Mottoparty Kindergeburtstag

Mottopartys sind eine wunderbare Möglichkeit, um Kindergeburtstage unvergesslich zu gestalten. Sie bringen das Geburtstagskind und seine Gäste in eine bestimmte Welt, die von einem Thema inspiriert ist, sei es ein Lieblingsfilm, ein Märchen oder ein Abenteuer. 

Kindergeburtstag feiern als Mottoparty

Die Dekoration lässt sich ganz einfach anpassen, indem man Farben, Banner und Tischdecken auswählt, die dem Motto entsprechen. Auch die Speisen können thematisch gestaltet werden, etwa durch kreative Snacks, die lustige Namen haben oder in passenden Formen serviert werden.

Mottoparty als Kindergeburtstag
Mottoparty als Kindergeburtstag | © fothoss / Adobe Stock

Spiele und Aktivitäten können ebenfalls auf das Motto abgestimmt werden, sodass die Kinder aktiv eingebunden werden und viel Freude haben. Kostüme sind ein weiterer wichtiger Bestandteil, denn sie ermöglichen es den kleinen Gästen, in die Rollen ihrer Lieblingsfiguren zu schlüpfen und die Feier noch lebendiger zu gestalten. Zudem wird die Planung einer Mottoparty zum gemeinsamen Erlebnis, bei dem das Geburtstagskind seine Wünsche äußern und kreativ mithelfen kann.

Fotografie spielt eine große Rolle, da man mit thematischen Hintergründen und Requisiten großartige Erinnerungen festhalten kann. Solch eine Feier fördert die Fantasie der Kinder und schafft eine fröhliche Atmosphäre, in der sie ihre Freundschaften stärken können. Letztlich sind Mottopartys nicht nur unterhaltsam, sondern bieten auch unvergessliche Erlebnisse, die sowohl für die Kleinen als auch für die Erwachsenen in bleibender Erinnerung bleiben.

Mottoparty Märchen 

Es war einmal … und kann auf jedem Kindergeburtstag wieder sein. Märchen sind zurzeit in und jedes Kind liebt es, einmal in die Rolle des Ritters oder der Prinzessin zu schlüpfen. Wäre es da nicht toll, wenn die kleinen Märchenfiguren zusammen ein Stück proben und ihre eigene Inszenierung auf Film gebannt wird? Es bedarf gar nicht viel, um dieses wundervolle Highlight für eine Mottoparty vorzubereiten.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer kommt zum Feste herbeigerannt?

So könnte die Einladungskarte die Gäste locken. Nun darf sich jedes Kind im Vorfeld überlegen, welches Märchen- oder Fabelwesen es sein möchte. Vielleicht gibt es aber im Hause des Gastgebers viele Kostüme wie Hüte, Schals, Kleider, Masken und niemand weiß vorher, welche Figur er spielen wird?

Die kleinen Stars treffen sich

Bei einem Ritteressen mit Kuchen, Limonade, Schaumküssen und Keksen wird sich erst einmal gestärkt und der Ideenpool angeregt. Wo könnte das Märchen spielen, wer übernimmt welche Rolle, wer übernimmt die Hauptrolle?

Oftmals ist das die schwierigste Frage, weil natürlich jeder gerne die Hauptrolle spielen möchte. Zwei Würfel oder die klassische Art des Münzenwerfens kann hier für Klarheit sorgen. Sobald das Drehbuch geschrieben wurde, geht es auch schon los.

Die Verkleidung

Vielleicht kommen alle schon toll verkleidet auf das Fest. Hier und da muss sicherlich noch nachgeschminkt und nachgepudert werden. In der Maske zu sitzen und noch einmal seinen Text zu lernen, gehört natürlich irgendwie dazu. Papa oder die Mama kann jetzt schon mit der Kamera festhalten, wie die kleinen Stars sich auf den großen Auftritt vorbereiten.

Nach einer kleinen Generalprobe geht es auch schon auf die Bühne des Wohnzimmers. Dafür sollten sich die Eltern im Vorfeld schon einmal überlegen, wie die Stube schnell in ein Schloss oder in eine Ritterburg umgewandelt werden kann. Das Ganze soll nicht in Stress ausarten und nicht viel Geld beanspruchen. Vorhandene Möbelstücke lassen sich mit etwas Geschick schnell verwandeln.

Licht aus, Spot an, Vorhang auf

Und nun geht es auch schon los. Kamera läuft und die kleinen Schauspieler betreten die Bühne. Vielleicht entwickelt sich alles zu einem kleinen Chaos, das ist auch gut so, denn so entstehen die besten Filme und die schönsten Improvisationen. Ist es nicht herrlich, wenn sich die ganze Gruppe nach kurzer Zeit trifft und gemeinsam den Film schaut. Da wird sicherlich viel gelacht und auch über den Film diskutiert. So wird wahre Kreativität bei den kleinen Stars freigesetzt. Und wer weiß, vielleicht folgt schon bald Folge 2 des modernen Märchens aus dem Wohnzimmer.

Malvorlagen Märchen


Mottoparty Prinzessin

Mädchen lieben schöne Kleider, Strass und glänzende Accessoires. Welches Mädchen wäre nicht gerne einmal eine Prinzessin mit all den schönen Dingen, die dazugehören. Eine Mottoparty kommt da gerade Recht und wird sicherlich ein unvergessener Spaß für die jungen Prinzessinnen. Die Vorbereitungen sind gar nicht schwer und fast alles kann selbst gestaltet werden.

Die Einladung zur Mottoparty

Auf gelben Fotokarton wird eine Krone aufgezeichnet und ausgeschnitten. Auf der Vorderseite steht „Einladung zur Prinzessinnenparty für Prinzessin (hier den Namen eintragen mit dem Zusatz „von“ vor dem Nachnamen)“, auf der Rückseite dann der Text.

Beispiel Rückseite: Prinzessin Klara von Schmidt von der Ritterburg in der Froschstraße 14 gibt sich die Ehre und lädt zum edlen Hofball ein. Sie möchte Dich am 21.10.2024 um 15.00 Uhr willkommen heißen und hofft auf Dein Erscheinen. Bitte schicke Deinen Boten und teile Ihr rechtzeitig mit, ob Du anwesend sein wirst.

Kleidung: Bitte trage Dein Lieblingsprinzessinnenkleid und bringe auch Deine Krone mit.

Die Dekoration und das Prinzessinnen-Outfit

Girlanden, Luftballons, Servietten mit Krone als Serviettenring, Teller und Becher mit Strasssteinen und natürlich gehören Kerzen zu einem richtigen Burgfest dazu. Die Luftballons können mit Glitzerstaub und Konfetti gefüllt und für den Luftballontanz verwendet werden. Für die Sitzplätze können kleine Schilder mit Fröschen und dem jeweiligen Namen der Prinzessin gemalt werden. Auch das Prinzessinnenbüffet sollte witzige Namen tragen. Der Wackelpudding könnte zum Beispiel „Froschgrütze“ heißen und die Kekse „Zauberplätzchen“.

