann. Und doch reicht die Liebe allein nicht aus, um die Kleinen zu gesunden Menschen zu erziehen, die im Leben die besten Wege einschlagen und mündige Entscheidungen treffen können.

Konsequenz in der Erziehung – Was bedeutet Konsequenz?

Kinder müssen bereits früh lernen, dass ihre Handlungen immer auch zu Reaktionen ihrer Umwelt führen werden – denn was nützt es, ihnen alles durchgehen zu lassen und sie dann auf die Nase fallen zu sehen, wenn die Realität ihnen beibringen muss, dass das nur bei den Eltern funktioniert hat?

Liebevolle Erziehung
Liebevolle Erziehung – © Alliance / Adobe Stock

Konsequenz wird gerne mit Strenge verwechselt und stößt deswegen bei liebevollen Eltern auf ablehnende Ohren. Dabei liegen Welten zwischen diesen beiden Extremen. Strenge bedeutet, dass die Eltern mehr oder weniger gut angenommene Regeln festlegen und keine Ausnahmen zulassen.

Wenn es heißt, um 19 Uhr ist das Kind vom Spielen wieder zu Hause und es erscheint 5 Minuten zu spät, dann bleibt der Fernseher aus und es gibt nicht einmal dann eine Ausnahme, wenn der Nachwuchs auf dem Heimweg etwa durch einen Autounfall einen anderen Weg gehen musste und ohne diesen pünktlich gewesen wäre. Konsequenz dagegen leitet sich von der konsequenten Einstellung ab.

Alles, was man im Leben tut oder nicht tut, wird bei den Mitmenschen eine Reaktion provozieren, also eine Konsequenz. Will das Kind diese nicht, dann muss es vermeiden, dass es zu der Situation kommt, die die Konsequenz zur Folge hätte.

Eltern nennen dem Kind die Regeln und sagen ihm vorher genau, was passieren wird, wenn sie nicht eingehalten werden. Drakonische Strafen gibt es allerdings nicht und jede Entscheidung bleibt ein Einzelfall; jede Handlung des Kindes hat schlichtweg ihre Konsequenz und diese ist vorher bekannt, sodass der Nachwuchs selber entscheiden kann, ob er sie in Kauf nimmt oder nicht. „Kinder, Erziehung und Alltagsprobleme“ weiterlesen

Pubertät – Erziehung

Sie trifft die Eltern nicht unvorbereitet, schließlich kann man sich noch gut selbst an die eigene Zeit des Erwachsen-Werdens erinnern. Und doch fühlt sie sich für viele an wie ein freier Fall – selten fühlt man sich als Elternteil so gefordert und gleichzeitig so hilflos. Die Rede ist natürlich von der Pubertät

Die Pubertät – Loslassen und Stärken

Die große Zeit des Loslassens, die sowohl für die Kinder, aber mehr noch für die Eltern eine echte Herausforderung darstellt. Kinder werden zu Jugendlichen und schließlich zu eigenständigen Erwachsenen. Eltern tun sich oft schwer damit und das Gefühl, die Familie würde auseinander brechen, macht alles nicht viel leichter.

Pubertät
Pubertät – © Dan Race / Adobe Stock

Loslassen beginnt schon im Kindergarten

Wenn ein Baby geboren wird, denkt niemand daran, dass die Natur schon nach wenigen Monaten ihren natürlichen Lauf nimmt und die gesamte Entwicklung auf das Thema Loslassen ausrichtet. Angefangen bei den ersten Schritten bis hin zu dem Eintritt in den Kindergarten – die Trennung von Eltern und Kind kommt auf Raten, aber sie ist niemals aufzuhalten.

Die erste längere Trennung kommt spätestens mit der mehrtägigen Fahrt ins Landschulheim in Klasse fünf. Viele Kinder ängstigen sich davor, doch auch die Eltern sind voller Sorge: wird ausreichend auf mein Kind geachtet? Was, wenn es sich verletzt oder krank wird? Wie wird es ihm ergehen, wenn es auf der Reise vielleicht von anderen gemobbt wird?

All diese Ängste rund ums Loslassen sollten Eltern allerdings gut vor den Kindern verbergen und sie dafür eher mit Selbstbewusstsein im Sinne Du schaffst das stärken! Ganz schlecht ist es, den Kindern die Fahrt aus Angst zu verbieten, damit nimmt man ihnen eine große und einmalige Erfahrung, Entfaltungsmöglichkeiten und jede Menge Spaß!

