Natur erleben und draußen spielen | Erziehung

Natur pur erleben ist für Kinder das größte Abenteuer ihres Lebens. Nichts, auch kein noch so tolles Computerspiel, kann Kindern diese Erfahrungen geben, die sie beim draußen Spielen im Freien machen. Dass das Spielen in der Natur gesund und wichtig ist, wissen wir schon lange und es gibt Studien, die es auch belegen.

Natur erleben stärkt Selbstbewusstsein und Kreativität

Die Hirnforschung kommt zu der Erkenntnis, wie elementar der Kontakt zu Tieren und Pflanzen ist, das Bewegen in der Natur, vom Bäume-Klettern bis hin zum Tipi bauen. Dieses Erleben der Natur fördert die emotionale Bindungsfähigkeit, die Empathie und auch Kreativität, Fantasie und Lebensfreude werden gestärkt, kurz gesagt: Das Spielen in der Natur macht unsere Kinder zu sozialeren, mitfühlenden Menschen.

KInder in der Natur - draußen spielen
Kinder in der Natur – © Halfpoint / Adobe Stock

Kinder erfahren sich im Spiel und in der Bewegung

Wer Natur erlebt, erlebt sich selbst. Wo ist man mehr mit sich im Einklang, als beim Streifen durch weite Felder, beim Frösche-Beobachten in den Bächen oder beim Versteckspiel im Wald. Kinder finden und testen ihre Grenzen beim freien Spiel in der Natur, lernen sich besser kennen, unabhängig davon, ob sie beim Baumerklimmen nun weniger hoch in die Wipfel kommen als der beste Freund.

Die Natur bringt Kinder zu ihren Wurzeln, zu ihrem eigenen Ich, etwas, das kein Fernseher vermag. Somit stärkt das Erlebnis Natur auch nachhaltig das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Kinder, was wichtige Elemente in unserer leistungsorientierten Gesellschaft sind. Natur erleben sollte demnach am besten auf dem Lehrplan aller Schulen stehen!

Natur erleben heißt menschlichen Bedürfnissen folgen

Kinder, die draußen spielen, folgen den ureigenen Instinkten der Menschheit. Der Mensch ist beseelt von der Liebe zum Lebendigen – die Natur ist für Kinder eine geheimnisvolle Oase des Lebens, hier können sie nach Herzenslust beobachten, forschen und lernen, nirgendwo sonst wird Leben konkreter und greifbarer, als beim Erleben der Natur. Buchstäblich halten die Kinder im Freien das Leben in ihren Händen. In Amerika, in dem Land der einst unbegrenzten Möglichkeiten, spricht man heute schon von einer Naturmangelstörung bei Kindern, ein Begriff, den Richard Louv geprägt hat. Allein, dass dieser Begriff existiert, zeigt, wie wichtig der Aufenthalt im Freien, auf Wiesen und Feldern, im Wald oder auch im Garten für unsere Kinder ist! Gönnen Sie ihrem Kind also zahlreiche Stunden im Freien, damit es sich selbst und die Natur erleben kann. „Natur erleben und draußen spielen | Erziehung“ weiterlesen

Gartentipps für einen schönen Garten

Gerade im Sommer möchte jeder Gartenliebhaber einen schönen Garten haben. Doch wie wächst und gedeiht der Garten am besten? Ein paar Gartentipps können dabei helfen.

Gartentipps – so wächst und gedeiht der Garten

Der richtige Platz ist für eine Pflanze sehr wichtig. Ein gesundes Wachstum ist nur möglich, wenn die Standortansprüche erfüllt werden. So brauchen manche Pflanzen einen sonnigen Ort und andere hingegen brauchen einen halbschattigen Ort. Auch auf den Boden kommt es an, zum Beispiel vertragen manche Pflanzen kalkhaltigen Boden besser and andere vertragen sauren Boden am besten.

Krokusse im GartenRichtige Pflanzzeit

Für wurzelnackte Bäume und Sträucher ist die Herbstverpflanzung im Oktober oder November am besten geeignet. Bis zum Frühjahr sind sie gut eingewurzelt und treiben kräftig. Pflanzen, die etwas frostempfindlich sind, sollten lieber im Frühjahr gepflanzt werden. So überstehen sie den ersten Winter besser, als wenn sie erst kurz vor Wintereinbruch gepflanzt werden. Wichtig zu beachten ist es, dass auch nachts die Temperaturen nicht unter den Gefrierpunkt sinken. Größere Bäume sollten ebenfalls im Frühjahr gepflanzt werden, damit sie Herbst- und Winterstürmen nicht ausgesetzt sind.

Pflanzen brauchen Aufmerksamkeit

Pflegefehler sind meistens eine zu lange oder zu starke Vernachlässigung der Pflanzen. Dies fördert Krankheiten und Schädlinge, die sich wahrscheinlich durch mehr Beachtung vermeiden oder sogar bekämpfen lassen.

Beim Gießen ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ideal. Dabei ist zu beachten „Weniger ist mehr“. Zu viel Wasser können die meisten Pflanzen nicht gut vertragen, nur spezielle Wasserpflanzen und Sumpflanzen. Sie sollten immer erst dann gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Wasser im Untersetzer sollte vermieden werden. Was viele nicht wissen, Trockenheit vertragen Pflanzen besser als Nässe. Schlappe Blätter können sich schneller erholen, als verfaulte Wurzeln. Völlig vertrocknen lassen sollte man die Pflanzen aber auch nicht. Zum gießen eignet sich am besten zimmerwarmes, abgestandenes Wasser oder Regenwasser.

