Kinderbücher – Vorlesen fördert Sprachvermögen

Leider wissen viele Eltern immer noch nicht, wie wichtig Kinderbücher sind  und von welcher elementarer Bedeutung es ist, ihren Kindern regelmäßig aus Büchern vorzulesen. Schon vor der Geburt hören die ungeborenen Babys, wenn auch nur gedämpft, die Stimmen ihrer Eltern. Vorlesen fördert ihr Kind nachweislich!

Vorlesen ist das Tor zur Sprache

So können sie bereits kurz nach der Geburt ihre Muttersprache und auch die Stimme ihrer Mutter und des Vaters erkennen. Dies zeigt bereits, wie wichtig das Reden mit Kindern ist. Einige Untersuchungen weisen sogar daraufhin, dass Kindern, denen von Geburt an oft Bücher vorgelesen wurden, später selbst besser lesen lernen.

Kinderbücher zum Vorlesen
Kinderbücher zum Vorlesen – © epixproductions / Adobe Stock

Bereits Babys, die noch nicht sprechen können, freuen sich wenn Mama oder Papa mit ihnen zusammen Bücher anschauen, auch wenn sie den Sinn des gelesenen Textes noch nicht verstehen können. Sie genießen erst einmal einfach das Zusammensein mit Mama und Papa und lauschen ihren Stimmen.

Damit ist der Grundstein für eine gute Beziehung zwischen Kindern und Büchern gelegt

Ein sehr großer Vorteil an Kinderbüchern ist, dass die „geschriebene Sprache“ sich auch wesentlich von der „gesprochenen Sprache“ unterscheidet. In Büchern werden oft Wörter benutzt, die die Eltern in ihrem Alltag nie dem Kind gegenüber benutzen würden, sei es, weil die Eltern die Wörter meist selbst nicht richtig kennen oder weil sie diese seltenen Wörter selbst nicht häufig benutzen.

Und die Kinderbücher Auswahl ist wirklich riesig. Für alle Altersgruppen gibt es Kinderbücher, auch nahezu für jedes Thema passend geschrieben und illustriert Jedes Kinderbuch ist online schnell und zuverlässig bestellt. Daran kann es nicht liegen, wenn immer weniger  vorgelesen wird. 

Kinderbücher anschauen steht für Liebe und Sicherheit

Aber gerade durch solche unbekannten Wörter lernen Kinder. Sie hinterfragen dann z.B. den Sinn und Zweck des Wortes und die Eltern erklären es dann und so können die Kinder sich auch diese selten benutzten Wörter merken und später selbst benutzen.

Durch das Vorlesen eignet sich das Kind sehr schnell einen eigenen Wortschatz an. Dies trainiert ebenfalls das Gedächtnis. Außerdem fördert man durch das Vorlesen die Konzentrationsfähigkeit, das das Kind in dieser Zeit meist still auf dem Schoss der Eltern sitzt und sich dort voll und ganz auf das Vorgelesene konzentriert. Des weiteren wird seine Phantasie angeregt, indem es versucht, sich selbst in die Personen und die Geschehnisse hineinzuversetzen.

Wenn das Kind nach einiger Zeit von sich aus anfängt, die Buchpassagen „mitzulesen“, ist dies schon ein wichtiger Schritt zum eigenständigen Lesen. Meist haben die Kinder auch ein paar Lieblingsbücher, die sie immer und immer wieder vorgelesen bekommen möchten. Dies ist ganz normal, denn das wiederholen bringt dem Kind Sicherheit und auch Selbstvertrauen, wenn es nach einiger Zeit schon das Ende eines Satzes vorhersagen kann. Dafür eignen sich besonders gut Reime und Lieder.

Vorlesen sollte zum täglichen Ritual werden um das Kind sprachlich zu fördern.

Lesen für bessere Noten

Im Zeitalter von Fernsehen, Computer und Handy kommen manchmal wichtige Dinge zu kurz. Dazu gehört es, ein gutes Buch zu lesen. Wie wichtig das Lesen jedoch ist, zeigt eine Studie der Stiftung Lesen. Und die Studie kommt zu einem klaren Ergebnis: Vorlesen fördert die Lust und die Bereitschaft zum Lesen.

Je früher den Kindern vorgelesen wird, umso besser. Und nur wer Lesen kann, der kann auch an der Gesellschaft und den Medien teilnehmen. Die Studie der Stiftung Lesen zeigt, dass Kinder, denen schon früh und regelmäßig vorgelesen wird, später in der Schule bessere Noten erzielen. Außerdem sind diese Kinder aktiver und bewegen sich viel mehr in ihrer Freizeit. Damit ist das Vorurteil hinfällig, dass lesende Kinder lieber in ihrem Zimmer hocken, als draußen zu spielen.