Für das Prinzessinnen-Outfit eignet sich viel Tüll, Glitzerspray für das Haar, Spangen, Armreifen, Ringe und Ketten mit Strasssteinen und natürlich eine selbst gemachte Krone mit Strasssteinen aus Gold- oder Silberpapier.

Spiele bei Hofe

Erbsenlesen: Wer kennt nicht das Märchen vom Aschenputtel, das die Erbsen von den Linsen trennen musste. Dieses Spiel lässt sich mit den kleinen Prinzessinnen hervorragend spielen. In einer Schüssel befinden sich Erbsen und einige Linsen. Die erste Prinzessin muss die Linsen heraussuchen, dabei wird die Zeit gestoppt. Dann wird alles wieder zusammengeschüttet und die nächste Prinzessin probiert ihr Glück. Am Ende gewinnt natürlich diejenige, die am schnellsten war.

Ballonspiel: Zwei Prinzessinnen haben einen Ballon zwischen ihrer Stirn und bewegen sich zur Musik, bis diese ausgestellt wird. Nun kommt die nächste Prinzessin und löst eine der ersten Hoheiten ab. Der Ballon muss somit, ohne abgesetzt zu werden oder die Hände zu benutzen, von einer Stirn zur nächsten balanciert werden. Danach wird die Musik wieder eingeschaltet und der Ballontanz beginnt von Neuen, bis die Musik wieder verklingt. Dann wird die zweite Prinzessin des ersten Paares abgelöst, bist alle Prinzessinnen einmal dran waren. Die Ballons sind mit Glitzer und Konfetti gefüllt und können jederzeit platzen.

Malvorlagen Prinzessinnen


Kindergeburtstag Superhelden

Einmal im Leben ein Superheld sein, davon träumen kleine Jungs und lieben es, sich als Superhelden zu verkleiden. Wie wäre es, wenn all die Helden auf einer Party zusammenkommen und miteinander feiern? Damit jeder informiert ist, benötigt es eine gute Einladungskarte, die die Vorfreude erhöht.

Adresse: Der böse „Flash“

Dies ist natürlich nur eine Pappfigur, gefüllt mit Süßigkeiten, Konfetti und Glitzerstaub, auch Pinata genannt. Sie kann ganz leicht selbst gebastelt werden.

Dafür benötigt man zwei Luftballons, die mit Leim und Bastelpapier beklebt wird. Nach dem trocknen werden die Luftballons zum Platzen gebracht, der Torso gefüllt und der Kopf aufgeklebt. Ein Tuch dient als Umhang. Diese Figur wird in der Mitte des Raumes aufgehängt. Die Superhelden schlagen dann mit Stöcken auf sie ein, bis sie kaputt ist und der Inhalt sich auf dem Boden ergießt. Nun darf sich jeder Superheld zur Belohnung etwas von der Beute nehmen.

Die Stärkung für Superhelden

Spielen und Toben macht hungrig. Somit benötigen die Superhelden auch eine ordentliche Verpflegung, um bei Kräften zu bleiben. Damit nicht immer wieder neue Gläser verwendet werden, füllt man die Getränke mit einem Trichter in Flaschen ab, die mit dem Zeichen des jeweiligen Superhelden beklebt sind und die am Flaschenhals einen kleinen Umhang aus Filz tragen.

Mit dem Strohhalm bringt es natürlich besonders viel Spaß, die Superbrause zu trinken. Egal, welches Essen aufgetischt wird, es sollte einen tollen Namen haben. Superburger mit Kraftstäbchen (Pommes), Powerbällchen (Hackbällchen) mit Heldenknollen (Kartoffelsalat) oder was immer Ihnen einfällt. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Hauptsache, es schmeckt allen.

Und noch ein Heldenspiel

Die Heldentasche packen: Ich packe in meine Heldentasche eine Taschenlampe, sagt der erste kleine Held. Der Zweite wiederholt es und packt das nächste Teil in seine Heldentasche. Die Gegenstände müssen jedoch auch wirklich zu einer Heldenausrüstung passen.

Ein Quietscheentchen gehört sicherlich nicht dazu, es sein denn der Superheld kann genau erklären, was er damit vorhat und wie die Ente bei seiner Arbeit eingesetzt wird. Vielleicht liegt das Quietschegeräusch ja in einem Frequenzbereich, den böse Superhelden nicht ertragen und Reißaus nehmen.

Malvorlagen Superhelden


Mottoparty Unterwasser Welt

Die Welt der Meerjungfrauen, Wassermänner, Delfine und Fische fasziniert kleine Partyfreunde nicht erst, seit es den lustigen Clownfisch Nemo gibt. Wie wäre es da mit einer spritzigen Unterwasser-Party.

Wer möchte, kann sich dazu verkleiden. Teure Kostüme müssen es nicht sein. Eine Kette aus Plastikfischen, ein weiß-orange gestreifter Pullover und ein weiß-orange angemaltes Gesicht für den Clownfisch, vielleicht noch Flossen aus Pappe.

Eine Krone und ein Dreizack aus Pappe für den Wassermann und ein glitzerndes, grünes Röckchen mit Muschelkette und Muschelohrringen für die Seejungfrau. Mit viel Fantasie lassen sich viele Dinge aus dem Kleiderschrank schnell umfunktionieren.

Die Dekoration

Auch bei der Dekoration lassen sich viele Dinge selbst herstellen. Algen-Fransengirlanden können aus Krepppapier hergestellt werden. Vielleicht haben Sie von Ihrem letzten Urlaub noch einige Muscheln, Seesterne oder anderes Strandgut zu Hause. Diese lassen sich auf Fäden aufziehen und aufhängen oder dienen als Tischdekoration. Große und kleine Fische können ganz einfach mit der Schere aus Pappe geschnitten und angemalt werden. Diese hängen dann kreuz und quer von der Decke ab. Und auch Luftballons mit Fischen, Muscheln und Seesternen eignen sich hervorragend für die Unterwasser-Party. Pappteller und Plastikbecher gibt es mit tollen Motiven, die den Charakter der Party unterstreichen.

Fingerfood und Kekse

Kekse lassen sich in tollen Formen ausstechen. Ob Fische, Muscheln, Seesterne oder Seeigel. Hinterher können die Kekse mit Lebensmittelfarbe bemalt werden und wirken somit noch echter. Aber auch Käse und Aufschnitt-Sorten lassen sich mit den Formen ausstechen.

