Brot backen – einfach mal selber machen

Mit ein wenig Geduld, dem richtigen Werkzeug und ein paar einfachen Tipps kann jeder Brot selbst backen. Und das geht auch ganz hervorragend mit Kindern, die auf diese Weise spielerisch lernen, wie wertvoll Nahrung ist und so in jungen Jahren einen Bezug zum Thema Essen und Ernährung erhalten. Und wenn Brot backen auch für Sie etwas Neues ist, hier zeigen wir kurz auf, wie Sie typische Fehler vermeiden können und gehen einem grob den Ablauf beim Brot backen durch.

Brotbacken für Anfänger: Tipps, Tricks und Fehlervermeidung

Brotbacken für Anfänger kann eine tolle Erfahrung sein. Es hat etwas sehr Befriedigendes, seine eigenen Brote zu backen und das Ergebnis zu genießen. Außerdem ist es gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks kann jeder Anfänger ein leckeres Brot zaubern.

Brot backen
Brot backen ist ganz einfach | Bild von Julia lavleis auf Pixabay

Man muss auf keinen Fall eine teure Ausrüstung kaufen – oft reicht eine einfache Küchenmaschine aus oder es tun einfach auch nur die eigenen Hände zum Teig kneten.  Durch das Backen von Brot lernt man außerdem viel über die Zutaten und deren Wirkungen auf das Endprodukt. Und wenn doch mal etwas schiefgeht, ist das kein Grund zur Sorge – Fehler gehören zum Lernprozess dazu und können oft noch leckere Ergebnisse hervorbringen. Also, warum nicht einfach mal ausprobieren? Das Backen von Brot kann eine wunderbare Entdeckungsreise sein!

Die richtigen Zutaten: Mehl, Hefe, Salz und Wasser

Beim Brotbacken kommt es auf die richtigen Zutaten an. Mehl, Hefe, Salz und Wasser sind die Grundlagen für jedes Brot.

Beim Mehl sollte man darauf achten, dass es ausreichend Kleber enthält, damit das Brot auch schön aufgeht. Die Hefe sollte frisch sein und nicht zu lange gelagert werden. Das Salz sorgt nicht nur für den Geschmack, sondern auch dafür, dass der Teig nicht zu schnell aufgeht. Das Wasser sollte lauwarm sein, damit sich die Hefe gut auflösen kann.

Mit diesen Zutaten kann man schon ein einfaches Brot backen und sich langsam an schwierigere Rezepte herantasten. Es ist wichtig, geduldig zu sein und sich Zeit zu nehmen beim Backen – so wird das Brot am Ende perfekt!

Der Teig: Kneten, Ruhen und Formen

Ein wichtiger Schritt beim Brotbacken ist die richtige Zubereitung des Teigs. Hierbei kommt es auf das Kneten, Ruhen und Formen an. Beim Kneten sollten Sie darauf achten, dass der Teig ausreichend Zeit hat, um alle Zutaten miteinander zu verbinden und eine gute Elastizität zu entwickeln.

Danach sollte der Teig für einen bestimmten Zeitraum ruhen, um seine Struktur zu festigen und den Geschmack zu verbessern. Beim Formen des Teigs ist es wichtig, ihn gut in die gewünschte Form zu bringen und dabei darauf zu achten, dass keine Luftblasen entstehen. Mit diesen Tipps können Sie sicherstellen, dass Ihr Brot am Ende perfekt geformt und gebacken wird. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich von Ihrem selbstgebackenen Brot begeistern!

Backen im Ofen: Temperatur, Dauer und Feuchtigkeit

Einer der wichtigsten Aspekte ist jetzt die Temperatur des Ofens. Diese sollte möglichst genau eingestellt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Auch die Dauer des Backvorgangs spielt eine entscheidende Rolle: Ist das Brot zu kurz im Ofen, bleibt es roh und matschig, ist es zu lange drin, wird es trocken und hart.

Um eine ausreichende Feuchtigkeit im Ofen zu gewährleisten und das Brot schön knusprig werden zu lassen, kann zudem ein Schälchen mit Wasser auf den Boden des Ofens gestellt werden. Mit diesen Tipps und etwas Übung können auch Anfänger leckeres Brot aus dem Ofen zaubern.

Fehlervermeidung beim Brotbacken

Beim Brotbacken kann es schnell passieren, dass man den Teig zu lange oder zu kurz knetet, die Hefe falsch dosiert oder das Brot im Ofen verbrennt. Doch mit ein paar einfachen Tipps und Tricks lässt sich dies vermeiden.

Wichtig ist, dass man sich Zeit nimmt und genau nach Rezept vorgeht. Auch das Abwiegen der Zutaten sollte sorgfältig erfolgen. Besonders bei der Hefe gilt es darauf zu achten, diese nicht zu heißem Wasser auszusetzen und sie genau abzumessen.

Beim Kneten des Teigs sollte man darauf achten, diesen nicht zu lange zu bearbeiten, um eine übermäßige Bildung von Gluten zu vermeiden. Zudem empfiehlt es sich, das Brot vor dem Backen gut gehen zu lassen und den Ofen auf die richtige Temperatur einzustellen. Mit diesen Tipps steht einem leckeren selbstgebackenen Brot nichts mehr im Wege.

Brot backen – jetzt aber mal genau!

Beginnen wir mit den Zutaten: Für ein einfaches Brot brauchen Sie nur Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Wenn Sie möchten, können Sie auch andere Zutaten wie Rosmarin oder Oliven hinzufügen, um Ihrem Brot einen besonderen Geschmack zu verleihen.

Als nächstes müssen Sie das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte machen. In diese Mulde geben Sie die Hefe und das Salz und gießen dann langsam das Wasser dazu. Kneten Sie den Teig gut durch, bis er glatt und geschmeidig ist.

