Kochen am Lagerfeuer – Rezepte

Das Lagerfeuer im Freien hat schon seit Menschengedenken eine wichtige Funktion. Es wärmt den Körper, trocknet Bekleidung, vertreibt Tiere, dient als Notsignal und es können warme Speisen in entspannter Weise zubereitet werden.

Wilde Küche Rezepte am Lagerfeuer

Doch bevor es losgeht, wird trockenes Brennholz zu einer Art Pyramide gestapelt und angezündet. Wenn das Feuer lodert, kann nach Bedarf Holz nachgelegt werden.

Lagerfeuer Rezepte
Lagerfeuer Rezepte – © bernardbodo / Adobe Stock

Nun ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um mit dem romantischen Kochen in der freien Natur zu beginnen. Es gibt Garmethoden und tolle Rezeptideen, die überraschend simpel sind. Wer mag kann zu jedem Anlass, ein ganz persönliches Lagerfeuer-Menü zusammen stellen.

Garmethoden, Rezeptideen und Zubereitung

Unsere Urahnen kochten in ausgehöhlten Steintöpfen oder grillten die Beute an der offenen Feuerstelle. Heute dagegen werden Kessel, Töpfe, Pfannen, Roste oder Spieße genutzt. Neben ganz simplen Überlebensmethoden gibt es selbstverständlich ganz moderne Techniken samt den passenden Kochutensilien. Hier einige Rezepte zum Ausprobieren und schmecken.

Knüppelbrotbrotvarianten

Zutaten für 6 Personen

1 kg Mehl
2 Würfel frische Hefe
500 ml Wasser
80 g zimmerwarme Butter
3 EL Meersalz

1. Das Mehl in eine Schüssel geben. Mittig eine Mulde formen und dort hinein die Hefe bröseln. Etwas lauwarmes Wasser dazugeben, damit sich etwas Mehl und die Hefe zu einem Vorteig verbinden. Für 20 Minuten abgedeckt gehen lassen.
2. Restliches Wasser, Butter und Salz dazu geben und alles kräftig durchkneten. Wieder abdecken, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Wer mehr Geschmack wünscht, kann zum Teig Kräuter, Gewürze, Getreidekörner, Käsewürfel, Oliven, getrocknete Tomaten oder Speckwürfel dazugeben – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
3. Den Teig portionieren, in Rollen formen und um die Astspitze eines dünnen Stockes wickeln. Mit etwas Abstand das umwickelte Teigende in die Nähe der Glut halten. Ab und zu drehen, bis das Brot rundum goldbraun ist. Direkt vom Stock essen.
Tipp: Stöcke von der Baumrinde befreien und wässern. So verbrennen sie nicht. Auf Stöcken lassen sich leckere Würste, ganze Fische, Schaschlik- oder Gemüsespieße braten.

Deftiger Kessel-Eintopf

Zutaten 6 Personen

6 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 frische Paprika
1 Chili-Schote
4 EL Öl
1 kg Rinderhackfleisch
2 Dosen geschälte Tomaten
6 geschälte, gewürfelte Kartoffeln
1 Dose Mais
1 Dose rote Bohnen
1 Dose weiße Bohnen
Salz, Pfeffer
1 Bund frischer Majoran

  1. Geschälte Zwiebeln und Knoblauch würfeln. Paprika entkernen und mit dem Chili klein schneiden. Den Kessel oder Topf über dem Lagerfeuer hängen oder stellen. Warten bis er genügend Hitze hat.
  2. Öl hineingeben, Zwiebeln, Paprika, Chili glasig werden lassen. Hackfleisch dazu geben und gut anbraten lassen.
  3. Dosentomaten und Kartoffeln zum Hack geben, mit Salz, Pfeffer kräftig würzen. Etwa 45 Minuten unter gelegentlichem Umrühren langsam köcheln lassen. Bei Bedarf etwas Wasser nachfüllen, damit nichts anbrennt.
  4. Nun Mais, Bohnen abgießen und in den Topf geben. Nochmals abschmecken, frischen Majoran kleinhacken, den kurz vor dem Servieren zum Eintopf geben, verrühren und kurz durchziehen lassen.
    Statt Rinderhack, kann Gulasch, Rehrücken, Kassler, Geflügel verwendet werden.

Tipp: Als Beilagen eignen sich Knüppelbrot oder Folienkartoffeln. Letztere in Folie fest einpacken und bedeckt in der heißen Asche für 30 Minuten garen.

Ohne Topf und Co.

Nomaden benutzten früher für die Herstellung von Speisen kein Kochgeschirr, sondern kochten im traditionellen Lehmmantel. Für diese spezielle Zubereitung braucht man Lehm. Der wird in Bastel, Künstler- oder Baumärkten angeboten. Puter de Luxe im Lehmmantel

Zutaten für 6 Personen

2 bis 3 kg Lehm (je nach Geflügelgröße)
1frische ausgenommene Pute
3 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
2 EL Honig
2 EL Tomatenmark
1 Limette
6 EL frisch gehackten Kräutermix (Thymian, Minze, Rosmarin)
Meersalz, Pfeffer
Gemüseblätter

1. Knoblauch zerdrücken und Öl, Honig, Tomatenmark, Saft einer Limette und Kräutermix hinzu geben. Alle Zutaten zu einer cremigen Paste verrühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken. Die Pute waschen, trocken tupfen. Außen und innen mit der köstlichen Würzmischung einreiben. Wer mag, kann die Pute schon einen 1 Tag früher vorbereiten und marinieren! Die Putenkeulen fest zusammenbinden und das komplette Geflügel mit Gemüseblättern (Bananen-Wirsing-Bärlauch) umhüllen.
2. Den frischen Lehm kräftig kneten, damit mögliche Luftblasen vermieden werden. Mit einem Mangelholz den „Lehmteig“ ausrollen. Nun die Pute vollständig mit der Masse umschließen.
Tipp: Mögliche Löcher einfach mit etwas Lehm und Wasser zukleistern.
3. Die Pute in eine etwa 10 bis 20 cm hohe Glutschicht legen. Wenn der Lehm trocken ist, wird der Deluxe-Lehmputer komplett mit der heißen Glut bedeckt. Je nach Gewicht dauert das Garen 2 bis 3 Stunden. Danach den gebrannten Tonklumpen aus der Feuerglut nehmen. Vorsichtig mit einem Hammer öffnen, da extrem heißer Dampf entweicht. Mit frischem Salat, Folienkartoffeln oder Stockbrot servieren.

