Duftsäckchen basteln mit Kindern

Duftsäckchen basteln macht Spaß und ist kinderleicht. Gerade in der kalten Zeit tun warme Aromen gut und versetzen uns in vorweihnachtliche Stimmung.

Duftsäckchen basteln und verschenken

Aber auch Duftsäckchen mit Lavendel leisten gute Dienste: zum Beispiel im Schrank gegen Motten. Für welchen Zweck auch immer man Duftsäckchen bastelt und benutzt, sie sind auf jeden Fall auch prima Geschenke, die Kinder nahezu alleine herstellen können.

Duftsäckchen selber basteln
Duftsäckchen selber basteln – © Bernd Rehorst / Adobe Stock

Duftsäckchen basteln mit Kleinkindern

Duftsäckchen basteln kann man auf zwei verschiedene Arten. Will man mit ganz kleinen Kindern Duftsäckchen basteln, empfiehlt es sich, diese einfach zuzubinden und aufs Nähen zu verzichten.

Soll der Duft Lust auf Weihnachten machen, eignen sich Gewürze wie Zimt, getrocknete Schalen von Äpfeln, Orangen oder Zitronen, getrocknete Tannennadeln und Gewürznelken. Als Stoff kann man in diesem Fall Jute benutzen, aber es geht natürlich auch mit jedem anderen. Vielleicht möchten die Kinder selbst einen auswählen, einen mit Weihnachts- oder Wintermotiv.

Duftaromen verschenken auf die leichte Art

Zunächst lässt man die Kinder die Duftträger vermischen und zerkleinern. Danach wird aus dem Stoff ein Kreis ausgeschnitten, mit circa zwanzig bis fünfundzwanzig Zentimeter Durchmesser. Anschließend zieht man für die Kinder eine zweite Kreislinie mit ungefähr drei Zentimeter Abstand zum Stoffrand.

Auf dieser Linie wird mit einer stumpfen Nadel Geschenkband eingezogen. Das gebastelte Duftsäckchen wird nun gefüllt und zugezogen. So kann man den Duft auch problemlos auffrischen. Kleinkinder dürfen ihr Stoffsäckchen auch gerne einfach nur zubinden.

Dann noch einen Tannenzweig oder eine Zimtstange daran binden und fertig ist das gebastelte Duftsäckchen-Geschenk!

Tipp: Noch schöner für die Kinder ist es, wenn man die Fruchtschalen selbst trocknet. Das muss allerdings von langer Hand vorbereitet werden, denn zum Füllen müssen die Materialien absolut trocken sein, damit nichts schimmelt.

Duftsäckchen basteln mit der Nähmaschine

Die Duftstoffe wie oben auswählen. Soll das gebastelte Duftsäckchen eher blumig riechen, wählt man einfach getrocknete Rosenblüten, Lavendel, Fliederblüten oder auch getrocknete Kirschen.

Für ein kleines Duftkissen schneidet man den Stoff zurecht und legt ihn einmal in der Mitte zusammen, sodass eine kleine Säckchenform entsteht.

Achtung: Der Stoff muss links herum sein, damit die Nähte später innen liegen. Die Seiten werden jetzt mit einer Steppnaht zugenäht und das Säckchen umgestülpt, sodass die Nähte nach innen wandern. Eine der oberen, noch offenen Seite wird anschließend umgeschlagen (zweimal) und ebenfalls mit einer Steppnaht geschlossen.

Danach wird das gebastelte Duftsäckchen gefüllt und zugebunden. Auch hier kann man den Inhalt immer wieder austauschen und so den Duft des gebastelten Duftsäckchens auffrischen.

Will man das gebastelte Duftsäckchen verschenken, ist es auch hier wieder besonders schön, wenn man die Blüten und Kräuter selbst trocknet. Anleitungen dazu gibt es zahlreich im Internet. Einfach mal nachschauen!

Gewürzsträußchen (nicht nur )zur Weihnachtszeit

Gewürzsträußchen waren früher der Klassiker zur Weihnachtszeit. Heute sind die Duftwunder leider ein wenig aus der Mode gekommen. Dabei kann man sie mit Kindern ganz einfach selbst binden und sie sind gleichzeitig auch wunderbare Geschenke für die liebe Verwandtschaft.

Für ein Gewürzsträußchen braucht man verschiedene Tannenzapfen, Bucheckern, Zimtstangen, Sternanis, Gewürznelken, Blumendraht in Gold, Goldbouillon, eine kleine Zange, Biedermeiermanschette und verschiedene Gold- oder Silberbänder in Samt.

Die Tannenzapfen und Bucheckern kann man sogar selbst sammeln. Danach muss man nur noch den Golddraht um die Zapfen oder Eckern winden und mithilfe der Zange festdrehen. Der Draht wird dann auf eine Länge von zwanzig Zentimetern gekürzt.

Gewürzsträußchen mit Zucker und Zimt bestücken

Das Gewürzsträußchen hat also mit den Tannenzapfen und Bucheckern schon die ersten Stängel. Jetzt kann man Zimt, Sternanis und Nelken mit Goldbouillon umwickeln und mit Blumendraht verstärken. Auch Würfelzucker ist ein optisches Highlight im Gewürzsträußchen.

Wer mag, kann einzelne Dekoobjekte wie Zapfen und Zimt auch einen Tag vorher mit Goldspray einfärben. Wenn alle Teile einen Stängel haben, werden sie zusammengebunden. Hierfür die einzelnen Enden auch unten miteinander verschlingen, das hält das Gewürzsträußchen in Form.

Zum Schluss natürlich auch Blumendraht einmal ringsum wickeln. Die Biedermeiermanschette außen herum verpasst dem Gewürzsträußchen den leicht antik-romantischen Touch, ebenso die Samtbänder, die jeder, wie er mag, um den Gewürzstängel binden kann.

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