Gemüse sollte auf dem Speisezettel der kleinen Meeresbewohner nicht fehlen. Hier ist wieder Fantasie gefragt. Lauch- und Selleriestangen schmecken gleich viel besser, wenn sie als Algenpower-Stangen angeboten werden. Karottenscheiben lassen sich zu Goldfischen garnieren und eine Pampelmuse mit Käse- und Obstspießchen ist natürlich ein Seeigel. Auch Hackbällchen sehen mit etwas Fantasie und Dekorationsgeschick wie kleine Kugelfische aus.

Spiele der Unterwasserwelt

Was spielen nun die Bewohner der Unterwasserwelt. Fische fangen oder Zaubermünzen versenken?

Fische fangen: Dieses Spiel wird am besten draußen gespielt. Jedes Kind denkt sich aus, welcher Fisch es sein möchte. Es gibt einen Fänger, der auf der anderen Seite der Gruppe steht. Er sagt nun: „Ich bin ein Fischer und fische heute nur …“, sollte ein Kind dieser Fisch sein, läuft es los und versucht auf die andere Seite zu gelangen. Wird es gefangen, muss es als Nächstes den Fischer spielen.

Zaubermünzen versenken: Ein gefüllter 10-Litereimer mit Wasser wird aufgestellt und eine Münze darin versenkt. Nun darf jedes Kind probieren, mit einer kleineren Münze die Münze auf dem Grund des Eimers zu treffen. Gar nicht so einfach, da die Münzen immer wieder ihre Bahn ändern.


Schauen Sie sich gerne um, lassen Sie sich von unseren Malvorlagen und Blogartikeln inspirieren und entdecken Sie die Vielfalt unserer Angebote! Wir heißen Sie herzlich willkommen, sich in Ruhe umzuschauen und Neues zu entdecken. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, Ideen oder Bedenken äußern möchten oder sogar einen Irrtum bemerken, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. 

Der 17. Juni – ein fast vergessener Feiertag

Ein Funke der Geschichte, gefangen im Zeitgeist der Vergangenheit, erstrahlt jedes Jahr am 17. Juni aufs Neue. Dieser Tag trägt die Erinnerung an einen Wendepunkt der deutschen Geschichte in sich, geprägt von Aufständen und dem Streben nach Einheit.

Die Geschichte des 17. Juni: Von Aufständen zur Einheit

Ein Hauch von Rebellion lag in der Luft, als sich am 17. Juni 1953 die Menschen in der DDR gegen das Regime erhoben. Der Tag markiert einen Wendepunkt in der Geschichte Deutschlands und symbolisiert den Kampf für Freiheit und Einheit.

Der 17. Juni als Tag der Deutschen Einheit
Der 17. Juni als Tag der deutschen Einheit – © luckybusiness / Adobe Stock

Der Aufstand war ein mutiger Schritt hin zu einer besseren Zukunft, ein Zeichen des gemeinsamen Widerstands gegen Unterdrückung und Unfreiheit. Am 17. Juni 1953 fand der Volksaufstand in der DDR statt, der als „17. Juni-Aufstand“ bekannt ist. Die Bevölkerung protestierte gegen die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und forderte politische Freiheit, Demokratie und bessere Lebensbedingungen. Die Demonstrationen begannen in Ost-Berlin und weiteten sich schnell auf andere Städte in der gesamten DDR aus.

Die sowjetischen Truppen wurden eingesetzt, um die Proteste niederzuschlagen, was zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und vielen Opfern führte.

Trotz der brutalen Unterdrückung durch die Regierung und die sowjetischen Truppen stärkte der Aufstand den Widerstand gegen das kommunistische Regime und zeigte die Sehnsucht der Menschen nach Freiheit und Unabhängigkeit.

Die Ereignisse dieses Tages haben die deutsche Identität geprägt und den Weg geebnet für die spätere Wiedervereinigung. Der 17. Juni steht heute als Mahnmal für den Wert von Demokratie und Menschenrechten, erinnert uns daran, dass wir stets wachsam sein müssen gegen jede Form der Tyrannei. In seiner Bedeutung als Gedenktag vereint er Vergangenheit und Zukunft, erinnert an das Leid und die Opfer, aber auch an die Hoffnung auf eine freiere Welt.

Die Entwicklung des Gedenktags: Wie der 17. Juni zum Nationalfeiertag wurde

Ein bedeutender Moment in der deutschen Geschichte ist die Entwicklung des 17. Juni als Nationalfeiertag. Nach den turbulenten Aufständen in der DDR wurde dieser Tag zu einem Symbol für Freiheit und Einheit. Die Bürgerbewegung, die an diesem Tag zusammenkam, war ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands.

Die Anerkennung des 17. Juni als Feiertag war eine bewusste Entscheidung, um an die Opfer des Aufstands zu erinnern und die Bedeutung von Demokratie und Freiheit zu betonen. Durch die Entwicklung des Gedenktags wurde der 17. Juni zu einem Symbol für den Kampf um Freiheit und Demokratie. Die Erinnerung an diesen Tag dient heute als Mahnung und Aufforderung, die Errungenschaften der Einheit zu schätzen und für sie einzutreten.

Der 17. Juni bleibt somit ein wichtiger Tag, der die deutsche Geschichte nachhaltig geprägt hat. Heute wird dieser Tag mit Gedenkveranstaltungen und Feierlichkeiten im ganzen Land begangen, um die historische Bedeutung des 17. Juni lebendig zu halten und die Errungenschaften der deutschen Einheit zu würdigen. Der 17. Juni steht somit nicht nur für vergangene Ereignisse, sondern auch für die Werte, die wir als Gesellschaft hochhalten sollten, um eine gemeinsame Zukunft zu gestalten.

Was für ein Feiertag war der 17. Juni in der Bundesrepublik Deutschland?

Der 17. Juni war ein gesetzlicher Feiertag in der Bundesrepublik Deutschland, der an den Volksaufstand in der DDR im Jahr 1953 erinnert. Dieser Aufstand war eine der größten Protestaktionen gegen die kommunistische Regierung in der DDR und führte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit sowjetischen Truppen. Der 17. Juni wurde als „Tag der deutschen Einheit“ gefeiert, um die Solidarität mit den Menschen in der DDR zu zeigen und die Forderung nach Freiheit und Demokratie zu unterstützen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 verlor der Feiertag seine Bedeutung als nationaler Gedenktag, wird aber immer noch in einigen Bundesländern als Feiertag begangen.

Warum und seit wann feiern wir den 17. Juni nicht mehr als Tag der Deutschen Einheit?

Der 17. Juni war in der Bundesrepublik Deutschland von 1954 bis 1990 als „Tag der Deutschen Einheit“ der Nationalfeiertag. Dieser Tag erinnerte an den Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953, bei dem Arbeiterproteste gegen das SED-Regime und die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen brutal niedergeschlagen wurden.