Für Gartenpflanzen sollte man keinen chemischen Dünger verwenden, sondern besser nur selbst hergestellten Kompost. Im Frühling kann man auch in die abgeharkten Beete eine dünne Schicht Kompost einharken. Ein regelmäßiges Beschneiden der Äste ist für das Wachsen der Gehölze sehr wichtig. Es gibt eine Faustregel „Frühblüher direkt nach der Blüte, Spätblüher im Frühling“. Wenn Sie Zweifel haben oder es sich um Grenzfälle handelt, dann kappen oder stutzen Sie die Pflanzen nicht, sondern lichten Sie nur mäßig aus. Somit kann man den Schnitt umgehen und die Blüte wird nicht ausfallen.

Wenn Sie alle Gartentips beachten, werden Sie einen Garten haben der gut wächst und gedeiht und viel Freude bereitet.

Den Garten richtig bewässern

Damit die Pflanzen im Garten wachsen und sich lange halten, müssen diese richtig bewässert werden.

Gartentipps
Gartentipps – Pfingstrose / Päonie

Richtige Zeit zum Bewässern

Viele Gartenbesitzer verzichten auf das Gießen nach einem Regenschauer. Doch viele Pflanzen benötigen deutlich mehr Wasser als nur das Regenwasser. Sie müssen die Pflanzen nicht täglich gießen, dafür aber ausgiebig. An heißen Tagen ist der Boden so trocken, dass das Wasser schnell abfließt und nicht im Boden versickern kann.

Aus diesem Grund sollte man lieber einmal richtig gießen, als mehrmals zu wenig. Mit der richtigen Menge an Wasser, bilden die Pflanzen tiefe und kräftige Wurzeln. Die richtige Uhrzeit ist zum Bewässern ebenfalls ein wichtiger Faktor. Die frühen Morgenstunden sind am besten geeignet. Durch die geringeren Sonnenstrahlen verdunstet weniger Wasser und zieht in den Boden. Außerdem können die Pflanzen in der milden Morgensonne trocken, die beim Bewässern nass geworden sind. Wenn Sie erst später gießen, können die Tropfen auf den Blättern zu Verbrennungen der Blüten führen.

Um den Garten zu bewässern, müssen Sie nicht extra früh aufstehen. Für Langschläfer gibt es einen Bewässerungscomputer. Mit ihm kann man nicht nur die richtige Uhrzeit einstellen, sondern auch gleich die Länge der Bewässerung. Alternativ können Sie auch am Abend gießen.

Wenn Sie nicht einschätzen können, ob der Boden Wasser braucht, kann Ihnen ein Regenmesser helfen. Mit ihm können Sie sehen, wie viel Wasser am Boden ankommt. Pro Quadratmeter sind 10 bis 20 Liter perfekt. Sie können auch eine Spatenprobe machen. Sie stechen mit dem Spaten tief in den Boden und prüfen die Feuchtigkeit. Wenn der Boden über die gesamte Tiefe feucht ist, müssen Sie nicht bewässern.

Wie bewässern?

Wenn Sie mit dem Gartenschlauch die Pflanzen bewässern, gelangt das Wasser meistens nur auf die Oberfläche. Verwenden Sie lieber eine Gießkanne, diese hat einen dickeren und weichen Strahl. Pro Quadratmeter sind zwei Gießkannen ideal. Zum Bewässern eignet sich am besten Regenwasser, da Leitungswasser oft zu kalt ist. Regenwasser können Sie ganz einfach mit einer Regentonne auffangen. Wenn Sie doch Leitungswasser benutzen müssen, lassen Sie es einen Tag stehen.

Auch der Rasen braucht Wasser

Auch der Rasen gehört mit zum Garten und darf beim Bewässern nicht vergessen werden. Wenn Sie den Rasen über den gesamten Sommer grün haben möchten, müssen Sie ihn ausgiebig mit Wasser versorgen. Der Rasen bleibt nur gesund, wenn auch die Wurzeln genügend mit Feuchtigkeit versorgt sind. Am besten können Sie den Rasen nach einem Regenschauer bewässern, da der Oberboden schon feucht ist und somit das Gießwasser leichter in tiefere Schichten eindringen kann.

Wenn Sie den Rasen und die Blumen richtig und regelmäßig bewässern, werden Sie einen wunderschönen, grünen Garten haben.

Viel Garten für wenig Geld

Ein schöner Garten muss nicht unbedingt teuer sein. Mit guten Ideen werden Sie für wenig Geld einen schönen Garten haben.

Kosten sparen

Im Garten gibt es viele Ecken. Besonders eine Pflasterfläche ist nicht günstig. Aus diesem Grund sollten Sie sich genau überlegen, ob Sie eine vollständig gepflasterte Fläche benötigen. Alternativen wären wasserdurchlässige Beläge aus Splitt oder Kies, welche um einiges preiswerter sind. Dies wird völlig ausreichen, wenn Sie die Fläche nicht mit dem Auto befahren.

Gartentipps
Gartentipps – Zierapfel Malus evereste

Sie tragen dafür den Boden 10 cm tief ab und verdichten es mit einer Rüttelplatte. Danach legen Sie ein Kunststoffvlies aus und schütten darauf den Kies. Das Vlies verhindert, dass sich der Kies nicht mit dem Unterboden mischt, ist aber auch wasserdurchlässig.

Für Gartenwege, die nicht ständig betreten werden, können Sie auch Rindenmulch oder Holzhäcksel verwenden. Dies müssen Sie jedes Jahr neu auffüllen, da es mit der Zeit verrottet. Randeinfassungen für Beete und Wege lassen alles sauber und ordentlich aussehen.