Jetzt kommt der schwierige Teil – das Warten. Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen, bis er schön aufgegangen ist.  Dann kneten Sie ihn noch einmal durch und formen ihn zu einem Laib.
Legen Sie Ihr Brot auf ein Backblech und lassen Sie es erneut für etwa 30 Minuten ruhen. In dieser Zeit können Sie Ihren Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Sobald Ihr Ofen heiß genug ist, schieben Sie das Blech hinein und lassen Ihr Brot für etwa 30-40 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig ist.
Und da haben Sie es – frisches selbstgemachtes Brot! Es mag am Anfang etwas mühsam sein, aber wenn man erst einmal den Dreh raus hat, ist es ein wunderbares Hobby. Also lassen Sie sich nicht entmutigen und probieren Sie es einfach aus!

Und wie immer gilt: auch wenn es nicht beim ersten Mal perfekt klappt, sollte man nicht aufgeben, sondern es weiterhin versuchen. Eine gute Vorbereitung und das richtige Equipment sind ebenfalls entscheidend für ein gutes Ergebnis. Wer diese Grundlagen beachtet, wird schnell merken, wie einfach es sein kann, eigenes Brot zu backen und dabei auch noch viel Freude zu haben. Also trauen Sie sich und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Mexikanisches Essen – das beste Essen der Welt

Mexiko ist ein faszinierendes Land, das wie kein anderes die Fülle seiner Natur und die Bewahrung seiner historischen Kulturen in Einklang bringt. Es ist eine Oase der Biodiversität mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen, das die Heimat der Hochkulturen der Maya und Azteken sowie von 62 offiziell anerkannten indigenen Sprachen ist. Ein solch reiches Erbe spiegelt sich auch in der Vielfalt und Begeisterung der Landesküche wider. Mexikanisches Essen gilt als das Beste der Welt. Und jeder Bundesstaat hat seine eigenen speziellen Gerichte und Zubereitungsmethoden, die die kulinarische Landschaft Mexikos zu einem wahrhaft aufregenden Erlebnis machen.

Grundlagen des mexikanischen Essens

Am deutlichsten zeigt sich die Teilung des Landes wohl an der Tortilladebatte. Das dünne Fladenbrot eint zwar grundsätzlich das gesamte Land, zwischen Norden und Süden verläuft jedoch eine klare Grenze:

Rezepte der mexikanischen Küche - mexikanisches Essen
Rezepte der mexikanischen Küche – © Pixel-Shot / Adobe Stock

Während der Norden (sowie die Tex-Mex-Küche der USA) auf Mehlfladen schwört, besteht das vielseitige Gericht im Süden traditionell aus Mais. Überhaupt findet Mais in der mexikanischen kulinarischen Landschaft vielerorts Verwendung. Charakteristische Mahlzeiten wie Tacos, Gorditas oder Quesadillas bedienen sich dieser Grundlage.

Trotz der Allgegenwärtigkeit des Mais kommt bei mexikanischem Essen niemals Langeweile auf. Viele Haushalte konsumieren das Fladenbrot sogar bis zu dreimal täglich, derart groß ist der Variantenreichtum. Sowohl herzhaft mit Schweinefleisch oder Hühnchen als auch süß mit Honig und Banane sind Tacos und Tortillas ein Genuss.

Auch an dieser Stelle bewahrheitet sich die Balance der mexikanischen Küche mal wieder: So einfach mexikanisches Essen auch sein mag, mit der richtigen Zubereitung werden sie unheimlich raffiniert und abwechslungsreich.

Tipps in Mexiko-Stadt

Mexiko-Stadt ist nicht nur namensgebend für den gesamten Staat, es ist auch das unbestrittene politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Nation. Somit liegt es nahe, dass sich auch kulinarisch alles um die Millionenmetropole dreht. Und tatsächlich: Hier findet man ein Angebot, das Einflüsse aller Landesteile aufweist.

Sogar Elemente, die die mexikanischen Grenzen überschreiten, haben Einzug ins Spektrum der Stadt gefunden: Das weit verbreitete Shawarma stammt ursprünglich aus dem arabischen Raum, wird heutzutage aber sogar auf Tacos serviert.

Die kulinarische Magie Mexiko-Stadts besteht darin, dass selbst unscheinbar wirkende Restaurants, ja sogar herkömmliche Straßenstände exzellentes Essen führen. Das macht die Hauptstadt zum idealen Reiseziel für all jene, die mit kleinem Geld reisen. Für umgerechnet rund 1,50 Euro findet man ohne lange Suche ein köstliches und sättigendes Mittagessen in Form von drei Tacos.

Zwar gilt die Küche des mexikanischen Südens gemeinhin als der des Nordens überlegen, um das gesamte Spektrum abzudecken, empfiehlt sich dennoch eine Torta Norteña. Die Mischung aus Döner und Hamburger enthält in dieser speziellen Form ein paniertes Steak, das mit Avocado und Tomate garniert wird. Erneut lässt sich festhalten: Einfaches Gericht, überzeugender Geschmack. Und mit zwei Euro wieder billig. Selbst gehobenere Restaurants warten – zumindest im Vergleich mit Europa – mit bescheidenen Preisen auf.

Mexikanische Schärfe

Lediglich in eine Hinsicht ist Vorsicht geboten: Mexikaner mögen ihr Essen scharf. Schon von klein auf dreht sich (fast) alles um pikante Speisen, und das schon mit dem Frühstück. Für ungeübte Reisende ist das aber noch kein Grund zur Sorge: Mexikaner sind ein ausgesprochen freundliches Volk und bieten ihre Speisen daher oftmals so an, dass man entweder die milde Version bestellen kann oder die Soße separat serviert wird.

Mexikanische Küche – Tradition und Weltkulturerbe

Die mexikanische Küche zeichnet sich durch viele verschiedene Traditionen aus. Die Küche Mexikos ist durch einige Regionalküchen geprägt, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Im Norden hat die spanische Küche Vorrang und im Süden wird die indigene Küche bevorzugt.

Das Ursprungsland von Kakao, Vanille, Avocado, Tomaten, Chili und auch Mais ist Mexiko. Diese Pflanzen haben sich in der ganzen Welt verbreitet.   Die Ursprungsheimat des Chilis ist Mexiko. Hier gibt es mit etwa 90 Chili Sorten die weltweit größte Vielfalt. Fast jede Speise wird mit Chili zubereitet. Dabei muss es nicht zwangsläufig der scharfe Chili sein.