Vorlesen ermuntert die Kinder demnach zum eigenen Lesen. Das wiederum wirkt sich positiv auf ihre Bildung und Aktivität aus. Wichtig ist dabei, dass die Eltern die Bücher selbst vorlesen und nicht ein Hörbuch laufen lassen. Das bringt nicht den gleichen Effekt, schon allein deshalb, weil die Gegenwart der Eltern vollständig fehlt.

Vorlesen schafft Nähe und Geborgenheit

Schon mit den Kleinsten können sich die Eltern Bilderbücher anschauen und dazu erzählen. So erwerben die Babys die Sprache und bekommen Freude an den Worten. Im Kleinkindalter können die Eltern dann kurze, leicht verständliche Geschichten vorlesen. Die Kinder lernen so die Bilder mit Geschichten zu verknüpfen und Zusammenhänge herzustellen.

Kinder, denen die Eltern schon früh vorlesen, haben später deutlich mehr Spaß und größeres Interesse daran, selbst Bücher zu lesen. Da sie das mit Schuleintritt können, hören die meisten Eltern zu diesem Zeitpunkt auf, den Kindern vorzulesen. Besser ist es jedoch, wenn die Eltern auch dann noch weiter Geschichten vorlesen.

Denn die Kinder bekommen so die Möglichkeit ihre Fantasiewelt spielen zu lassen und müssen sich nicht auf die Technik des Lesens konzentrieren. Sie verbinden Lesen weiterhin mit Entspannung und nicht mit einer Last, die sie nur für die Schule erledigen müssen. Empfinden die Kinder das Lesen erst einmal als eine Pflicht, dann wird es schwierig ihnen den Spaß daran zurückzubringen.

Gut sind Bücher, bei denen sich Eltern und Kinder mit dem Lesen abwechseln können. Diese Bücher sind so konzipiert, dass sich schwierige und leichte Passagen abwechseln. Die Kinder erhalten so das Gefühl, dass sie schon mit den Eltern mithalten können. Vorlesen schafft zudem viel Nähe und Geborgenheit. Die Eltern beschäftigen sich in diesen Augenblicken ausschließlich mit dem Kind, vielleicht sitzt es sogar auf dem Schoss der Eltern. Diese sollten dann auch Telefon und Handys ausschalten und nur für das Kind da sein.

Regeln für das Vorlesen

Vorlesen sollte ein festes Ritual sein, auf das sich die Kinder verlassen können. So steigert sich auch die Freude darauf und es wird zu einem festen Bestandteil des Tages. Ein guter Zeitpunkt zum Vorlesen ist abends, wenn die Eltern ihr Kind ins Bett bringen. Eine schöne Gutenacht-Geschichte bringt das Kind zur Ruhe. Aufregende und spannende Geschichten sollten die Eltern besser tagsüber vorlesen. Auch dann können die Eltern ein festes Ritual schaffen.

Manche Kinder brauchen nach dem Kindergartenbesuch Ruhe und Geborgenheit. Das ist eine gute Gelegenheit für ein Buch. Die Länge der Geschichte sollten die Eltern dabei auf das Alter des Kindes abstimmen. Kleine Kinder brauchen kurze und einfache Geschichten. Viele Kinderbücher haben genau für diesen Zweck eine Altersangabe zur Orientierung.


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Kreativität der Kinder fördern

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Seit Neustem rangiert neben wünschenswerten Attributen wie Selbstständigkeit, Fleiß, Konzentration und Intelligenz auch das Bestreben, die Kreativität des eigenen Sprösslings zu fördern. Woher kommt aber dieser Sinneswandel?

Was ist Kreativität und wie fördert man sie bei Kindern?

Kreativ waren früher ausschließlich und unangefochten die Künstler, ihr Lebensstil aber nicht erstrebenswert, führte er doch oft in den eigenen Ruin oder noch schlimmer in den Sumpf halluzinogener Drogen. Zum Glück hat sich die Sichtweise zugunsten der Kreativität heute verschoben, ja es scheint fast schon eine Modeerscheinung zu sein, dem Kind möglichst viel Freiraum für kreative Prozesse zuzugestehen.