Hecke und Zaun

Eine Hecke aus Samen der Rotbuche oder Hainbuche braucht im Gegensatz zu fertigen Heckenpflanzen ein paar Jahre länger, bis die richtige Größe erreicht hat. Natürlich sind die Samen oder auch kleinen Sträucher viel preiswerter als die großen und schon ausgewachsenen. Außerdem wachsen Sämlinge oft sicherer an als größere Pflanzen. Sie sollten die Pflanze sofort beim Setzen kräftig zurück schneiden, so wird sie sich gut verzweigen.

An Stelle von einem teuren Zaun können Sie einen Kastanienzaun wählen. Diese bestehen aus unbehandelten Kastanienstecken, die mit zwei bis drei waagerechten, verzinkten Metalldrähten zusammengehalten werden. Der Zaun ist preiswert, dauerhaft und hat einen rustikalen Stil. Besonders gut passt dieser Zaun zu einem Landhausgarten.

Geduld haben

Die Vermehrung von Pflanzen ist eine tolle Möglichkeit, um Geld zu sparen. Bei der Beetgestaltung sollten Sie die Pflanzen in großzügigen Abständen setzen. Bereits nach ein paar Jahren können Sie fast jede Staude teilen und neue Ableger ziehen. Pflanzen wie Funkien, Rittersporn und andere edle Staudenarten sind recht teuer.

Die meisten Arten müssen regelmäßig geteilt werden, daher sollten Sie Bekannte fragen, ob Sie etwas abbekommen können. Ligusterhecken und Blütensträucher wie Johannisbeere und Duftjasmin gibt es zum Nulltarif. Sie lassen sich gut aus Steckholz heranziehen. Im Frühjahr einfach bleistiftlange Triebstücke abschneiden und anschließend in die Erde stecken.

Schon mit einfachen Mitteln und wenig Geld kann man einen schönen Garten haben.

Romantischer Garten

Es gibt nichts Schöneres, als nach einem anstrengenden Tag im romantischen Garten zu sitzen und zu entspannen.

Romantische Atmosphäre schaffen

Gartentipps
Gartentipps – Sonnenblume mit fleißigen Bienen

Im romantischen Garten wird auf gerade Linien und Formen und symmetrische Beete verzichtet. Das Augenmerkmal liegt bei Verträumtheit, Zartheit und Leichtigkeit. Im Garten befinden sich mit Liebe eingerichtete Dekorationselemente. Zwischen den Pflanzen darf sich keine nackte Erde befinden, diese stört nur. Die Beete müssen üppig mit Pflanzen gefüllt sein. Die schönen Pflanzen ergeben mit einem geschwungenem Weg, ein traumhaftes Bild. Der romantische Garten ist eher wild als durchgestylt, trotzdem, oder gerade deswegen braucht er viel Pflege. Es muss nicht alles auf Hochglanz poliert sein. Ganz im Gegenteil, solch ein Garten kann auch ein Zeichen der Zeit tragen.

Richtige Blumen

Die Auswahl der Blüten ist für den romantischen Garten sehr wichtig, da es einen großen Einfluss auf die Stimmung hat. Auf grelle Farben sollten Sie verzichten, verwenden Sie zarte, pastellfarbige Blüten. Es ist egal welche Pflanzen ausgewählt werden, nur sehr üppig müssen sie sein. Eine warme Stimmung vermitteln Blüten in Violett, Blautönen, Weiß und Rosé. In einen romantischen Garten gehören neben Rosen auch andere duftende Pflanzen und Kräuter. Die Pflanzen können wild nebeneinander wachsen. Sie können außerdem Glockenblumen, Pfingstrosen, Katzenminze, Hortensien und Rittersporn verwenden, ebenso wie nostalgische Blumen wie die Sterndolde oder die Akelei. Feine Gräser, die sich im Wind bewegen, verleihen dem Garten eine perfekte Grundlage und schaffen eine harmonische Stimmung.

Schattenspiel

Im romantischen Garten wird auf hartes Licht verzichtet und stattdessen mit dem Schatten gespielt. Sie finden unter Laubbäumen, Laubgängen oder berankten Pergolen bewegte Licht- und Schattenflecken. Das Wechselspiel von Schatten und Licht ergibt eine atemberaubende Kulisse. Dramatische Effekte werden erzeugt und Konturen verschwimmen. Die Sonnenstrahlen täuschen für einen kurzen Augenblick das Gefühl vor, auf einer Waldlichtung zu sitzen. Außerdem bieten Bäume mit herabgeneigten Kronen und Pergolen mit überhängenden Ranken einen Rückzugsort und vermitteln ein Urlaubsgefühl.

Weitere Einrichtungselemente

In einen romantischen Garten gehört unbedingt ein Rückzugsort. Eine versteckte Ecke mit einer Sitzecke, Lauben oder Pavillons sind im Garten willkommen. Mit dem Duft von Rosen, Nachtviolen, Lavendel und Wasserplätschern im Hintergrund, wird es zu einem ganz besonderen Ort. Beliebte Elemente sind außerdem Skulpturen und Säulen.

Perfekt sind Rundbögen und Spaliere an denen sich Clematis, wilder Wein, Knöterich oder Kletterrosen hochranken. Zum romantischen Charme tragen außerdem Lampions, Zäune und schmiedeeiserne Gartenmöbel bei. Jeder Winkel bietet etwas Überraschendes, ob außergewöhnliche Blüten oder wunderschöne Rosen. Romantische Gärten verzaubern mit ihrer Verspieltheit und Üppigkeit.

Duftpflanzen – das Parfüm der Natur im eigenen Garten

Duftpflanzen sind mit ihrem intensivem Duft ein wichtiges Element der Gartengestaltung. Der Duft der Blüten, Kräuter und auch Früchte machen aus einem Garten etwas ganz Besonderes.

Was sind Duftpflanzen?