Die wichtigste Mahlzeit für die Mexikaner ist das Mittagessen. Es kann aus 4 Gängen bestehen. Die mexikanische Küche ist farbenfroh und hat viele interessante Kontraste zu bieten. Die Kombination aus aztekischer Traditionen und neuartigen spanischen Eingebungen sind schon ungewöhnlich.

Das Frühstück besteht meist aus einem Brötchen, süßem Gebäck und Kaffee. Einige Stunden später gibt es dann einen Imbiss, der zum Beispiel aus Tacos oder aus Tortillastreifen mit einer milden roten oder grünen Chilisauce mit Zwiebelstreifen, Käse und Sahne oder auch einem Gericht aus Eiern bestehen kann.

Tacos

Mexikanischer Taco als klassisches mexikanisches Essen

Taco bedeutet in der spanischen Sprache soviel wie Dübel oder auch Pfropfen. Tacos werden in Mexico zu fast jeder Gelegenheit gegessen. Sie sind ein fester Bestandteil der Tex-Mex-Küche, die die Elemente der Südstaatenküche und die mexikanischen Gerichte und Zutaten untereinander vermischt. Tacos werden mit allem gefüllt, was man gerne mag und dann sofort gegessen.

Hier ein Rezept für selbstgemachte Tacos:

Zutaten:
120 g Maismehl (Polenta)
100 g 550 gr Mehl,
25 g weiche Butter
150 ml Milch
Zucker
Pfeffer & Salz
Paprika & Curry
Chilipulver

Zubereitung:
Milch heiß werden lassen. Mehlsorten mit Butter, Milch und Gewürzen mit dem Mixer zu einem glatten Teig gründlich vermischen. Den Teig nun hauchdünn ausrollen und mit einem Pizzaroller zu Dreiecken schneiden. Die Dreiecke durchpiksen, damit sich keine Luftblasen bilden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und bei 220 Grad für etwa 5 Minuten in den Backofen schieben.

2 verschiedene Dips für die Tacos:

Dip – frisch und lecker

Zutaten:
Überreife weiche Avocado
250 g Magerquark
Salz & Pfeffer
Zitronensaft
Zucker

Zubereitung:
Das Fleisch der Avocado mit dem Magerquark, Salz & Pfeffer, Zucker und etwas Zitronensaft mit dem Pürierstab gut vermischen und dann abschmecken.

Frühstück Tacos mit Eiern und Gemüse

Frühstückstacos mit Rühreiern und Gemüse für 2 Portionen

Tacos zubereiten

Zutaten für Rühreier mit Gemüse

1 rote Zwiebel
1 Fleischtomate
kleine Zucchini
1 milde Chilischote
1/2 Jalapeno
4 Eier
etwas Milch
Salz & Pfeffer
Olivenöl
Zucker

Zubereitung:

Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Die Fleischtomate, die Chilischote, Jalapeno und Zucchini in Würfel schneiden und mit den Zwiebeln anschwitzen.  Wenn alles bissfest gegart ist, dann werden die Eier untergehoben. Dafür Eier aufschlagen und mit etwas Milch, Pfeffer & Salz würzen und auf das Gemüse schütten. Stocken lassen und mit den Tacos servieren.

Raffinierter Mais-Apfel-Salat

Die ausgefallene Küche ist ein wichtiger Bestandteil der mexikanischen Kultur. Die Menschen in jeder Region Mexikos sind stolz auf ihre Klassiker. Die verschiedenen traditionellen Gerichte sind ebenso wichtig, wie die Traditionen und Bräuche in Mexiko.

Meist wird zu den mexikanischen Gerichten ein frischer Salat gereicht. Sehr beliebt sind die Zutaten auch als Füllung für Tortillas oder als Beilage bei Tacos.

Die Kombination aus Mais und Apfel ist erfrischend und schmeckt zu jeder Tageszeit.
Früher war Mais nur den Reichen vorbehalten. Erst nach und nach war er für alle Bevölkerungsschichten erschwinglich.
Mais-Apfel-Salat.

Zutaten für 4 Personen:

2 Dosen Mais
2 Äpfel
2 EL Mayonnaise
1 EL Remoulade
Salz & Pfeffer
etwas Zucker

Zubereitung:
Den Mais in eine Schüssel geben. Den Saft einer Dose Mais abschütten und den Saft der anderen Dose mit dazugeben. Äpfel gut waschen und entkernen. Mit Schale in kleine Stücke schneiden. Mit Mayonnaise und Remoulade vermengen und mit Salz& Pfeffer abschmecken. Wenn Sie den Salat mit etwas Curry würzen, dann bekommt er einen ganz ungewöhnlichen und besonderen Geschmack. Den Mais-Apfel-Salat 2 – 3 Stunden kühl stellen und dann genießen. Super lecker zu Tacos und dem Mais-Apfel-Salat schmeckt die Guacamole.

Guacamole

Guacamole gehört in Mexiko zu den beliebtesten Zubereitungen mit Avocado und ist ein elementarer Bestandteil vom mexikanischen Essen. Das Grundrezept für Guacamole besteht nur aus einigen wenigen Zutaten. Dafür brauchen Sie:

Zutaten:
1 reife Avocado
Zitronensaft
Salz
frischer Koriander
1 milde Chili
1 kl Dose Tomatenstücke

Zubereitung:
Das Fruchtfleisch der Avocado in kleine Stücke schneiden. Damit das Fleisch der Avocado nicht braun wird, wird es mit etwas Zitronensaft beträufelt. Die Tomatenstücke dazu geben und mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten. Die Guacamole mit klein gehacktem Koriander und Chili würzen und abschmecken.

Guacamole kann man auch mit gekochten Eiern statt der Tomatenstücke vermischen. Sie können die Guacamole auch mit Knoblauch, Kreuzkümmel, Petersilie, Kakaopulver oder auch Datteln abschmecken.

Sie können die Reifung der Avocados beschleunigen, wenn Sie diese Früchte neben Äpfel lagern.