Malvorlage Tag der Deutschen Einheit


Nachdem die Berliner Mauer am 9. November 1989 fiel und die Wiedervereinigung Deutschlands in greifbare Nähe rückte, wurden Bestrebungen unternommen, einen neuen Nationalfeiertag festzulegen, der die vollendete Wiedervereinigung Deutschlands würdigt. Der offizielle Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland erfolgte am 3. Oktober 1990.

Dieser historische Akt markierte das Ende der deutschen Teilung und die Wiederherstellung eines geeinten Deutschlands. Daher wird seit 1990 der 3. Oktober als „Tag der Deutschen Einheit“ gefeiert und hat den 17. Juni als Nationalfeiertag abgelöst. Der 3. Oktober wurde ausgewählt, um die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands zu feiern und die Bedeutung dieses Ereignisses angemessen zu würdigen.

Weiterführende Informationen zum Aufstand am 17. Juni 1953 findet Ihr zum Beispiel hier: 

Der 17. Juni sollte als Tag der deutschen Einheit nicht vergessen werden, da er an den Volksaufstand in der DDR 1953 erinnert, bei dem mutige Bürger für Freiheit und Demokratie kämpften und somit eine wichtige Rolle in der deutschen Geschichte spielt.

Vatertag feiern – ein besonderer Tag, um den Papa zu ehren

Der Vatertag ist ein Tag, an dem wir uns bewusst machen, was unsere Väter für uns bedeuten und wie wir ihnen danken können. Es ist ein Tag, der uns ermöglicht, zu zeigen, wie sehr wir sie lieben und wie dankbar wir ihnen für all ihre Unterstützung sind. In Deutschland feiert man den Vatertag an Christi Himmelfahrt, dem 40. Tag nach Ostern. Dieser Feiertag ist also jedes Jahr an einem anderen Datum und fällt meistens auf einen Donnerstag.

Was macht man üblicherweise am Vatertag?

Für viele Menschen ist der Vatertag ein Anlass für gemeinsame Aktivitäten mit ihrem Papa oder auch mit Freunden und Familie. Beliebte Unternehmungen sind unter anderem Wanderausflüge, Grillpartys oder Ausflüge in die Natur.

Vatertag
Vatertag – © fizkes / Adobe Stock

Aber nicht nur das gemeinsame Erleben von schönen Momenten steht im Fokus des Vatertags – es geht auch darum, unseren Papas zu zeigen, wie wichtig sie uns sind und wie aufrichtig wir ihre Arbeit schätzen.

Eine kleine Geste kann schon viel bewirken: Ein selbst gemachtes Frühstück am Morgen oder ein kleines Geschenk können unserem Papa zeigen, dass er wertgeschätzt wird. Und einfach Zeit miteinander verbringen – denn diese Dinge bedeuten mehr als alle materiellen Geschenke zusammen.

Woher stammt der Vatertag?

Die Ursprünge des Vatertags sind nicht ganz klar, aber es wird angenommen, dass es in den USA im frühen 20. Jahrhundert entstanden ist, als eine Gruppe von Frauen beschloss, einen Tag zu schaffen, um ihre Väter zu ehren, die im Ersten Weltkrieg gekämpft hatten. Der Vatertag wurde dann offiziell im Jahr 1972 in den USA als nationaler Feiertag anerkannt.


Malvorlagen zum Vatertag —- Gutscheine


Seitdem wird der Vatertag in vielen Ländern auf der ganzen Welt gefeiert und ist eine Gelegenheit, um unseren Vätern zu zeigen, wie sehr wir sie lieben und schätzen. Egal, o05b es ein einfaches Geschenk oder ein besonderes Abendessen ist, es geht darum, unseren Vätern zu zeigen, dass wir ihre harte Arbeit und Opfer schätzen und dass wir sie lieben.

Wie könnte man dem Papa eine Freude machen?

Eine Möglichkeit ist, ihm ein besonderes Geschenk zu geben, das er schon lange wollte oder das ihn an eine gemeinsame Erinnerung erinnert. Du könntest auch einen Ausflug planen, um Zeit mit ihm zu verbringen und gemeinsame Interessen zu teilen. Wenn dein Vater gerne kocht, könntest du ihm auch ein leckeres Essen zubereiten oder ihn zu einem besonderen Restaurant einladen.

Was auch immer du tust, denke daran, dass es nicht um den Preis oder die Größe des Geschenks geht, sondern darum, dass du ihm zeigst, wie sehr du ihn schätzt und wie wichtig er für dich ist. Vielleicht einfach eine selbst gemachte Karte oder ein Geschenk basteln, das zeigt, dass man sich Gedanken gemacht hat. Einfach ein „Ich liebe dich, Papa“ zu sagen, kann auch schon viel bedeuten. Der Vatertag ist eine Gelegenheit, um unseren Papas zu zeigen, wie sehr sie uns am Herzen liegen und wie dankbar wir für sie sind.

Ich brauche ein paar Geschenkideen zum Vatertag

Wie wäre es zum Beispiel mit einem personalisierten Geschenk, wie einer Gravur auf einem Schlüsselanhänger oder einer Tasse? Oder du könntest ihm ein besonderes Erlebnis schenken, wie eine Fahrt in seinem Lieblingsauto oder einen Tag beim Minigolf Spielen. Wenn dein Vater gerne kocht, könnte auch ein Kochkurs für ihn das perfekte Geschenk sein.

Wenn du nicht sicher bist, was deinem Vater gefallen würde, frage einfach nach! Vielleicht hat er ja schon länger den Wunsch nach etwas Bestimmtem geäußert und du kannst ihm diesen Wunsch nun erfüllen. Und es muss niemals etwas Großes sein, die Geste zählt.

Letztendlich geht es darum zu zeigen: „Papa ich liebe dich und bin dankbar für alles, was du tust“. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf wirst du garantiert das passende Geschenk finden und deinen Papa am Vatertag glücklich machen können.

In den meisten Ländern wird der Vatertag im Juni gefeiert, jedoch gibt es Unterschiede in den genauen Datumsangaben und der Art und Weise, wie er gefeiert wird. Hier sind einige Beispiele:

Wann wird der Vatertag außerhalb von Deutschland gefeiert?

