Haushaltstipp des Monats – Soße ohne Klümpchen

Soße binden ohne Klümpchen

Junge Frau genießt eine Suppe
Soßen ohne Klümpchen – aber wie?

Wenn Sie eine Braten- oder Pastasoße eindicken möchten, können Sie einfach Mehl und Wasser dazu verwenden. Geben Sie das Mehl aber nicht direkt in die Soße, da dadurch oft unappetitliche Klümpchen entstehen.

Nehmen Sie ein verschließbares Gefäß wie beispielsweise einen Cocktailshaker oder aber ein ausgedientes sauberes Marmeladenglas und geben Sie kaltes Wasser und Mehl hinein.

Das Ganze schütteln Sie so lange, bis sich das Mehl klümpchenfrei aufgelöst hat, und gießen es dann unter Rühren in die Soße.

Der Fachbegriff für dieses Verfahren heißt „Verschütteln“. Statt Wasser kann man zum Verschütteln auch flüssige Sahne oder Milch verwenden.

Übergewichtige Kinder und die Folgen

Muss eine Kur für übergewichtige Kinder sein? Können nicht die Eltern selbst ein wenig auf die Ernährung achten? Das sollte ja nicht allzu schwer sein, gibt es doch heute an jeder Ecke Ernährungsberater?

Kuren für übergewichtige Kinder – muss das sein

Kinder und das Übergewicht
Übergewicht bei Kindern

Stimmt nur teilweise, denn nicht immer hilft ein Ernährungsberater wirklich weiter, denn was gesund ist und was dick macht, wissen die meisten Eltern ohnehin.

Eine Studie besagt, dass Kuren für übergewichtige Kinder oft den besten Erfolg erzielen, einfach weil eine Ernährungsumstellung zu Hause nicht gelingen kann, wenn ein Kind zum Beispiel den ganzen Tag alleine und auf sich selbst gestellt ist.

Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft fand heraus, dass von den fettsüchtigen Kindern zwei Drittel niemals mit der ganzen Familie am Tisch sitzt, meist weil beide Elternteile Vollzeit arbeiten gehen.

Das Ziel einer Kur für übergewichtige Kinder ist nicht nur das Abnehmen, sondern auch die Motivation, zu Hause weiterzumachen, denn in der meist sechswöchigen Kur werden circa zehn Prozent Körpergewicht reduziert. Das reicht oft noch nicht, um den Kindern dauerhaft zu helfen.

Kuren für übergewichtige Kinder verhindern Spätfolgen des Übergewichtes

Kinder, die schon als Kleinkinder stark übergewichtig waren, leiden häufig sehr früh unter dem Typ 2-Diabetes, weiterhin kommen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Skelettveränderungen beziehungsweise Gelenkbeschwerden hinzu. Auch die Nieren werden in Mitleidenschaft gezogen, die Psyche der betroffenen Kinder leidet aber häufig am meisten und verführt zu weiteren Fressattacken.

Ein Teufelskreis beginnt, den eine Kur für übergewichtige Kinder oft durchbrechen kann, zumal Kinder hier auch mit Gleichaltrigen zusammen sind, die ähnliche Probleme haben. Diese Gesundheitsbeschwerden sind der Grund, wieso die Krankenkassen oft die Kosten der Kuren für übergewichtige Kinder übernehmen.

Am besten einfach den Kinderarzt danach fragen, vielleicht kann er auch direkt Adressen und Anlaufstellen weitervermitteln. Weiterführende Seiten zu den Folgen von Übergewicht.

Dampfgarer in der modernen Küche

Dampfgaren ist auf dem Vormarsch und Dampfgarer verdrängen immer mehr die Mikrowellen aus den heimischen Küchen. Und das hat neben gesundheitlichen auch praktische Hintergründe.

Dampfgarer – ein Küchenutensil ist auf dem Vormarsch

Dampfgarer für Fisch
Dampfgaren in der modernen Küche

Praktische Aspekte sind die Zeitersparnis und die Energieeinsparung beim Kochen, was sich auch in der Geldbörse bemerkbar macht. Die Zeitersparnis liegt unter anderem darin, dass man nicht wie beim konventionellen Kochen ständig am Herd gebunden ist, um zu verhindern, dass das Essen anbrennt oder dass etwas überläuft. Beim Garen passiert so etwas nicht, im schlimmsten Fall kann Gemüse etwas an Bissfestigkeit verlieren.

Zahlreiche Rezepte lassen sich im Dampfgarer innerhalb von etwa 30 Minuten komplett zubereiten. Wenn alle Zutaten im Dampfgarer sind, kann man sich bei korrekt eingestellter Garzeit beruhigt zurückziehen und andere Aufgaben erledigen.

Dank einer gleichmäßigen Hitzeausbreitung muss man nichts mehr umrühren oder wenden und im Normalfall kann auch nichts mehr überlaufen. Beim herkömmlichen Kochen wird oft viel Energie verschwendet, weil mehrere Herdplatten gleichzeitig benötigt werden. Beim Dampfgarer hat man den Vorteil, dass man unterschiedliche Gerichte gleichzeitig in unterschiedliche Garkammern in das Gerät legen kann, ohne dass sich der Geschmack von einer Zutat auf die andere überträgt.

Man spart Bares, weil eine Wärmequelle unter Umständen zwei Gerichte mit der notwendigen Hitze versorgt.

Gesundheitliche Vorteile beim Dampfgaren

Neben den praktischen Vorteilen bietet das Dampfgaren aber auch gesundheitliche Vorteile. Diese liegen unter anderem darin, dass man weniger Salz und Fett benötigt, da gedämpfte Zutaten ihren Eigengeschmack einfach besser behalten. Das spart die Zugabe von oft ungesunden Zutaten oder Gewürzen.