Schokobananen-Malheur

Zutaten für 6 Personen

6 reife Bananen
1 Tafel Schokolade

1. Einfach die Bananenschale (inklusive Fruchtfleisch) mit einem Messer 1,5 bis 2 cm tief einschneiden. In die vorbereitete Öffnung Schokostücke im Fruchtfleisch platzieren.
2. Die Bananen in das flammenlose Feuer legen. Achtung, die offene Seite muss sich oben befinden. Warten, bis die Bananenschale dunkelbraun gefärbt ist. Die Schokolade sollte leicht zu schmelzen beginnen. Vorsichtig herausnehmen und das Dessert genießen.

Ein Lagerfeuer entzünden – Freizeit

Ein Lagerfeuer am Abend ist wild romantisch und versetzt uns automatisch in eine andere Zeit, manchen sogar in eine andere Welt. Für Kinder ist es Abenteuer pur und das Highlight jeder gelungenen Sommerparty. Und auch in der kalten Jahreszeit kann man sich an einem guten Lagerfeuer prima aufwärmen. 

Den Platz für das Lagerfeuer aussuchen

Aber Vorsicht! Wie mache ich ein Lagerfeuer richtig? Wie ist es sicher? Geht das zusammen mit Kindern? Und wo darf man überhaupt ein Lagerfeuer veranstalten?

Zunächst muss erst einmal der Platz für das Lagerfeuer gewählt werden. Ganz klar ist es im Wald absolut verboten.

Lagerfeuer
Lagerfeuer macht Kindern und Erwachsenen Spaß – © .shock / Adobe Stock

Weiterhin ist ein Sicherheitsabstand von mindestens hundert Metern einzuhalten. Das liegt unter anderem auch am Funkenflug des Feuers. Waldbrände sind schnell entzündet und richten in Natur und Tierwelt erheblichen Schaden an.

Wenn Sie diese Regeln mit ihren Kindern besprechen, lernen sie beim Abenteuer Lagerfeuer auch gleich wichtige Dinge über Feuer und Brandschutz. Manchmal gibt es auf Grillplätzen geeignete Feuerplätze, ansonsten kann man auch die zuständigen Behörden fragen. Vielleicht hat man selbst oder auch Freunde einen großen Garten, in dem man das Lagerfeuer entfachen kann.

Sicherheit am Lagerfeuer

Ganz wichtig ist es, den Platz um die Feuerstelle mit nicht brennbaren Materialien einzufassen. Ein Steinkreis drum herum und Sand als Basis eignen sich hierfür gut. Auch sollte man für den Notfall immer etwas zum Löschen bereithalten, zum Beispiel eine schwere Decke oder einen Feuerlöscher.

Wind und Wetter können nämlich wie oben schon erwähnt für Funkenflug sorgen und das Lagerfeuer schnell zur Gefahr werden lassen. Wird der Wind zu stark, sollte man aus Sicherheitsgründen das Lagerfeuer lieber vorzeitig löschen, auch wenn es den Kindern die Laune verdirbt. Sicherheit geht vor! Kleiner Tipp: Lassen Sie eine kleine Stelle in der Einfassung frei, damit das Feuer genug Sauerstoff bekommt. Diese freie Stelle sollte immer der Windrichtung zugewandt sein.

Das Lagerfeuer entzünden

Und spätestens jetzt: niemals Kinder alleine am Lagerfeuer lassen, schnell ist mal jemand gestolpert, es wird geschubst.. geht mit Feuer halt nicht.

Um das Lagerfeuer zu entzünden, braucht man, wie der Name schon sagt, Zunder. Zunder ist leicht brennbares Material, geeignet sind trockene Gräser oder Birkenrinde. Dieses Anzündmittel deponiert man in die Mitte der Feuerstelle und steckt eine kleine Astgabel hinein. Jetzt türmt man eine Holzpyramide aus Stöcken und Zweigen auf und steckt am Ende das Anzündmittel in Brand.

Ein bisschen Pusten und Luftwedeln (nicht übertreiben!) lässt das Feuer des Zunders auf die Zweige übergreifen. Das Lagerfeuer ist entfacht! Damit es nicht zu sehr qualmt, muss das Feuer Sauerstoff ziehen können, also immer auf Luftzufuhr achten. Ganz wichtig: Bevor die gesellige Lagerfeuerrunde aufgelöst wird, muss das Lagerfeuer komplett aus sein. Besser mehrfach kontrollieren und ein wenig länger warten, als einen Brand zu riskieren!

Grillen am Lagerfeuer

Ein Lagerfeuer wäre nur halb so schön, wenn man nicht sein Essen darüber zubereiten könnte. Stockbrot, Grillkartoffeln und Würstchen lassen Wild-West-Feeling aufkommen und schmecken nicht nur allen Kindern gut, sondern auch den Erwachsenen. Das Beste – es macht nicht viel Arbeit und kommt immer gut an. Besonders schön wird es dann nach dem Essen noch, wenn man die Gitarre auspackt und gemeinsam singt! Das macht sogar noch Jugendlichen Spaß!