  • In den USA wird der Vatertag am dritten Sonntag im Juni gefeiert.
  • In Großbritannien wird der Vatertag am dritten Sonntag im Juni gefeiert und ähnlich wie in den USA durch das Schenken von Geschenken und Karten gefeiert.
  • In Deutschland wird der Vatertag an Christi Himmelfahrt (dem 40. Tag nach Ostern) gefeiert und ist als „Herrentag“ oder „Männertag“ bekannt. Dieser Tag ist für viele Männer ein Feiertag, an dem sie sich mit Freunden treffen und feiern.
  • In Australien wird der Vatertag am ersten Sonntag im September gefeiert.
  • In Frankreich wird der Vatertag am dritten Sonntag im Juni gefeiert, jedoch ist es keine offizielle Feierlichkeit und wird eher in privaten Kreisen gefeiert.
  • In Brasilien wird der Vatertag am zweiten Sonntag im August gefeiert.
  • In Österreich wird der Vatertag am zweiten Sonntag im Juni gefeiert, was dem Datum ähnelt, an dem der Vatertag in vielen anderen Ländern gefeiert wird.
  • In der Schweiz gibt es keinen offiziellen oder festgelegten Vatertag. Auch am ersten Sonntag im Juni, wenn in vielen Ländern Vatertag gefeiert wird, gibt es in der Schweiz einige Veranstaltungen und Aktionen, um Väter zu feiern. 

Dies sind nur einige Beispiele und es gibt noch viele weitere Unterschiede in anderen Ländern.


Zögern Sie daher nicht, uns zu kontaktieren, wenn Ihnen etwas auffällt oder Sie uns einfach Ihre Meinung mitteilen möchten.

Erstkommunion für Kinder leicht verständlich erklärt

Die Kommunion gehört in katholischen Gemeinden an Sonntagen und an Feiertagen zum Gottesdienst. Ab sechs oder sieben Jahren nehmen Kinder daran erstmalig teil. Die Erstkommunion wird mit einem kleinen Fest in den katholischen Familien gefeiert. Ausgeschlossen von der Kommunion sind Katholiken, die auf sich eine schwere Schuld geladen haben, wobei die Definition von schwerer Schuld hier mal nicht tiefer definiert werden soll. 

Was ist die Erstkommunion

In vielen Gemeinden wird die Erstkommunion am Weißen Sonntag gefeiert.

In 2024 findet die Erstkommunion im April statt. Grund genug, sich des Themas jetzt auf hoffentlich kindgerechte Weise anzunehmen.

Die Erstkommunion
Die Erstkommunion einfach erklärt © Eugen Thome / Adobe Stock

Der Begriff Kommunion bedeutet so viel wie Gemeinschaft. In einer Versammlung empfangen die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft die Hostie und einen Schluck Wein. Dieses Ritual wird als Abendmahl bezeichnet und Katholiken glauben daran, dass sie mit der Hostie und dem Wein den Leib Christi und sein Blut in sich aufnehmen. Damit wird eine Verbindung mit der Gemeinschaft und Jesus geschlossen.

Das Wichtigste in der Zusammenfassung

  • Katholische Kinder bestätigen bei ihrer Erstkommunion, dass sie an die katholische Kirche und an Gott glauben.
  • Normalerweise wird die Taufe, die Voraussetzung für die Kommunion ist, im Babyalter durchgeführt. Das bedeutet, dass die Kinder zu der Zeit noch zu klein waren, um alles zu verstehen.
  • Im Alter von sechs oder zwölf Jahren besuchen die Kinder den Kommunionsunterricht. Dort lernen sie die Bibel kennen und sprechen über ihren Glauben, über Jesus Christus und über Gott.
  • Zum Abschluss wird die Erstkommunion gefeiert. Dort nehmen Kinder das erste Mal an dem Abendmahl teil und erhalten auch zum ersten Mal die Hostie in ihrem Leben. Mit dem Empfang der Hostie erklären die Erstkommunikanten, dass sie den Glauben annehmen.
  • Kommunikant ist die Bezeichnung der Kinder, die die Erstkommunion absolviert haben. Sie bringen zur Feier ihre Tauf- oder Kommunionskerzen mit.
  • In den meisten Gemeinden ziehen die Mädchen weiße Gewänder an und die Jungens dunkle Anzüge.
  • Nach dem Gottesdienst geht das Kommunionsfest in der Familie weiter. Gemeinsam mit Verwandten oder Freunden wird in einem Restaurant oder zu Hause weiter gefeiert.
  • Die meisten Gemeinden feiern die Kommunion am „Weißen Sonntag“. Er ist der erste Sonntag nach Ostern.

Was ist die heilige Kommunion?

Die Kommunion wird auch als Eucharistie oder Danksagung bezeichnet. Sie gehört mit zu den insgesamt sieben Sakramenten. Mit dem Begriff Sakrament wird die Begegnung des Menschen mit Jesus oder Gott bezeichnet. Jedes Sakrament hat eine andere spezielle Wirkung. Mit der Taufe und der Eucharistie erfolgt die Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen. Von dort stammt auch der Begriff Kommunion. „Communio“ ist ein lateinisches Wort, welches übersetzt so viel wie Gemeinschaft bedeutet.

Die Messe ist der wichtigste Gottesdienst in der katholischen Kirche und die Kommunion ist Teil davon. Dabei feiern die Gläubigen gemeinsam den Gottesdienst und erinnern dabei an das letzte Abendmahl, welches Jesus gemeinsam mit seinen Freunden, den Jüngern, vor seinem Tod gefeiert hat. Er hat ihnen auf der Feier Brot und Wein zum Essen und Trinken gegeben. Währenddessen hat er gesagt, dass das angebotene Brot sein Leib sei und der Wein sei sein Blut.

Mit diesem Satz ist nicht gemeint, dass Christen Fleisch essen müssen – vielmehr ist dies ein Zeichen dafür, dass sie mit Jesus ganz eng verbunden sind. Die Erstkommunion ist die Zeit, in der Kinder dieses Ritual zum ersten Mal erleben dürfen. Dieses wichtige Ereignis wird dementsprechend mit der Kommunion gefeiert.

Wann findet die Kommunion statt?

Traditionell werden Mädchen wie kleine Bräute gekleidet und junge tragen schicke und dunkle Anzüge. Gefeiert wird am ersten Sonntag nach Ostern. Die Kommunion hat mit einer Hochzeit aber nichts zu tun. Stattdessen gehen an diesem Sonntag, der auch „Weißer Sonntag“ genannt wird, die Kinder an diesem Tag in ganz Deutschland zur Erstkommunion.

Woher stammt der Name „Weißer Sonntag“?

Die Bezeichnung „Weißer Sonntag“ stammt aus einer Tradition, die etwa 1500 Jahre alt ist. Damals fanden Taufen ausschließlich an Ostern statt. Denn schließlich war dies die Zeit, als Jesus von den Toten auferstanden war. Es gilt im Glauben als das neue Leben. Die frisch getauften Christen trugen zu diesem Anlass weiße Gewänder. Denn weiß symbolisiert die Reinheit. Diese Gewänder wurden eine Woche lang getragen. Erst am ersten Sonntag nach Ostern, der aufgrund dieser Tradition nun „Weißer Sonntag“ genannt wird, wurde die Kleidung wieder abgelegt. Da auch die Mädchen zu Kommunion weiße Kleider tragen, ist seit über 300 Jahren dieser Termin der bevorzugte Termin für die Kommunionsfeier.