Noch größer ist allerdings die Tatsache zu bewerten, dass sämtliche Nährstoffe und Vitamine beim Dampfgaren besser erhalten bleiben, weil keine Inhaltsstoffe ausgeschwemmt werden. Dass auch an der Farbe oft erkennbar ist, ob Gemüse gekocht oder gegart wurde, ist lediglich ein optischer Aspekt, aber auch geschmacklich lässt sich häufig ein positiver Unterschied erkennen.

Worauf sollte man beim Kauf eines Dampfgarers achten?

Generell unterscheidet man bei Dampfgarern zwischen Standgarern mit stapelbaren Behältern und solchen, bei denen die Behälter nebeneinander liegen. Da muss man selber entscheiden, welche Variante man wählt. In jedem Fall sollte dem Dampfgarer neben den im Boden gelöcherten Behältern auch geschlossene Behälter beiliegen sowie eine Garplatte mit einer Saftrinne.

In den geschlossenen Behältern lässt sich Suppe aufwärmen oder Reis kochen, auf der Garplatte können marinierte Speisen zubereitet werden oder Fett aus Speisen ausgelassen werden. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass der Dampfgarer über einen Modus verfügt, der die Temperatur bei erreichter Garzeit auf den sogenannten Wärmemodus herunterfährt.

Außerdem bieten einige Dampfgarer auch Aromaverstärkerschälchen an, in die man Kräuter oder Gewürze legen kann. Vor dem Kauf sollte man sich aber auch im Klaren sein, in welchen Mengen man üblicherweise kocht und die Größe des Dampfgarers an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Auch die Größe des Wassertanks kann entscheidend sein – einen kleinen Behälter muss man häufiger nachfüllen, besonders bei langen Garzeiten.

Als praktisch hat sich erwiesen, wenn sich der Wasserbehälter während des Garvorganges von außen nachfüllen lässt und zur Sicherheit sollte das Gerät automatisch abschalten, wenn der Tank leer ist.

Ein guter Tipp: beim Kauf eines neuen Dampfgarers sollte man Wert darauf legen, dass sich alle Teile des Dampfgarers gut reinigen lassen, dann steht einem erfolgreichen „Garen statt Kochen“ nichts mehr im Wege!

CarpeGusta.de – Das Magazin für Genießer!

Wenn Genuss zum Verdruss wird – die gefährlichsten Lebensmittel der Welt – CarpeGusta.de

Wenn es darum geht, exotische Spezialitäten zu testen, schwingt oft die Angst vor einer Lebensmittelvergiftung mit. Der Verzehr von Kugelfisch beispielsweise kann tödlich enden. Das ist allgemein bekannt.

Genießer-Magazine im Internet
carpegusta.de

Nur speziell ausgebildete Köche dürfen den berühmt-berüchtigten Fugu in Japan deswegen servieren. Nichtsdestoweniger sterben regelmäßig Menschen nach dem Verzehr der Delikatesse!

Der Ochsenfrosch in Namibia oder die San Nak Ji- Krake in Südkorea bringen garantiert ins Grab, wenn sie nicht fachmännisch zubereitet werden.

Mit Vorsicht zu genießen ist die Akee-Frucht aus der Karibik. Wer zu viel von Jamaikas Nationalgericht nascht, kann an gefährlichem Durchfall und Erbrechen erkranken, schlimmstenfalls sogar ins Koma fallen.

Dass diese Gefahr jedoch nicht nur von besonders seltenen Nahrungsmitteln in fernen Ländern ausgeht, sondern auch in Küchen hierzulande lauert, das ahnen nur wenige. Die lebensbedrohlichen Zutaten finden sich sogar in jedem Supermarkt wieder und landen damit völlig unbedacht auf unseren Tellern.

Die Gefahr lauert in der Küche

Die grüne Bohne ist so ein Beispiel! Sie gilt zwar einerseits als gesund, leicht bekömmlich und ballaststoffreich, doch wer weiß schon, dass das grüne Gemüse toxisch sein kann. Jedenfalls ungekocht. Im rohen Zustand genügen bereits fünf Stück, um schwere gesundheitliche Schäden zu verursachen. Der Grund: das darin enthaltene Phasin – ein giftiges Glycosid, das schwere Magenblutungen auslöst und erst durch den Kochvorgang zerstört wird.

Ähnlich gefährlich ist der Konsum von Bittermandeln, weil sich deren Bestandteile im Magen in Blausäure umwandeln. Kinder sollten nicht mehr als fünf bis zehn Bittermandeln essen, Erwachsene maximal 50-60.

Riskant ist der Verzehr von rohem Maniok. Die ursprünglich aus Südamerika stammende Wurzelknolle ist wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung mittlerweile auch in Europa sehr beliebt und verbreitet. Das Wurzelbrot der Tropen rundet mit seinem eigentümlichem Aroma den Geschmack von raffinierten Saucen ab. Allerdings darf man Maniok nicht im rohen Zustand in Speisen verarbeiten, da sie wie die Bittermandeln einen hohen Anteil an Blausäure aufweisen. Erhitzt sind sie jedoch unbesorgt zu genießen.

Verheerend kann das Pilze sammeln im Wald enden, wenn man sich nicht auskennt. Eine Mahlzeit mit dem spitzhütigen Knollenblätterpilz und dem Bambustrichterling endet garantiert tödlich, denn beide Sorten sind hochgiftig.

Und wer seine Speisen gerne mit Muskatnüssen verfeinert, sollte mit der Dosierung sehr sparsam umgehen. Schließlich können sie ab vier Gramm halluzinogen wirken. Der Genuss von zwei ganzen Nüsse kann sogar ins Koma führen. In geringen Mengen gibt die aromatische Muskatnuss hingegen so manchen Gerichten den gewissen Pepp.