Hot Salsa Chili

Wollen Sie auch die schärfsten Saucen selber machen? Jedem Chili Gärtner stellt sich irgendwann einmal die Frage: Was mache ich mit den Chilis, wenn sie reif sind? Die scharfen Sorten kann man ja nicht für jedes Gericht als Gewürz nehmen.

Für Hot Salsa Chili braucht man Chilischoten, damit der typische Geschmack zum Vorschein kommt. Wir können selbstverständlich Salsa Chili Saucen kaufen, es gibt eine riesige Auswahl davon. Es gibt unzählige Sorten aller Geschmacksrichtungen, von mild, über scharf bis zu sehr scharf. Aber – die hausgemachte schmeckt doch einfach besser! Es macht dabei auch noch sehr viel Spaß, seine eigene Saucen herzustellen.

Industriell hergestellte Saucen können in zwei Herstellungsverfahren unterschieden werden.

Methode: Die kalte Herstellung der Hot Chili Sauce
Verschiedene Hersteller bedeutet natürlich auch verschiedene Herstellungsverfahren. Die bekannte Tabasco Sauce wird wie folgt hergestellt: Reife zermahlene Chilis werden in Salz eingelegt und in Eichenfässer gefüllt und mit einem Deckel verschlossen. Durch die feinen Löcher im Deckel können die Gase entweichen, die bei der Fermentieren entstehen. Der Inhalt muss dann für drei Jahre reifen. In den ersten zwei Jahren entweicht Kohlendioxid. Im dritten Jahr werden die Fässer dann geöffnet und die Masse wird mit weißem Essig gemischt. Diese Mischung wird nun einen Monat lang jede Stunde gerührt. Dann wird der Essig-Chilipüree-Mix gesiebt und gefiltert und dann in Flaschen abgefüllt.

Methode: Die heiße Herstellung der Hot Chili Sauce
In diesem Verfahren werden die Zutaten gekocht. Die hohen Temperaturen werden für das Garen zusätzlicher Früchte genutzt, denn dann lassen sie sich fein pürieren. Auch werden durch die hohen Temperaturen Keime abgetötet. Alle Zutaten werden mit Essig in einem großen Topf zum Kochen gebracht. Die industriellen Edelstahlkessel sind doppelwandig, so dass nichts anbrennen kann. Nach mehreren Stunden wird dann alles mit einem Pürierstab zerkleinert. Wenn die Sauce die gewünschte Konsistenz hat, wird sie in passende Flaschen abgefüllt.
Wenn Sie zuhause eine Hot Salsa Chili Sauce machen wollen, dann ist es ja längst nicht so aufwendig.

Hot Salsa Chili Sauce

Zutaten für 1 Liter:
250 g Habanero Chilis rot, die Kerne und die Stängel entfernen
1 gehackte Zwiebel
2 gehackte Knoblauchzehen
120 ml Apfelessig
120 ml Limettensaft
2 EL Wasser
1 Papayas
1 Tomate
1 TL Thymian
1 TL Basilikum
Muskat gemahlen
etwas Senf
etwas Kurkuma

Zubereitung:
Geschnittene Zwiebel und Tomate, Chilis und Papaya mit gehacktem Knoblauch mit einem Pürierstab sehr fein pürieren. In einem kleinen Topf Essig, Limettensaft und Wasser erhitzen. Die Gewürze dazu geben und mit dem Chiligemisch verrühren. In Schraubgläser füllen. Kann sich im Kühlschrank bis zu 8 Wochen halten.

Avocado Salsa

Avocado Rezept

Die Avocado Frucht stammt aus der Familie der Lorbeergewächse und ist eine Pflanzenart. Aus der Sicht der Botanik gehört die Avocado zum Obst.
Der Avocadobaum kann bis zu 15 Meter hoch werden und hat seinen Ursprung in Südmexiko. Die Avocado wird seit über 10 tausend Jahren im tropischen und subtropischen Zentralamerika genutzt. Von Spanien aus kam sie in die Karibik, nach Chile und Madeira. Im 19. Jahrhundert verbreitete sie sich dann bis nach Afrika, Madagaskar, Malaysia und auf die Philippinen. Erst spät, Anfang des 20. Jahrhunderts kam die Avocado in den Mittelmeer Raum.

Die Avocado ist schnellwüchsig und immergrün. Sie wächst in warmen, trockenen Gebieten.  Avocadofrüchte reifen nicht am Baum, sondern fallen auch ohne Pflücken vom Baum, wo sie dann auf der Erde liegend reifen können. Eine reife Frucht erkennt man daran, dass sie ihren Glanz verliert.

Eine Avocado sieht aus wie eine Birne und hat eine ledige Außenschale. Sie ist grüngelb bis goldgelb und wechselt zu dunkelgrün, wenn sie der Luft ausgesetzt ist. Im Handel bekommt man die Frucht meist hart. Sie können aber bedenkenlos gekauft werden, weil sie nachreifen. Wenn sich die Schale ein wenig eindrücken läßt, ist sie zum Verzehr geeignet. Das Gewicht der Avocado kann bis zu 2, 5 kg betragen. Und die Avocado ist für mexikanisches Essen unverzichtbar.

Rezept für Avocado Salsa

Zutaten für 4 Personen:

1 reife Avocado
1 kleine Zwiebel
1 rote Chilischote
1 Tomate
1 EL gehackte Petersilie
Bio Limette
4 EL Limettensaft
3 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Die Avocado schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Schale der Bio Limette reiben. Etwas Limettensaft und Olivenöl mit Salz & Pfeffer vermischen. Die Zwiebel und die Chilischote fein würfeln. Vorher die Kerne der Chili entfernen. Die Avocado schälen und würfeln. Mit der Vinaigrette und 1 EL gehackte Petersilie mischen und abschmecken.

Der Avocado Salsa Salat schmeckt sehr gut zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch aber auch zu einem Spargelgericht.

Sehr ungewöhnlich und äußerst lecker ist eine weitere Variante von Avocado Salsa.

