Autofahren im Winter

In den Herbst- und Wintermonaten können Autofahrer auf den Straßen etliche Überraschungen erleben. Aquaplaning, Nebel, Sturm, Blitzeis und Schneefall sind einige davon. Das Wetter können wir zwar nicht beeinflussen, wohl aber einige Dinge beachten, damit wir sicher mit dem Auto unser Ziel erreichen.

Auto-Instandhaltung und -Pflege

Fensterscheiben reinigen

Junge Frau hat Autopanne
Autofahren im Winter

Wer bei kalten Temperaturen eine gute Sicht haben möchte, sollte die Autoscheiben von innen und außen gründlich reinigen. Saubere Scheiben beschlagen weniger schnell als verschmutzte. Darüber hinaus kann ein Schmierfilm im Inneren (zum Beispiel durch häufiges Rauchen) die Sicht bei Dunkelheit stark beeinträchtigen.

Lack und Türdichtungen behandeln

Gerade im Winter ist eine komplette Autowäsche mit anschließender Lackpflege empfehlenswert. Dem versiegelten Lack machen Schmutz und Salz weniger aus. Kleinere Lackschäden sollten ebenfalls vor dem Winter behoben werden. Damit auch die Türdichtungen an der Heckklappe und den Türen im Winter nicht beschädigt werden oder anfrieren, können sie mit Hilfe spezieller Pflegestifte behandelt werden. „Autofahren im Winter“ weiterlesen

Gesund durch Herbst und Winter | Gesundheit Vorsorge

Mit dem Herbst kommen nicht nur das bunte Laub, die Pilze und die schönen Sonnenuntergänge, es wird auch kälter und dunkler. Überall schnupft und hustet es. Die Herbststürme treiben die Laune in den Keller und die Blätter von den Bäumen. Alles wirkt kahl und grau.

Gesund durch Herbst und Winter: 5 Tipps für die kalte Jahreszeit

Und dann sinken die Temperaturen auch noch in den Minusbereich. Die Heizungen laufen auf Hochtouren. Die trockene Luft sowie Wind und Kälte machen den Körper anfälliger für Erkältungen. Gefrierener Regen fällt auf die Straßen – der Stau auf dem Weg zur Arbeit ist vorprogrammiert …

Tipps für Gesundheit im Herbst und im Winter
Gesund durch Herbst und Winter

Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie gut und gesund durch Herbst und Winter kommen.

1. Spaziergänge an der frischen Luft

Auch wenn es stürmt und regnet, dem Körper tut eine regelmäßige Bewegung an der frischen Luft gut. Lange Spaziergänge und Sport bringen den Kreislauf in Schwung. Die Durchblutung wird angeregt und das Immunsystem ist besser gegen Erkältungsviren gewappnet. Die Ausdauersportarten Joggen und Radfahren sind besonders gut geeignet. Bei allen Aktivitäten im Außenbereich sollte stets eine geeignete Bekleidung gewählt werden.

2. Mineralstoff- und vitaminreich ernähren

Eine mineralstoff- und vitaminreiche Ernährung ist generell von großer Bedeutung. In der kalten Jahreszeit ist es aber besonders wichtig, darauf zu achten. Obst, Gemüse, frisch gepresste Säfte, aber auch Vollkornprodukte, Geflügel, Käse, Milch und Ei dürfen auf dem Speiseplan stehen. Auch Genussmittel wie Schokolade sind in Maßen erlaubt. Sie heben gerade an grauen Tagen oft die Stimmung.

In den Herbstmonaten können vielfach noch heimisches Wintergemüse wie Kohlrabi, Brokkoli und Grünkohl, sowie Obst wie Äpfel und Birnen, die noch sehr viele Vitamine enthalten, geerntet werden. Ebenso sind Steckrüben, Kartoffeln und Champignons gut und zumeist günstig erhältlich. Allein mit diesen Zutaten lassen sich köstliche und gesunde Speisen zubereiten.

3. Viel trinken

Nicht nur im Sommer kommt es darauf an, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Auch in den Herbst- und Wintermonaten ist es ratsam, zwischen 1,5 und 2 Litern Flüssigkeit in Form von Mineralwasser, Früchtetees oder Saftschorlen aufzunehmen. Die trockene Heizungsluft wirkt sich negativ auf Schleimhäute aus, so dass sich Bakterien schneller ausbreiten und Infektionen verursachen können. Durch die regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme werden die Bronchien befeuchtet und Bakterien weggespült.

4. Richtig lüften

In der kalten Jahreszeit halten wir uns häufiger drinnen auf als draußen. Umso wichtiger ist es, die Räume regelmäßig und gut zu lüften. In der Regel genügt es, die Fenster morgens, mittags und abends für jeweils fünf Minuten ganz zu öffnen. Natürlich sind dies nur Richtwerte, denn Rauchen, Kochen und Tiere im Haushalt erfordern meist ein mehrmaliges Durchlüften.