Loslassen und doch Halt geben

Und irgendwann ist sie da! Die Pubertät kommt zunächst mit leichten Zwischentönen, einem auf einmal zu allem Kontra gebenden Kind, dass das sanfte Engelchen vielleicht gelegentlich in ein Biest verwandelt. Jungs, aber auch Mädchen, ziehen sich plötzlich immer mehr zurück, distanzieren sich bewusst von dem Rest der Familie. „Pubertät – Erziehung“ weiterlesen

Erziehung – Sozialverhalten von Kindern verbessern

Sozialkompetenz ist eine Fähigkeit, die Kinder erst erlernen müssen. Kein Mensch kommt als soziales Wesen auf die Welt, ein positives Sozialverhalten zu vermitteln und einzufordern macht daher einen wichtigen Teil des Sozialisations- und Erziehungsprozesses aus.

Schubsen, ärgern, mobben? Wie Sozialverhalten bei Kindern gefördert werden kann

In unserer Gesellschaft ist ein soziales und konstruktives Miteinander aber erwünscht. Es wird von jeder Person erwartet, dass sie sich nicht nur an Gesetze, sondern auch an Normen und Werte hält. Wer das nicht tut, hat Probleme mit anderen Menschen zurecht zu kommen und wird schnell zum Außenseiter.

Sozialverhalten bei Kindern
Sozialverhalten bei Kindern – © AMR Studio / Adobe Stock

Daher sollte es für Sie als Eltern ein wichtiges Erziehungsziel sein, Ihrem Kind die Grundregeln des sozialen Miteinanders zu lehren. Später werden Sie bei dieser Aufgabe auch durch Institutionen wie Kindergärten und Schulen unterstützt.

Sind Kinder kleine Egoisten?

Säuglinge und Kleinkinder sind zunächst nur auf sich selbst fixiert. Sie reagieren triebgesteuert und können ihre Bedürfnisse nicht zurückstellen. In diesem Zusammenhang sprechen Pädagogen und Soziologen von kindlichen Egozentrismus. „Erziehung – Sozialverhalten von Kindern verbessern“ weiterlesen

Spielidee Stuhltanz

Die Reise nach Jerusalem ist ein klassisches Kinderspiel für drinnen und draußen. Man benötigt hierfür eigentlich nur einige Stühle (alternativ dazu Zeitungspapier), einen Kassettenrekorder oder CD-Player und schon kann es losgehen.

Spielidee Stuhltanz / Stuhlpolonaise | Reise nach Jerusalem

Die Anzahl der Spieler ist eigentlich unbegrenzt, jedoch schränken kleine Räume natürlich die Spieleranzahl erheblich ein. Hier könnte man dann statt Stühle zu stellen einfach auf Zeitung zurückgreifen, damit auch alle Geburtstagsgäste mitspielen können.

Die Reise nach Jerusalem kann man sowohl mit Kindergartenkindern als auch mit älteren Kindern spielen, wobei es sich empfiehlt, bei jüngeren Kindern auf weniger Mitspieler zu achten, damit es für die Ausgeschiedenen nicht zu langweilig wird.

Die Reise nach Jerusalem, so wird’s gespielt

Bei der Reise nach Jerusalem, die auch als Stuhltanz bekannt ist, werden zuerst Stühle im Kreis (Sitzfläche nach außen) oder aber auch mit dem Stuhlrücken zueinander in einer Reihe aufgestellt. Wichtig: Immer ein Stuhl weniger benutzen, als es Mitspieler sind. Der Spielleiter lässt Musik erklingen und die Kinder beginnen, um die Stühle herumzulaufen.

Irgendwann stoppt der Leiter die Musik, nun muss jedes Kind versuchen, sich einen Platz zu ergattern. Wer übrig bleibt, also keinen Sitzplatz gefunden hat, ist ausgeschieden. Jetzt geht Die Reise nach Jerusalem weiter. Ein Stuhl wird entfernt, die Musik wird wieder angeschaltet und der Wettkampf um einen Platz wiederholt sich. Es werden so viele Runden gespielt, bis am Ende ein Gewinner feststeht.

Varianten und Tipps für Die Reise nach Jerusalem

Statt Stühlen kann man im Notfall auch alte Zeitungen verwenden. Hier müssen die Kinder nach Stoppen der Musik darauf springen. Diese Variante von Die Reise nach Jerusalem spart Platz und ist für eine große Anzahl von Mitspielern geeignet – und auch eine Alternative für den Garten.