Zutaten:
1 Fenchelknolle
1 rote Chili
200 g Kirschtomaten
1 Avocado
2 EL Limettensaft
Salz & Pfeffer
Zucker
1/2 Galiamelone
4 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
4 Stiele Minze
15 g Orangeat
1 EL rosa Beeren

Zubereitung:
Fenchel putzen und den Strunk keilförmig herausschneiden. In dünne Scheiben schneiden oder sehr fein hobeln. Chili entkernen und fein hacken. Orangeat in heißem Wasser 30 Sekunden aufkochen, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und hauchdünn schneiden.
Die Avocado halbieren und entsteinen. Den Stein entfernen. Das Fleisch mit Limettensaft Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker würzen.
Melone halbieren und entkernen. Die eine Hälfte in 8 Spalten teilen, die andere in Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Fenchel, Chili, gehackten Knoblauch und Orangeat 4-5 Minuten braten lassen und würzen. Die Tomaten in heißem Öl anbraten.
Melone und alle anderen Zutaten anrichten.

Hähnchen Enchilada mit Pasta

Enchilada ist ein typisches mexikanisches Gericht und bedeutet gefüllte Maispfannkuchen. Es wird ganz verschieden, je nach der Region und auch nach Geschmack zubereitet. Es handelt sich dabei um gefüllte, weiche Tortillas aus Maismehl, die mit einer Sosse angerichtet werden. Die Füllung ist meist aus Hühnerfleisch, kann aber auch ohne Fleisch, mit Rührei, Chili oder Gemüse zubereitet werden. Die bekannteste Sosse, die zu den Enchiladas gereicht werden, ist die Mole. Mole ist eine braune Sosse aus Chilis und Kakao. Grundzutaten sind dabei Chili und Tortilla. Es wird aber auch gerne mit Frühlingszwiebeln oder Blattsalat, Sahne oder geriebenen Käse serviert.

Rezept für Hähnchen Enchilada mit Pasta

Zutaten für 4 Personen:

3 Hähnchenbrustfilets
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriander
1 Lorbeerblatt
1/2 Liter Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
Olivenöl
200 g Saure Sahne
etwas Zimt
8 Weizen Tortillas
100 g Hartkäse
2 El Öl zum Beträufeln
1 TL Chiliflocken

Zubereitung:

Die Hähnchenfilets waschen und mit Küchentücher trocken tupfen. Chili waschen und entkernen und den Knoblauch schälen und klein hacken. Die Gemüsebrühe heiß werden lassen und Chili und Knoblauch dazugeben. Kümmel, Koriander und Lorbeerblatt mit heiß werden lassen. Die Hähnchenfilets in die Gemüsebrühe mit den Gewürzen bei mittlerer Hitze ca 15 Minuten gar werden lassen. Das Fleisch aus der Brühe nehmen und mit der Gabel zerpflücken.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Auflaufform einfetten. Saure Sahne mit Salz, Zimt und zwei Esslöffel der Brühe vermischen. Die Tortillascheiben mit 1 EL Saure-Sahne-Creme bestreichen. Das zerpflückte Hähnchenfleisch darauf verteilen mit Käse bestreuen. Die Tortillas aufrollen und in die Form zum überbacken legen. Nach 8 – 10 Minuten sind sie fertig und können angerichtet werden. Mit der restlichen Saure-Sahne-Creme anrichten. Die grüne Chili Soße dazu servieren.


Unser Antrieb ist Kreativität und Vielfalt. Deshalb sind wir immer auf der Suche nach neuen Ideen, über die wir berichten können. Wir sind sehr daran interessiert zu erfahren, welche Ausmalbilder Ihnen noch fehlen und würden uns freuen, diese für Sie zu gestalten. Wenn Sie Fragen haben oder uns Anregungen geben möchten, sind wir gerne für Sie erreichbar. Auch Kritik nehmen wir gerne entgegen und sind immer bemüht, uns zu verbessern.  Sprechen Sie uns gerne an!

Gemeinsam Kochen – neue Rezepte | Essen

In deutschen Haushalten wird seit Jahren immer weniger selber gekocht. Bringdienste versprechen eine warme Mahlzeit ohne schmutzige Töpfe in der eigenen Küche. Vom Müll spricht da keiner. Aber dabei ist gemeinsam Kochen doch so spannend und vielseitig. Egal ob man bei einem Date gemeinsam kocht und sich vielleicht näher kommt ober einfach mal kochtechnisch etwas Neues ausprobieren möchte.

Gemeinsam Kochen macht Spaß und bietet Abwechslung

Die Supermärkte verlocken mit einem immer breiteren Angebot von Fertiggerichten mit vermeintlich gesunden Rezepturen. Doch dies ist ein Trugschluss.

Gemeinsam Kochen
Gemeinsam Kochen – © Dan Race/ Adobe Stock

Die Inhaltsstoffe sorgen zwar für einen intensiven Geschmack und eine lange Haltbarkeit, doch gesundheitsfördernd sind sie nicht. Müdigkeit und Unwohlsein nach dem Verzehr sind nur einige Beispiele.

Eine Mahlzeit selber zu kochen macht Spaß und ist gesund, sofern die richtigen Zutaten verwendet werden. Ein verständliches Rezept ist dabei die Grundlage für ein erfolgreiches Kocherlebnis. Egal ob für Anfänger oder routinierte Hobbyköche, Rezepte gibt es für unterschiedliche Geschmacks- und Essensrichtungen.

Vorteile des Selbstkochens

Die Vorteile einer selbst zubereiteten Mahlzeit sind vielfältig und zumeist allgemein bekannt. Beim selber Kochen werden zum Beispiel frische Zutaten verwendet. Der natürliche Geschmack der Lebensmittel kommt ohne weitere Zusatzstoffe zur Geltung. Damit wird die Mahlzeit leckerer, verträglicher und gesünder.

Bedauerlicherweise bleiben die Vorzüge des Selberkochens allzu oft unbeachtet und Ausflüchte setzen sich durch. Typische Ausreden sind: „Ich habe keine Zeit, um zu kochen“, „Ich bin unfähig zu kochen, ich bin kein gute Koch“, oder „Es lohnt sich nicht für mich alleine zu kochen“.

Vertreiben Sie diese Ausreden aus Ihrem Bewusstsein. Sie lassen sich alle im Handumdrehen widerlegen.