Zusammenfassung auf einen Blick

  1. Vorbereitung: Sammle trockenes Holz, Rinde, Zeitungspapier oder andere Brennmaterialien, um das Feuer anzuzünden. Stelle sicher, dass du genug Brennholz für das Feuer hast.
  2. Bau der Feuerstelle: Baue einen kleinen Haufen aus dem Brennmaterial und lege darüber einige kleinere Äste oder Zweige. Stelle sicher, dass genügend Belüftung vorhanden ist.
  3. Zünde das Feuer an: Verwende Streichhölzer oder Feuerzeug, um den Zunder anzuzünden. Halte das Feuerzeug nahe genug, damit das Feuer leicht entfacht werden kann.
  4. Fügen Sie Brennholz hinzu: Sobald das Feuer brennt, füge nach und nach größere Holzstücke hinzu, um das Feuer am Brennen zu halten. Achte darauf, nicht zu viel auf einmal hinzuzufügen, da dies das Feuer ersticken kann.
  5. Kontrolle des Feuers: Achte darauf, dass das Feuer unter Kontrolle bleibt und sich nicht zu weit ausbreitet. Lösche das Feuer vollständig, sobald du damit fertig bist, und achte darauf, dass keine Glut übrig bleibt.
  6. Sicherheitsvorkehrungen: Halte immer einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher in der Nähe, falls das Feuer außer Kontrolle gerät. Stelle sicher, dass das Feuer vollständig gelöscht ist, bevor du die Feuerstelle verlässt.

Kressekopf mit Kindern selber gestalten

Einen Kressekopf selbst zu gestalten ist das Nonplusultra, wenn man Kinder dazu animieren will, gesunde Kräuter zu naschen.

Kressekopf selbst gestalten und Vitamine naschen

Die selbst gestalteten Kresseköpfe sehen noch dazu lustig aus und sind ein toller Blickfang auf der Fensterbank, dem Esstisch oder in der Küche. Kresseköpfe kann man auf mehrere Weisen gestalten, je nachdem wie viel Zeit man hat oder welche Materialien man besorgen möchte.

Kressekopf mit Kindern gestalten
Kressekopf mit Kindern gestalten – © Andreas Neßlinger / Adobe Stock

Kresseköpfe aus Eierschalen gestalten

Die einfachste Art, einen Kressekopf zu gestalten, ist die Eierschalen-Methode. Hierfür kann man gekochte Eier benutzen, die aber vorher natürlich ausgelöffelt werden. Den kleinen Deckel benötigt man für den selbst gestalteten Kopf nicht mehr. Den Rest des Eis wäscht man nun gut aus und lässt ihn trocknen.

Danach wird das Ei bemalt. Lippen, Nase und Augen dürfen unserem selbst gestalteten Kressekopf natürlich nicht fehlen. Wer mag, kann auch Wackelaugen aufkleben – die gibt es in jedem Bastelgeschäft. Auch Füße darf man dem Kressefreund gerne aus Tonkarton oder Moosgummi ausschneiden und ankleben. Er sitzt aber auch in einem Eierbecher gut.

Nachdem das Ei so vorbereitet ist, wird es mit Blumenerde befüllt und die Kresse eingesät. Ganz einfach geht es mit Watte. Dafür einfach Wattebällchen oder lose Watte in das leere Ei stopfen. Watte oder Erde des selbst gestalteten Kressekopfes feucht halten und keimen lassen.

Bald wachsen dem kleinen Freund dann grüne Haare. Schön ist auch eine ganze Kressekopf-Familie!

Kresse-Kopf mit der Strumpfhosen-Methode gestalten

Der selbst gestaltete Kopf aus Strumpfhose und Sägespäne wird etwas größer und die Ernte dadurch auch etwas ertragreicher. Man benötigt Sägespäne und eine Strumpfhose.

Letzterer schneidet man ein Bein mitsamt Fuß ab. Genau das benötigt man und füllt es recht fest mit Sägespänen. Natürlich kann man anschließend nicht nur einen Kopf, sondern auch alle möglichen Figuren formen.

Ein selbst gestalteter Kressekopf ist nur eine von vielen Variationen. Auch Kresse-Mäuse sind mit grünen Haaren sehr süß.  Oder Igel!

Für den Kopf wird aber jetzt erst einmal mit den Händen die Kopfform zurechtgedrückt. Danach auf der Sägespäne die Kressesamen einstreuen und die Strumpfhose verknoten. Jetzt fehlen dem selbst gestalteten Kressekopf eigentlich nur noch Wackelaugen und Lippen aus Wollfäden. Die kann man einfach aufkleben. Auch diesen Kressekopf bitte feucht halten. Das geht auch gut mit einem Wassersprüher.

Haben Sie Fragen, Anregungen der Kritik? Sprechen Sie uns gerne an.

Experimente für Kinder | Spielen

Kinder sind wissbegierige kleine Forscher und neugierige Entdecker. Ihre gesamte Entwicklung, körperlich wie geistig, basiert auf entdeckendem Lernen und dem Erforschen ihrer Umwelt. Kinder lernen nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“. Das bedeutet, sie probieren so lange etwas aus, bis sie sicher gehen können, dass ein bestimmtes Phänomen immer auftritt und sich eine allgemein gültige Regel daraus ableiten lässt. 

Kleine Forscher – großer Spaß: Naturwissenschaftliche Experimente mit Kindern

Das bedeutet, Kinder gehen im Grunde ganz ähnlich vor wie jeder Wissenschaftler. Vielleicht erinnern Sie sich an die Phase, in der Ihr Kind ständig einen Gegenstand fallen ließ. Ganz sicher verfolgte es damit nicht das Ziel, die nervliche Belastbarkeit seiner Eltern zu testen. 