Alle Pflanzen haben in irgendeiner Weise einen Duft, doch Duftpflanzen haben einen besonders aromatischen, angenehmen Duft mit einer hohen Duftintensität und Duftreichweite. Die Duftstoffe der Duftpflanze werden oft unbewusst wahrgenommen und wirken sehr positiv auf die emotionale Empfindung des Riechenden.

Duftpflanzen gehören zur Kategorie Heilpflanzen. Im Garten dürfen Heilkräuter wie Salbei, Thymian oder Lavendel nicht fehlen. Duftpflanzen können aber auch giftige Alkaloide enthalten, deswegen sollte man bei der richtigen Auswahl sehr wählerisch sein.

Welche Duftpflanzen gibt es?

Es gibt eine große Auswahl an Duftpflanzen. Darunter sind Duftblumen, Duftbäume, Dufthecken, Duftkräuter, Duftsträucher, Rosen und viele mehr. Zu den Pflanzen gehören auch Obststräucher. Diese haben im Frühjahr, wenn sie blühen, ein intensives Aroma.

Garten lebhaft gestalten
Garten lebhaft gestalten – Christrosen als Frühblüher

Auch Amberbäume und Nadelbäume, wie zum Beispiel Tannen und Douglasien gehören dazu. Nachtschattengewächse wie Stechapfel, Tollkirsche oder Engelstrompete eigenen sich als Duftstauden am besten. Wie der Name schon sagt, verströmen sie vor allem in den Abendstunden und in der Nacht einen betörenden Duft. Es gibt sogar Pflanzen mit einem Schokoladenduft. Aber auch die Schokoladen-Iris und die Schokoladen-Komee verströmen ein süßes Kakaoaroma im Garten.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Beim Kauf ist es sehr wichtig, auf dem persönlichen Geschmack und den eigenen Geruchssinn zu achten. Gerüche nehmen die Menschen unterschiedlich wahr. Bevor Sie die Pflanzen in einer Gärtnerei oder in einer Baumschule kaufen, sollten Sie daher einen ausgiebigen Geruchstest durchführen. Wenn dies nicht möglich ist, wie beim Onlinekauf, sollten Sie sich zumindest die Beschreibung aufmerksam durchlesen.

Duftpflanzen im Winter

Es gibt Duftpflanzen, denen die Kälte im Winter nichts ausmacht. Auch in der dunklen Jahreszeit verströmen sie einen intensiven Blütenduft. Für die wohlriechenden Winterblühern ist die Hauswand oder eine geschützte Ecke gut geeignet, weil sonst nicht mehr viel vom Duft übrig bleibt. Der Standort der Duftpflanze kann die Intensität des Duftes beeinträchtigen.

Die Winterpflanzen haben meistens eine nicht so üppige Blüte, riechen dafür aber umso intensiver. Die ideale Zeit zum Pflanzen der Winterblüher geht bis in den Spätherbst.

Der perfekte Blumengarten sieht nicht nur schön aus, sondern er kann auch einen wunderbaren Duft verströmen. Aus diesem Grund dürfen Duftpflanzen im Garten einfach nicht fehlen, sie können viel zum Wohlgefühl beitragen.


Vögel füttern im Winter

Auch wenn nicht immer strenge Fröste herrschen, die Vögel im Garten sind dankbar für eine hingestreute oder aufgehängte Mahlzeit. Ob gefrorene Erde, Schnee oder einfach nur eine Zeit ohne natürliches Futter, unsere heimischen Vögel sind froh über unsere Hilfe.

Im Winter an die Vogelfütterung denken

Das ist ein schönes Thema, an das man Kinder heranführen kann. Die Vögel zu füttern heißt nicht nur, sie in den Garten zu locken, damit man ihnen zusehen kann.

Vögel füttern im Winter
Vögel füttern im Winter – © mashiki / Adobe Stock

Kinder können auf diese Weise spielend lernen, wie man die Tiere richtig füttert und vor allem, womit. Die meisten Erwachsenen kennen Meisenknödel, Meisenringe, Haferflocken und Sonnenblumenkerne als Vogelfutter.

Das richtige Futter für Frau Meise und Herrn Specht

Unsere heimischen Vögel werden in Weichfutterfresser und Körnerfresser eingeteilt. Das liegt nicht nur an ihren Vorlieben, sondern auch an ihren Fähigkeiten. Ein Vogel, der ein Weichfutterfresser ist, wird mit harten Kernen seine liebe Not haben. Einige Vögel haben sich zum Allesfresser entwickelt. Das sind z. B. Meisen, Spechte oder Kleiber. Diese fressen zwar nicht grundsätzlich alles, sind aber von ihrer Beschaffenheit flexibler in der Futterwahl.

Körnerfresser sind Funken, Sperlinge und andere Vögel, die einen kräftigen Schnabel haben. Mit diesem sind sie in der Lage, Sonnenblumenkerne mühelos aufzupicken sowie Sämereien leicht zu knacken.

Wenn man diese natürlichen Voraussetzungen der Tiere beachtet und im Garten für jeden das passende Futter ausstreut, wird man den Gartenvögeln eine leckere Mahlzeit bereiten. Das hilft ihnen, besonders bei einer geschlossenen Schneedecke Futter zu finden, was ohne Fütterung recht schwer wäre.

Futterhaus & Co.

Es reicht nicht aus, das Futter auf den Gartenboden zu streuen. Zwar können die Vögel es hier aufnehmen, jedoch sind sie vor allem vor Raubtieren nicht sicher. Das ist auch die eigene Katze oder die des Nachbarn. Das sind aber auch Eichhörnchen, denn so niedlich die aussehen, es sind Raubtiere! Ein Futterkasten, der im Baum, im Strauch oder am Haus aufgehängt wird, bietet eine relative Sicherheit für die Vögel.