Im welchem Alter findet die Kommunion statt?

Die Kinder lernen vor der Kommunion viel über den Glauben. Aus diesem Grund muss ein bestimmtes Alter erreicht sein. Dieses wird als „Vernunftsalter“ bezeichnet. Das bedeutet, dass Kinder lesen, schreiben und rechnen können. Meistens wird die Kommunion in der dritten Klasse im Grundschuljahr gefeiert.

Welche Voraussetzungen werden für die Kommunion verlangt?

Um an der Kommunion teilnehmen zu dürfen, müssen die Kinder getauft sein. Außerdem gibt es eine Vorbereitungszeit, in der sich die Kinder mit Gleichaltrigen treffen. Sie lernen unter Anleitung eines Erwachsenen die Bibel und die Kirche besser kennen. Zudem erfahren sie, was Jesus gesagt und gemacht hat. Des Weiteren werden ihnen Lieder und Gebete beigebracht, wie beispielsweise das bekannte Gebet „Vaterunser“.

Gibt es die Kommunion auch in der evangelischen Kirche?

Zwar gibt es bei der evangelischen Kirche keine Kommunion, aber etwas Ähnliches. Die Kommunion selber ist ausschließlich den Katholiken vorbehalten. Bei evangelischen Christen wird eine Konfirmation gefeiert. Auch sie ist ein persönliches Glaubensbekenntnis. Das bedeutet, dass auch in der evangelischen Kirche die Konformierten an dem Abendmahl teilnehmen dürfen. Allerdings sind die Konfirmanden älter und sind meistens 14 oder 15 Jahre alt.

Wie wird die Kommunion gefeiert?

Die Kommunion wird in der katholischen Kirche mit einem besonderen Gottesdienst gefeiert. In diesem Gottesdienst empfangen die Kommunikanten ihre erste Heilige Kommunion. Meistens hat der Gottesdienst an diesem besonderen Tag ein eigenes Thema. Er kann im Zeichen des Fisches, der Sonnenblume oder des Regenbogens stehen. Dementsprechend ist die Kirche in der Regel auch passend zu diesem Thema geschmückt. Auch die dort gesungenen Lieder passen zum Thema.

Oft gestalten die Erstkommunikanten in den Gemeinden den Gottesdienst mit. Sie lesen beispielsweise Fürbitten und das „Vaterunser Gebet“ wird gemeinsam gesprochen. Zu Hause geht die Feier für die Familie weiter. Es gibt Geschenke und ein leckeres Essen. Die Feier findet meistens im Kreise der Familie und mit den engsten Freunden zusammen statt. Die Kommunikanten erhalten Geschenke und bedanken sich dafür später dafür mit Kommunion Dankeskarten.

Weltfrauentag – Internationaler Frauentag am 8. März

Einmal im Jahr, jeweils am 8. März, stehen in zahlreichen Ländern der Welt die Belange der Frauen im Fokus. Am Weltfrauentag – auch Frauenkampftag, Frauentag – verschenken wir Blumen(vor allem Rosen) und kleine Präsente an Mütter, Partnerinnen, Nachbarinnen oder Kolleginnen, um ihnen einmal Danke zu sagen. 

Internationaler Frauentag: Geschichte und Bedeutung

Danke, weil sie stets ein offenes Ohr für die eigenen Probleme haben; danke, weil sie sich für eine gute Sache einsetzen und immer da sind, wenn man sie braucht.

Weltfrauentag am 8. März

In erster Linie soll der Internationale Frauentag aber daran erinnern, dass Frauen selbst heute noch in vielen Lebensbereichen benachteiligt werden. Ungleiche Löhne, eingeschränkte Rechte, fehlende Bildung oder Arbeitsverbot (je nach Land) sind nur einige davon.

Im Jahr 1910 setzten sich Clara Zetkin und Käte Duncker, beide deutsche Sozialistinnen, bei der 2.Internationalen Sozialistischen Konferenz für die Einführung eines internationalen Frauentages ein, nachdem der erste Frauentag im Jahr 1909 in den USA ein großer Erfolg war. Vor allem Clara Zetkin wollte eine Chancengleichheit und Gleichberechtigung der Frauen im Arbeitsleben sowie ein flächendeckendes Wahl- und Stimmrecht erreichen.

Der Frauenzeitschrift „Die Gleichheit“ sagte sie damals, es seien „keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte“. Der erste Weltfrauentag wurde dann im Jahr 1911 ins Leben gerufen. In den Ländern Deutschland, Österreich-Ungarn, der Schweiz und Dänemark wurde er am 19. März 1911 mit deutlichem Erfolg erstmals begangen.

1914 bis 1918: Der Frauentag als Zeichen gegen Gewalt und Krieg. In dieser Zeit, sowie auch in den 40er Jahren, richtete sich der Fokus des Internationalen Frauentages auf Proteste gegen Gewalt und Krieg. Aber auch Forderungen wie ausreichender Kinder- und Mutterschutz, ein 8-stündiger Arbeitstag sowie gleiches Gehalt für gleiche Arbeit kamen in den nachfolgenden Jahren hinzu. Ab 1933 wurden während der Nazi-Herrschaft Frauenproteste verboten. Der Muttertag gewann an Wichtigkeit, die Rolle der Mütter wurde hochgelobt.

1921: Der 8. März wird zum Gedenktag. Der 8. März als Gedenktag wurde im Jahr 1921 einführt, um insbesondere an die Streiks der Textilarbeiterinnen aus den Jahren 1857 (New York), 1908 (New York, Cotton-Fabrik, 129 Frauen kamen bei einem Brand ums Leben) sowie 1917 (St. Petersburg, Auslöser für die Februar-Revolution in Russland) zu erinnern.

Obgleich sich die Bedeutung des Tages im Laufe der Zeit verändert hat, gilt er seit 1977 offiziell als UN-Gedenktag. Jahr für Jahr werden seither andere Themen bezüglich der Gleichberechtigung angesprochen, wie zum Beispiel eine „bessere Bildung für Frauen“.

Die 60er/70er Jahre bis heute: Stichwort Chancengleichheit. Heute setzen zahlreiche humanitäre und politische Organisationen Zeichen für den Respekt für jedes Mädchen und jede Frau und für die Gleichberechtigung. Vielerorts werden Vorträge und Feierlichkeiten sowie Demonstrationen für Frauenrechte abgehalten. Der Internationale Frauentag ist mittlerweile in 25 Ländern ein gesetzlicher Feiertag. Doch bis dahin war es ein langer Weg.