Expertimente mit Kindern durchführen
Expertimente mit Kindern durchführen – © Rawpixel.com / Adobe Stock

Ihr Kind hat mit der Schwerkraft experimentiert und ganz von sich aus die wichtigste physikalische Regel im Hinblick auf die Gravitation erforscht: jeder Gegenstand fällt auf den Boden sobald er nicht mehr festgehalten wird.

Sind naturwissenschaftliche Erfahrungen für Kinder sinnvoll?

Viele Erwachsene assoziieren naturwissenschaftliche Experimente mit Bunsenbrennern, Schwefelgeruch und langweiligen Formeln.

Der ein oder andere hat möglicherweise ein regelrechtes Trauma vom schulischen Physik- oder Chemieunterricht zurückbehalten. Natürlich geht es beim Experimentieren mit Kindern weder darum, das Periodensystem auswendig zu lernen noch sollen Kinder explizit auf die Anforderungen des naturwissenschaftlichen Schulunterrichts vorbereitet werden.

Beim Forschen gilt es, die kindliche Methodik des Lernens und die natürliche Explorationsfreude von Kindern aufzugreifen und pädagogisch umzusetzen. Dabei steht das Ziel im Vordergrund, Alltagsphänomenen auf den Grund zu gehen und das Kind dazu anzuregen, eigene Ideen und Theorien einzubringen. Dieser Bildungsbereich wird für so wichtig erachtet, dass er mittlerweile bundesweit in allen Kindergärten umgesetzt werden muss.

Im Grunde tragen Experimente zur ganzheitlichen Förderung bei, denn durch sie werden zahlreiche Bereiche geschult, die bei der Entwicklung von Kindern eine wichtige Rolle spielen.

Sie müssen genau beobachten und sich konzentrieren – beides kognitive Fähigkeiten, die vor allem in der Schule benötigt werden um die geforderte Leistung zu bringen.
Das, was sie sehen, beschreiben die Kinder in ihren eigenen Worten und stellen Mutmaßungen über die Ergebnisse der Experimente an. So wird ihre Sprachkompetenz gefördert und der Wortschatz ganz nebenbei erweitert.

Für welches Alter eignen sich naturwissenschaftliche Experimente?

Einfache Experimente und „Forschungsprojekte“ können schon Kinder ab zwei Jahren durchführen. Dazu gehören sicherlich vor allem Experimente mit Wasser oder das Erforschen der Natur.
 

So macht es Kleinkindern viel Spaß, Tiere, Blätter oder Kastanien durch eine Lupe zu betrachten. Ein- bis dreijährige Kinder entdecken ihre Umwelt mit allen Sinnen und sollten daher möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbringen.

Mit Kindergartenkindern ab vier Jahren lassen sich schon einige klassische Experimente durchführen. Wichtig ist, dass Sie nur ungefährliche Materialien verwenden, die Ihr Kind aus dem Alltag kennt. So kann es leichter einen Bezug zu der jeweiligen Thematik herstellen.

Was ist beim Forschen mit Kindern zu beachten?

Wählen Sie immer Experimente aus, die zuverlässig funktionieren, um Ihr Kind nicht zu frustrieren. Daher sollten Sie jedes Experiment mindestens einmal alleine testen, bevor Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind daran versuchen.
 

Weiterhin sollte Ihr Kind das Experiment nach einer kurzen Erläuterung selbstständig durchführen können. Nur wenn Kinder aktiv werden, kann sich neues Wissen wirklich festigen. Ermutigen Sie Ihr Kind dazu, seine Beobachtungen während des Experiments zu beschreiben und anschließend eigene Theorien und Begründungen zu äußern.

Es kann natürlich nicht schaden, wenn Sie sich selbst mit den wissenschaftlichen Hintergründen für ein naturwissenschaftliches Phänomen auseinandergesetzt haben. Trotzdem müssen Sie keine exakte wissenschaftliche Erklärung liefern – das würde in der Regel ohnehin eine Überforderung darstellen. Wählen Sie daher einfache Worte und nutzen Sie Beispiele, um Ihrem Kind einen Sachverhalt näher zu bringen.

Wenn Sie mehrere Versuche planen, sollten diese inhaltlich und thematisch aufeinander aufbauen. So können Sie sich vor jedem neuen Experiment gemeinsam mit Ihrem Kind die Ergebnisse und Beobachtungen des zuletzt durchgeführten Versuch ins Gedächtnis rufen und daran anknüpfen.

Lassen Sie Ihr Kind jedes Experiment so oft wie gewünscht durchführen. Durch Wiederholung festigen Kinder ihr Wissen. Außerdem bietet sich dem Kind so die Möglichkeit, wirklich ganz genau hinzusehen, was da passiert und jedes Detail wahrzunehmen.

Welche Experimente sind für Kinder geeignet?

Viele Kinder sind fasziniert von Wasser und Feuer. Zum Einstieg in das Experimentieren eignen sich Schwimmversuche besonders gut. Dabei testet das Kind, welche Gegenstände auf dem Wasser schwimmen und welche untergehen. So lernt es, dass die Schwimmfähigkeit nicht mit dem Gewicht zusammenhängt.

Ebenfalls interessant für Kinder sind Versuche mit Feuer und Luft. Sensibilisieren Ihr Kind zunächst für die Tatsache, dass sich Luft überall befindet. Für die Kleinen liegt nämlich die Vermutung nahe, dass Luft nur außerhalb von Gebäuden existiert, schließlich geht es ja „an die frische Luft“, wenn ein Spaziergang ansteht.

Füllen Sie eine Wanne mit Wasser. Ihr Kind bekommt die Aufgabe, ein Taschentuch fest in ein Glas zu stecken und dieses anschließend gerade in das Wasser einzutauschen. Ihr Kind wird begeistert über die Tatsache sein, dass das Taschentuch nicht nass wird.