Selber Kochen kostet nicht mehr Zeit, als auf einen Lieferservice zu warten oder ein Fertiggericht im Ofen zuzubereiten. Denn selber Kochen bedeutet ja nicht, dass es gleich ein 4-Gänge Menü sein muss. Viele Rezepte sind für die Alltagsküche gedacht und sehr schnell gemacht. Außerdem können Sie während der Zubereitung vom Alltag abschalten und sich auf das Essen freuen.

Wenn Sie für sich allein kochen, bereiten Sie trotzdem etwas mehr zu. Die Reste eignen sich hervorragend für den nächsten Tag oder können portionsweise eingefroren werden. Zudem spart selber Kochen auch noch Geld. Häufig ist es günstiger als der Kauf von Fast Food oder Fertigprodukten.

Variation durch neue Rezepte

Neue Rezepte bringen einen frischen Wind in jede Küche.
Menschen, die bisher wenig gekocht haben, helfen Rezepte, um das Handwerk zu lernen und sich auszuprobieren. Mit einer verständlichen Anleitung gelingt das Essen auch jedem Kochanfänger. Das positive Erlebnis einer selbst gekochten Mahlzeit lässt das Essen gleich noch viel besser schmecken.

Aber auch Menschen, die regelmäßig kochen, sollten neue Rezepte ausprobieren, um dem eintönigen Trott zu entkommen. Bei dem täglichen Gedanken: „Was esse ich denn heute?“, passiert es viel zu häufig, dass nur die bekannten Rezepte in Betracht gezogen werden. Durchbrechen Sie die Routine mit einem neuen Rezept für ein unerwartetes Geschmackserlebnis.

Gemeinsam Kochen verbindet

Ein gemeinsamer Kochabend macht Spaß und bereichert die Freundschaft. Probieren Sie ein ganz neues Rezept und gehen gemeinsam auf Entdeckungsreise. Oder kochen Sie mit der Familie oder Freunden Ihr Lieblingsrezept. Beim gemeinsamen Kochen kann man voneinander lernen und gemeinsam lachen. Am Ende steht ein gemütlicher und lustiger Abend, an den Sie sich gerne erinnern.

Ganz konkret: was kann man denn spontan mal gemeinsam kochen?

Das hängt von Geschmack und den Vorlieben der Kochenden ab. Hier sind einige Vorschläge für Gerichte, die sich gut gemeinsam kochen lassen:

  • Pizza (jeder kann seinen Lieblingsbelag wählen)
  • Eine selbstgemachte Nudelsoße mit Pasta
  • Taco Toppings (jeder kann seine eigenen Tacos bauen)
  • Eintopf oder Suppe
  • Lasagne oder Moussaka
  • Gemüsepfanne oder gebratener Reis
  • Wraps oder Sandwiches
  • Sushi Rollen

Wie wäre es zum Beispiel mit einem indischen Curry oder thailändischen Kokosmilchsuppe? Oder vielleicht möchtest du dich an einem aufwendigeren Gericht wie Beef Wellington versuchen?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, gemeinsam zu kochen und dabei Spaß zu haben.  Egal für welches Gericht man sich am Ende entscheidet, denkt daran: das Wichtigste ist die Gemeinschaft und der Spaß beim Kochen. Also schnappt euch eure Freunde oder Familie und legt los!


Unser Antrieb ist Kreativität und Vielfalt. Deshalb sind wir immer auf der Suche nach neuen Ideen, über die wir berichten können. Wir sind sehr daran interessiert zu erfahren, welche Ausmalbilder Ihnen noch fehlen und würden uns freuen, diese für Sie zu gestalten. Wenn Sie Fragen haben oder uns Anregungen geben möchten, sind wir gerne für Sie erreichbar. Auch Kritik nehmen wir gerne entgegen und sind immer bemüht, uns zu verbessern. Sprechen Sie uns gerne an!

Frischkäse mit Kindern selber herstellen – Essen

Mal zwischendurch:  Frischkäse selbst herzustellen macht mit Kindern nicht nur Spaß, sondern ist auch sinnvoll, damit Kinder besser verstehen, wie Lebensmittel aufbereitet werden. 

Frischkäse mit Kindern selbst herstellen, das Experiment!

Dass Käse aus Milch gemacht wird, weiß fast jedes Kind. Wie es aber genau funktioniert, erfährt man nur, wenn man es ausprobiert. Um Frischkäse selbst herzustellen, benötigt man natürlich Milch:

  • Für 200 Gramm, das entspricht in etwa einer gekauften Schale, braucht man zwei Liter Milch (3,5 % Fett) und zwei Zitronen.
  • Auf dem Herd wird die Milch auf circa siebzig Grad erhitzt (Thermometer verwenden) und mit dem Saft der beiden Zitronen verrührt.
  • Wenn Flocken entstehen, gießt man die geronnene Milch durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb. So läuft die Molke bei der Frischkäseherstellung ab.
  • Schließlich die Tuchenden verdrehen und die restliche Molke ausquetschen. Der selbst hergestellte Frischkäse liegt jetzt kugelförmig im Tuch.

Frischkäse selbst zubereiten und verfeinern

Der selbst hergestellte Frischkäse wird jetzt noch mit Pfeffer, Salz und Kräutern nach belieben abgeschmeckt. Sehr gut eignet sich Schnittlauch oder Petersilie, am besten frisch aus dem Garten.

Wenn sie dazu am Abend noch frischgebackenes Brot reichen, hält sich der selbst hergestellte Frischkäse jedoch nicht allzu lange. Also besser einen Vorrat zurückbehalten und erst am nächsten Tag anbieten.

Kleiner Tipp: etwas Sahne hinzugeben und schon wird der Frischkäse noch cremiger!


Haben Sie Frage, Anregungen oder Kritik? Immer her damit! Sprechen Sie uns gerne an.

Alle Jahre wieder – Raclette essen

Raclette ist, gerade an Feiertagen, wie zum Beispiel dem Heiligen Abend an Weihnachten, eines der beliebtesten Essen. Hier steht die Gemütlichkeit im Vordergrund, denn beim Raclette sitzt man schon einige Stunden zusammen.