Futterhäuschen kann man selbst bauen oder für wenig Geld im Baumarkt kaufen. Egal, woher es kommt, es sollte die Möglichkeit bieten, von außen an das Futter heranzukommen.

Vögel sollten nicht durch das Futter laufen und dort hineinkoten können. Eine entsprechend präparierte leere Limoflasche aus Kunststoff kann kurz über dem Boden an zweimal zwei Stellen, die sich jeweils gegenüberliegen, durchbohrt werden. Dort hindurch werden dünne Stangen geschoben, die außen ein Stück herausragen. Das sind die „Landeplätze“. Darüber wird ein Futterloch gebohrt, das so dick ist, dass auch ein Kern hindurchgeholt werden kann. In den Drehverschluss wird ebenfalls ein Loch gebohrt, ein Haken hindurchgezogen, der als Aufhänger dient und fertig ist die Vogelfutterflasche.

Mit Kindern kann eine solche Futterstelle im Handumdrehen selbst gemacht werden. Es wird ihnen sehr viel Freude bereiten und auch die Beobachtung von Vögeln im Garten wird dadurch sehr spannend.

Meisenknödel können an jeder Stelle im Garten aufgehängt werden. Die Meisen und auch andere Vögel werden sie schnell entdecken und sie im Nullkommanix verspeist haben. Einen Apfel für die Amseln hängt man einfach an einem Draht, den man hindurchgespießt hat, auf. Das kann auch ein Schaschklikspieß aus Metall sein, er wird dann am Ende etwas umgebogen, damit der Apfel nicht durchrutscht.


Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen.

Gemüse anbauen in der Wohnung?

Wer schon einmal Gemüse aus dem eigenen Garten gegessen hat, weiß wie gut Karotten, Paprika oder Kräuter schmecken können. Die wenigsten jedoch haben den Luxus, Gemüse vor der Haustüre ernten zu können. Die Aufzucht von biologisch wertvollen Gemüse erfordert überdies in der Regel viel Fachwissen und Arbeit. 

Dein eigener Gemüsegarten in der Wohnung

Wir haben den Luxus eines eigenen Gartens, aber dann sind wir am Wochenende auf das folgende System gestoßen und fanden die Idee richtig klasse!

Der eigene Gemüsegarten in der Wohnung
Der eigene Gemüsegarten in der Wohnung – © JenkoAtaman / Adobe Stock

Denn jetzt ist es möglich, durch ein neuartiges Pflanzenwachstums-System kannst auch Du bald Dein eigenes Gemüse ernten. Mit greenyGarden kannst Du das ganze Jahr über Bio-Gemüse von höchster Qualität in Deinen vier Wänden ernten. Gesundes Gemüse das Du selber angebaut hast, enthält deutlich weniger Nitrate aber mehr an Vitamin C und Mineralstoffen.

Angesichts der vielen Lebensmittelskandale und dem Einsatz von Pestiziden in vielen Ländern, träumen viele von uns von einer autarken Selbstversorgung mit echtem Bio-Gemüse. Dieses ist nicht nur deutlich gesünder – es schmeckt auch unglaublich gut. Wer selbst anbaut, weiß was er isst. Viele die selbst Gemüse anbauen, entwickeln dafür eine echte Leidenschaft. Wenn Du dann mit Deinem selbst-geernteten Gemüse ein Essen zubereitest, ist das ein Fest für die Sinne. Allein der Geruch von frischen Kräutern löst Wohlbefinden aus und befriedigt unser Urbedürfnis nach Natur und gesundem Essen. „Gemüse anbauen in der Wohnung?“ weiterlesen

Wie stellen Bienen Bienenwachs her ?

Bienenwachs herstellen ist eine komplizierte Angelegenheit, zumindest was das Lebensalter der Bienen betrifft. Nur Arbeiterinnen, die zu dieser Zeit auch Baubienen genannt werden, stellen vom 14.-16. Tag ihres Lebens die schöne sechseckige Wabenstruktur aus Bienenwachs her. 

Wie stellen Bienen Bienenwachs her?

Danach werden sie zur Wachbiene am Bau und später dürfen sie dann Nektar für den beliebten Honig sammeln. Alles ist bei den Honigbienen streng organisiert.

Im Übrigen ist so ein Bienenleben auch nach wenigen Wochen vorbei. Daher ist auch die Zeit, Bienenwachs herzustellen, so knapp bemessen. Bienenwachs war im Mittelalter wertvoll und so kostbar, dass es sich nur Kirchen oder Adlige leisten konnten – schon damals nutze man es für Fackeln und Kerzen!

Um Bienenwachs herzustellen, muss die Biene ihren Fettstoffwechsel erhöhen. Hierfür ist Zucker in rauen Mengen vonnöten, das geht natürlich an den Nahrungsvorrat der Tiere. Geschätzt müssen Bienen für die Herstellung von einem Kilo Bienenwachs die Menge an Nektar zu sich nehmen, die normalerweise für zehn Kilo Honig gereicht hätte.

Daher findet die Bienenwachsherstellung der Baubienen genau in die Zeit, in der ein großes Nahrungsangebot herrscht, nämlich von April bis Juli. Das Bienenwachs entsteht in den Drüsen der hinteren Bauchschuppen, davon haben Bienen je vier auf einer Seite. Diese Drüsen sind mit dem Fettkörper der Biene verbunden, dieser wiederum liefert die langkettigen Fettsäuren, die für die Herstellung der Waben unabdingbar sind.

Die kristallinen, sehr fragilen und durchscheinenden Plättchen, die so entstehen, werden von den Mundwerkzeugen der Biene aufgenommen und durchgeknetet. Durch den Bienenspeichel wird die Masse weich und verbaubar.