Kreativität von Kindern fördern
Kreativität von Kindern fördern – © yanadjan / Adobe Stoc

Kreativität macht glücklich, so hagelt es auf alle Eltern ein – aber es stimmt tatsächlich. Es gibt kaum etwas, das einen Menschen zufriedener macht, denn man erfährt sich im kreativen Prozess immer wieder selbst. Und genau das stärkt bei Kindern das Sich-selbst-Bewusstsein!

Schöpfen ist aus dem Nichts etwas entstehen lassen

Kreativ sein ist ein schöpferischer Prozess, das Wort kommt unter anderem von dem Lateinischen creare, das bedeutet: etwas erfinden, neu schöpfen, herstellen. In diesem Sinne ist Kreativität immer produktiv. Bezieht man noch das Lateinische crescere mit ein, was soviel wie „wachsen und geschehen lassen“ bedeutet, dann kommt auch eine gewisse Passivität hinzu. „Kreativität der Kinder fördern“ weiterlesen

Schnuller abgewöhnen – Erziehung

Babys und Kleinkinder kann man sich kaum ohne Schnuller vorstellen, sind sie doch mehr oder weniger deren Lieblingsaccessoire und auch Eltern sind froh, wenn der Nachwuchs damit manchmal zur Ruhe gebracht wird. Aber sind viele Eltern verunsichert, wenn sie sich damit konfrontiert sehen, wann sie ihrem Kind am besten den Schnuller abgewöhnen sollten.

Tipps zum Schnuller abgewöhnen

Einige Experten sagen, dass ein Kind vor dem zweiten Lebensjahr vom Schnuller entwöhnt werden sollte. Grund dafür ist, dass durch den dauerhaften Gebrauch eines Schnullers die Gefahr besteht, dass eine Fehlstellung der Zähne bzw. des Kiefers bei dem Kind entsteht.

Tipps zum Schnuller abgewöhnen
Tipps zum Schnuller abgewöhnen – © Alena Ozerova / Adobe Stock

Diese generelle Angabe kann man aber nicht auf jedes einzelne Kind übertragen, da die Entwicklung eines Kleinkindes natürlich unterschiedlich schnell voranschreitet. Bei den meisten Kindern dient der Schnuller hauptsächlich der Beruhigung. Vor allem nachts wird er deswegen vermehrt gebraucht.

Die Ursache des Schnullergebrauchs liegt in der Natur des Babys. Der Reflex des Saugens erinnert an das Saugen an der Mutterbrust, was wichtig für die Entwicklung des Babys ist. Stillen hat neben der Ernährung auch noch eine Beruhigungsfunktion. Viele stillende Mütter werden bestätigen, dass das Kind oft nachts nur noch durch die Gabe der Brust zu beruhigen ist. Ähnliche Arbeit kann der Schnuller leisten.

Der Daumenlutscher

Bietet man dem Kind keinen Schnuller an, kann es passieren, dass das Kind alternativ den Daumen statt des Schnullers wählt. Glaubt man jedoch der Meinung von Experten, so ist dem Daumenlutschen dann doch der Schnuller vorzuziehen.

Die Gründe dafür sind einmal, dass das Nuckeln am Schnuller nachweislich wieder früher aufgegeben wird als das Nuckeln am Daumen. Die möglichen Fehlstellungen der Zähne, die durch das Nuckeln über einen längeren Zeitraum entstehen können, sind zudem durch den Daumen schwerwiegender als durch den Schnuller.

Zudem kann man die Gabe eines Schnullers besser dosieren als die des Daumens, den das Kind immer dabei hat. Trotzdem bleibt für viele frischgebackene Eltern die Frage, wie Sie Ihrem Kind den liebgewonnenen Schnuller am besten wieder abgewöhnen können?

Kontrolle erleichtert schrittweise Abgewöhnung

Vor der Entwöhnung steht zu aller erst die Gewöhnung. Lassen Sie es also schon von vorneherein nicht zu einem Dauergebrauch werden, denn dadurch wird die Entwöhnung später einfacher fallen.

Von Anfang an sollten Sie den Schnuller nur zu bestimmten Zeiten wie beispielsweise beim Schlafen gehen oder zur Beruhigung anbieten. Außerdem sollten Sie dem Kind den Schnuller auch nicht abrupt von einem Tag auf den anderen abgewöhnen. Es ist hingegen zu empfehlen, den Schnuller schrittweise wegzulassen, denn so ist die komplette Entwöhnung deutlich einfacher.

Die Eltern sollten dem Kind vermitteln und bestätigen, dass es toll sein kann, nun ein großes Mädchen oder ein großer Junge zu sein und dass man jetzt eigentlich keinen Schnuller mehr braucht.