Was macht Raclette so beliebt?

Gerade die Vielseitigkeit macht es zu einem sehr beliebten Essen, denn hier kann eine Vielzahl an Zutaten kombiniert werden. Zudem kann es in kalten Monaten im Haus, aber auch an warmen Sommertagen draußen, zum Beispiel auf der Terrasse oder dem Balkon genutzt werden.

Malvorlage Raclette
Raclette

Die Zubereitung der einzelnen Zutaten ist nicht sehr aufwendig, denn es müssen lediglich einige Dinge, wie zum Beispiel verschiedene Gemüse-, Fleisch,- und Obstsorten geschnitten und in Schälchen gefüllt werden. Sind die einzelnen Zutaten bereitgestellt, kann jeder individuell entscheiden, welche er in seiner Pfanne kombiniert. Zudem ist Raclette sehr beliebt, da es sowohl Fleisch- oder Fischesser als auch Vegetarier oder sogar Veganer nutzen können.

Raclette-Rezepte

Viele Lebensmittel, die im heimischen Kühlschrank vorhanden sind, können genutzt werden, müssen also nicht unbedingt eingekauft werden. So kann zum Beispiel ein Pfännchen mit Mais, Kidneybohnen und Schweinefleisch kombiniert werden, bedeckt mit Raclettekäse. Auch die „Hawaii-Pfanne“ wird gerne gewählt, in diese kommen Ananas-Stücke, gekochter Schinken, oder wahlweise auch Hähnchenfleisch und natürlich der herzhafte Raclettekäse obendrauf. Einige Zutaten schmecken noch besser, wenn sie erst oben, auf der Stein- oder der Grillplatte, gegart oder angebraten werden.


Malvorlage Raclette


So können zum Beispiel kleine Hackbällchen, aus Schweine- oder Rinderhack, geformt werden, welche mit der passende Würzung, wie Frikadellen schmecken. Auch in Streifen geschnittener Speck kann oben auf dem Grill kross gebraten werden, um ihn so zu verzehren oder auch anschließend in eine Pfanne zu geben. Auch wer gerne Rührei isst, kommt beim Raclette auf seine Kosten. So müssen lediglich im Vorfeld einige Eier in eine Schale gegeben werden, welche zusammen mit den anderen Zutaten auf dem Tisch platziert wird. Nun wird, mit einem Löffel etwas Ei in ein Pfännchen gegeben und anschließend, wie auch das eigentliche Rührei, mit etwas Pfeffer und Salz gewürzt. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, das Pfännchen nicht zu voll zu befüllen, da das Ei bei Erwärmung noch aufquillt.

Raclette für Vegetarier

Die meisten oben beschriebenen Rezepte stehen in Kombination mit Fleisch. Aber dieses muss nicht zwingend genutzt werden, denn es stehen ausreichend pflanzliche Zutaten für ein vegetarisches Raclette zur Verfügung. So kann zum Beispiel Paprika mit Blumenkohl kombiniert werden. Auch die Kartoffel ist eine gerne genutzte Zutat beim Raclette, denn sie kann zu einer Vielzahl anderer Zutaten problemlos hinzu kombiniert werden. Beispiele hierfür sind Spargel oder Frühlingszwiebeln, wahlweise auch alle drei zusammen, so entsteht eine Art Mini-Kartoffelauflauf in dem Raclette-Pfännchen.

Auch diverse Früchte können zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel Mandarinen, Äpfel oder das oben erwähnte Ananas. Zudem können verschiedene Pilz-Sorten, wie zum Beispiel Champignons oder Pfifferlinge, genutzt werden, um eine leckere Pilz-Pfanne, kombiniert mit zum Beispiel Zwiebeln oder Tomaten herzustellen. Auch Toastbrot kann für dieses vielseitige Essen verwendet werden. Dieses kann oben auf der Grillplatte geröstet und mit Käse überbacken werden. Genau wie die Kartoffel, kann auch die Nudel sehr leicht in eine Pfanne integriert werden. Hierfür können nahezu alle herkömmlichen Nudel-Sorten genutzt werden.

Der Dip darf nicht fehlen

Um den leckeren Pfännchen noch das gewisse Etwas zu verleihen, muss die passende Soße bzw. der passende Dip bereitstehen. Hier können wahlweise Produkte aus dem Supermarkt, wie zum Beispiel Grillsoßen, oder selbst hergestellte Varianten genutzt werden. Gerne wird ein eigens hergestellter Knoblauch-Kräuter-Dip genutzt, da dieser zu nahezu allen Kombinationen der Pfännchen schmeckt.


Unser Antrieb ist Kreativität und Vielfalt. Deshalb sind wir immer auf der Suche nach neuen Ideen, über die wir berichten können. Wir sind sehr daran interessiert zu erfahren, welche Ausmalbilder Ihnen noch fehlen und würden uns freuen, diese für Sie zu gestalten. Wenn Sie Fragen haben oder uns Anregungen geben möchten, sind wir gerne für Sie erreichbar. Auch Kritik nehmen wir gerne entgegen und sind immer bemüht, uns zu verbessern.  Sprechen Sie uns gerne an!

Foodpairing – Der richtige Wein zum Essen

Auf der Suche nach der idealen Kombination von Lebensmitteln kommt keiner an der Food Pairing-Theorie vorbei. Was verbirgt sich dahinter? Foodpairing ist eine kleine Wissenschaft für sich, so dass wir in diesem Beitrag nur ein Foodpairing-Light für Einsteiger anbieten können.

FoodPairing – Welcher Wein passt zu welchem Essen

Lebensmittel, zu denen eben auch Wein gehört, mit gemeinsamen Aromastoffen sind ideale Partner. Je höher die Anzahl der gemeinsamen Aromen ist, desto größer fällt die Geschmacksharmonie aus. 

Foodpairing - Der richtige Wein zum Essen
Foodpairing – Der richtige Wein zum Essen – © Dan Race / Adobe Stock

So kann höchster Genuss entstehen. Milch, Butter, Ei und Getreide teilen rund 50 Aromastoffe und werden in unserer Küche am meisten verwendet.