An dieses Experiment kann sich der Test anschließend, wie lange ein Teelichter brennt, wenn ein Glas darüber gestülpt wird. Verwenden Sie dazu möglichst verschieden geformte Gläser von unterschiedlicher Größe. So lernt Ihr Kind spielerisch, dass Feuer Sauerstoff braucht um nicht zu erlöschen.


Haben Sie Fragen, Anregungen, Kritik oder einen Fehler gefunden? Sprechen Sie uns gerne an.

Bunt, schön und gemütlich: Die besten herbstlichen Familienaktivitäten

Der Herbst ist eine wunderbare Jahreszeit, um gemütliche und bunte Familienaktivitäten zu unternehmen. Ob drinnen oder draußen, der Herbst bietet zahlreiche Möglichkeiten, um gemeinsam mit der Familie schöne Momente zu verbringen. Von Ausflügen zu herbstlichen Zielen über kreatives Basteln mit Naturmaterialien bis hin zu entspannten Filmabenden zuhause – hier sind einige Ideen, wie Sie den Herbst gemeinsam mit Ihrer Familie genießen können.

Die besten herbstlichen Ausflugsziele für Familien

Der Herbst ist eine wundervolle Jahreszeit, um gemeinsam mit der Familie Zeit im Freien zu verbringen. Es gibt zahlreiche herbstliche Ausflugsziele, die sich perfekt für Familien eignen. 

Bunter und froher Herbst mit der Familie
Bunter und froher Herbst mit der Familie

Besonders empfehlenswert sind Spaziergänge durch den Wald oder Parks, wo man die bunten Blätter bewundern und frische Luft schnappen kann. Auch das Drachensteigen lassen bringt viel Spaß und Abenteuer in den Alltag.

Wer es lieber gemütlicher mag, der kann ein Picknick im Park oder Garten genießen und dabei die leckeren saisonalen Zutaten probieren.

Für diejenigen, die gerne kreativ werden möchten, bietet sich das Basteln mit Naturmaterialien an – damit entstehen wunderschöne Herbstdekorationen für das Zuhause. Gemeinsames Backen mit saisonalen Zutaten wie Kürbis oder Äpfeln sorgt ebenfalls für viel Spaß und Abwechslung in der Küche.

Ein weiteres Highlight im Herbst sind Erntefeste und Bauernmärkte in der Umgebung. Hier können Kinder hautnah miterleben, wie Obst und Gemüse geerntet wird und wie wichtig regionale Produkte für eine gesunde Ernährung sind.

Für schlechtes Wetter bieten sich lustige Spiele drinnen an – von Brettspielen über Kartenspiele bis hin zu Bewegungsspielen ist alles möglich. Und wer es lieber entspannt mag, kann einen gemütlichen Filmabend zuhause gestalten.

Kreatives Basteln mit Naturmaterialien: Herbstdekoration selber machen

Eine der schönsten Aktivitäten im Herbst ist das Basteln mit Naturmaterialien. Hierbei können Eltern und Kinder gemeinsam kreativ sein und eine gemütliche Atmosphäre schaffen.


Kerzen gießen mit Kindern


Besonders beliebt sind herbstliche Dekorationen, die aus Blättern, Ästen, Kastanien oder Eicheln gebastelt werden können. Eine tolle Idee ist beispielsweise ein selbstgemachter Türkranz aus bunten Blättern und Zweigen. Auch Windlichter oder Kerzenhalter aus ausgehöhlten Kürbissen oder Holzstücken bringen ein stimmungsvolles Licht in den Raum.

Für einen besonderen Hingucker sorgen kleine Figuren wie Tiere oder Pilze aus Naturmaterialien, die aufgestellt werden können. Das Basteln mit Naturmaterialien fördert nicht nur die Kreativität, sondern auch das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei Kindern.

Gemeinsames Backen und Kochen mit saisonalen Zutaten

Im Herbst gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam mit der Familie zu backen und zu kochen. Dabei lassen sich saisonale Zutaten wie Kürbis, Äpfel oder Pilze wunderbar in leckere Gerichte integrieren.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem herzhaften Kürbissuppen-Eintopf oder süßen Apfel-Zimt-Muffins? Gemeinsames Kochen und Backen fördert nicht nur die Zusammengehörigkeit innerhalb der Familie, sondern auch den Spaß am Experimentieren und Ausprobieren neuer Rezepte. Besonders Kinder haben Freude daran, beim Zubereiten der Speisen mitzuhelfen und spielerisch mehr über gesunde Ernährung zu lernen.

Durch das Verwenden von saisonalen Zutaten unterstützt man zudem die regionale Landwirtschaft und trägt aktiv zum Umweltschutz bei. Also schnappt euch eure Lieblingsrezepte, besorgt frische Zutaten vom Bauernmarkt und genießt gemeinsam ein köstliches Mahl im Kreise eurer Lieben!

Spaßige Aktivitäten im Freien: Drachen steigen lassen und Waldspaziergänge

Drachen steigen lassen ist eine spaßige Aktivität für die ganze Familie. Egal ob am Strand oder auf einer Wiese, das Fliegenlassen eines Drachens bringt nicht nur Spaß, sondern auch frische Luft und Bewegung. Waldspaziergänge sind ebenfalls eine tolle Möglichkeit, um den Herbst in vollen Zügen zu genießen.

Die Kinder können Blätter sammeln und Tiere beobachten, während die Erwachsenen sich an der Ruhe und Stille erfreuen können. Mit einem Picknickkorb gefüllt mit leckerem Essen kann man den Ausflug perfekt abrunden.