Bücher als Hilfsmittel

Um das Abgewöhnen für die Kleinen zu erleichtern, kann man verschiedene Hilfsmittel nutzen. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, ein Kinderbuch zu diesem Thema zu besorgen. Es gibt eine sehr große Auswahl solcher Lernbücher, die auch beispielsweise das Thema Kindergarten, Geschwisterchen oder Töpfchen thematisieren.

Viele Kinder lauschen gebannt diesen Geschichten und wollen sie oftmals nachspielen. Braucht Conny keinen Schnuller mehr, entwickeln Sie deswegen auch oft das Bedürfnis, genauso keinen Schnuller mehr zu benötigen und die Entwöhnung gelingt leichter.

Das Kind kann so begreifen, dass es sinnvoll sein kann, den Schnuller seltener zu benutzen.

Osterhase, Christkind und Schnullerfee im Einsatz

Eine weitere gute Möglichkeit dem Kind den Abschied vom Schnuller zu erleichtern ist, dass man das Good-Bye gebührend zelebriert, sodass dem Kind klar wird, dass hier ein Abschnitt zu Ende geht. Ähnlich wie beim Verlust eines Zahnes, kann man analog zur Abgabe des Schnullers die Schnullerfee als Begleitung des Prozesses einsetzen.

Die Fee tauscht dann den Schnuller, der unter das Kopfkissen gelegt wird, gegen ein Geschenk aus. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Osterhasen oder das Christkind in die Abgabe des Schnullers mit einzubeziehen. Der Osterhase tauscht dann ähnlich wie die Schnullerfee den Schnuller gegen ein schönes Geschenk aus.

Wer andere Babys im Freundes- oder Familienkreis hat, der kann auch die Weitergabe des Schnullers an einen anderen kleinen Erdenbürger mit seinem Kind besprechen. Dem Kleinkind kann dann beispielsweise erklärt werden, dass das kleine Baby nun viel dringender den Schnuller benötigt. Da Kinder darauf brennen, größer und erfahrener zu sein, zieht dieses Argument oftmals ebenfalls sehr gut.

Vielleicht auch in Kombination mit der Schnullerfee oder dem Osterhasen/Christkind, der dies alles beobachtet und sicher wohlwollend anerkennen wird. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie Ihr Kind zu nichts drängen. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo.

Quälen Sie sich also nicht mit vergleichen, sondern entwöhnen Sie Ihr Kind langsam vom Schnuller. Richtig dosiert, ist dieser nämlich auch keine Katastrophe für die Kinderzähne – schließlich haben auch wir alle den Schnuller überlebt.


Schauen Sie sich gerne um, lassen Sie sich von unseren Malvorlagen und Blogartikeln inspirieren und entdecken Sie die Vielfalt unserer Angebote! Wir heißen Sie herzlich willkommen, sich in Ruhe umzuschauen und Neues zu entdecken. Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen. sind immer bemüht

Keine Lust auf Kindergarten

Wenn Kinder in den Kindergarten kommen, finden sie das zunächst aufregend und spannend. Nicht nur, weil hier jede Menge Spielkameraden warten, sondern auch, weil die da so tolles Spielzeug haben! Alles ist aufregend und neu und selbst wenn das neu nicht mehr ist, bleibt es noch aufregend. Mehr Abwechslung als im Kindergarten kann kein Mama-Programm bieten.

Was, wenn der Nachwuchs keine Lust auf Kindergarten hat?

Aber irgendwann werden Eltern am frühen Morgen einen kleinen Verweigerer im Bett vorfinden, ICH HABE KEINE LUST AUF KITA! Was ist denn jetzt passiert, und vor allem, wie kommt man schnell genug aus der Nummer raus und das möglichst, bevor der Chef anruft und fragt, wo man bleibt.

Keine Lust auf Kindergarten
Keine Lust auf Kindergarten – © lu-photo / Adobe Stock

Auch Kinder haben manchmal keine Lust zum spielen

Es ist meistens bei den Kindergarten Neulingen zu hören, dass sie sich nicht von den Eltern trennen möchten, um in den Kindergarten zu gehen. Die Eingewöhnungszeit ist immer eine schwierige Zeit, aber wenn hier der Alltag angekommen ist, klappt es meistens recht gut.

Dann kann es aber ebenso vorkommen, dass das Kind plötzlich nicht mehr in die Kita möchte. Auch wir haben nicht immer Lust, arbeiten zu gehen und nicht jeder Tag ist wie der andere. Also erst einmal herausfinden, woran der Richtungswechsel liegen könnte.