5. Ausreichend schlafen

Ergänzend zu einer gesunden Ernährungsweise und viel Bewegung an der Luft benötigt der Körper ausreichend Schlaf, um gesund zu bleiben. Vor allem, wenn er durch kalte Temperaturen und Wind zusätzlich gestresst ist, braucht unser Körper seine Erholungsphasen. Das gilt selbstverständlich auch für unseren Geist.

Der Herbst kommt und das Laub wird bunt

Bunte Vielfalt: Darum verfärben sich die Blätter im Herbst

Der Herbst steht vor der Tür und die Blätter an den Laubbäumen färben sich herrlich bunt. Das satte Grün wird durch rote und gelbe Farbtupfer ersetzt. Aber warum verwandelt sich das Landschaftsbild in den Herbstmonaten eigentlich so sehr?

Chlorophyll sorgt für ein einheitliches Grün

Herbstlaub
Warum fallen die Blätter im Herbst von den Bäumen

Damit die Blätter der Pflanzen bestimmte Farben haben können, müssen immer gewisse Farbstoffe vorhanden sein. Im Frühjahr und Sommer gibt es in den Pflanzenblättern mehrere Farbstoffe. Chlorophyll ist einer der Farbstoffe und vermutlich der kräftigste, da er alle übrigen Farben überdeckt. Denn in den Blättern kommt auch schon im Sommer die Farbe Gelb vor, die sich gegen das kräftige Grün jedoch nicht durchsetzen kann.

Chlorophyll erfüllt aber nicht nur den Zweck, Blätter grün zu färben. Ein Baum benötigt den Farbstoff auch für die Ernährung. Unmittelbar bevor er die Blätter im Herbst abwirft, werden die wichtigen Bestandteile des Farbstoffes in die Äste und den Stamm transportiert. Die Folge: In den Blättern verschwindet die grüne Farbe und das Gelb, das bisher überdeckt wurde, kann sich entfalten.

Warum werden einige Blätter im Herbst rot?

Anders als die gelbe Farbe entsteht die rote komplett neu. Für den Baum ist dies ein harter Job, auch weil die roten Blätter ja nur einige Wochen bewundert werden können, bevor sie schließlich abfallen. Bäume betreiben diesen Aufwand daher nur, wenn es sich für sie lohnt. Die Rotfärbung hängt ebenfalls mit dem Abzug des Farbstoffes Chlorophyll aus den Blättern zusammen. Die Bäume benötigen für den Transport des wertvollen Farbstoffes in den Stamm und die Äste sogenannte Enzyme. Diese sind jedoch äußerst lichtempfindlich. Ein Baum setzt den roten Farbstoff ein, um die Enzyme zu schützen, während diese die wichtigen Bestandteile des Chlorophylls in die übrigen Pflanzenteile transportieren.

Es ist Zeit, die Blätter abzuwerfen

Und wann fallen die Blätter von den Bäumen? Bäume spüren offenbar, wenn die Tage kürzer und dunkler werden. Dann beginnen sie, ihr Laub abzuwerfen, einige früher, andere später. Der Prozess beginnt häufig mit dem astronomischen bzw. kalendarischen Herbstanfang. Dieser findet am 22. oder 23. September statt, immer dann, wenn die Sonne exakt vertikal über dem Äquator steht. Für Meteorologen ist übrigens am 1. September Herbstbeginn, jedoch nur, weil sich gerade Monatsdaten in Statistiken besser auswerten lassen. Doch zurück zum kalendarischen Herbst. Dieser beginnt mit dem Tag, der genau so lang ist wie die Nacht. Anschließend werden die Nächte immer länger – morgens fährt man häufig im Dunkeln zur Arbeit und auch am späten Nachmittag wird es schnell wieder finster. Dazwischen liegen nur wenige ‚helle‘ Stunden. Im Sommer ist dies genau umgekehrt. Hier sind die Nächte kurz und die Tage besonders lang.

Ein Baum wirft im Herbst seine Blätter ab, um sich selbst zu schonen. Das Blattwerk benötigt er eigentlich, um sich ernähren zu können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Sonne scheint oder der Himmel mit Wolken bedeckt ist. Wichtig ist nur, dass es so viel Tageslicht wie möglich gibt. Werden die Tage aber kürzer, genügt dem Baum das vorhandene Licht nicht mehr. Er stößt nach und nach alle Blätter ab. Auf den Blättern würde, wenn sie am Baum blieben, zu viel Wasser verdunsten. Und da der Baum im Herbst und im Winter weniger Wasser aus dem Boden zieht, würde er quasi verdursten.

Übrigens unterscheiden Bäume nicht zwischen natürlichem Tageslicht und dem künstlichen Licht einer Straßenlaterne. Befindet sich ein Baum zum Beispiel in der Nähe einer Laterne, so behält er seine Blätter in der Regel länger als andere Bäume, die in einem Wald stehen.

Genießen Sie mit Ihrer Familie die goldene Jahreszeit und gönnen Sie sich einen Spaziergang mit „Laub rascheln“ – ein Spaß für Groß und Klein. 🙂