Die Paarung Blauschimmelkäse und Schokolade verzeichnet rund 70 gemeinsame Aromen. Ähnlich hoch muss die Übereinstimmung nach der Food Pairing-Theorie von Blauschimmelkäse und erdigem Rotwein sein. Sie sind schon seit langem ein bestechendes Paar.

Ein kleines Regelwerk
Die alte Regel zur Auswahl der passenden Weine besagt, dass weißer Wein zu hellem Fleisch und roter Wein zu dunklem Fleisch gereicht wird. Heute ist das Angebot an Weinen und deren Geschmacksfülle viel größer. Das Spiel mit der Farbe des Weines ist bunter geworden. Frucht und Spritzigkeit, Säure und Körper, Restzucker und Alkoholgehalt werden bei der Entscheidung für einen Wein berücksichtigt.

Tipp Nr. 1
Leichte Gerichte lieben leichte Weine. Sie unterstreichen den zarten Geschmack des Gerichts und geben ihm einen leichten Akzent. Der Alkoholgehalt eines leichten Weines liegt bei 10 bis 12 %. Trockene und halbtrockene Weine sind optimale Speisebegleiter. In diese Kategorie gehören die feinen Rieslingweine aus Deutschland oder ein Muscadet Sèvre et Main sur Lie aus Frankreich. Übrigens sind Weißweine wie Riesling, Müller Thurgau und Chardonnay die idealen Begleiter für zartes Geflügel, Fisch und Muscheln.

Tipp Nr. 2
Die Sauce bestimmt den Wein. Die Regel gilt selbst dann, wenn bei ihrer Herstellung kein Wein verwendet wird. Wird die Sauce mit Wein zubereitet, wird der selbe Wein auch zum Essen serviert. Saucen mit Aromen von Kapern oder Zitrone verlangen nach einem säurehaltigen Begleitwein. Hier ist auch die alte „Farbregel“ hilfreich. Helle Saucen lieben Weißwein und dunkle Saucen harmonieren mit vollen Rotweinen wie dem Bordeaux, dem Barolo oder dem Rioja.

Tipp Nr. 3
Bekannt ist die perfekte Harmonie zwischen Käse und trockenem Rotwein wie dem Spätburgunder oder dem Trollinger. Experimentierfreudige Weintrinker kombinieren Blauschimmelkäse mit kräftigem Süßwein wie dem Sauternes. Süße Weine wie Madeira, Portwein, Marsala harmonieren hervorragend mit Desserts. Zu herzhaften Gerichten passen sie weniger. Sollte sich beim Food Pairing jedoch eine Übereinstimmung von mehr als zehn Aromastoffen ergeben, kommt es halt auf einen Versuch an.

Die deutschen Küchenlieblinge

Lassen Sie uns einen Blick auf die deutschen Vorlieben in Sachen Essen und Wein werfen. Eine Umfrage zur bevorzugten Geschmacksrichtung beim Essen aus dem Jahr 2019 ergab bei möglicher Mehrfachauswahl folgendes Ranking:

1. Deutsche Küche 68 %
2. Italienische Küche 66 %
3. Asiatische Küche 51 %

Die Frage nach den Herkunftsländern der beliebtesten Weine beantworteten die Teilnehmer wie folgt:

1. Deutsche Weine 74 %
2. Italienische Weine 40 %
3. Französische und spanische Weine 28 %

Ziemlich beste Freunde
Bringen wir an dieser Stelle einfach die Spaghetti Bolognese, Schnitzel und die Küche Asiens mit den bevorzugten Weinen der Deutschen zusammen! Die Spaghetti Bolognese werden durch das Ablöschen der Hackfleischmasse mit trockenem Rotwein zum Genuss. Der zum Kochen verwendete Wein ist der perfekte Begleiter zum Essen.

Anders sieht es im Fall vom Liebling Schnitzel aus: Schnitzel klingt banal. Es gibt jedoch Kalbsschnitzel, Schweineschnitzel, Schnitzel aus Geflügel und aus Fisch. Alle Sorten haben einen hellen Charakter. Eine Sauce mit grünem Pfeffer oder Zitrone wertet das Gericht auf und ein trockener Weißwein macht daraus ein Festessen.

Die asiatische Küche passt irgendwie nicht richtig in das Food Pairing-System: Sojasauce und Ingwer scheinen zu speziell zu sein. Mit ihren markanten Gewürzen und dem Spiel mit süßen, sauren, salzigen und bitteren Aromen läuft Asien außerhalb der Regeln des Food Pairing. Unser Tipp lautet: Wählen Sie süffigen Rosé und servieren Sie ihn gut gekühlt dazu.


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Kartoffelsalat Rezept – Essen

Er ist ein gern gesehener Gast auf den Tischen und Büfetts und hat viele Gesichter. Der klassische Kartoffelsalat ist verknüpft mit den Erinnerungen an die Kindheit. Viele Familien haben ihr spezielles Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Rezept Klassischer Kartoffelsalat

Gereicht wird dieser Alleskönner an Feiertagen, Geburtstagen oder zum Picknick im Grünen. Gut portionierbar und einfach transportierbar wird der geliebte Kartoffelsalat gern zu Grillpartys mitgebracht und dort wird dann auch über das jeweilige Rezept schwadroniert.

Kartoffelsalat Rezept
Kartoffelsalat Rezept – © Kzenon / Adobe Stock

Variationen sind durchaus erwünscht und orientieren sich meist an den aktuellen Küchentrends. Die größte Power zum Überleben hat jedoch immer noch der klassische Kartoffelsalat.

Zutaten für vier Portionen und Zubereitung:

1 kg festkochende Kartoffeln bereits gegart, geschält und in schöne Scheibchen geschnitten
1 Packung Mayonnaise (im Handel üblich à 125 Gramm)
2 bis 3 saure Gurken aus dem Glas fein gewürfelt
1 Zwiebel fein gewürfelt
1 Schuss Gurkenwasser oder sanfter Essig
Salz, Zucker und schwarzer Pfeffer nach Geschmack „Kartoffelsalat Rezept – Essen“ weiterlesen

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