Interessant: Für ein Kilo Wachs werden über eine Million Plättchen benötigt. Außerdem hängt die Farbe des Wachses von den Pollen ab!


 

Balkonpflanzen | Garten und Pflanzen

Wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken blitzen, dann möchte jeder Hobbygärtner der das Glück hat einen Balkon zu besitzen, die ersten Blumen pflanzen. Doch gerade hier ist Vorsicht geboten.

Die 5 häufigsten Fehler bei der Balkonbepflanzung

Denn im März, April und auch noch Anfang Mai kann es nachts noch Bodenfrost geben. Dann haben die schönsten Balkonblumen keine Chance mehr, sich vor dem Frost zu retten. Eine Balkonbepflanzung, die einmal Frost abbekommen hat, ist nicht mehr zu retten. Warten Sie mit Ihrer Balkonbepflanzung bis die Eisheiligen am 16. Mai vorbei sind, denn dann ist meistens nicht mehr mit Bodenfrost zu rechnen.

Balkonbepflanzung
Balkonbepflanzung gibt es in allen möglichen Varianten – © Mihai Blanaru / Adobe Stock

Bevor Sie mit der Balkonbepflanzung beginnen, säubern Sie zuerst die Blumenkästen von Erde und Schmutz des vergangenen Jahres. Das geht gut mit einem Handfeger, Wasser oder auch einer Drahtbürste. Bei starker Verschmutzung können Sie auch Wasser mit Essig oder Zitronensäure mischen.  Wenn Sie die Balkonkästen richtig sauber machen, dann vermeiden Sie so die Ansteckung der neuen Pflanzen von eventuellen Schädlingen und Krankheiten.

Richtig pflanzen will gelernt sein

Wenn Sie ein Blumen haben möchten, die lange in ihrer Pracht blühen, dann sollten Sie beim Pflanzen einige Regeln beachten. Setzen Sie die Blumen nicht nur in die Blumenerde.

Nachdem die Blumenkästen nun sauber sind, füllen Sie den unteren Bereich mit einer Schicht aus Blähton. Das ist ein Schutz, der verhindert, dass sich das Gießwasser staut. Der Blähton speichert zudem das Wasser auch an wärmeren Tagen und versorgt so die Pflanzen mit genug Feuchtigkeit. Über den Blähton legen Sie dann ein Trennvlies. Das Vlies verhindert, dass die Blumenerde in die untere Drainageschicht gelangt. Wenn Sie nun noch einen Langzeitdünger oder eine Schicht Hornspäne in die Blumenerde mischen, dann haben Sie alles für eine lange Blütezeit der Balkonbepflanzung getan.

Nehmen Sie nun die Pflanzen vorsichtig aus dem Kunststofftopf. Bevor Sie die Pflanze in den Balkonkasten setzen, lösen Sie den Wurzelballen. Das geht mit den Fingern oder bei einer stärkeren Wucherung auch mit einer Schere. So ist gewährleistet, dass sich die Pflanzen besser verwurzeln können.  Drücken Sie die Pflanzen fest in die Erde und füllen Sie mit Blumenerde auf. Bis zum Rand des Blumenkasten sollten Sie etwa 2 cm frei lassen, damit das Gießwasser nicht überlaufen kann.

Richtig gießen

Auch beim Gießen kann man einiges falsch machen. Blumen, die im Garten stehen haben einen größeren Wasservorrat als Blumen in Blumenkästen. Blumen, die in der Sonne stehen brauchen mehr Wasser als die, die im Schatten stehen.

Pflegetipps für Balkonpflanzen

Jeder Hobbygärtner möchte lange Freude an seinen Balkonpflanzen haben. Hier nun die besten Pflegetipps für Balkonpflanzen.

Wenn Sie die Balkonpflanzen gleich beim Einpflanzen mit Dünger angereichert haben, dann haben Sie erst einmal alles richtig gemacht. Das heißt aber nicht, dass Sie sich nun nicht mehr um die Pflege und das Düngen der Pflanzen kümmern müssen. Wenn Sie keinen Langzeitdünger benutzen, dann sollten Sie nach einigen Wochen die Balkonpflanzen mit neuem Dünger versorgen. Der Dünger versorgt die Blumen mit einem Phosphatanteil und fördert so die Bildung der Blüten.

Wie erkennt man gute Blumenerde?

Blumenerde, die für Ihre Pflanzen gut ist, erkennen Sie daran, dass Sie locker durch die Finger rinnt. Billige Blumenerde erhalten viel Torf und Rinde oder haben einen hohen Salzgehalt. Dadurch kann das Wachsen der Pflanzen beeinträchtigt werden und die Blumen können anfälliger für Krankheiten sein. Ideal wäre es, die Blumenerde mit Kompost, Styroporflocken und Blumendünger anzureichern um den Sauerstoffgehalt des Erdreichs zu optimieren.

Was tun gegen Schimmel im Blumenkasten?

Obwohl Sie Ihre Blumen liebevoll pflegen, regelmäßig düngen und gießen hat sich ein weißer Belag auf der Blumenerde gebildet? Dieser Schimmelbelag ist für die Blumen schädlich und sollte entfernt werden. Der Schimmelbelag kann durch zu viel Nässe gebildet worden sein.

Um den Schimmelbelag zu entfernen, sollten Sie die Blumenerde komplett entsorgen und den Blumenkasten mit frischer Erde auffüllen. Vergessen Sie aber nicht, den Blumenkasten gründlich zu reinigen, sonst war die Arbeit vergebens.  Gießen Sie Ihre Balkonblumen sparsam, dafür aber häufiger. So können Sie der Staunässe vorbeugen und der Schimmel kann sich gar nicht erst bilden.