Um das Ausscheiden für Kinder zu milden, bietet sich an, das jeweils ausgeschiedene Kind für die nächste Runde als Leiter einzusetzen, sodass das Kind die Musik sowohl anstellen als auch ausschalten darf!

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Kindergeburtstag – Kegeln mit Kindern

Wenn es draußen regnet oder schneit, muss der Kindergeburtstag nach drinnen verlegt werden. Indoorspielplätze sind dafür gut geeignet, doch es gibt noch andere Freizeitaktivitäten, die auf einem Kindergeburtstag richtig Spaß machen.

Kegeln gehen auf dem Kindergeburtstag

Eine Kegelparty lässt sich schnell organisieren und sorgt für Stimmung.

Schnelle und einfache Organisation

Viele Gaststätten verfügen über Kegelbahnen, die von jedem angemietet werden können. Je nachdem, wie groß die Anzahl der Kinder ist, sollte die Bahn für zwei bis drei Stunden angemietet werden.

Bei der Anmeldung ist es ratsam, die Altersstufe der Kegelgruppe anzugeben, damit kleine Kugeln bereitgestellt werden.

Des Weiteren sollte bei der Anmeldung gleich abgeklärt werden, ob Chips und Süßigkeiten mitgebracht werden dürfen. Getränke müssen meist beim Anbieter der Kegelbahn gekauft werden. Dieser stellt meist, wenn erwünscht, auch Fingerfood zur Verfügung.

Kegelspiele

Das Kegeln mit Kindern darf nicht verbissen wie beim Sportkegeln gesehen werden. Die meisten Mitstreiter hatten vielleicht noch nie eine Kegelkugel in der Hand. Somit machen Kegelspiele am meisten Spaß. Hier einige der Spiele, die während des Geburtstags gespielt werden können.

Galgenmännchen: Dieses Spiel ist bekannt als Wortspiel. Ein Wort wird gesucht und derjenige, der es erraten muss, erhält einen Galgenstrich für jeden falsch geratenen Buchstaben. Beim Kegeln geht es um die gefallenen Kegel. Der erste Spieler fängt an und erzielt eine bestimmte Anzahl an Kegeln. Der nächste Spieler muss mehr erreichen und so weiter. Gelingt es einem Spieler nicht, eine höhere Punktzahl zu erreichen, erhält er einen Galgenstrich. Wer als Erstes am Galgen hängt, hat verloren.

Hausnummern kegeln: Hier werden drei Durchgänge gekegelt. Danach bestimmt jedes Kind, in welcher Reihenfolge seine Würfe aufgeschrieben werden sollen. Beispiel: Im ersten Wurf erzielt der Spieler eine 1, im zweiten eine 6 und im dritten einen Pudel, also eine 0. Nun wäre es ratsam, die Hausnummer 610 daraus zu bilden. Dann wird geschaut, wer die höchste Hausnummer gekegelt hat. Bei der Abwandlung dieses Spiels gewinnt die niedrigste Hausnummer. Hier zählt der Pudel allerdings dann neun Punkte.

Plus, minus, mal, geteilt: Ein Spiel für Schulkinder, die einfache Rechenaufgaben beherrschen. Jedes Kind hat fünf Würfe. Die ersten beiden Würfe werden zusammengezogen, der dritte Wurf wird von der Summe abgezogen, mit dem vierten Wurf wird mal genommen und durch den fünften wird die Summe geteilt. Das Kind mit der höchsten Endsumme gewinnt. Es macht aber auch Spaß, wenn der Gewinner mit der niedrigsten Endsumme gewinnt.

Sieger und Pudelkönig

Im Pokalshop können vorher Medaillen angefertigt werden oder auch kleine Pokale. Das Kind, das die meisten Spiele gewonnen hat, erhält beispielsweise einen Pokal.

Der Pudelkönig, also das Kind, das die meisten Pudel geworfen hat, erhält einen kleinen Stoffpudel und alle anderen Kinder erhalten Medaillen fürs Mitspielen. Eine schöne Erinnerung für zu Hause.

Wer weiß, vielleicht wird aus dem Pokal auch ein Wanderpokal, weil die nächste Geburtstagsparty wieder auf der Kegelbahn stattfindet?

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