Vielleicht erklären Sie Ihrem Kind, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn es wenig Lust spürt, heute in den Kindergarten zu gehen. Aber das es leider nicht geht, dass man dafür zu Hause bleiben muss, denn auch als Mutter oder Vater (oder Eltern) hat man eine Verpflichtung. Kindergartenkinder können das durchaus verstehen, aber wenn sie bockig sind, sind sie nicht sehr empfänglich für plausible Erklärungen.

Vielleicht überlegen Sie sich eine kleine Strategie, um das Kind aufzumuntern, aber versprechen Sie keine Belohnungen, wenn es seine Meinung ändert. Das könnte dazu führen, dass es interessanter wird, sich erst einmal quer zu stellen und auf eine Belohnung zu hoffen, als gleich freiwillig in den Kindergarten zu gehen.

Wenn im Kindergarten etwas nicht stimmt

Abgesehen von der normalen Unlust, die jeden einmal befallen kann und auch vor Kindergartenkindern oder Schulkindern nicht Halt macht, könnte es auch triftige Gründe geben, warum das Kind nicht hingehen möchte.

Vielleicht liegt ein Streit mit einem anderen Kindergartenbesucher vor oder die Erzieherin war gestern ein bisschen sauer, weil etwas zu Bruch ging oder so ähnlich. Hier könnte man versuchen, im Gespräch herauszufinden, was die Ursache ist und vielleicht auch einmal im Kindergarten selbst nachfragen.

Wenn das Kind partout nicht gehen möchte und man es selbst einrichten kann, darf es für einen Tag zu Hause bleiben oder zur Oma gehen. Aber nur unter dem Versprechen, dass die Gründe dafür geklärt werden, warum es an diesem Tag gar nicht gehen möchte.


 

Kindergarten zweisprachig

Bei diesem Konzept handelt es sich meist um Elterninitativen oder um freie Träger, die dann als gemeinnütziger Verein privat geführt werden. Die meisten Einrichtungen beschäftigen sowohl deutschsprachige, als auch fremdsprachige Pädagogen aus dem Sprachraum England, USA, Frankreich, Spanien, Südamerika oder Italien.

Mehrsprachiger Kindergarten

Kinder die zweisprachige Kindergärten besuchen sind selbst nicht immer auch bilingual. Es ist aber nahe liegend, dass Kinder bei der Aufnahme aus mehrsprachigen Familien bevorzugt werden.

Mehrsprachige Kindergärten
Mehrsprachige Kindergärten – © Robert Kneschke / Adobe Stock

Das frühzeitige Erlernen und das Interesse des Kindes an der Sprache kann dazu beitragen, dass später weitere Sprachen leichter gelernt werden.

Wer mehr als eine Sprache beherrscht, kann übrigens besser Probleme lösen. Dies ist das Ergebnis einer Studie. „Kindergarten zweisprachig“ weiterlesen

Montessorischulen | Wahl der Schule

Die Montessori-Pädagogik geht unter anderem auf die Pädagogin und Ärztin Maria Montessori zurück. Diese wurde 1870 in Italien geboren und kam aus gutbürgerlichem Hause. Christlich erzogen und weit gereist setzte sie sich besonders für Frauenrechte und Persönlichkeitsrechte ein.

„Hilf mir, es selbst zu tun“, das Konzept von Montessori

Sie arbeitete in einem Krankenhaus mit geistig behinderten Kindern, dabei stellte sie fest, dass diese durchaus lernwillig und aufnahmefähig waren, es aber bislang am richtigen Konzept fehlte. Maria Montessori entwickelte speziell für diese Kinder ein Sinnesmaterial, mit dem sie den Kindern bei ihrer Entwicklung half. Darauf aufbauend entstand im Laufe der Jahre die Montessori-Pädagogik. Grundgedanke der gesamten Pädagogik ist der bekannte Leitgedanke: Hilf mir, es selbst zu tun!

Malvorlage Schule LehrerinWas verbirgt sich hinter der Montessori-Pädagogik?

Die Montessori-Pädagogik stellt das Kind in den Mittelpunkt der Erziehung, das Kind sei ein Baumeister seiner selbst und ein Motivieren in Form Belohnung und Strafe überhaupt nicht notwendig. Kinder, so die Montessori-Anhänger, würden aus sich heraus gerne lernen und seien innerlich motiviert, da der Gedanke, sich in die Erwachsenenwelt einzufügen, bestimmend sei. Aufgrund dieser Annahmen gibt es im Unterricht der Montessorischulen viel Freiarbeit und offenen Unterricht. „Montessorischulen | Wahl der Schule“ weiterlesen

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