Verblühte Blüten entfernen

Damit Ihre Blumen lange schön bleiben, sollten Sie einige Pflegetipps für Balkonpflanzen beachten. Verblühte Blüten sollten regelmäßig abgeknipst werden. Dadurch können die Pflanzen schneller neue Knospen bilden.

Richtig gießen

Balkonpflanzen, die auf einem sonnigen Südbalkon stehen brauchen mehr Wasser, als Balkone, die zur Nordseite zeigen. Auch bei der Auswahl der Pflanzen sollten Sie darauf achten, ob die Blumen die Sonnen- oder lieber die Schattenseite bevorzugen. Balkonpflanzen, wie Sukkulente oder Echeverien, können durch die dickfleischigen Blätter Trockenzeiten besser überstehen, als zum Beispiel Geranien.

Auch ein Sonnenschutz ist für Balkonpflanzen sehr angenehm.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen eine Palme auf Ihren Balkon zu stellen, dann entscheiden Sie sich für eine Dattel oder Phönix-Palme. Andere Palmen benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit, die es auf dem Balkon nicht unbedingt gibt.

Pflanzen gedeihen mit viel Pflege und Liebe. Vergessen Sie nicht das regelmäßige Düngen und natürlich auch das Gießen. Wenn Sie diese Tipps beachten, dann werden Sie lange Freude haben an Ihren Balkonpflanzen.

Balkonpflanzen richtig einpflanzen

Jeder der einen Balkon sein Eigen nennen kann, wird sich nicht nur im Sommer glücklich schätzen. Auch wenn es Ihnen schon bei den ersten Sonnenstrahlen in den Fingern kribbelt und Sie schon den Balkon bepflanzen möchten, sollten Sie wirklich warten, bis die Eisheiligen vorbei sind. Das ist Mitte Mai. Dann ist die Gefahr sehr gering, dass die zarten Balkonpflanzen durch nächtlichen Frost geschädigt werden. Geranien, Margeriten und auch Begonien sind besonders beliebte Balkonpflanzen, die aber auch besonders frostempfindlich sind.

Auch sollten Sie überlegen, welche Blumen Sie am Besten pflanzen können. Liegt Ihr Balkon zur Süd- oder Nordseite? Welche Balkonpflanzen lieben die Sonne, oder lieber den Schatten? Haben Sie ausreichend Balkonkästen zur Verfügung? Wie viele Pflanzen benötigen Sie eigentlich um Ihren Balkon wunderschön aussehen zu lassen? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, dann können Sie mit der Balkonbepflanzung beginnen.

Blumenkästen und Töpfe reinigen

Wenn Sie die Blumenkästen oder Blumentöpfe vom letzten Jahr benutzen wollen, dann sollten Sie eine Grundreinigung der Behälter vornehmen. So können Sie gewährleisten, dass eventuelle Schädling vernichtet werden. Dafür können Sie mit einer Drahtbürste hartnäckige Verkrustungen entfernen.

Balkonpflanzen richtig einpflanzen

Balkonpflanzen sollten nicht einfach nur in irgendeine Blumenerde gesetzt werden. Nehmen Sie sich ein wenig mehr Zeit, damit Ihre Pflanzen der Hingucker werden. Beginnen Sie mit einem Blähton, der als untere Schicht in die Blumenkästen gefüllt wird. Das verhindert, dass sich Staunässe bildet. Der Ton speichert Gießwasser und gibt auch an wärmeren Tagen die Feuchtigkeit an die Blumen weiter. Über den Blähton legen Sie eine Schicht Trennvlies, damit sich die Blumenerde nicht mit dem Ton verbinden kann. Wenn Sie alles richtig machen wollen, dann mischen Sie nun Blumenerde mit einem Langzeitdünger.
Füllen Sie nun großzügig die Blumenerde in die Balkonkästen.

Nehmen Sie die zarten Blumenpflanzen vorsichtig aus den Plastiktöpfen. Fassen Sie die Pflanzen möglichst unten an und drücken Sie den Plastiktopf mit der anderen Hand an verschieden Stellen zusammen, damit sich der Pflanzballen lösen kann. An den meisten Pflanzen werden Sie Verwurzelungen finden, die Sie ganz leicht mit den Fingern oder einer Schere trennen können. Die Verwurzelungen müssen getrennt werden, damit die Pflanze sich wieder neu ausbreiten kann.

Setzen Sie nun die Blumenpflanzen an die dafür vorgesehene Stelle und drücken Sie vorsichtig den Ballen fest. Nun mit Erde auffüllen und dabei ungefähr 2 cm zum Rand der Blumenkästen frei lassen. Damit verhindern Sie ein mögliches Überlaufen beim Gießen.

Welche Pflanze gedeiht auf welchem Balkon?

Bei der Auswahl der Pflanzen sollten Sie unbedingt darauf achten, ob Sie einen sonnigen oder eher schattigen Balkon haben. Für jeden Balkon werden Sie im Handel die passende Balkonblume finden.

Pflanzen für den Sonnenbalkon

Auf der Südseite gedeihen wunderbar Geranien, Petunien, Margeriten, Zauberglöckchen und natürlich viele andere. Sie können aber auch blühende Blumen mit Buntnesseln in einen Kontrast setzen.  Alle Pflanzen auf der Südseite des Balkons benötigen viel Wasser. Balkonkästen mit eingesetztem Wasserspeicher sind daher besonders interessant.  Gießen Sie Ihre Pflanzen immer morgens oder abends. Gerade in den frühen Morgenstunden können die Pflanzen das Wasser besonders gut aufnehmen.

Möchten Sie Ihrem Balkon einen mediterranen Flair geben, dann können Sie auch Bougainvillea oder Oleander pflanzen. Diese Pflanzen lieben die Sonne und gedeihen prächtig.