Erst in den 60er und 70er Jahren lebte der Weltfrauentag durch eine feministische Bewegung neu auf. Frauen gingen auf die Straße und demonstrierten gegen Gewalt und für die Gleichberechtigung in der Politik und auf dem Arbeitsmarkt. Im Jahr 1994 fand der „Frauen-Streik-Tag“ im Rahmen des deutschen Weltfrauentages statt. Über eine Millionen Frauen versammelten sich auf den Straßen und demonstrierten gegen Diskriminierung. Mehr denn je steht der Tag wieder symbolisch für den Kampf der Frauen in der ganzen Welt um ihre Rechte und würdigt gleichermaßen das Engagement gegen Gewalt, Krieg und Diskriminierung.

Im 21. Jahrhundert nimmt die „Chancengleichheit“ nach wie vor eine wichtige Rolle ein. Noch immer gilt es, die vorhandenen Entgelt-Unterschiede zwischen Frauen und Männern zu reduzieren. Jahr für Jahr finden in vielen Städten anlässlich des Internationalen Frauentages Veranstaltungen statt.


Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen.

Gedicht Adventszeit

Gedichte zur Adventszeit sind Teil einer langen literarischen und kulturellen Tradition. In vielen Kulturen werden Geschichten, Gedichte und Lieder von Generation zu Generation weitergegeben und sind fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Bräuche.  Die Adventszeit ist traditionell eine Zeit der Besinnung und des Innehaltens. Gedichte bieten eine Möglichkeit, diese Atmosphäre einzufangen und zum Ausdruck zu bringen. Sie laden dazu ein, über die Bedeutung des Advents und die kommende Weihnachtszeit nachzudenken.

Adventszeit

Gedicht zum Advent
Gedicht zum Advent

Im Kerzenschein die Herzen wärmen, die kalten Nächte zart verklären. Im Advent wir sanft entschleunigen, die stille Zeit will uns belehren.

Die Flocken tanzen, Sternengleise, ein Teppich weiß bedeckt die Straßen. Die Kinder lauschen alten Weisen, verzaubert von den festen Maßen.

Der Duft von Zimt liegt schwer in Lüften, und Orangen, Nelken winken. In Kaminen sanft das Knistern, lässt Eisblumen am Fenster sinken.

Glühweinrot die Wangen färben, Lebkuchenherzen, süß und weich. Die Liebe möchte nichts verderben, Halt finden in dem Weihnachtsreich.

Stille Nacht, die Welt in Ruh, jede Glocke kündet Frieden. Fest der Liebe, nah im Nu, hat jegliche Gleichgültigkeit beschieden.

So leuchten Augen, Sterne gleich, beim Schmücken der Tannenzweige. Das Warten auf das Christuskind, führt uns zusammen, macht uns reich.

Weiterhin eine zauberhafte Adventszeit, voller besinnlicher Stunden und leuchtender Momente. Mögen die Kerzen des Adventskranzes das Heim mit Wärme und Frieden erfüllen und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest die Herzen erwärmen. Genießt die kleinen Freuden, die diese stimmungsvolle Zeit bietet, sei es der Duft von frisch gebackenen Plätzchen, das Beisammensein mit lieben Menschen oder die ruhigen Abende bei Kerzenschein.

Die fröhliche Welt der Wichtel – Skandinaviens Weihnachtszauber in Deutschland

Ein Hauch von Magie weht durch die kalte Winterluft, wenn die Weihnachtszeit in Deutschland Einzug hält. Ein Schimmer dieser Festlichkeit stammt aus dem hohen Norden – aus den Traditionen Skandinaviens, wo die Wichtel, oder wie sie dort genannt werden, die ‚Tomten‘ oder ‚Nissen‘, eine zentrale Rolle in der Adventszeit spielen. 

Die Herkunft der Wichtel

Die Wichtel, oft dargestellt als kleine, bärtige Wesen in bunter Kleidung, sind tief in der skandinavischen Folklore verwurzelt. Die Tradition der Weihnachtswichtel reicht in Skandinavien mehrere Jahrhunderte zurück, möglicherweise bis in die vorchristliche Zeit.

Wichteltür
Wichteltür

Schriftliche Aufzeichnungen und Erwähnungen von Wichteln finden sich jedoch am häufigsten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die moderne Vorstellung, wie wir sie heute kennen, wurde jedoch im 19. und 20. Jahrhundert stärker geformt.

Ursprünglich wurden sie als Schutzgeister des Heims angesehen, die dafür sorgten, dass Haushalt und Hof über das Jahr hinweg gut betreut und beschützt waren. Besonders in der Weihnachtszeit soll ihre Aktivität zunehmen, um den Menschen Freude und Glück zu bringen.

Bedeutung des Brauchs

Wichtel werden gemeinhin als kleine, ältere Männer dargestellt, die meist heimlich innerhalb der menschlichen Haushalte leben und in der Nacht zum Weihnachtsabend Geschenke bringen oder manchmal Unfug treiben. Ihre Verbindung zum Weihnachtsfest hat sich im Laufe der Zeit entwickelt, und sie sind heute eher gutartige Figuren, die die Feiertage und den Wechsel der Jahreszeiten symbolisieren.

In Skandinavien ist es üblich, den Wichteln in der Adventszeit zu danken, indem man ihnen kleine Geschenke oder Schüsseln mit Brei vor die Tür stellt. Dieser Brauch spiegelt die alte Auffassung wider, dass zwischen Mensch und Hausgeist ein gegenseitiges Geben und Nehmen herrscht. Ein zufriedener Wichtel sorgt für Harmonie und Wohlstand im Haus – doch Vorsicht: Wird der Wichtel vergessen oder schlecht behandelt, kann er auch Unfug treiben!


Malvorlage Wichtel


Wichteln in Deutschland

Deutschland hat diese charmante Tradition aufgenommen und ihr einen eigenen Dreh gegeben. Hierzulande ist das ‚Wichteln‘ zu Weihnachten, auch bekannt als ‚Engerl und Bengerl‘ oder ‚Secret Santa‘, ein beliebter Brauch in Schulen, Büros und Freundeskreisen. Dabei wird anonym ein kleines Geschenk vorbereitet und im Geheimen übergeben, um die Vorweihnachtszeit mit Freude und Überraschung zu füllen.

Die aktuellen Trends: Wichteltüren

Eine entzückende neue Entwicklung sind die sogenannten ‚Wichteltüren‘, die sich auch in deutschen Haushalten immer größerer Beliebtheit erfreuen. Diese kleinen, märchenhaften Türen werden an Sockelleisten oder an die Wand angebracht und schaffen eine zauberhafte Vorstellung, dass Wichtel tatsächlich in unseren Wohnräumen ein und aus gehen. Oft werden sie mit vielen liebevollen Details gestaltet und können gekauft oder sogar selbst gebastelt werden.