Der Begriff schlechtes Wetter ist relativ 🙂

Bei schlechtem Wetter bieten lustige Spiele für drinnen Abwechslung und Unterhaltung für die ganze Familie. Der Herbst bietet zahlreiche Möglichkeiten für gemeinsame Familienaktivitäten, sowohl drinnen als auch draußen – bunt, schön und gemütlich!

Ein herbstliches Picknick im Park oder Garten ist eine tolle Möglichkeit, um gemeinsam Zeit mit der Familie zu verbringen und die Schönheit des Herbstes zu genießen. Mit warmen Decken, leckerem Essen und einer Tasse heißem Tee lässt sich das bunte Laub und die frische Luft in vollen Zügen erleben.

Dabei können saisonale Leckereien wie Kürbissuppe, Apfelkuchen oder selbstgemachtes Brot genossen werden. Auch ein Spaziergang durch den Park oder Garten gehört zum Programm dazu, um die Natur hautnah zu erleben und vielleicht sogar einige Blätter für kreative Bastelprojekte zu sammeln.

Ein herbstliches Picknick bietet somit nicht nur eine gemütliche Atmosphäre sondern auch eine tolle Möglichkeit, um aktiv in der Natur zu sein und gemeinsam Erinnerungen für die ganze Familie zu schaffen.

Entspannte Filmabende zuhause: Gemütliche Familiennachmittage gestalten

Wenn das Wetter draußen ungemütlich wird und die Tage kürzer werden, gibt es nichts Schöneres, als gemütliche Familiennachmittage zuhause zu verbringen. Ein entspannter Filmabend ist dabei eine tolle Möglichkeit, um gemeinsam Zeit zu verbringen und sich von der Hektik des Alltags zu erholen.

Doch wie gestaltet man einen solchen Abend besonders gemütlich? Hier ein paar Tipps: Zunächst sollte man für ausreichend Snacks und Getränke sorgen – Popcorn, Chips oder auch etwas Selbstgebackenes eignen sich hier perfekt.

Auch das Licht im Raum spielt eine wichtige Rolle – gedämpftes Licht durch Kerzen oder Lampen schafft eine angenehme Atmosphäre. Eine bequeme Sitzgelegenheit wie ein Sofa oder Sessel rundet das Ganze ab.

Und natürlich darf die Wahl des Films nicht vergessen werden – hier ist es wichtig, dass alle Familienmitglieder auf ihre Kosten kommen und der Film für jedes Alter geeignet ist. Mit diesen einfachen Tipps steht einem entspannten Filmabend nichts mehr im Weg!

Lustige Spiele für drinnen bei schlechtem Wetter

Wenn das Wetter draußen ungemütlich wird und es regnet oder stürmt, ist es oft schwer, passende Aktivitäten für die ganze Familie zu finden. Doch auch bei schlechtem Wetter gibt es viele lustige Spiele für drinnen, die Groß und Klein begeistern können.


Bastelbögen und Faltvorlagen

PS: Malvorlagen sind auch toll bei schlechtem Wetter…


Wie wäre es zum Beispiel mit einer Runde Monopoly oder einem gemütlichen Puzzleabend? Auch Brettspiele wie Scrabble oder Cluedo sind beliebte Klassiker, die immer wieder Spaß machen. Wer es etwas actionreicher mag, kann gemeinsam eine Runde Twister spielen oder sich beim Indoor-Minigolf messen.

Für kleinere Kinder bieten sich Verkleidungsspiele an oder auch eine Kuscheldecke und ein gutes Bilderbuch können für Entspannung sorgen. Mit diesen lustigen Spielen für drinnen kommt garantiert keine Langeweile auf und der Herbst wird zu einem abwechslungsreichen Erlebnis für die ganze Familie.

Spannende Ausflüge zu Erntefesten und Bauernmärkten in der Umgebung

Eine der besten Möglichkeiten, den Herbst als Familie zu genießen, ist es, Erntefeste und Bauernmärkte in der Umgebung zu besuchen. Hier gibt es nicht nur frische Produkte aus der Region zu kaufen, sondern auch eine Vielzahl von Aktivitäten für die ganze Familie.


Schon mal von Geocaching gehört?


Die Kinder können Tiere füttern oder Ponyreiten, während die Eltern lokale Spezialitäten probieren und sich über landwirtschaftliche Praktiken informieren können. Besonders spannend sind auch Kürbis- und Apfelfeste, bei denen man selbst ernten und später zu Hause kreativ verarbeiten kann.

Ein weiterer Vorteil von Erntefesten ist die Möglichkeit, mit anderen Familien in Kontakt zu treten und gemeinsam Zeit im Freien zu verbringen. Für einen gelungenen Ausflug sollte man sich vorher gut über das Angebot informieren und gegebenenfalls warme Kleidung einpacken – schließlich kann es im Herbst schnell kühl werden. Mit einem Besuch auf einem Erntefest oder Bauernmarkt schafft man nicht nur schöne Erinnerungen für die ganze Familie, sondern unterstützt auch noch regionale Landwirte und Produzenten.

Der Herbst bietet zahlreiche Möglichkeiten für gemeinsame Familienaktivitäten, sowohl drinnen als auch draußen, die bunt, schön und gemütlich sind.

Kerzen gießen | Basteln

18Kerzen gießen ist eigentlich gar nicht schwer. Jetzt, da der Herbst vor der Tür steht und die dunkle Jahreszeit langsam näher rückt, ist der beste Zeitpunkt, sich darüber zu informieren und Materialien zu sammeln. 

Was braucht man zum Kerzen gießen?

Alte Kerzenreste vom Vorjahr können herausgekramt und mit verarbeitet werden. Noch dazu sind selbst gegossene Kerzen wunderbare Geschenke. Kerzen stehen für Hoffnung und Glaube, für Frieden und Andacht. Kann man etwas Schöneres als das verschenken? Sicher nicht.

Kerzen selber gießen
Kerzen selber gießen . © New Africa / Adobe Stock

Auch Kinder können mit ein bisschen Hilfe und unter Aufsicht der Eltern bereits Kerzen gießen – und die Verwandtschaft damit reich beschenken.

Um Kerzen selbst zu gießen, braucht man eigentlich nicht viel. Zunächst benötigt man eine saubere Konservendose oder auch ein Spezialgefäß zum Kerzengießen.

Das gibt es in den meisten Bastelgeschäften zu kaufen. Egal, was Sie verwenden, das Gefäß muss auf jeden Fall sauber und trocken sein.

Weiterhin muss man ein Loch für den Docht in die Unterseite bohren können. Docht ist natürlich ebenfalls unerlässlich, wenn man Kerzen selbst gießen möchte. Docht gibt es entweder auch im Bastelladen oder im Baumarkt zu kaufen. Hierzu kommen dann noch Schaschlik-Stäbchen, Töpfe für das Wasserbad, rohes Kerzenwachs und Material zum Verzieren. Hier eignet sich bei selbst gegossenen Kerzen Dekowachs oder Zierfolie.

Wie gießt man Kerzen selbst? Die Vorbereitung!

Zunächst fädelt man beim Kerzengießen den Docht durch das Loch im Boden des Gefäßes ein. Am besten geht das, wenn man ihn vorher in heißes Wachs taucht. Damit er nicht verrutscht, wird er verknotet und mit Deko-Wachs außen festgeklebt. Achtung: Später sind Ober- und Unterseite vertauscht, achten Sie darauf, den Docht richtig einzufädeln. Damit der Docht der selbst gegossenen Kerze später senkrecht ist, bindet man ihn an ein Schaschlik-Stäbchen und legt dieses erst einmal quer auf das Gefäß.

Parallel dazu können Sie einen Topf mit Wasser aufsetzen und einen kleineren Topf mit dem Wachs in diesen hineinstellen. Sozusagen ein Kerzenwasserbad! Allerdings darf das Wasser nicht kochen. Messen Sie notfalls mit einem Thermometer nach. Eine Temperatur um die sechzig Grad ist völlig ausreichend. Alte Kerzenreste sollten zuvor zerkleinert werden, noch dazu muss man den alten Docht komplett entfernen.

Und so geht’s!

Ist das Wachs flüssig, gießt man es in mehreren Prozessen in das Kerzengefäß. Alufolie als Unterlage bietet sich an, da diese eventuell herauslaufendes Wachs sofort auffängt. Am besten vorher noch einmal kontrollieren, ob der Docht auf der Unterseite gut festgeklebt ist. Beim Kerzengießen ist es wichtig, langsam vorzugehen. Warten Sie immer, bis das Wachs ein wenig abgekühlt ist, bevor Sie neues nachgießen. Ein Rest Wachs bitte beim Kerzengießen zurückhalten, denn oft bildet sich um den Docht herum beim Abkühlen eine Mulde. Die kann dann mit dem Restwachs aufgefüllt werden.

Lösen Sie nach dem Auskühlen den Knoten des Dochts und entfernen Sie die Knete von der Kerzenunterseite. Am anderen Ende kann der Docht einfach abgeschnitten werden. Damit sich die selbst gegossene Kerze besser löst, kann man sie in den Kühlschrank stellen. Die Dochtenden kann man zum Schluss kürzen, wobei das obere Ende einen Zentimeter betragen sollte. Fertig ist die selbst gegossene Kerze.

Tipps und Tricks beim Kerzen gießen

Für das Verzieren kann man sich im Internet tolle Anregungen holen. Auch in Büchern über das Kerzengießen finden sich schöne Ideen. Will man Schichtkerzen gießen, ist das eigentlich ganz einfach. Hierfür muss man verschiedene Farben einzeln schmelzen, man braucht also so viele Wasserbäder wie Farben.

Diese werden wie oben übereinander gegossen, nur muss hier die untere Schicht noch besser ausgekühlt sein. Will man Deko-Effekte mit Sand oder Kiesel, kann man das Kerzengefäß zuvor in das gewünschte Material tauchen. Diese Methode ist allerdings nicht für Anfänger geeignet und verlangt viel Fingerspitzengefühl!


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Windlichter selber basteln

Selbst gebastelte Windlichter haben ihren ganz besonderen Reiz. Im Sommer schimmern sie in lauen Nächsten auf der Terrasse, in Herbst und Winter schmücken sie auch unsere Wohnung oder eine Festtafel, selbst wenn kein Wind geht. Windlichter basteln ist also für jede Jahreszeit eine Bastelidee für Kinder und Eltern.

Windlichter basteln als Dekoration

Natürlich sehen selbst gebastelte Windlichter in Herbst und Winter auch als Deko vor der Tür, zum Beispiel am Hauseingang, toll aus. Das Beste ist aber, dass es ganz einfach ist, ein Windlicht selbst zu gestalten, sodass auch Kinder schon viel Freude daran haben und ohne großes Vorwissen ein beeindruckendes Ergebnis erzielen. Wenn das keine Motivation ist.

Windlichter selber basteln
Windlichter selber basteln – © eyecat / Adobe Stock

Selbst gebastelte Windlichter für den Herbst

Für ein selbst gebasteltes Herbstwindlicht braucht man erst einmal ein geeignetes Glas für die Kerze. Soll es ein größeres Windlicht sein, kann man Einmachgläser verwenden.

Auch die gibt es natürlich in unterschiedlichen Größen. Auch ein Marmeladenglas kann gute Dienste leisten.

Schön sieht es auch immer aus, wenn man nicht nur ein einziges selbst gebasteltes Windlicht zur Dekoration benutzt, sondern mindestens drei von derselben Sorte auf den Tisch oder aufs Fensterbrett stellt. Als Kerzen eignen sich Teelichter oder – je nach Glasgröße – auch einmal etwas dickere Stumpenkerzen.

Für das Herbstglas benötigt man bunte Blätter von Ahorn & Co. Diese sollten ein paar Tage vorher getrocknet werden. Anschließen kann man sie mit einer einfachen Kordel dekorativ um das Glas binden.

Aber Vorsicht: Bitte darauf achten, dass die trockenen Blätter nicht mit der Kerzenflamme in Berührung kommen können.

Auf diese Art kann man natürlich auch jede andere Jahreszeit auf dem Glas verewigen. Sterne aus Tonkarton im Winter, getrocknete Blätter und Kräuter im Frühling und Sommer. Das Gute daran ist, dass so ein selbst gebasteltes Windlicht fast ein Geld kostet!

Winter – Windlichter selber machen mit Tapetenkleister

Auch hierfür benötigt man natürlich Kerze und Glas. Des Weiteren braucht man aber auch noch Tapetenkleister und Transparentpapier. Schön bei der Tapetenkleister-Methode sehen auch kleine Gläschen aus, die man dann in Grüppchen drapiert, zum Beispiel auf einem weihnachtlichen Tablett.

Aus dem Transparentpapier werden für das selbst gebastelte Windlicht Wintermotive wie Eisblumen, Sterne oder Tannenbäume ausgeschnitten. Diese werden dann separat oder überlappend (schön, wenn man zum Beispiel nur Sterne oder nur Eisblumen ausschneidet) mit Tapetenkleister auf das Glas geklebt.

Ganz kleine Kinder können auch einfach Streifen oder Stückchen aus dem Papier ausreißen. Dabei vielleicht vorher eine Farbe festlegen, die zu Weihnachten passt. Und wenn es kunterbunt werden soll, ist es eben ein Alle-Jahreszeiten-Windlicht!

Windlichter aus Tausendundeiner Nacht

Wer sein Windlicht nicht aus Glas gestalten möchte, kann auch mit Pergamentpapier arbeiten. Allerdings ist das mit ganz kleinen Kindern noch etwas zu schwierig. Hier benötigt man einen Bierdeckel, bunte Tonpapier-Streifen, Pergamentpapier und Glitzersteine. Außerdem natürlich Schere, Kleber und Teelichter.

Haben Sie weiter Bastelideen für uns? Haben Sie selber schon Windlichter gebastelt? Sprechen Sie  uns gerne an .

Basteln mit Naturmaterialien

Wenn Sie mit Ihrem Kind einmal durch den Wald streifen, werden Sie bald merken, wie viele Geheimnisse und Überraschungen es entdecken kann. Das ganze Jahr über gibt es hier etwas zu entdecken: Knospen und junge Blätter im Frühling, herrlich duftende Blüten im Sommer und wunderschön gefärbte Blätter im Herbst.

Basteln mit Naturmaterialien

Selbst im Winter kann man im Wald noch zum Basteln mit Naturmaterialien einzigartige Stöckchen, kleine Steine und vieles mehr finden.

Kreatives Basteln mit Naturmaterialien
Kreatives Basteln mit Naturmaterialien – © lcrms / Adobe Stock

Lassen Sie sich von Ihrem Kind inspirieren und gehen Sie mit offenen Augen durch die Natur. Sammeln Sie alles, was Ihnen in Form und Farbe gefällt. Denn auch in umgestürzten Baumstämmen, im Laub und an den Bäumen selber, gibt es viel zu entdecken. Sie können beim Basteln mit Naturmaterialien diese ganz leicht mit Filz oder Tonkarton mischen.

Basteln mit Naturmaterialien: Eine Eule

So entstehen zum Beispiel farbenfrohe Eulen mit einem Tonpapierkörper und Blattflügeln. Kleine Füßchen und Ohren lassen sich ebenfalls aus Blättern erstellen.


Malvorlage Kastanienmännchen 


Basteln mit Naturmaterialien: Ein Igel

Auch ein Igelkörper ist schnell aus Pappe geschnitten. Kleine oder große Blätter symbolisieren auf dem Rücken die Igelstacheln und Eicheln sorgen für schöne Augen und eine Stupsnase – lassen Sie Ihrer und der Fantasie Ihres Kindes freien Lauf!
Statt Blätter können Sie auch kleine Stöckchen als Stacheln nehmen.

Basteln mit Naturmaterialien: Eichhörnchen, Wildschwein und Co.

Auch andere Waldbewohner lassen sich beim Basteln mit Naturmaterialien erstellen. So können Sie auch ein kleine Wildschwein mit Stacheln aus Stöcken versehen oder ein Eichhörnchen bauen, indem Sie ihm einen buschigen Schwanz aus Blättern kleben.

Ein kleiner Tipp:

Befestigen Sie Stöckchen, Steine, Haselnüsse und alle anderen Materialien mit der Heißklebepistole. Natürlich können Sie die Figuren gemeinsam mit Ihrem Kind legen, sollten diesem jedoch nicht die Heißklebepistole in die Hand drücken – das ist viel zu gefährlich!

Seien Sie sich gewiss, dass Ihre Kinder beim Basteln mit Naturmaterialen einen Riesenspaß haben werden. Basteln mit Naturmaterialien ist nicht nur kostengünstig und beschäftigt die Kleinen lange, sie können auch noch etwas über die verschiedenen Blätter lernen. Schlagen Sie ruhig in einem Buch nach, welches Blatt zu welchem Baum gehört.

Füllen Sie einen langweiligen Sonntag mit so einer Aktivität und seien Sie sich gewiss, dass Langeweile in Ihrem Zuhause keinen Einzug erhält.

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