Pflanzen für Ost- und Westbalkone

Wenn Sie einen Balkon besitzen, der eine Ost- oder Westausrichtung hat, dann können Sie sich glücklich schätzen. Bei einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Sonne und Schatten können Pflanzen wunderbar gedeihen. Auf den Ost- und Westbalkonen wachsen alle Pflanzen und entfalten ihre herrliche Blütenpracht.

Ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Balkonbepflanzung ist der Wind. Wie oft sieht man abgebrochene Blüten und entwurzelte Pflanzen. Bieten Sie Ihren Pflanzen einen Windschutz, damit sie geschützt sind. Sie können aber auch auf hängende Sorten, wie Hängegeranien und hängende Petunien verzichten.

Pflanzen für Nordbalkone

Auch wenn Sie einen Nordbalkon haben, können Sie dennoch Blumen pflanzen. Bei der Bepflanzung eines Schattenbalkons sollten Sie Pflanzen kaufen, die eher anspruchslos und pflegeleicht sind. Aber auch für diese Balkone gibt es viele verschiedene Blumen. Fleißiges Lieschen, Edelfischen, Fuchsie, Hortensie, Begonie, Glockenblume und andere.
Sie können auch die Pflanzen mit Buchsbäumchen anreichern. Kleine Bäume bilden einen schönen Kontrast zu den bunten und blühenden Pflanzen.

Blumen, die auf einem Nordbalkon zu Hause sind, benötigen sehr viel weniger Wasser, als Pflanzen auf anderen Balkonen. Um zu prüfen, ob eine Pflanze Wasser benötigt, drücken Sie Ihren Finger in die Erde. Wenn die Erde noch feucht ist, dann brauchen die Blumen kein Wasser.

Beim Gießen der Pflanzen sollten Sie darauf achten, dass keine Staunässe entsteht. Gerade auf einem Nordbalkon verdunstet das Wasser nicht so schnell. Bei den meisten Pflanzen wird durch das Abzupfen der verwelkten Blüten das Wachstum und die Blütenpracht gefördert.  Gerade bei Pflanzen auf Nordbalkonen sollten Sie möglichst sofort die verwelkten Blüten abzupfen, weil sie es sowieso schwerer haben ihre Pracht zu entfalten.

Tipps für Balkonpflanzen

Spätestens Mitte Mai, wenn die Eisheiligen vorbei sind, werden die meisten Hobbygärtner nicht mehr zu halten sein. Die Bauernregel sagt, wenn die Eisheiligen vorbei sind, dann gibt es keinen Nachtfrost mehr und die zarten Knospen können nicht erfrieren. Gerade die allzeit beliebte Begonie und auch Geranien reagieren sehr empfindlich auf Nachtfrost.

Bevor Sie mit der Bepflanzung der Balkonkästen beginnen, sollten Sie herausfinden, auf welcher Seite Ihr Balkon liegt. Denn ob Sonnen- oder Schattenbalkon bestimmt die Auswahl der Blumen.

Jedes Jahr, wenn die Zeit gekommen ist, wollen die Hobbygärtner besonders schöne Blumen pflanzen und den Balkonkasten noch schöner machen als im Jahr davor.  Einen Balkonkasten besonders phantasievoll zu gestalten, ist kein Problem. Die Auswahl an Pflanzen ist für jeden Balkon sehr groß. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Blüten geschlossen und die Stiele nicht abgeknickt sind. Verzichten Sie möglichst auf langstielige Blumen. Sie können schnell vom Wind abknicken.

Wenn Sie nicht nur Blumen, sondern auch etwas ernten wollen, dann versuchen Sie es doch mit Tomatenpflanzen. Fragen Sie einen Gärtner, welche Tomaten für welche Balkonausrichtung besonders gut sind.

Wenn Sie zarte Töne in Pastellfarben bevorzugen, dann wählen Sie zum Beispiel Zauberglöckchen, die besonders wind- und regenstabil sind. Die Zauberglöckchen können mit Pflanzen in weiß kombiniert werden. Hängepetunien mit kleinen und mittelgroßen Blüten sind besonders widerstandsfähig. Als Einfassung für den Blumenkasten können Sie Lakritzkraut nutzen.

Vielleicht möchten Sie in diesem Jahr aber lieber alles Ton in Ton pflanzen. Wählen Sie ein schnell wachsendes Zauberglöckchen mit Japan-Segge. Mit niedlichen Elfenspiegeln und Hängepetunien zaubern Sie einen ansprechenden Balkonkasten.

Für Nordbalkone können Sie auch Edel-Lieschen aussuchen, denn sie sind fleißige Dauerblühet. Auch Fuchsien fühlen sich im Schatten wohl. Hängende Fuchsien können Sie in den vorderen Bereich des Blumenkasten setzen und mit einer gepunkteten Buntnessel kombinieren.

Ein schöner Balkon mit blühenden Pflanzen will gepflegt werden. Je mehr Pflanzen Sie haben, desto mehr Arbeit haben Sie unweigerlich. Deswegen sollten Sie gut überlegen, welche Blumen und wie viele Blumen Sie pflanzen möchten. Balkonpflanzen müssen regelmäßig gegossen werden und die verwelkten Blüten müssen entfernt werden. Außerdem dürfen Sie das regelmäßige düngen nicht vergessen. Vielleicht müssen Sie die Blumenkästen auch mit Blumenerde auffüllen oder sogar neu umtopfen.

Denken Sie auch an eine Urlaubspflege. Denn gerade während der Sommerzeit brauchen die Pflanzen Wasser und auch Pflege.

Jedes Jahr wird die Auswahl der Blumen und Pflanzen größer. Die richtige Auswahl wird dadurch immer schwieriger.  Aber – jedes Jahr ist der Balkonkasten schöner als im Jahr davor.

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