Die Anziehungskraft dieser magischen Kleinwelt zeigt sich nicht nur in der wachsenden Zahl von Wichteltüren in deutschen Haushalten, sondern auch in Workshops und Bastelsets, die es ermöglichen, die eigenen vier Wände mit einer Prise Wichtelzauber zu versehen. Diese Türen ermuntern vor allem Kinder, sich Geschichten auszudenken und spielen damit eine wichtige Rolle dabei, die Fantasie und die Freude am Fest zu fördern.

Exkurs: Wichtel vs Trolle

Die Figuren des Wichtels, Nisse oder Tomte haben möglicherweise Ursprünge in den vorchristlichen Glaubenskonzepten von Naturgeistern und hausgebundenen Geistern ähnlich den germanischen Hauswichten. Diese Wesen wurde oft als Schutzgeister von Heim und Hof angesehen. Trolle hingegen sind in der skandinavischen Mythologie größere, oft gefährliche Wesen, die manchmal gut, aber häufig auch bösartig und gefährlich sind. Während Wichteln und Trollen beides mythische Kreaturen der skandinavischen Folklore sind, erfüllen sie unterschiedliche Rollen und haben normalerweise verschiedene Darstellungen. Wichtel sind eher hilfsbereit bzw. schelmisch, während Trolle oft als Bedrohung für Menschen dargestellt werden.


Die Weihnachtszeit ist eine perfekte Gelegenheit, sich auf die magischen Aspekte des Lebens zu besinnen und Freude in den Alltag zu bringen. Die skandinavischen Wichtel haben ihren Weg nach Deutschland gefunden und sind hier, um zu verzaubern, Freude zu schenken und die Vorweihnachtszeit mit einer Portion augenzwinkernder Magie zu bereichern.

Ob Sie nun ein kleines Geschenk von einem anonymen ‚Wichtel‘ erhalten, ein schmackhaftes Schälchen Brei für den Heimgeist hinstellen oder die Verwunderung in den Augen Ihrer Kinder beim Anblick einer Wichteltür genießen, nehmen Sie sich die Zeit, diesen bezaubernden Brauch zu pflegen. Erinnern wir uns daran, dass im Herzen der Weihnachtszeit die Freude am Teilen, am Geheimnisvollen und an der guten alten Tradition liegt, die auch weiterhin Generationen begeistern und verbinden wird. Frohe Festtage und munteres Wichteln!

Sommertagsstecken – Basteln und Brauchtum

Der Sommertagsstecken ist das Accessoire für den Sommertagszug! Der Sommertagszug ist ein Brauch, der aus der Kurpfalz stammt und auch noch andere angrenzende Regionen mit einschließt.

Kein Sommertagszug ohne Sommertagsstecken

Mit dieser bunten fröhlichen Parade wird der Winter vertrieben, früher hatte er auch die Tradition des Todaustragens. Der Sommertagsstecken symbolisiert bei diesem Zug das neue Leben, den Frühling und somit den Beginn eines neuen Kreislaufes.

Sommertagsstecken
Sommertagsstecken basteln – © Jens Hertel / Adobe Stock

Je nach Gemeinde findet der Sommertagszug kurz vor Ostern statt, traditionell an dem dritten Sonntag vor dem Osterfest. Der beliebte Kurpfälzer Brauch hat übrigens sehr wahrscheinlich heidnische Wurzeln und man findet Belege für ihn auch zu Zeiten des Sonnenkönigs, Ludwig XIV. Ob es damals allerdings schon die bunten Sommertagsstecken gab, ist nicht bekannt.

Nach dem Sommertagszug wird in einem großen Spektakel der Winter in Form eines gigantischen Schneemanns verbrannt.

Was ist ein Sommertagsstecken?

Ein Sommertagsstecken ist ein einfacher Stab, hier als Stecken bezeichnet, der mit farbigen Schleifen bestückt ist. Auf der Spitze sitzt eine Hefebrezel und manchmal auch noch ein ausgeblasenes Ei als Zeichen für das neue Leben und den Frühling – hier sieht man auch den Bezug zu dem Osterfest! In manchen Städten sind auch Äpfel oder kleine Blumensträuße auf dem Sommertagsstecken Tradition.

Mit den bunten Sommertagsstecken in der Hand begleiten die Kinder die geschmückten Wagen verschiedener Vereine. Am Schluss darf dann natürlich die süße Brezel verspeist werden – für die Allerkleinsten natürlich das Highlight überhaupt!

Der selbst gebastelte Sommertagsstecken

Und hier kommt jetzt eine einfache Anleitung, wie man einen solchen bunten Sommertagsstecken selbst basteln kann. Das hebt vor allem dann die Laune, wenn der Schnee auf der Wiese immer noch nicht weichen will und die Kinder bereits von Frühlingsfarben träumen.

Zunächst braucht man folgende Dinge:

  • einen Haselnuss- oder Bambusstecken (den gibt auch im Blumenladen)
  • ein Taschenmesser
  • ein ausgeblasenes Ei
  • eine Hefebrezel (idealerweise selbst gebacken!)
  • Schleifen oder Krepppapier

Zuerst spitzt man für die Kinder den Stab etwas an, dann beginnt man, den Stecken von unten nach oben mit fertigen Schleifen (entweder gekauft oder vorher ebenfalls selbst gebastelt) zu bestücken.

Wer lieber Krepppapier verwendet, kann den Sommertagsstecken auch mit langen bunten Bändern schmücken. Das ist vor allem für kleinere Kinder leichter. Einfach viele lange Krepppapier-Bänder über die Spitze stecken, ein wenig nach unten ziehen und oben die Hefebrezel und das Ei darauf setzen – fertig ist der Sommertagsstecken.

Wer möchte, kann auch den Stab an sich noch mit Krepppapier umwickeln, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!


Tauche ein in die bunte Welt der Malvorlagen, die speziell für große und kleine Kinder entwickelt wurden. Unsere Sammlung bietet eine Vielzahl von Motiven, die sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern werden. Von Tieren über Fahrzeuge bis hin zu fantasievollen Szenen ist alles dabei, um die Fantasie deines Kindes anzuregen. Der einfache Download-Prozess stellt sicher, dass du jederzeit Zugriff auf neue Vorlagen hast. Diese Malvorlagen sind nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur Förderung der Feinmotorik und Konzentration. Lass der Kreativität deiner Kinder freien Lauf und beobachte, wie sie mit jedem Strich wachsen und lernen.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner